24 h bei Amazon: Sven Krüger aus Leipzig

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Sven Krüger ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Der 48-Jährige arbeitet seit vier Jahren bei Amazon in Leipzig. Seine Kollegen schätzen seine hilfsbereite und bescheidene Art. Er arbeitet gerne dort. Aus diesem Grund hat er in diesem Jahr an einem Aufruf für „Hier bin ich richtig“ (wir berichten hier darüber) teilgenommen und seine persönliche Geschichte niedergeschrieben. Nun erzählt er sie im Video „24 h @ Amazon“, in dem Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen ihre Arbeit vorstellen.

Sven-Krüger_140Sven hält sich selbst für keinen großen Redner. Aber wenn er erzählt, dann tut er das sehr anschaulich. 26 Jahre lang hat Sven als Maurer gearbeitet und mit viel Liebe zum Job an der Restaurierung historischer Gebäude in Leipzig mitgewirkt. „Irgendwann wollte ich dann nicht mehr“, sagt er. Die körperliche Belastung sei zu groß geworden: „Dazu kam die ständige Unsicherheit, wie es weitergeht und wann der nächste Job und das nächste Geld kommt. Das war für mich nicht mehr tragbar.“

Bei Amazon in Leipzig arbeitet er als sogenannter Picker und ist verantwortlich dafür, die bestellten Artikel herauszusuchen. „Für uns ist die Kundenzufriedenheit das oberste Gebot“, sagt Sven, der gerne zu Fuß unterwegs ist, wenn er nicht gerade mit dem Gabelstapler Bestellungen transportiert. Die vielen neuen Freundschaften in den vergangenen Jahren mit Kollegen hätten ihn persönlich sehr gestärkt: „Meine Freunde hier im Logistikzentrum kommen aus Lettland, Kasachstan, Ungarn oder Sierra Leone“, verrät er im Video. „Das ist wirklich etwas Besonderes hier. Die Kollegen haben immer ein Lächeln im Gesicht, und bei Problemen wird spontan geholfen.“ Was ihm bei Amazon gefällt, drückt er so aus: „Ich bin vielleicht nur ein kleines Rad, aber doch Teil von Amazon. Und das gefällt mir.“

„Ganz ohne Hektik und mit viel Routine“ – Oberbürgermeister besucht Amazon im betriebsamen Weihnachtsgeschäft

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Foto: Stadt Pforzheim

Foto: Stadt Pforzheim

Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager machte sich in diesen Tagen selbst ein Bild vom Weihnachtsgeschäft bei Amazon. Der Rathaus-Chef zeigte sich bei seinem Besuch äußerst angetan von den Arbeitsbedingungen: „Das sieht ja alles sehr ordentlich und durchstrukturiert aus. Amazon gehört mittlerweile zu den größeren Steuerzahlern Pforzheims.“

Mehr als 1.000 regulär Beschäftigte und weit über 500 Saisonarbeitskräfte bewältigen derzeit die vorweihnachtliche Arbeitsflut im Logistikzentrum: „Ganz ohne Hektik und mit viel Routine arbeiten hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielen Nationen“, unterstreicht Standortleiter Alexander Bruggner. Er ist stolz auf seine Mitarbeiter, die im Weihnachtsgeschäft alles geben. Das Logistikwerk in Pforzheim spiele mit seiner Spezialisierung auf größere Artikel eine wichtige Rolle im Logistiknetzwerk von Amazon, betont der Standortleiter. 304 Millionen Kunden zählt Amazon derzeit weltweit. Und auf noch etwas ist Alexander Bruggner stolz: „Der Einstiegslohn für alle unsere Mitarbeiter, auch für die Ungelernten, liegt bei 10,35 Euro die Stunde – vom ersten Tag an. Nach 24 Monaten und inklusive aller Boni werden daraus umgerechnet 2.526 Euro brutto pro Monat. Das ist ein attraktives Lohnpaket, was wir unseren Mitarbeitern anbieten.“

Hier berichtet der Oberbürgermeister auf seiner Homepage über den Besuch.

