Einzelhändler aus Werne informieren sich bei Amazon

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80 Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft „Wir für Werne“ besichtigten vor Kurzem die Baustelle des neuen Amazon Logistikzentrums, das noch in diesem Jahr eröffnet wird. Für die Händler und Unternehmen aus Werne gab Standortleiter Lars Krause einen Überblick, wie lokaler und Internethandel voneinander profitieren.

„Rund 50 Prozent der Ware, die wir weltweit versenden, ist keine Amazon Ware, sondern stammt von Händlern. Durch Amazon vertreiben sie ihre Produkte im Internet. Viele nutzen auch unseren Logistikservice zum Einlagern und Versenden der Waren“, erläutert Standortleiter Lars Krause den interessierten Besuchern. Gerade viele kleinere und lokale Händler verkaufen über Amazon. „Stationärer Handel und Online-Handel schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil. Mit dem Internet erweitern sich die Möglichkeiten, zusätzliche Kunden zu erreichen.“ Wie das geht, zeigt Amazon beispielsweise im Rahmen des Programms „Unternehmen der Zukunft“. Gemeinsam mit der WirtschaftsWoche unterstützen Amazon und  erfahrene Marketplace Verkäufer die Teilnehmer des Förderprogramms beim Start oder Ausbau ihres Onlinegeschäfts.

Standortleiter Lars Krause freute sich über das rege Interesse der Werner Unternehmer.

Standortleiter Lars Krause erläutert die Chancen des Online-Handels.

Im Verein „Wir für Werne e.V.“ haben sich zahlreiche Einzelhändler und Unternehmer der Stadt zusammengeschlossen. Neben der Besichtigung der künftigen Lagerhallen nutzten die Besucher den Austausch mit dem Management-Team von Amazon in Werne. Wenn sich die Märkte verändern, so Michael Zurhorst, erster Vorsitzender von Wir für Werne e. V., bestehe auch für den stationären Handel die Notwendigkeit, darauf zu reagieren und sich mit dem Internethandel zu beschäftigen.  Für Werne sei die Standortentscheidung und das neue Logistikzentrum von Amazon ein Gewinn: „An erster Stelle sind da die Arbeitsplätze zu nennen, die dauerhaft den Arbeitslosenmarkt besonders in einem ansonsten oft schwierigen Segment entlasten“, so Michael Zuhorst.

Michael Zurhorst, erster Vorsitzender des Vereins „Wir für Werne“, betonte in seiner Rede die wichtige Bedeutung von Amazon für den Wirtschaftsstandort Werne.

Michael Zurhorst, erster Vorsitzender des Vereins „Wir für Werne“.

Die Entscheidung für den Neubau des Logistikzentrum bedeutet langfristige und sichere Arbeitsplätze für die derzeit knapp 2.000 Mitarbeiter, von denen rund 70 Prozent unbefristet angestellt sind. Im Herbst soll das 100.000 qm große Gebäude seinen Betrieb aufnehmen. 28 Millionen Euro investiert Amazon allein im ersten Betriebsjahr.

Ein neuer Bauwagen für die Kita Amazonia

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Die Mitarbeiter bei Amazon in Bad Hersfeld hatten entschieden: Mit einer Unternehmensspende sollte die Kita Amazonia den ersehnten Bauwagen erhalten und für noch mehr Spaß beim Erkunden des Geländes sorgen. In Bad Hersfeld stimmen die Mitarbeiter regelmäßig darüber ab, welche Organisation aus der Region im Rahmen des Programms „Amazon gemeinsam“ unterstützt wird. In Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Fehling überreichte Standortleiter Christian Dülfer (li. i. Bild) der Kita-Leiterin Spielzeug und einen Spendenscheck.

„Wir danken dem Unternehmen für seine Unterstützung. Sie ist ein weiterer Baustein in der engen Zusammenarbeit der Stadt Bad Hersfeld mit Amazon, über den wir uns sehr freuen“, bekräftigte Bürgermeister Fehling bei der Spendenübergabe. Strahlende Gesichter gab es bei den Kita-Kindern, denn Standortleiter Christian Dülfer hatte eigens für sie noch Seifenblasen, Springseile und Kappen mitgebracht.

