Big in Japan: Von Pforzheim nach Tokio

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Banane
“Ohaiyou Gozaimasu!” – Guten Morgen! – So klingt es, wenn Manuel Berbuer in die Arbeit kommt und seine Kollegen begrüßt. Der 32-Jährige war Manager bei Amazon in Pforzheim. Dann ergab sich für ihn die Möglichkeit, für Amazon in Japan zu arbeiten. 2016 bereitete er den Start des im April 2017 eröffneten Fresh Depots in Japan mit vor und schlüpfte dafür am Launchtag sogar in ein Bananenkostüm (s. Bild).

Längst beherrscht er die wichtigsten Vokabeln und Sätze auf Japanisch. Immerhin ist Japan seit zwei Jahren Manuels neue Heimat – beruflich und privat. Im September 2015 kam der 32-Jährige zur Eröffnung des ersten Amazon Pantry Logistikzentrums nach Japan. Anfang 2016 bereitete er den Start des ersten Amazon Fresh Depots vor, in dem Lebensmittel gelagert und direkt an Kunden ausgeliefert werden. Heute leitet er es. Was ihn an Japan fasziniert, verriet er uns am Telefon – unserer Zeit sieben Stunden voraus.

Von Pforzheim nach Japan – wie kam es?

Seit der Eröffnung 2012 arbeitete ich im Amazon Logistikzentrum Pforzheim. Als Manager im Wareneingang hatte ich ein tolles Team. Aber ich bin der Überzeugung, dass man beruflich immer in Bewegung bleiben muss. Da ich Anfang 2015 den Eindruck hatte, dass sich das Logistikzentrum sehr gut entwickelt hat, suchte ich nach einer neuen Herausforderung.

Warum ausgerechnet eine Stelle in Japan?

Ich suchte gezielt nach Jobs außerhalb Deutschlands, da ich schon immer international arbeiten wollte. Im Jobportal von Amazon fand ich dann interessante Stellen in Japan. Dort lebt ein sehr guter Freund von mir, den ich während des Studiums besucht hatte. Seither bin ich fasziniert von dem Land und seinen Leuten. In sehr positiven Gesprächen mit unseren zuständigen Personalverantwortlichen wurde ich motiviert, mich offiziell zu bewerben. Nach erfolgreichen Vorstellungsgesprächen per Videokonferenz bekam ich im Juni 2015 das Angebot. Die größte Sorge war, dass ich kein Wort Japanisch sprechen konnte, aber das Personalteam vor Ort war sehr hilfsbereit und hat mir meine Bedenken schnell genommen. Im September 2015 trat ich bereits den neuen Job in Japan an.

Das war sicher ein großer Schritt. Wie hat Deine Familie darauf reagiert?

Natürlich habe ich die Idee mit meiner Frau besprochen. Zum Glück war sie schnell mit von der Partie. Wir beide reisen leidenschaftlich gerne und lieben es verschiedene Kulturen und Lebensstile kennenzulernen.

Fiel es Dir gar nicht schwer Deutschland den Rücken zu kehren?

Es war nicht einfach, Europa zu verlassen, da meine gesamte Familie in Deutschland und die meiner Frau in Spanien lebt. Auch unsere Freunde sind alle in Deutschland und ich musste mich im Logistikzentrum in Pforzheim von einem super Team verabschieden. Einen Abschied, den sie mir mit den vielen netten Worten und Fotos von unseren gemeinsamen Erfolgserlebnissen fast noch schwerer gemacht haben. Bevor wir umgezogen sind, habe ich mich sehr oft gefragt, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Im Nachhinein bin ich aber davon überzeugt.

PANO_20151025_111150Wie war der Start in der neuen Heimat?

Beim Umzug von Deutschland nach Japan hatte ich sehr viel Unterstützung von meinen Chefs. Zusammen mit dem Amazon Relocation Team haben sie mich ermutigt und mir bei den Formalitäten geholfen, in Bezug auf das Visum oder die Steuerberatung. Auch vor Ort in Japan habe ich Starthilfe bekommen. Der Personalverantwortliche und die Kollegen dort haben alles getan um sicher zu gehen, dass meine Frau und ich uns gut in Japan einleben. Ich bin sehr dankbar für die Zeit und Energie, die sich die einzelnen Menschen genommen haben, damit es uns hier gut geht.