Das bedeutet die Weihnachtszeit für unsere Mitarbeiter

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Die „Peak Season“ ist für unsere Mitarbeiter ein gängiger Begriff und steht für die weihnachtliche Hochsaison. In diesen Tagen spiegelt sich das oft in der Kleidung der Amazon Logistikmitarbeiter wider. Die orangefarbenen Shirts mit dem Aufdruck „Peak 2016″, die an allen Logistikzentren ausgegeben wurden, sind sehr beliebt den Mitarbeitern. Tausende von Geschenken werden von ihnen täglich für das Weihnachtsfest versandfertig gemacht. Wir haben Mitarbeiter aus unserem Logistikzentrum „FRA1″ befragt, was ihnen dabei durch den Kopf geht. 

Rene Fleischauer (46 J.): „Päckchen landen pünktlich unter dem Weihnachtsbaum“

Abteilungsleiter Rene Fleischauer hat schon einige „Peak Seasons“ bei Amazon mitgemacht. Seit Dezember 1999 arbeitet er bei Amazon in Bad Hersfeld „Ich bin immer wieder begeistert, wie wir die Herausforderungen in der Weihnachtszeit meistern und unser Ziel, dass die Päckchen pünktlich unter dem Weihnachtsbaum landen, erreichen“, sagt der langjährige Mitarbeiter, der zuvor in der Automobil-Ersatzteil-Logistik tätig war.

Benjamin Klüppel

Philip Scheibner

Philip Scheibner (29 J.): „Eine Kuscheldecke für die Oma“

Wenn man mit vielen Artikeln zu tun hat, kommen viele Geschenkideen. Den Beweis dafür liefert Picker Philip Scheibner, der seit einem halben Jahr bei Amazon arbeitet: „Ich habe dieses Jahr schon viele Fernseh-Kuscheldecken kommissioniert. Da kam mir die Idee, dass sich auch meine Oma darüber freuen könnte.“ Sein persönlicher Weihnachtswunsch: „Ein gemütliches Fest mit meiner Familie und meinen Freunden und dass mein mittlerweile sechsseitiger Amazon Wunschzettel erfüllt wird“, gesteht er augenzwinkernd.

Antje HaaseAntje Haase (34 J.): „Einen Plausch mit Amazon Echo“

„Als ich zum ersten Mal den Amazon Echo verpackt habe, stand mein Weihnachtswunsch fest“, sagt Packerin Antje Haase. Seit 2003 ist sie schon bei Amazon. Mit dem smarten Lautsprecher von Amazon, der allein durch die eigene Stimme gesteuert wird, kann man Musik hören, sich Rezepte vorlesen lassen und vieles mehr.  Auch für ihren Vater hat Antje schon eine Geschenkidee, wenn auch nicht ganz so technisch-smart: „Der bekommt einen Baustellen-Radio.“

Benjamin Klüppel (28 J. ): „Bestellung erst kurz vor Heiligabend“

Benjamin Klüppel arbeitet seit 2009 bei Amazon in Bad Hersfeld und ist dort Teamleiter. „In der Weihnachtszeit gibt es immer viel zu tun, aber wir haben auch viel Spaß.“ Beim täglichen Mitarbeiter-Quiz im Advent hat Benjamin einen Amazon Gutschein gewonnen. Ob er diesen für den Kauf der Geschenke einlösen wird, steht noch nicht fest. Wichtig für ihn: „Ich bin froh, dass man bei Amazon noch bis kurz vor Heiligabend bestellen kann. Die Auswahl ist groß und ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich meiner Freundin schenken soll“, sagt der 28-Jährige.