„Wir unterstützen regelmäßig und gerne regionale Projekte. Die Kita Amazonia leistet einen sehr wichtigen Beitrag für die Kinderbetreuung in der Region. Die Vorschläge für Initiativen und Organisationen kommen von unseren Mitarbeitern und auch die Entscheidung über eine Spende wird von der Belegschaft getroffen“, erläuterte er.

Wahlkampf der Froschgruppe

Eingereicht hatte den Spendenvorschlag Ivonne Clobes-Scholz. Seit über einem Jahr arbeitet sie in der Personalabteilung des Logistikzentrums. Während Ivonne bei Amazon ist, wird ihr dreijähriger Sohn in der benachbarten Kita von engagierten Pädagogen betreut und spielt auf dem angrenzenden Waldgrundstück, dem so genannten Amazonia Dschungel, mit anderen Vorschulkindern.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Spendenvorschlag von der Belegschaft gewählt wurde“, sagt Yvonne und schmunzelt: „Vermutlich lag der Wahlerfolg auch an dem tollen Plakat, dass die Kinder der Froschgruppe dafür erstellt haben.“ Alle sozialen Initiativen werden vor der Abstimmung den Mitarbeitern vorgestellt.

Das ganze Paket: Für die neue Jobkampagne auf die Couch

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„Das ganze Paket“ nennt sich die neue Jobkampagne, die Bewerber seit dem 15. August über die vielen Vorteile als Versandmitarbeiter bei Amazon informiert. Noch bis mindestens Ende September werden die Inhalte online und dabei erstmals in sozialen Netzen sowie auf zahlreichen Außenflächen wie LED- und Display-Screens, Maxi-Postern und auf Displays zu sehen sein. Das Besondere: Die Mitarbeiter selbst kommen zu Wort und schildern ihre Erfahrungen bei Amazon bzgl. Karriere, Gehalt, Weiterbildung, Work-Life-Balance oder Kollegen-Umfeld. Und zwar auf der Couch.

Natalie Gacal

Natalie Gacal

45 Mitarbeiter aus den beiden ältesten Amazon Logistikstandorten in Bad Hersfeld und Leipzig geben in Videos und Anzeigen ihre Meinungen wieder. „Die Inhalte kamen von den Mitarbeitern. Es gab keine Videoskripts, sondern nur Fragen, die wir gestellt haben“, erklärt Natalie Gacal vom Personalmarketing, die mit ihrem Team die Kampagne in Deutschland und drei weiteren Ländern umsetzt. „Wir wollten spontane und authentische Antworten, keine vorgefertigten Sätze, die man den Kollegen in den Mund legt. Das machte das ganze sehr spannend und absolut echt, aber auch sehr herausfordernd für die Planung und Umsetzung! Viele Kollegen wollten von sich aus gerne noch mehr über ihre Erfahrungen erzählen, deswegen waren auch viele positive Überraschungen bei den Antworten dabei, die wir so nie erwartet hätten.“

Mit der Kampagne, die derzeit auch in Großbritannien, Polen und Tschechien umgesetzt wird, soll auf die vielfältigen Jobmöglichkeiten bei Amazon hingewiesen werden. Das Unternehmen wächst – und mit ihm auch die Arbeitsplätze in der Logistik. Allein für Deutschland wurden bereits neue Standorte in Winsen/Luhe und Dortmund angekündigt. Mindestens 2.000 Arbeitsplätze werden bereits 2017 entstehen. Zusätzlich werden für das Weihnachtsgeschäft Tausende von Mitarbeitern gesucht, die die Stammbelegschaften in den Logistikzentren unterstützen.

 Das Making Of

„Um über die Jobs und das Paket der vielen Zusatzleistungen zu informieren, wollten wir neue Wege gehen“, sagt Natalie Gacal. Für die Video- und Fotoformate wurde eigens ein Lkw  als Amazon Paket verkleidet und das Lkw-Innere in ein Aufnahmestudio verwandelt. „Wir haben die Mitarbeiter auf die Couch gebeten, das hat bei vielen für Belustigung gesorgt. Es wurden nicht nur Videos gedreht, wir haben die Mitarbeiter auch gebeten, uns Fragen ohne Worte, nur mit Gestik und Mimik, zu beantworten!“ Abgerundet wird die Kampagne mit Informationen zum „gesamten Paket“ und den Vorteilen, die Amazon den Mitarbeitern bietet.