Gibt es mehr Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zwischen Japan und Deutschland?

Ich finde, es gibt wesentlich mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Selbst nach zwei Jahren erlebe ich regelmäßig neue Elemente japanischer Kultur. Ein Klassiker ist die Vermeidung von Körperkontakt. Hier gibt es keine Umarmungen oder ‘high fives’. Man klopft sich auch nicht auf die Schulter, wenn man etwas gut gemacht hat. Statt Handschlag gibt es eine Verbeugung. Im Vergleich zu Deutschland ist Respekt in Japan ein noch viel wichtigerer Bestandteil des allgemeinen Umgangs miteinander. Trotz der Massen an Menschen findet man kaum lautstarke Auseinandersetzungen. Japan ist ein sehr sicheres Land. Die Frauen laufen ohne Sorge mit offenen Handtaschen herum. Wenn mir auf der Straße zum Beispiel der Geldbeutel aus der Tasche fällt, hebt ihn jemand auf und läuft mir hinterher, um ihn mir zurückzugeben.

Wie wirken sich die landestypischen Unterschiede bei der Arbeit aus?

In Japan wird direktes Hinterfragen häufig als respektlos aufgefasst, während eine offene und aktive Diskussion in Deutschland eher als gesund und lösungsorientiert gilt. In Japan ist das aber vielen zu direkt. Daher sollte man, bevor man eine Antwort gibt, sehr intensiv über seine Äußerung nachdenken, um das Gegenüber nicht vor den Kopf zu stoßen. Das macht die Entscheidungsfindung oft langsamer als in Deutschland. Der Stellenwert der Arbeit ist in Japan höher. In einem Büro verlassen die Mitarbeiter in der Regel erst dann den Arbeitsplatz, wenn der Vorgesetzte schon gegangen ist. Als Führungsperson muss man stark darauf achten, dass die Mitarbeiter nicht zu viele Überstunden machen.

Gibt es auch etwas, das Dich manchmal verzweifeln lässt?

Es war anfangs nicht einfach eine Bank zu finden, die Konten für Ausländer anbietet. Eine Kreditkarte zu bekommen war auch eine schwere Geburt. Hätte uns unser japanischer Freund nicht so viel geholfen, wären wir über die anfänglichen bürokratischen Hürden wahrscheinlich wahnsinnig geworden.

Was schätzt Du an Japan?

Die faszinierende Kultur: Japan ist sehr speziell in seiner Geschichte, Sprache und in seinen Bräuchen. Es gibt tolles Essen und zwar wesentlich mehr als Sushi. Die Landschaft ist wunderschön. Man hat Berge, Seen, Wälder, Strand, Meer und natürliche heiße Quellen, in denen man baden kann. Und der öffentliche Verkehr in Tokyo ist so effizient – keine Ausfälle, kaum Verspätungen –, dass man hier gar kein Auto braucht. Da viele Leute kein Auto haben, hat Online-Shopping hier auch einen sehr hohen Stellenwert. Wir kaufen beispielsweise unsere Getränke bei Amazon Fresh, um uns den Transport der Kisten zu Fuß vom Supermarkt nach Hause zu sparen.

Wirst Du in Japan bleiben oder zieht es Dich weiter?

Ich bin immer offen für Neues. Im Prinzip spricht nichts dagegen, nochmal in einem anderen Land zu starten. Ich finde es ohnehin enorm, was ich in meiner Zeit bei Amazon schon jetzt an Möglichkeiten hatte, Neues zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Ich konnte mich auch schon in Deutschland an europaweiten Projekten beteiligen. Ich denke, es gibt wenige Unternehmen, bei denen man in einer so relativ kurzen Zeit so viel lernen und mitgestalten darf.

Große Spende für Kleine Helden: Amazon Bad Hersfeld unterstützt Kinder- und Jugendhospiz

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Seit Jahren spenden die beiden Amazon Logistikzentren in Bad Hersfeld an den Verein Kleine Helden Kinder- und Jugendhospiz Osthessen e.V. Beim diesjährigen Sommerfest überreichten die Standortleiter der beiden Logistikzentren, Stephanie Schreiber und Christian Dülfer, einen Spendencheck an die Kleinen Helden.

