Winsen

Auf Wiedersehen in 2018!

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Mit diesen Dezember-Impressionen aus den Amazon Logistikzentren verabschieden wir uns aus 2017 und wünschen allen Bloglesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

Das war 2017: Neue Standorte, gute und sichere Arbeitsplätze

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EU Regional Direktor Gregory Bryan schreibt hier über die Hintergründe zum neuen Logistikzentrum in Winsen (Luhe)

Gregory Bryan verantwortet als EU Regionaldirektor bei Amazon die neuen Logistikzentren. 40 Logistikzentren gibt es derzeit von Amazon in Europa. Davon allein elf in Deutschland. Zwei neue Logistikstandorte gingen 2017 an den Start.

Gregory, 2017 hat sich einiges bewegt bei Amazon:  Wie ist dein Fazit?

Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. 2017 haben wir unser Logistiknetzwerk in Deutschland um zwei Standorte erweitert. Wir können nun die steigende Kundennachfrage noch besser bedienen und Unternehmen, die durch Amazon versenden, noch besser unterstützen.

Mit Dortmund und Winsen (Luhe) haben wir 2017 zwei neue Logistikzentren in Betrieb genommen. In Werne haben wir durch einen Neubau ein bestehendes Logistikgebäude ersetzt. In Frankenthal (Pfalz) wird 2018 ein weiteres Logistikzentrum den Betrieb aufnehmen.

zusatzleistungenWas bedeutet das Wachstum für die Arbeitsplätze?

In den deutschen Logistikzentren sind in den letzten Jahren über 12.000 feste Arbeitsplatze entstanden. Allein 2017 sind deutschlandweit in den Logistikzentren viele neue Stellen entstanden. Wir bieten Menschen gute und sichere Arbeitsplätze und beruflich neue Perspektiven: vom Versandmitarbeiter über Ingenieure und Software-Entwickler bis hin zu Berufseinsteigern und Auszubildenden.

Beispiellohn: Rechnerischer Monatslohn bei Amazon in Winsen

Beispiellohn: Rechnerischer Monatslohn bei Amazon in Winsen

Wie viel verdient ein Versandmitarbeiter bei Amazon?

Wir bieten allen Mitarbeitern vom ersten Tag an wettbewerbsfähige Löhne und umfangreiche Zusatzleistungen. Die Einstiegslöhne variieren deshalb etwas je nach Standort. Wir zahlen mindestens umgerechnet 10,52 Euro brutto pro Stunde. An unserem neuen Standort in Winsen (Luhe) liegt der Einstiegslohn beispielsweise bei umgerechnet 11,15 Euro je Stunde. Inklusive Mitarbeiteraktien, Boni und Jahressonderzahlung kommt ein Mitarbeiter dort rechnerisch nach zwei Jahren auf 2.699 Euro brutto im Monat oder 32.383 Euro im Jahr. Dazu kommen Zusatzleistungen für etwaige Mehrarbeit, Zahlungen zur Altersvorsorge oder eine kostenlose Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherung und Mitarbeiterrabatte.

loehneWas bedeutet wettbewerbsfähige Löhne?

Bei Amazon werden jedes Jahr an allen Standorten auf freiwilliger Basis die Löhne überprüft. Unser Ziel ist es, in allen Regionen ein Paket aus wettbewerbsfähiger Bezahlung und Zusatzleistungen zu bieten. Dazu analysieren wir zum Beispiel die regionalen Arbeitsmarktdaten und erarbeiten daraus die entsprechenden Lohnanpassungen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren?

Wir bieten gute Arbeitsbedingungen und behandeln jeden mit Respekt. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit verstärken viele tausend Saisonarbeitskräfte die Stammteams, um die Mehrarbeit gut zu bewältigen. Das funktioniert sehr gut. Es gibt ein gesundes Arbeitsumfeld und Gesundheitsprogramme an allen Standorten. Wir verbessern kontinuierlich die ergonomischen Bedingungen. Technischen Hilfsmittel wie Vakuumlifter erleichtern beispielsweise das Anheben schwerer Artikel. In Winsen sind es sogar Transportroboter, welche die Waren zu den Mitarbeitern bringen, Laufwege werden so verkürzt.

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Pressemeldung: Neue Standorte und mehr Jobs

Nikolaus in Winsen: Yeah Yeah Yeah statt Ho Ho Ho

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HAM2_Nikolaus 2017-4Damit der Nikolaus sämtliche Stiefel pünktlich zum 6. Dezember befüllen kann, tun auch die Mitarbeiter in den Amazon Logistikzentren ihr Bestes. Natürlich lässt da der Mann mit Rauschebart die fleißigen Helfer auf seiner Tour nicht aus. Im Logistikzentrum Winsen verteilte er allerdings keine Säckchen, sondern jede Menge Partystimmung.