Sag’s ohne Worte!

Bettina

Bettina Bulling

Bettina Bulling, die seit sieben Jahren bei Amazon in Bad Hersfeld arbeitet, kennt die Zusatzleistungen: Vom Mitarbeiteraktienprogramm, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Boni bis zur betrieblichen Altersvorsorge. Für „Das ganze Paket“ hat auch sie auf der Couch Platz genommen. Über die Kampagne wurde sie erstmals durch Posteraushänge aufmerksam. „Als der Lkw dann vor dem Logistikzentrum stand, hat er einiges Aufsehen bei uns erregt“, schmunzelt sie. Wie viele ihrer Kollegen habe sie sich spontan entschlossen, teilzunehmen: „Das war alles sehr locker, ich hab‘ mich sehr wohl gefühlt, trotz den Kameras.“ Wenn sie heute durch das Logistikzentrum geht, wird sie auch schon mal von fremden Kollegen angeredet: „Dich kenn‘ ich doch vom Sofa!“ – Auch Bekannte hätten sie angesprochen: „Ich finde das schön, ich stehe zu meinem Job.“

Mehr Infos: www.dasganzepaket.de

Sommerzeit ist Partyzeit: So feiern Amazon Mitarbeiter in Brieselang, Pforzheim und Rheinberg

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Allerlei Kostüme beim Mittelaltermarkt in Rheinberg.

Auch wenn auf den Wettergott nicht immer Verlass ist: In den Sommermonaten steigen die Party-Thermometer zuverlässig an den Amazon Logistikstandorten, wenn die Mitarbeiter und ihre Familien feiern. Bei Amazon in Pforzheim lebten Flower Power und die 70er Jahre wieder auf, auf dem berühmten Potsdamer Kutschstall-Gelände hielt brasilianisches Flair Einzug, und in Rheinberg bevölkerten mittelalterliche Gaukler und Schausteller das Sommerfest.

In Rheinberg erwachte das Mittelalter

Ledertaschen wie im Mittelalter selbst herstellen – auf dem Sommerfest in Rheinberg konnten die Besucher in alte Berufe wie den des Beutelbinders schnuppern.

Ledertaschen wie im Mittelalter selbst herstellen – auf dem Sommerfest in Rheinberg konnten die Besucher in alte Berufe wie den des Beutelbinders schnuppern

Beutelbinder, Kerzenzieher, Drechsler und Schmiede: Welches handwerkliche Geschick für diese alten Berufe nötig war, konnten Amazon Mitarbeiter und ihre Angehörigen auf dem Sommerfest in Rheinberg ausprobieren.  An verschiedenen Ständen des dortigen Mittelaltermarktes konnten sie selbst auf traditionelle Weise Gegenstände herstellen. Über 1.200 Mitarbeiter ließen sich mit ihren Familien ins Mittelalter zurückversetzen und tauchten ein in eine Welt aus Puppenspielern, Gauklern und Wahrsagerinnen. Während die Großen sich im Bogenschießen üben konnten, gab es für die Kleinen Kasperletheater und vieles mehr.

Fast nicht mehr wiederzuerkennen war der Vorplatz des Logistikzentrums. Zwischen den mittelalterlichen Holzbuden und -wagen war dort ein handbetriebenes Riesenrad aufgebaut. Musik und Speisen waren ebenfalls voll und ganz dem historischen Thema gewidmet. Während am Spieß ein ganzer Ochse briet, spielte die Mittelalterband Eulental auf. Wer wollte, konnte sich zudem im mittelalterlichen Kostüm fotografieren lassen.

Passend zum Thema gab es in Pforzheim tolle 70er Jahre Kostüme.