Netsanet Altaye AshenafiNetsanet Altaye Ashenafi (32 J.): „Froh, Arbeit gefunden zu haben“

Netsanet Altaye Ashenafi lebt erst seit zwei Jahren in Deutschland: „Ich bin froh, dass ich endlich Arbeit gefunden habe“, sagt der gebürtige Äthiopier. Was er in der Weihnachtszeit im Logistikzentrum am liebsten mag?  –  „Das sind die netten Kollegen und die leckeren kostenlosen Plätzchen!“

Edeltraut Ender (62 J.): „Ein Puppenhaus für die Enkel“

Das Verpacken von Geschenken ist für die 62-jährige Edeltraut Ender ein Klacks, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Denn die 62-Jährige, die bereits seit elf Jahren im Logistikzentrum arbeitet, ist professionelle Geschenkepackerin bei Amazon: „Am schönsten finde ich, dass wir hier mit so vielen Kollegen aus ganz unterschiedlichen Nationen zusammenzuarbeiten.“ Sie selbst bestelle ganz viel bei Amazon. „Für meine Enkelkinder bringt der Weihnachtsmann in diesem Jahr ein Puppenhaus und einen Schlafanzug“, verrät Edeltraut. Die verpackt sie dann selbst.

Gesundheitswochen in Werne und Graben

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Gesundheitstag in Werne: Fabian Schneider, Angelika Stucht-Engelke, Grit Koehler-Svensson, Peter Jelich und Gesundheitsmanagerin Anna-Lena Kaiser (v.l.n.r.) teilen kostenloses Obst für alle Mitarbeiter aus.

Gesundheitstag in Werne: Fabian Schneider, Angelika Stucht-Engelke, Grit Koehler-Svensson, Peter Jelich und Gesundheitsmanagerin Anna-Lena Kaiser (v.l.n.r.) teilen kostenloses Obst für alle Mitarbeiter aus.

Gesundheitstage bei Amazon in Werne und Graben: Während in Graben das Motto „Move it“ galt,  gab es in Werne viele Angebote für die Mitarbeiter, um „Fit durch den Winter“ zu kommen. Zweimal jährlich widmen unsere Logistikzentrum eine ganze Woche dem Thema Gesundheit. Die Themenwochen sind Teil des bundesweiten Gesundheitsprogramms an den Amazon Logistikzentren. Gesundheitsmanager sorgen dort für die Umsetzung der vielen Maßnahmen. 

In Graben stand die Gesundheitswoche unter dem sportlichen Motto „Move it“. Gesundheitsmanagerin Nora Buchholz hatte die Veranstaltungen vorbereitet: „Wir möchten unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben,  sich bewusster mit dem Thema Gesundheit auseinanderzusetzen und zu erleben, dass Fitness Spaß macht. Manche wissen gar nicht, was gut für ihren Körper ist oder sind sich angesichts der zahlreichen Empfehlungen unsicher. “

Ein umfangreiches interaktives Rahmenprogramm sollte Abhilfe gegen die Informationsdefizite schaffen. Im Mittelpunkt standen Schnupperkursen zum „Faszientraining“ und „Reaktive Fitness“. Zertifizierte Fitnesstrainer leiteten die Teilnehmer zu Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Kleingeräten an, um das Bindegewebe sowie die Beweglichkeit zu trainieren. Mit der „Challenge Disc“ konnten die Mitarbeiter ihre Gleichgewichtsfähigkeit  testen und anschließend bei dem aufgebauten Koordinationsparcours trainieren.

Für seinen Sieg an der T-Wall überreicht Standortleiter Ernst Schäffler (2.v.r.) gemeinsam mit Labor Manager Andreas Mainda (r.) und Kollegin Stefanie Klein (l.) Ali Bulut, Mitarbeiter im Hiring Team (2.v.l.), ein Fitnessarmband.

Für seinen Sieg an der T-Wall überreicht Standortleiter Ernst Schäffler (2.v.r.) gemeinsam mit Labor Manager Andreas Mainda (r.) und Kollegin Stefanie Klein (l.) Ali Bulut, Mitarbeiter im Hiring Team (2.v.l.), ein Fitnessarmband.