Niemand konnte sich der Partystimmung, die die Band Cosmopauli verbreitete, entziehen.

Niemand konnte sich der Partystimmung, die die Band Cosmopauli verbreitete, entziehen.

Die Hamburger Band Cosmopauli heizte den Teams im Logistikzentrum HAM2 mit einem Konzert ein. In allen drei Schichten stand die Fünfer-Combo auf der Bühne und coverte sich durch die Nummer-1-Hits der jüngeren Pop-, Rock- und Hip Hop-Charts. Sängerin Sarajane McMinn: „Wir haben letztes Jahr schon in Bad Hersfeld gespielt, lustigerweise auch an Nikolaus. Wir kommen ja aus Hamburg, daher ist Winsen ein Heimspiel. Einen Auftritt da zu geben, wo andere Leute arbeiten, ist immer ein super Gefühl.“

Mit flotter Sohle durchs Weihnachtsgeschäft

Die Amazon-Mitarbeiter zeigen nicht nur bei der Arbeit volles Engagement, sondern auch beim Tanzen.

Die Amazon-Mitarbeiter zeigen nicht nur bei der Arbeit volles Engagement, sondern auch beim Tanzen.

Rund 2.000 Beschäftigte und einige hundert Saisonarbeitskräfte zaubern in Winsen in der Weihnachtszeit den Kunden mit pünktlichen Päckchen ein Lächeln ins Gesicht. „Deshalb wollten wir den Mitarbeitern an Nikolaus etwas Besonderes bieten. Anstatt Rauschebart, Sack und Rute gab es alternativ Gitarre, Trommel und richtig gute Laune. Neben dem Music Act gab es außerdem für alle Mitarbeiter ein kostenloses Essen. Das haben sich unsere Teams verdient“, sagt Standortleiter Norbert Brandau.

Alina Metin, Assistentin der Geschäftsleitung, organisierte das Konzert. „Hier ist vieles noch ganz neu und wir haben mit solchen Events wenig Erfahrung. Daher war ich natürlich aufgeregt“, gesteht Alina. „Das fiel dann aber beim ersten Ton ab. Alle Mitarbeiter sind sofort richtig gut mitgegangen. Selbst der Nikolaus hätte hier eine flotte Sohle hingelegt.“ Einer der fleißigsten Amazon-Tänzer war Aldwin Reinke aus der Verpackungsabteilung: „Ich tanze sehr gerne und habe heute zufällig auch noch Geburtstag. Der Music Act war sozusagen wie eine Geburtstagsparty.“

  • Mittendrin statt nur auf der Bühne: Sängerin Sarajane McMinn ging mit den Amazoniern auf Tuchfühlung.
  • In allen drei Schichten konnten die Mitarbeiter beim Cosmopauli-Konzert das Tanzbein schwingen.
  • "Einen Auftritt da zu geben, wo andere Leute arbeiten, ist immer ein super Gefühl", sagte Sängerin Sarajane McMinn.
  • Die Coverband Cosmopauli rockt durch die Hits der aktuellen Charts.
  • Am Nikolaustag heizte in WInsen die Band Cosmopauli ein.

Amazon Winsen: Gesund am Arbeitsplatz

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Winsen ist einer der modernsten Amazon-Standorte in Deutschland: das erste Logistikzentrum, das Roboter einsetzt. Doch nicht nur technologisch arbeitet man auf hohem Niveau. Vom ersten Tag an bestimmt ein umfassendes Gesundheitsmanagement den Arbeitsalltag. Obwohl das Logistikzentrum noch so jung ist, fanden bereits zwei Gesundheitstage statt.

Hochmoderne Technologie, ergonomische Arbeitsplätze und Gesundheitsprogramme - das Wohl der Amazon-Mitarbeiter steht an erster Stelle.

Hochmoderne Technologie, ergonomische Arbeitsplätze und Gesundheitsprogramme – das Wohl der Amazon-Mitarbeiter steht an erster Stelle.

Für Rachel Stenner, Health Managerin am Standort, waren die Gesundheitstage ihre „Feuertaufe“ und ein voller Erfolg. Knapp 200 Mitarbeiter nahmen teil, mehr als sich angemeldet hatten. Auf dem Programm standen eine Grippeschutzimpfung und eine Ernährungsberatung, wie man „fit in den Winter“ startet – so das Motto.