Flower Power in Pforzheim

Unter dem Motto „70’s alive“ kam Flower Power zu Amazon nach Pforzheim. Bunt waren nicht nur die Schlaghosen und blumenbedruckten Hemden, sondern auch das Programm. Flipperautomaten, Hüpfburg, Kinderkarussell und Air Hockey sorgten für abwechslungsreiche Unterhaltung. Musikalisch heizte die Partyband „Hot Stuff“ den Gästen ordentlich ein.

Urlaubsfeeling pur gab es bei brasilianischen Samba-Rhythmen auf dem Sommerfest des Logistikzentrums Brieselang.

Brieselang feiert brasilianisch

Brasilianische Klänge wehten dagegen durch das Sommerfest des Amazon Logistikzentrums Brieselang. Zum  Motto „Sommerglück und Copacabana“ feierten die Mitarbeiter auf dem historischen Kutschstall-Gelände in Potsdam. Dort sorgten Sambatrommler und eine Samba-Tanzgruppe für heiße Rhythmen. Erfrischen konnte man sich an einer Bar, die komplett aus Eis bestand. Sportlich ging es bei Aktionen wie Fun Curling zu. Ihren Gleichgewichtssinn konnten die Amazon Mitarbeiter auf einer künstlichen Surf-Welle testen.

Eine gute Surfsession gehört natürlich zum Brasilien-Urlaub dazu. Auf einer künstlichen Welle konnten sich die Besucher in Brieselang in die Wellen stürzen, ohne nass zu werden.

Auf einer künstlichen Welle konnten sich die Besucher in Brieselang in die Wellen stürzen, ohne nass zu werden

„Einfach klasse!“

Ob Mittelalterspiele, brasilianisches Flair oder Zeitreise in die 70er – bei den Mitarbeitern kamen die Sommerfeste allesamt sehr gut an. „Es gab viele Highlights. Für alle Altersgruppen war etwas dabei“, schwärmte Jürgen Schmid, Mitarbeiter im Logistikzentrum Pforzheim. „Es ist eine schöne Gelegenheit, die Kollegen einmal abseits der Arbeit zu treffen.“ Vor allem die Einladung an die Angehörigen empfanden viele als Wertschätzung, wie Markus Lüke vom Logistikzentrum Brieselang: „Es hat mich besonders gefreut, dass man seine Familie mitbringen durfte“, sagte er. Familiär war auch die Stimmung auf den Festen, was vor allem von den neuen Mitarbeitern wahrgenommen wurde. „Dieses Event war ein schöner Start für mich, und hat mir ein Gefühl der Zugehörigkeit gegeben”, sagte Bianca Ignat, die in Brieselang ein Praktikum absolviert. Die Rheinberger Mitarbeiter waren sich einig, dass der Mittelaltermarkt das vorangegangene Sommerfest übertrifft. „Letztes Jahr war schon gut, aber dieses Jahr war das Fest einfach klasse!“, freute sich Kerstin Janssen aus Rheinberg.

  • Sogar ein Einhorn besuchte die Gäste in Brieselang.
  • Hoch hinaus auf dem Mittelaltermarkt in Rheinberg.
  • Allerlei Kostüme beim Mittelaltermarkt in Rheinberg.
  • Passend zum Thema gab es in Pforzheim tolle 70er Jahre Kostüme.
  • Als Attraktion für die Kleinen war in Pforzheim ein Kinderkarussell aufgebaut.
  • Mit bunten Kostümen und 70er-Jahre-Musik ließ man in Pforzheim die Flower Power-Zeit wieder auferstehen.
  • Jede Menge Spiele wurden auf dem Sommerfest des Logistikzentrums Pforzheim angeboten.
  • Neben den Mitarbeitern und ihren Familien kamen auch 25 Pfadfinder zum Sommerfest in Rheinberg. Das Amazon Logistikzentrum überreichte ihnen eine Spende von 2.160 Euro.
  • Highlight des Mittelaltermarktes in Rheinberg war ein von Hand angetriebenes Riesenrad aus Holz.
  • Ledertaschen wie im Mittelalter selbst herstellen – auf dem Sommerfest in Rheinberg konnten die Besucher in alte Berufe wie den des Beutelbinders schnuppern.
  • Urlaubsfeeling pur gab es bei brasilianischen Samba-Rhythmen auf dem Sommerfest des Logistikzentrums Brieselang.
  • Auch für die kleinen Gäste war einiges geboten. Neben einem Puppentheater gab es in Brieselang auch einen Streichelzoo.
  • Bei einer Tombola wurden in Brieselang zahlreiche Preise verlost, darunter auch ein iPhone und ein Stand Up Paddle Board.
  • Eine gute Surfsession gehört natürlich zum Brasilien-Urlaub dazu. Auf einer künstlichen Welle konnten sich die Besucher in Brieselang in die Wellen stürzen, ohne nass zu werden.