Alexander Helmer ist unter anderem für die Akquise von Spenden bei den Kleinen Helden zuständig.

Alexander Helmer ist unter anderem für die Akquise von Spenden bei den Kleinen Helden zuständig.

„Das Engagement vor Ort, wo unsere Mitarbeiter leben und arbeiten, hat für uns einen großen Stellenwert. Deshalb unterstützen wir als Unternehmen bewusst lokale Organisationen mit einem Bezug zur Region in und um Bad Hersfeld, die unsere Hilfe benötigen“, erläutert Christian Dülfer das soziale Programm. „Die Kleinen Helden liegen uns sehr am Herzen. Der Verein leistet großartige Arbeit, auf die wir alle Kollegen hinweisen möchten“, sagt Standortleiterin Stephanie Schreiber. Erst vor kurzem lud Amazon die Kinder aus dem Hospiz Kleine Helden und ihre Familien zu einer Sondervorstellung im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele ein.

Mit dem Kummer nicht allein

In diesem historischen Forsthaus in Michelsrombach entsteht Hessens erstes stationäres Tages-Kinder- und Jugendhospiz.

In diesem historischen Forsthaus in Michelsrombach entsteht Hessens erstes stationäres Tages-Kinder- und Jugendhospiz.

Die Arbeit des Vereins berührt die Mitarbeiter des Standortes sehr. „In Deutschland leben rund 40.000 lebensverkürzend erkrankte Kinder, von denen etwa 5.000 im Jahr sterben. Allein in Hessen sind es 2.000 schwer erkrankte Kinder“, klärt Alexander Helmer über die traurigen Zahlen auf. Er ist als Geschäftsstellenleiter und Fundraiser bei den Kleinen Helden unter anderem für die Beschaffung von Spenden zuständig.

Gegründet wurden die Kleinen Helden im Mai 2010 von Simone Filip, einer betroffenen Mutter. Nach der Krankenhausentlassung ihres damals schwerkranken Sohnes, der das Glück hatte, wieder gesund zu werden, musste sie feststellen, dass niemand da war, der sie mit ihrer Sorge und dem Kummer auffing. Die Helfer des Kinder- und Jugendhospizes Kleine Helden begleiten die Familien dagegen über den Krankenhausbesuch hinaus, entlasten sie in ihrem alltäglichen Leben, bieten Sterbebegleitung für einen würdevollen und bewussten Abschied und Trauerbegleitung für die Eltern, vor allem aber auch für die Geschwisterkinder.

Erstes Kinder-Tageshospiz in Hessen

Bislang leistete der Verein seine Arbeit als ambulanter Dienst. Doch nun entsteht im hessischen Michelsrombach, rund 30 Kilometer von Bad Hersfeld entfernt, das erste Tageshospiz in Hessen. Ein historisches Forsthaus bietet ausreichend Räume für Ausbildungen, Seminare und Schulungen sowie für die Trauerbegleitung von Kindern. Außerdem werden zwei Wohnungen so umgebaut, damit Familien bei und mit ihren Kindern Zeit verbringen können. Die Spende von Amazon Bad Hersfeld trägt dazu bei, dass das Tageshospiz schon bald seine Türen öffnen kann.

Sicher zur Schicht und nach Hause

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Wer rückwärts einparkt, sorgt für mehr Sicherheit auf dem Parkplatz. Auf einem Bobby Car und einem Kindertraktor durften die Mitarbeiter am Standort Koblenz üben.Wer vor Kurzem das Amazon Logistikzentrum im Koblenz besuchte, konnte Ungewöhnliches beobachten: Mitarbeiter kurvten dort auf Bobby Cars auf einem eigens angelegten Parcours. Die humorvolle Aktion sollte die Kollegen für das wichtige Thema Verkehrssicherheit sensibilisieren.

In den Amazon Logistikzentren laufen die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft. Das bedeutet nicht nur viele zusätzliche Mitarbeiter, die in der Hochsaison unterstützen, sondern auch mehr Betrieb auf den Parkplätzen. Bei Schichtwechsel kann dort mitunter Hochbetrieb herrschen. Darauf machte das Safety-Team am Standort Koblenz die Mitarbeiter nun mit einer Schulung aufmerksam. Um die eher trockenen Verkehrsregeln spritzig zu vermitteln, lud das Sicherheitsteam in Koblenz zur „Safety Fun Aktion“.