An der „T-Wall“ mit verschiedenen, zufällig aufleuchtenden Tastenfeldern ging es um schnelle Reaktionszeiten. Belohnt wurde der flinke Gewinner mit einem Fitnessarmband.  Darüber hinaus konnten Mitarbeiter ihr Körperfett analysieren lassen. „Aufgrund der Werte können gezielte Ernährungs- und Trainingsempfehlungen abgeleitet werden“, erklärt Gesundheitsexpertin Nora Buchholz.

Fit durch den Winter in Werne

Die Gesundheitswoche in Werne stand unter dem Motto „Fit durch den Winter“. 265 Mitarbeiter nutzten das vielfältige Angebot, um sich für die kalte Jahreszeit zu stärken.

Beim Lungenfunktionstest konnten die Mitarbeiter ihre Atemwege prüfen lassen. Außerdem gab es beim Rückenfitkurs hilfreiche Übungen zur Stärkung der Rumpf- und Rückenmuskulatur, Teilnahme an Massagen sowie Anleitungen zu Entspannungstechniken.  „Der Fitnesstrainer hat uns viele einfache Übungen beigebracht. So habe ich gelernt, dass ich auch ohne viel Aufwand und Material viel für meinen Rücken tun kann“, sagt Denise Diller von Amazon in Werne.

Berufsgenossenschaft verleiht Präventionspreis an Amazon Mitarbeiter

Mitarbeiter Erol Günaydin wird für die Teilnahme am Präventionspreis der BGHW ausgezeichnet.

Mitarbeiter Erol Günaydin wird für die Teilnahme am Präventionspreis der BGHW ausgezeichnet.

Einen Beitrag der besonderen Art für den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit leistete Erol Günaydin von Amazon in Werne. Seine Idee: ein Fuß-Kipp-Schalter an den sogenannten Slam-Stationen, an denen die Amazon Pakete mit den Adressaufklebern versehen werden. Mitarbeiter können damit den Paketefluss selbst steuern, ein Stau und eine Beeinträchtigung der Sicherheit wird so vermieden. Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik war beeindruckt und ehrte Erol: Jedes Jahr verleiht sie den Präventionspreis für Ideen mit Vorbildcharakter zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz.

 

  • Dass gesunde Ernährung wichtig ist, wissen auch Operations Manager Marco Raithel und Senior Operations Manager Fabian Schneider (v.l.).
  • Beim Lungenfunktionstest konnten die Mitarbeiter ihre Atemwege prüfen lassen.
  • Senior Operations Manager Andreas Rohe verteilte Obst an die Mitarbeiter in Werne wie hier an Mitarbeiterin Petra Döbbe.
  • Mitarbeiterin Daisy Filser freut sich über das breite Angebot auf der Gesundheitswoche bei Amazon in Graben.
  • Mitarbeiter Danijel Andelic ist begeistert von der Tanita Analysewaage, die seine Körperzusammensetzung analysiert.

 

Hochkonjunktur bei Amazon in Leipzig

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Bei Amazon herrscht Hochkonjunktur: Standortleiter Dietmar Jüngling erläutert dem Team von Leipzig Fernsehen, was das genau für die Abläufe im Logistikzentrum bedeutet. Aber auch der Spaß bei der Arbeit fehlt in diesen Tagen nicht: Dafür sorgen die unterschiedlichen Aktionen für die Mitarbeiter, die ihr Bestes geben, damit alle Geschenke rechtzeitig vor Weihnachten ankommen.

Am Freitag in der Cyber Monday Woche wurden bis 12 Uhr mehr als 1,4 Millionen Produkte verkauft. Der 25. November 2016 ist somit der erfolgreichste Freitagmorgen in der Geschichte von Amazon.de. Alleine im Logistikzentrum in Leipzig werden im Weihnachtsgeschäft pro Tag mehrere Tausend Bestellungen bearbeitet, verrät Standortleiter Dietmar Jüngling im Interview mit Leipzig Fernsehen. Knapp 2.000 Saisonarbeitskräfte unterstützen die Stammbelegschaft dabei.