Von Koblenz nach Kapstadt: Duale Ausbildung bei Amazon

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Für Johanna Krempf (hier im Foto ganz re. auf dem südafrikanischen Tafelberg) hat die Ausbildung und auch die spätere Arbeit bei Amazon viel Internationalität mit sich gebracht. Ihr duales Studium hatte sie zwar im Amazon Logistikzentrum in Koblenz begonnen. Um weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln, verbrachte die 29-Jährige aber insgesamt zwei Monate in den Amazon Kundenservice-Zentren in Kapstadt/Südafrika und Cork/Irland.

Nach dem Studienabschluss ging es für vier Wochen zunächst nach England: Johanna hatte sich als Schichtleiterin in der Robotik-Abteilung am neuen Amazon Standort in Winsen bei Hamburg beworben und lernte die dafür wichtigen Abläufe in einem Logistikzentrum in Manchester kennen.

Johanna, im Rahmen deines dualen Studiums bei Amazon warst du in einem Kundenservice-Zentrum in Kapstadt. Was hast du dort gemacht?

Das Kaizen-Team in Kapstadt freute sich über die Unterstützung von Johanna (dritte von links) bei ihrem neuen Projekt.

Das Kaizen-Team in Kapstadt mit Johanna (dritte von links)

Ich habe mit drei Kollegen an einem Kaizen-Projekt gearbeitet. Der Begriff kommt aus dem Japanischen, man kann ihn mit „Veränderung zum Besseren“ übersetzen. Das Programm soll Mitarbeiter ermutigen, ihren Arbeitsalltag durch eigene Vorschläge positiv zu verändern. Bei meinem Projekt ging es um die Verbesserung der Kommunikationswege zwischen Kundenservice und Logistikzentren. Mithilfe unserer Systemanpassungen ist es im Bedarfsfall für die Service-Kollegen künftig noch leichter, den richtigen Ansprechpartner im Logistikzentrum finden. Meine Erfahrungen aus dem Dualen Studium im Logistikzentrum Koblenz kamen mir bei dem Projekt sehr zugute. Dort hatte ich in der Abteilung „Change“ auch schon bei der Umsetzung von Mitarbeitervorschlägen unterstützt.

Worin hat sich die Arbeit in Südafrika von deiner bisherigen in Deutschland unterschieden?

In Deutschland war meine Arbeit ja sehr auf Logistik fokussiert. Es war sehr interessant, in Südafrika die Perspektiven des Kundenservice kennenzulernen. Da es in Kapstadt kein Amazon Logistikzentrum gibt, konnte ich wiederum den Mitarbeitern Fragen über den Aufbau der Logistikzentren und die Abläufe dort beantworten. Ich habe Materialien wie Lagerpläne, Prozessabläufe und Auflistungen der am häufigsten gestellten Fragen und Antworten zusammengestellt, damit die Mitarbeiter im Kundenservice sich auch in Zukunft über die wichtigsten Vorgänge im Logistikzentrum informieren können.

Gab es außerhalb der Arbeit noch Erlebnisse, die dir besonders in Erinnerung bleiben werden?

Ich habe die Zeit auf jeden Fall genutzt und mir viel angeschaut, auch während meiner anschließenden Reise durch Südafrika. In den Praktikumswochen habe ich einiges mit meinen Kollegen aus dem Kundenservice unternommen. Wir waren oft wandern, am Strand oder haben einfach die Natur genossen. Sie haben mich sehr gut in das Team integriert, sodass ich mich schnell wohl gefühlt habe. Mein persönliches Highlight war das Zip Lining, eine Seilrutsche, mit der man Schluchten oder Flüsse überqueren kann.