Rückwärts einparken für mehr Übersicht

Safety Fun Aktion zu richtigem Einparken im Logistikzentrum Koblenz

Safety Fun Aktion zu richtigem Einparken im Logistikzentrum Koblenz

Einer der Tipps: Rückwärts einparken statt vorwärts in die Parklücke fahren. Denn dadurch verbessert sich die Umsicht für den Fahrer; Fußgänger oder andere Autos können deutlicher wahrgenommen werden. Was manchem Autofahrer im realen Verkehrsleben manchmal Schweißperlen auf die Stirn zaubert, sorgte am Safety Fun Tag für jede Menge Spaß. Denn im Foyer erwartete die Mitarbeiter ein kleiner „Übungsparkplatz“, auf dem sie mittels Bobby Car oder Kindertraktor das richtige Einparken üben konnten.

Augen auf auch für Fußgänger

Auch der stellvertretende Standortleiter Ralph Konen schwang sich für die Safety Fun Aktion aufs Bobby Car.

Auch der stellvertretende Standortleiter Ralph Konen schwang sich für die Safety Fun Aktion aufs Bobby Car.

Auch die Fußgänger wurden beim Verkehrstraining in die Pflicht genommen. Immer die Fußwege benutzen und achtsam nach vorne schauen, lautet die Devise. Denn gerade die Ablenkung durch das Nutzen von Smartphones ist nicht zu unterschätzen.

„Es geht um einen rücksichtsvollen Umgang auf dem Parkplatz“, fasst Sascha Höfer, Mitglied des Betriebsrats, zusammen. „Ich habe gerne an der Aktion teilgenommen, und es ist mir wichtig, nochmals an alle zu appellieren, diese Rücksicht auch zu pflegen.“

Safety Manager Volker Mowitz war mit dem Training vollauf zufrieden: „Im Bereich Sicherheit sind es in der Regel die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen“, sagt er. „Es war schön zu sehen, wie viele Kollegen sich beteiligt haben und dass wir mit viel Freude an der Sache für sicheres Verhalten auf dem Parkplatz sensibilisieren konnten.“ Selbst das rückwärtige Einparken schreckte am Ende kaum noch jemanden ab. Mitarbeiterin Valiantsina Razeuskaya: „Ich kann nicht besonders gut rückwärts einparken. Daher fand ich die Aktion sehr lustig und sie war auch ein Ansporn für mich, es in der Praxis zu üben.“

Grüner Spargel für Graben

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Um es vorwegzunehmen: Frischer Grünspargel wird bei Amazon in Graben (noch) nicht gelagert. Wenn die Mitarbeiter im Logistikzentrum während der Saison Lust auf eine Lieferung des edlen Gemüses haben, wenden sie sich an Csaba Katona. Man kennt den aus Südungarn stammenden Kollegen nicht nur, weil er bereits seit fünf Jahren bei Amazon arbeitet, sondern auch wegen seines Hobbys: dem Spargelanbau.

Csaba zählt zu den langjährigen Mitarbeitern bei Amazon in Graben. Mehr als 870 Mitarbeiter arbeiten dort bereits länger als fünf Jahre. Insgesamt 365 Mitarbeiter feiern in diesem Jahr ihre fünfjährige Betriebszugehörigkeit. Csaba ist einer von ihnen. Zum Jubiläum gab es nicht nur ein offizielles Dankeschön und zusätzliche Mitarbeiteraktien. Csabas „Badge“, so wird der Mitarbeiterausweis bei Amazon genannt, ziert nun auch ein gelber Rahmen: „Auf mein neues Badge bin ich schon ein bisschen stolz“, schmunzelt der gebürtige Ungar.