Schon Wochen vor dem Start des Logistikzentrums hatte die studierte Gesundheitsmanagerin alle Hände voll zu tun: „Ergonomie ist sehr wichtig für die Prävention“, sagt sie. „Ich habe mir bestimmte Prozesse angesehen und hinterfragt, wie wir sie weiter verbessern können. Ein Punkt, an dem wir ununterbrochen weiterarbeiten werden.“ In Sachen Ergonomie kennt sich die 29-Jährige aus. Sie ist gelernte Physiotherapeutin.

Fit in den Winter, gesund in die Zukunft

Transportroboter bringen die Regale zu den Mitarbeitern. Dies erspart Laufwege.

Transportroboter bringen die Regale zu den Mitarbeitern. Dies erspart Laufwege.

Wenn es um die Gesundheit der mittlerweile über 2.000 Mitarbeiter geht, hat Amazon noch einiges mehr auf Lager: höhenverstellbare Tische, Vakuumlifter als Hebehilfe und hochmoderne Fördertechnik, um Laufwege einzusparen. Weiche Untergrundmatten an den Arbeitsplätzen schonen die Gelenke. Und angelernt wird nach dem Prinzip der Querqualifizierung. „Das bedeutet, die Mitarbeiter werden nicht nur für eine einzige Aufgabe qualifiziert, sondern für verschiedene Tätigkeiten“, erklärt Rachel. „Ziel ist es, dass sie später im Betrieb rotieren und all ihre erlernten Fähigkeiten nutzen können. Aus ergonomischer Sicht beugt das einseitigen Belastungen vor.“

Ergonomische Arbeitsplätze, Anti-Ermüdungsmatten, Fitnessübungen vor Schichtbeginn –und dann sind da noch die technischen Helfer. In Winsen sind mehrere hundert Transportroboter im Einsatz. „Der Mitarbeiter läuft nicht zum Regal, um das Produkt zu entnehmen, sondern das Regal fährt zu ihm. Dadurch entfallen zusätzliche Laufwege“, sagt die Health Managerin. Eine große Hilfe für die Mitarbeiter in Winsen und ein weiterer Pluspunkt für die Gesundheit.

Gesundheit bei Amazon

  • Gesundheitsmanager an 11 Standorten kümmern sich gemeinsam mit dem Management um alle gesundheitsrelevanten Aspekte der Arbeit
  • Gesundheitstage 2x pro Jahr an allen Standorten in enger Zusammenarbeit mit Krankenkassen: Individueller Gesundheits-Check für Mitarbeiter
  • Täglich frisch gekochtes Essen, Salatbar in allen Kantinen und einen kostenlosen Obsttag pro Woche
  • Vollklimatisierte Logistikzentren für eine angenehme Raumtemperatur
  • Sicherheit am Arbeitsplatz: Verpflichtende Kurse für korrektes Heben und Bewegen von Waren zur Schonung von Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur
  • Spezielle Fußmatten an Steharbeitsplätzen entlasten Wirbelsäule, Gelenke und Sehnen
  • Einsatz moderner Technologien: Vakuumlifter zur Entlastung bei der Bearbeitung schwerer Produkte; Handscanner zur Reduzierung von Laufwegen
  • Kostenlose Grippeschutzimpfungen

Jetzt bewerben: 13.000 Saisonmitarbeiter für das Weihnachtsgeschäft

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Amazon_Mitarbeiterin_HiringFür das anstehende Weihnachtsgeschäft werden rund 13.000 befristete Saisonarbeitsplätze in den Amazon Logistikzentren in Deutschland entstehen. Gesucht wird an den Standorten Bad Hersfeld, Brieselang, Dortmund, Graben, Koblenz, Leipzig, Pforzheim, Rheinberg, Werne und Winsen (Luhe). Bewerber können sich online unter www.jobs-amazon.de bewerben.

„Wir bereiten uns das ganze Jahr über auf die Weihnachtssaison vor. Dieses Jahr wollen wir in Deutschland rund 13.000 befristete Saisonmitarbeiter einstellen, die uns dabei unterstützen werden, unsere Kunden zu begeistern“, sagte Bernd Gschaider, Regionaldirektor Amazon Operations Deutschland. Neben den Saisonmitarbeitern, die regelmäßig im Weihnachtsgeschäft unterstützen, gibt es auch in jedem Jahr viele neue Saisonmitarbeiter an den Standorten.