„Jedes Jahr um die Weihnachtszeit werden wir mit schönen Aktionen überrascht“, berichtet Katja Thiele, Rezeptionistin bei Amazon in Leipzig: „Ich bin immer wieder begeistert, was Amazon seinen Mitarbeitern bietet.“ Ein Highlight im diesjährigen Weihnachtsgeschäft war das Überraschungskonzert des DJ-Duos „gestört aber geil“. Für Christian Klapper, Labour Manager bei Amazon in Leipzig war das ein „super Event und eine sehr schöne Abwechslung zum Arbeitsalltag für alle Mitarbeiter“. Die DJs traten neben Leipzig auch an den Standorten Werne, Koblenz und Brieselang auf. „Damit beweist Amazon, dass es weiter auf der modernen Schiene bleibt“, sagt Jessica Schlinger Betriebsratssekretärin am Standort Werne, die von der Musik „mega begeistert“ war und sich gleich ein Autogramm geholt hat. In Leipzig gab es obendrauf noch eine einstudierte Tanzeinlage des Managements. „Einfach genial“ sei das gewesen, sagt Katja: „Unser Management-Team tanzt jedes Jahr zu einem neuen Motto.“ In diesem Jahr war das Thema „Gesundheit“ Teil der Vorführung. „Wir haben die Choreographie an unser tägliches Bewegungsprogramm SMART Everyday angelehnt“, berichtet Gesundheitsmanagerin Linda Stein: „Die Zuschauer haben gejubelt und auch für uns war es ein großer Spaß.“

Am Standort Brieselang hat Brandenburg aktuell über das Konzert von „gestört aber geil“ und das Weihnachtsgeschäft berichtet.

  • gestört aber geil mit dem Amazon Team aus Brieslang: Rezeptionistin Anne Voss (links), Praktikantin für interne Kommunikation Tina Toellner, Rezeptionistin Simone Schlegel und Assistentin der Geschäftsführung Jana Naumann (v.r.n.l.)
  • Brieselang war der letzte Amazon Standort, an dem gestört aber geil in diesem Jahr aufgetreten ist.
  • Das Highlight des Music Acts in Leipzig war der Auftritt der Management-Tanzgruppe.
  • Zwei Sänger unterstützen den Auftritt von gestört aber geil - hier in Leipzig.
  • Das DJ-Duo gestört aber geil live in Leipzig.
  • Volle Hallen beim Konzert von gestört aber geil in Werne.
  • Die gestört aber geil DJs Nico und Spike
  • Für die Mitarbeiter gab es gratis Fan-Artikel von gestört aber geil.
  • gestört aber geil: Hier live bei Amazon in Koblenz
  • Viele Mitarbeiter - wie hier in Koblenz - fragten nach dem Konzert nach Autogrammen der DJs.

Neues Amazon Logistikzentrum: In Winsen entstehen 1.000 neue Arbeitsplätze ab 2017

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Foto: Stadt Winsen

Foto: Stadt Winsen

Im niedersächsischen Winsen wird Ende 2017 ein weiteres Amazon Logistikzentrum auf 64.000 Quadratmetern Fläche entstehen. Bereits im ersten Jahr werden 1.000 unbefristete Jobs entstehen. In Amazon Logistikzentren vergleichbarer Größe sind nach einigen Jahren gewöhnlich rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Amazon investiert im ersten Jahr in Winsen 90 Millionen Euro in den Ausbau des europäischen Logistiknetzwerks, dazu kommen weitere 110 Millionen Euro Investitionen durch die Partner.