Ohne das Land und die Sprache zu kennen, fing Csaba vor fünf Jahren in der Abteilung Pack (Verpacken der Bestellungen) in Graben an: „In Ungarn ist der Arbeitsmarkt nicht sehr gut“, sagt Csaba. Nachdem der  landwirtschaftliche Familienbetrieb insolvent ging, suchte er andere Jobs, aber: „Je älter ich wurde, desto schwieriger wurde es, eine neue Stelle zu finden.“ Ein Freund berichtete ihm von seiner Arbeit bei Amazon in Graben. „Hier sah ich meine Chance, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen – auch wenn dies bedeutete, meine Familie verlassen zu müssen.“

„Ich wurde schnell heimisch“

Csabas einzige Anlaufstelle in Deutschland war zu Beginn sein Bekannter aus Ungarn. Allein gefühlt habe er sich nicht lange: „Bei Amazon wurde ich von Anfang an sehr gut aufgenommen und fand bei den Kollegen schnell Anschluss – trotz der Sprachbarriere. Ich habe auch viele Landsleute kennengelernt und wurde schnell heimisch. Hier habe ich einen langfristigen und sicheren Arbeitsplatz, so etwas hätte ich in Ungarn nicht gefunden.“

Von seinen Kollegen und Vorgesetzten wird er geschätzt: „Csaba ist eine echte Bereicherung für unser Team. Er hat immer ein offenes Ohr für alle und ein Lächeln im Gesicht“, sagte Schichtleiter Sebastian Kronthaler. „Dass ich inzwischen schon seit fünf Jahren bei Amazon bin, konnte ich erst gar nicht glauben. Die Zeit verging wie im Flug“, erzählt Csaba lachend.

Zur Spargelernte aber zieht es den gebürtigen Ungarn Jahr für Jahr zurück in die Heimat, wo er gemeinsam mit seiner Familie auf einem zwei Hektar großen Feld grünen Spargel anbaut. Noch gibt Csaba seinen Spargel an einen Großhändler weiter, der ihn nach Westeuropa verkauft. Eines Tages möchte er ihn selbst direkt in Deutschland vermarkten. Bis es soweit ist, hat er in Graben nicht nur einen festen Arbeitsplatz, sondern auch viele Abnehmer für sein Edelgemüse gefunden.

Bädemäntel für Wasserballer: Amazon Pforzheim unterstützt Regionalsport

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Amazon unterstützt BSC Wasserballer

Den jungen Wasserballern des 1. BSC Pforzheim fehlt es nicht an Erfolgen. Unter anderem ist der Verein Baden-Württembergischer Vizemeister bei den Jüngsten unter elf Jahren und Baden-Württembergischer Meister bei den unter 17-Jährigen. Bislang mussten sie auf einheitliche Vereinsbademäntel für die Wettkämpfe verzichten. Amazon Pforzheim (Bildmitte Standortleiter Alexander Bruggner) spendete nun die ersehnten Bademäntel.

Für das Finale der Deutschen Meisterschaften kommen die neuen Bademäntel das erste Mal zum Einsatz. Der weiße Dreizack auf dem roten Stoff symbolisiert den griechischen Meeresgottes Poseidon. Kevin Schneider ist seit 2006 Wasserball-Jugendtrainer und leitet seit 2010 die Jugendabteilung beim 1. BSC Pforzheim: „Es ist super, dass wir durch die neuen Bademäntel nun mit unseren Jugendmannschaften einheitlich bei Spielen auftreten können.“

Für neue Bademäntel und die künftigen Sporterfolge spendete das Logistikzentrum Pforzheim 2.000 Euro. „Sportliches Engagement ist wichtig, ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen“, begründet Alexander Bruggner das Engagement von Amazon für den Regionalsport. Auch bei Amazon in Pforzheim werden die sportlichen Aktivitäten durch ein umfangreiches Gesundheitsprogramm für die Mitarbeiter gefördert. „Dass Amazon uns unterstützt, ist für uns eine zusätzliche Motivation, bei den kommenden Spielen richtig Gas zu geben“, sagt Jugendtrainer Kevin Schneider.

Audi trifft Amazon: Besuch im Logistikzentrum Graben

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Martin Anders (l.) und Richardt Herde (r.) mit Audi Delegation

Was haben Audi und Amazon gemeinsam? – Martin Andersen von Amazon beschreibt das so: „Hinter beiden Unternehmen steckt eine gigantische Logistik.“ – Der Amazon Logistics-Regionalleiter hatte Führungskräfte des Audi-Werks Ingolstadt zum Schulterblick in das Amazon Logistikzentrum nach Graben eingeladen.