Nach Südafrika warst du im Amazon Kundenservice in Cork. Hast du hier die gleichen Aufgaben übernommen wie in Kapstadt?

Johanna Krempf ist ein Paradebeispiel für ein internationales Studium bei Amazon.

Johanna Krempf hat ihr duales Studium mit Auslandaufenthalten verbunden

Ja, ich habe das Projekt, das ich in Kapstadt begonnen habe, beim Kundenservice-Zentrum im irischen Cork fortgesetzt. Dadurch bot sich mir die Möglichkeit, die Arbeitsweisen und Prozesse der beiden Länder zu vergleichen. Der Kundenservice in Cork hat teilweise etwas andere Schwerpunkte, zum Beispiel bei der Social Media Betreuung. Auch hier habe ich daran gearbeitet, Abläufe effizienter zu gestalten.

Seit Juni hast du dein Studium beendet. Wie ging es für dich weiter?

Anfang November habe ich meine Bachelorarbeit zum Thema Schichtverteilung im Wareneingang abgegeben und mich zeitgleich für die Stelle als Schichtleiterin in der Robotik-Abteilung des neuen Logistikzentrums in Winsen beworben. Winsen ist der erste deutsche Amazon Standort, in dem Transportroboter eingesetzt werden. Ich habe es also bei meinen neuen Aufgaben mit einer sehr innovativen Technik zu tun, das finde ich sehr spannend. Erst vor Kurzem bin ich von einem vierwöchigen Aufenthalt in Manchester zurückgekommen, wo ich mich mit den Prozessen der Robotik im Logistikzentrum vertraut gemacht habe.

Kleine Nadel, große Wirkung: Amazon Mitarbeiter spenden Blut

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Laut Experten des Deutschen Roten Kreuzes zufolge sind 80 % aller Bundesbürger einmal im Leben auf eine Blutkonserve angewiesen. Das Rote Kreuz sucht kontinuierlich nach neuen Spendern, um den Bedarf zu bedienen. Im Logistikzentrum Werne fand die Hilfsorganisation 130 Amazon Mitarbeiter, die sich bereit erklärten, Blut zu spenden.

Standortleiter Lars Krause ist mit Begeisterung dabei.

Standortleiter Lars Krause ist mit Begeisterung dabei.

Von Angst keine Spur. Die Mitarbeiter des Amazon Logistikzentrums Werne nahmen den kleinen Nadelstich in Kauf, um mit einer Blutspende zu helfen. Sogar 67 Erstspender ließen sich von der guten Laune der Spender mitreißen. Eine davon war Melanie Thier: „Ich hatte schon lange vor, Blut zu spenden, da hat sich die Gelegenheit im Logistikzentrum perfekt angeboten. Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei!“

Das Amazon Gesundheitsmanagement und die Ersthelfer standen den Mitarbeitern des Roten Kreuzes bei den Blutabnahmen zur Seite. „Mir hat es richtig gut gefallen. Die Helfer waren alle sehr nett, besonders bei den etwas nervöseren Erstspendern, und sie haben uns fleißig mit Traubenzucker und Getränken versorgt“, erzählt Amazon Mitarbeiter Kushtrim Kabashi.

 

Neue Mitglieder für die DKMS

Wernes Executive Assistant Alexandra Schürkmann gibt mit der Typisierung blutkranken Patienten mehr Chancen.

Wernes Executive Assistant Alexandra Schürkmann gibt mit der Typisierung blutkranken Patienten mehr Chancen.

Neben den Blutspenden bot das Rote Kreuz eine Typisierung für die Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) an. Hier werden Gewebemerkmale geprüft, um festzustellen, ob jemand als Spender für einen Patienten mit Leukäumie oder einer anderen Blutkrankheit in Frage kommt. 61 der 130 Blutspender ließen sich typisieren – und wurden in die DKMS Datenbank aufgenommen. „Ich habe in erster Linie an der Aktion teilgenommen, um mich typisieren zu lassen, schließlich kann man im besten Fall ein Leben damit retten. Als ich erfuhr, dass ich eine seltene Blutgruppe haben, entschloss ich mich kurzerhand auch Blut zu spenden“, begründet Oliver Hilkenbach seinen Antrieb für sein Mitwirken.