Amazon reagiert damit auf die steigende Kundennachfrage. Besonders für die wachsende Zahl unabhängiger Händler aus der Region, die Lagerung und Versand von Amazon nutzen, wird es noch leichter, Millionen von Kunden weltweit zu erreichen.

roy p 3“Dieses neue Logistikzentrum liegt uns besonders am Herzen. Der Standort in Norddeutschland unterstützt uns dabei, die Leistung des Europäischen Liefernetzwerks zu verbessern und Kunden in ganz Europa noch zuverlässiger zu beliefern“, führt Roy Perticucci aus, Chef des Europäischen Logistiknetzwerks. „Für mittelständische Händler aus der Region ergeben sich neue Chancen, in ganz Europa Kunden zu erreichen. In Winsen entstehen gute Jobs mit wettbewerbsfähigen Löhnen ab dem ersten Tag.“

Foto: Stadt Winsen

Foto: Stadt Winsen

„Mit Amazon kommt ein Global Player nach Winsen, der hier erheblich investiert, eine stattliche Zahl von Arbeitsplätzen schafft und darüber hinaus für die Stadt zusätzliche Kaufkraft, positive Wirtschaftsimpulse und einen Imagegewinn bringt. Deshalb freue ich mich sehr über die bevorstehende Ansiedlung“, so Winsens Bürgermeister André Wiese. „Da der Gewerbestandort Winsen mit seinen Vorteilen überzeugen konnte, insbesondere auch mit der guten Anbindung an die Autobahn, will und wird sich Amazon diese Vorteile auch zunutze machen.“

Amazon beginnt bereits mit der Besetzung der ersten Stellen im Logistikzentrum Winsen. Die neuen Positionen umfassen Logistik-Manager und Ingenieure, Personal- und IT-Experten sowie Logistik-Kräfte. Interessenten können sich informieren und bewerben unter myamazonjob.com/fulfillment-centers/winsen. Hier geht es zur ausführlichen Pressemeldung zum neuen Logistikzentrum.

Investitionen in Deutschland

Das neue Logistikzentrum in Winsen dient zusammen mit den bestehenden dazu, der aktuellen Nachfrage in Deutschland und ganz Europa gerecht zu werden aber auch auf zukünftiges Wachstum vorbereitet zu sein. Kürzlich hatte Amazon sein Pläne für ein neues Logistikzentrum in Frankenthal bekannt gegeben, außerdem wird ein weiteres neues Logistikzentrum in Dortmund entstehen.  Zurzeit verfügt Amazon über neun Logistikzentren, die Teil des europäischen Netzwerkes von 31 Logistikzentren sind. Amazon hat mehr als 13.000 unbefristete Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, davon über 11.000 in den Logistikzentren. Zusätzlich sind viele Arbeitsplätze im Umfeld entstanden: Die Händler auf Amazon Marketplace haben allein in Deutschland rund 90.000 Arbeitsplätze geschaffen. Seit 2010 hat Amazon mehr als 15 Milliarden Euro in Europa investiert, z.B. in Infrastruktur und Anlagen in der Logistik und im Kundenservice, Amazon Web-Services Rechenzentren sowie Forschung und Entwicklung.

Der Herr der Farben: Kunst im Logistikzentrum Graben

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Künstler Stefan Jaschke bei der Arbeit im Banana Tower, dem Eingangsbereich des Grabener Logistikzentrums

Künstler Stefan Jaschke bei der Arbeit im Banana Tower, dem Eingangsbereich des Grabener Logistikzentrums

Gewaltig heben sich die Alpen gegen den Horizont ab und thronen über grünen Wäldern und einem glasklaren See. An dessen Ufer ragt mächtig der „Banana Tower“, der gelbe Eingangsturm des Amazon Logistikzentrums Graben, empor. Auch wenn die Berge vom Süden Augsburgs allenfalls bei Föhn zu sehen sind, können Mitarbeiter und Besucher in Zukunft täglich den Anblick dieser Landschaft genießen. Mit dem Motiv verschönert Mitarbeiter Stefan Jaschke, den Eingangsbereich des Logistikzentrums.