Amazon bietet allen Beschäftigten wettbewerbsfähige Löhne. Diese liegen für Logistikmitarbeiter am oberen Ende dessen, was in vergleichbaren Jobs bezahlt wird. Der Stundenlohn dieser Beschäftigten beträgt an allen deutschen Standorten umgerechnet mindestens 10,52 Euro brutto. Saisonarbeiter erhalten hierbei denselben Grundlohn wie vergleichbare unbefristete Beschäftigte. Zusätzlich zu diesen Löhnen bietet Amazon Bonuszahlungen sowie Mitarbeiterrabatte.

Seit 2011 hat Amazon über 20 Milliarden Euro in Europa investiert, z.B. in Infrastrukturen und Einrichtungen im Bereich Logistik und Kundenservice, in Datenzentren für Amazon Web Services sowie in Forschung und Entwicklung. Dieses Jahr wird Amazon mehr als 15.000 unbefristete Arbeitsplätze in Europa schaffen und seine Belegschaft von 50.000 unbefristeten Mitarbeitern zu Beginn des Jahres auf über 65.000 bis Ende Dezember anheben. Amazon unterstützt nicht nur seine eigenen Mitarbeiter dabei, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen, sondern sorgt mit verschiedenen Geschäftszweigen auch außerhalb des Unternehmens für tausende zusätzliche Jobs in Europa. Über den Amazon Marketplace haben unabhängige Händler in Europa bisher mehr als 175.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Die ausführliche Pressemeldung findet sich hier.

Hier entsteht Amazon Winsen: Ein Blick hinter die Kulissen

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Wie entsteht eigentlich ein neues Amazon Logistikzentrum? – Im Video zeigen wir einen Blick hinter die Kulissen von Winsen. Seit Juli fährt der Betrieb Schritt für Schritt hoch, bis Dezember sollen die Aufbauarbeiten abgeschlossen sein.

Die Bürowände sind teilweise noch Bauzäune, neben ihnen läuft die Produktion bereits auf Hochtouren. Wöchentlich gilt es, rund 150 neue Mitarbeiter einzulernen, 1.000 neue unbefristete Jobs werden in Winsen binnen eines Jahres entstehen. „Das Besondere am Launch ist der Launch selbst“, sagt Operations Managerin Monika Kohlmann: „Die ersten Monate, in denen sich alles einspielt, schweißen auch die Mitarbeiter zusammen.“

Eine Besonderheit in Winsen: Auf markierten Bahnen ziehen Tausende orangefarbener Transportroboter ihres Weges. Die Roboter fahren mit einer Geschwindigkeit von rund 5,5 Stundenkilometern und wiegen ca. 145 Kilogramm. Sie heben die Regale mit den Produkten hoch und bringen sie zu den Mitarbeitern in der Wareneinlagerung und -entnahme. Die Technologie verkürzt deutlich die Laufwege und unterstützt so die Arbeit der „Stower“ und „Picker“.

Mehr lesen auf Amazon.de

Mehr über die Roboter gibt es hier.

Von Koblenz nach Kapstadt: Duale Ausbildung bei Amazon

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Für Johanna Krempf (hier im Foto ganz re. auf dem südafrikanischen Tafelberg) hat die Ausbildung und auch die spätere Arbeit bei Amazon viel Internationalität mit sich gebracht. Ihr duales Studium hatte sie zwar im Amazon Logistikzentrum in Koblenz begonnen. Um weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln, verbrachte die 29-Jährige aber insgesamt zwei Monate in den Amazon Kundenservice-Zentren in Kapstadt/Südafrika und Cork/Irland.

Nach dem Studienabschluss ging es für vier Wochen zunächst nach England: Johanna hatte sich als Schichtleiterin in der Robotik-Abteilung am neuen Amazon Standort in Winsen bei Hamburg beworben und lernte die dafür wichtigen Abläufe in einem Logistikzentrum in Manchester kennen.

Johanna, im Rahmen deines dualen Studiums bei Amazon warst du in einem Kundenservice-Zentrum in Kapstadt. Was hast du dort gemacht?

Das Kaizen-Team in Kapstadt freute sich über die Unterstützung von Johanna (dritte von links) bei ihrem neuen Projekt.