Christoph Holtmeier, Gesundheitskoordinator bei Amazon in Werne, hat viel positives Feedback auf die Blutspendeaktion bekommen:  „Alle Mitarbeiter waren mit Freude dabei, die Bitte um Wiederholung klang dabei laut durch“, resümiert er. „Sicherheit und Gesundheit stehen bei uns an erster Stelle und wir freuen uns, wenn wir durch eine solche Aktion auch anderen Menschen helfen können, gesund zu bleiben.“

Arbeiten bei Amazon: Spaß und Sport beim Firmenlauf

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Bewegung und sportlicher Ausgleich sind wichtig für die Gesundheit. Und in der Gruppe macht es noch mehr Spaß. Das haben über 80 Mitarbeiter aus Werne und Koblenz eindrucksvoll bewiesen.

Nach fünf Kilometern brauchen die Amazonier aus Koblenz erst einmal einen Durstlöscher.

Nach fünf Kilometern brauchen die Amazonier aus Koblenz erst einmal einen Durstlöscher.

Ein besonderes Erlebnis – und das nicht nur für Fußballfans – ist der Besuch des Westfalenparks immer. Dass zum ersten Mal eine Runde durch den Signal Iduna Park gedreht werden durfte, war beim diesjährigen B2run in Dortmund ein weiteres Highlight für die sportbegeisterten Teilnehmer – darunter 56 Amazonier aus dem Logistikzentrum Werne. Unterstützung erhielten die Läufer dabei nicht nur von ihren Kollegen, sondern auch von vier von der DAK-Gesundheit organisierten Trainerinnen, die den Hobby-Sportlern mit einer 12-wöchigen Vorbereitung zur Seite standen. Anstrengungen, die sich bezahlt machten, wie Andrea Novak zu berichten weiß: „Das gesamte Miteinander hat mir sehr gut gefallen und nicht nur beim Lauf, sondern auch schon bei dem Lauftraining haben wir uns alle gegenseitig angefeuert.“

Die gleiche Motivation bewiesen auch die Mitarbeiter aus dem Logistikzentrum in Koblenz. Bei sommerlichen Temperaturen wurden 30 Paar Sportschuhe ausgepackt und die fünf Kilometer rund ums Deutsche Eck in Angriff genommen. „Die Atmosphäre war toll. So viele Läufer zusammen ergeben ein tolles Bild und auch an der Strecke war die Stimmung großartig. Ich mochte vor allem die Musik der DJs, die einen antreibt“, erzählt Richard Schnaier, der, wenn er nicht gerade läuft, im Bereich Pack Bestellungen versandfertig macht.

Dabei sein ist alles

Für Executive Assistant Alexandra Schürkmann aus Werne (rechts) ist dabei sein alles.

Für Executive Assistant Alexandra Schürkmann aus Werne (rechts) ist dabei sein alles.

Geschwindigkeit war zweitrangig, aber so manch ein Hobby-Athlet wie der Koblenzer Rolf Severin konnte sich über eine persönliche Bestleistung freuen: „Mit unter 20 Minuten für die fünf Kilometer konnte ich meinen persönlichen Rekord aufstellen, und das bei strahlendem Sonnenschein.“ Beim B2Run in Dortmund lief Oliver Hilkenbach als erster Amazonier ins Ziel.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass am Ende nicht die sportliche Einzelleistung, sondern der Erfolg des gesamten Teams zählte. Genau wie im Arbeitsalltag. „Es waren alle fröhlich, egal ob sie schnell oder langsam gelaufen sind, es hat einfach Spaß gemacht. Die Strecke war anspruchsvoll und nicht langweilig, es war einfach cool“, so Natascha Weiser aus Werne, die nächstes Jahr selbstverständlich wieder am Start sein wird.