Es ist der Traum vieler Künstler, sich mit dem Pinsel auf großer Fläche auszutoben. Das kennt Stefan Jaschke noch aus der Zeit, als der gelernte Holzbildhauer in den Bavaria Filmstudios Filmkulissen malte. Und nun die riesige Wandfläche im Treppenaufgang des Logistikzentrums Graben – wie kam es dazu?

Seit fünf Jahren arbeitet Stefan Jaschke bei Amazon in Graben. Für ihn war es der Wiedereinstieg ins Berufsleben, denn ausschließlich als frei schaffender Künstler wollte der damals 50-Jährige nicht mehr arbeiten: „Der Markt ist leider schlecht. Man schlägt sich mehr oder weniger durchs Leben. Ich habe Restaurants ausgemalt, Cover für Printmedien gestaltet, und war immer auf der Suche nach neuen Aufträgen. Bei Amazon habe ich ein festes Einkommen, das meine Existenz absichert.“

Mit Bildern glücklich machen

Dennoch ist die Kunst nach wie vor ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. „Kunst ist ein Ausdrucksmittel“, sagt Stefan. „Da muss etwas aus dir raus. Es ist toll, wenn man Menschen mit Bildern glücklich machen kann.“ Das gelingt ihm nun im Logistikzentrum Graben, wo er bereits in zwei Hallen die Wände mit großflächigen Gemälden gestaltet hat: eine Wasserfalllandschaft inmitten hoch gewachsener Bäume und eine Meeresidylle mit hohen Felseninseln.

Vor allem auf die Farben achtet Stefan. In den Bildern dominieren Grün und Blau, die Farben für Harmonie, Tatkraft und Entspannung. Mit der Wirkung von Farben kennt sich der Künstler aus. Zehn Jahre arbeitete er in einem Augsburger Farbmischlabor, das Farbproben aus der ganzen Welt erhielt. Einmal mischte er sogar die Wandfarbe für das Weiße Haus in Washington.

Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz

Auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite stellt Stefan verschiedene Motive für die jeweiligen Projekte vor, aus denen die Mitarbeiter eines auswählen können. Stefan Jaschke ist es wichtig, dass seine Kollegen am kreativen Prozess teilhaben und selbst darüber entscheiden, was an die Wand kommt. „Es geht mir nicht nur darum, dass nette Bilder herumhängen. Ich möchte eine Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz schaffen.“ Die Reaktionen der Kollegen seien „bombastisch“. Mit so viel Zuspruch hatte Stefan nicht gerechnet. „Sie sind glücklich, dass sie einmal etwas anderes als eine weiße Wand sehen.“

Area Managerin Monika Kohlmann war es, die die kreative Zusammenarbeit angestoßen hatte. Sie wusste von Stefans künstlerischem Schaffen und entwickelte die Idee, der gestalteten Wände. Stefan Jaschke: „Beim Film sieht man seine Kulisse nur kurz im Bild. Bei Amazon schaffe ich etwas Bleibendes, an dem sich Tag für Tag zahlreiche Menschen erfreuen können.“

  • Mitarbeiter Stefan Jaschke zaubert in mehreren Bereichen des Logistikzentrums in Graben Kunstwerke an die Wand.
  • Das Logistikzentrum eingebettet in die idyllische Landschaft um Augsburg – dieses Bild können die Mitarbeiter im sogenannten Banana Tower bestaunen.
  • Wareneingangsbuchung mit Blick auf Berge, Seen und Wasserfälle – Stefan Jaschke macht es möglich.
  • Künstler Stefan Jaschke bei der Arbeit im Banana Tower, dem Eingangsbereich des Grabener Logistikzentrums
  • Dieses Landschaftsbild verschönert den Bereich des Logistikzentrums, in dem Waren angeliefert werden.