„Die offene Kultur, man könnte fast sagen Start-Up-Mentalität, in einem so großen Unternehmen hat uns wirklich beeindruckt“, sagt Felix Schwabe von der Werkleitung des Audi Werks Ingolstadt. „Ebenso die Vielfalt der Abläufe und standardisierten Prozesse und wie reibungslos alle Beteiligten daran arbeiten, die Kundenwünsche zu erfüllen.“ Auch nach 20 Jahren arbeitet Amazon nach dem Motto „Every Day Is Day One“ – jeder Tag ist wie der erste Tag.

„Branchenbeste im Bereich Logistik“

Regionalleiter Martin Andersen und sein Kollege Richardt Herde, Manager Bestandskontrolle und Qualitätssicherung in Graben, organisierten zusätzlich zur Führung durch das Amazon Logistikzentrum auch einen Besuch im nahegelegenen Logistikzentrum des Partners DHL. „Amazon und DHL gehören für uns zu den Branchenbesten im Bereich Logistik und Warenwirtschaft. Wir wollten verstehen, wie es möglich ist so eine extrem hohe Komplexität zu bewältigen“, erläutert Felix Schwabe einen Beweggrund für den Besuch. Letztlich, so das Fazit der Besucher wie auch der Gastgeber, sei vor allem das richtige Führungskonzept für den Erfolg entscheidend, etwa die individuelle Förderung der Mitarbeiter oder das regelmäßige Einholen von Feedback.

Vom Besuch bei Amazon nimmt Felix Schwabe aber nicht nur berufliche Inspirationen mit. „Das nächste Päckchen werde ich mit einem ganz anderen Respekt in die Hand nehmen. Ich bin immer noch fasziniert, in welcher Geschwindigkeit und hohen Qualität jede Bestellung bearbeitet wird. Wenn ich also demnächst mein bestelltes Buch oder das neue Hemd auspacke, weiß ich, wie viele Hände dabei mitgeholfen haben, dass es so schnell ging.“

Schau mal, wie Amazon arbeitet: Leser der Pforzheimer Zeitung besuchen das Logistikzentrum

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PZ Leseaktion_STR1_Gruppenbild_21 08 2017

Durch die Aktion “Schau mal, wo du lebst” können Leser und Leserinnen der Pforzheimer Zeitung (PZ) hinter die Kulissen verschiedener ortsansässiger Unternehmen und Institutionen blicken. Auch das Amazon Logistikzentrum öffnete seine Türen für Besucher. 

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Die Besucher erfahren aus erster Hand, wie ein Paket bei Amazon verpackt wird.

“Alexa, spiel Musik für unsere Gäste”, bat Alexander Bruggner, Standortleiter des Amazon Logistikzentrums Pforzheim, den sprachgesteuerten Lautsprecher Echo. Neben Informationen zu Amazon und innovativen Entwicklungen wie dem Echo, konnten sich die 26 Zeitungsleser beim Rundgang durch Amazon Pforzheim einen Eindruck von den logistischen Abläufen verschaffen.  PZ-Redakteurin Anke Baumgärtel, die ebenfalls an der Führung teilnahm, war begeistert: „Ich freue mich, dass wir auch dieses Jahr wieder einen Besuch bei Amazon Pforzheim realisieren konnten. Für die Teilnehmer sind alleine die riesigen Hallen sehr beeindruckend. Ich denke, das war für alle heute ein spannendes Erlebnis.“

Gabelstapler

PZ-Leser bestaunen die meterhohen Regale im Logistikzentrum

Für PZ-Leser Lukas Brecht war vor allem die Größe des Logistikzentrums beeindruckend: „Mich haben diese riesigen Hallen fasziniert. Ich glaube, ich würde mich hier sofort verlaufen.“  Verloren ging aber keiner. Mit sicherer Orientierung und einem offenem Ohr für die vielen Fragen der Besucher führte der Standortleiter die Gruppe durch die Regalreihen und erläuterte die Prozesse von Lagerhaltung über Verpackung bis hin zum Versand eines bestellten Päckchens. Am Ende des Besuchs wusste auch Erika Plapp, die selbst gar kein Amazon Konto besitzt und ihre Bestellungen bisher immer über ihren Sohn abwickelte, wie ihr Paket vom Computer zur Haustür gelangt. „Der Besuch hat mir sehr gut gefallen. Für mich war das mal etwas ganz Neues.“

Den Artikel zum Besuch findet ihr hier.