Das Kaizen-Team in Kapstadt mit Johanna (dritte von links)

Ich habe mit drei Kollegen an einem Kaizen-Projekt gearbeitet. Der Begriff kommt aus dem Japanischen, man kann ihn mit „Veränderung zum Besseren“ übersetzen. Das Programm soll Mitarbeiter ermutigen, ihren Arbeitsalltag durch eigene Vorschläge positiv zu verändern. Bei meinem Projekt ging es um die Verbesserung der Kommunikationswege zwischen Kundenservice und Logistikzentren. Mithilfe unserer Systemanpassungen ist es im Bedarfsfall für die Service-Kollegen künftig noch leichter, den richtigen Ansprechpartner im Logistikzentrum finden. Meine Erfahrungen aus dem Dualen Studium im Logistikzentrum Koblenz kamen mir bei dem Projekt sehr zugute. Dort hatte ich in der Abteilung „Change“ auch schon bei der Umsetzung von Mitarbeitervorschlägen unterstützt.

Worin hat sich die Arbeit in Südafrika von deiner bisherigen in Deutschland unterschieden?

In Deutschland war meine Arbeit ja sehr auf Logistik fokussiert. Es war sehr interessant, in Südafrika die Perspektiven des Kundenservice kennenzulernen. Da es in Kapstadt kein Amazon Logistikzentrum gibt, konnte ich wiederum den Mitarbeitern Fragen über den Aufbau der Logistikzentren und die Abläufe dort beantworten. Ich habe Materialien wie Lagerpläne, Prozessabläufe und Auflistungen der am häufigsten gestellten Fragen und Antworten zusammengestellt, damit die Mitarbeiter im Kundenservice sich auch in Zukunft über die wichtigsten Vorgänge im Logistikzentrum informieren können.

Gab es außerhalb der Arbeit noch Erlebnisse, die dir besonders in Erinnerung bleiben werden?

Ich habe die Zeit auf jeden Fall genutzt und mir viel angeschaut, auch während meiner anschließenden Reise durch Südafrika. In den Praktikumswochen habe ich einiges mit meinen Kollegen aus dem Kundenservice unternommen. Wir waren oft wandern, am Strand oder haben einfach die Natur genossen. Sie haben mich sehr gut in das Team integriert, sodass ich mich schnell wohl gefühlt habe. Mein persönliches Highlight war das Zip Lining, eine Seilrutsche, mit der man Schluchten oder Flüsse überqueren kann.

Nach Südafrika warst du im Amazon Kundenservice in Cork. Hast du hier die gleichen Aufgaben übernommen wie in Kapstadt?

Johanna Krempf ist ein Paradebeispiel für ein internationales Studium bei Amazon.

Johanna Krempf hat ihr duales Studium mit Auslandaufenthalten verbunden

Ja, ich habe das Projekt, das ich in Kapstadt begonnen habe, beim Kundenservice-Zentrum im irischen Cork fortgesetzt. Dadurch bot sich mir die Möglichkeit, die Arbeitsweisen und Prozesse der beiden Länder zu vergleichen. Der Kundenservice in Cork hat teilweise etwas andere Schwerpunkte, zum Beispiel bei der Social Media Betreuung. Auch hier habe ich daran gearbeitet, Abläufe effizienter zu gestalten.

Seit Juni hast du dein Studium beendet. Wie ging es für dich weiter?

Anfang November habe ich meine Bachelorarbeit zum Thema Schichtverteilung im Wareneingang abgegeben und mich zeitgleich für die Stelle als Schichtleiterin in der Robotik-Abteilung des neuen Logistikzentrums in Winsen beworben. Winsen ist der erste deutsche Amazon Standort, in dem Transportroboter eingesetzt werden. Ich habe es also bei meinen neuen Aufgaben mit einer sehr innovativen Technik zu tun, das finde ich sehr spannend. Erst vor Kurzem bin ich von einem vierwöchigen Aufenthalt in Manchester zurückgekommen, wo ich mich mit den Prozessen der Robotik im Logistikzentrum vertraut gemacht habe.

Monika Kohlmann: „Ich hoffe, alle sind jetzt schon so aufgeregt und motiviert wie ich.“

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Monika Kohlmann

Der Countdown läuft. Im Herbst wird das neue Logistikzentrum in Winsen offiziell eröffnet. Für einen reibungslosen Start will auch Monika Kohlmann sorgen. Die 33-Jährige hat sich nach acht Jahren im Amazon-Netzwerk zu einer gefragten Schichtleiterin entwickelt und bereitet ihr Team heute auf den neuen Wareneingang in Winsen vor.

Für die gebürtige Thüringerin geht es bald in den hohen Norden. Monika Kohlmann wird im Logistikzentrum Winsen als Schichtleiterin den Wareneingang verantworten. Dafür muss sie viel Vorarbeit leisten, doch ihre Vorfreude treibt sie immer weiter an: „Ich kann den ersten Tag kaum erwarten. Dieses Anfangsprickeln habe ich bisher nur beobachtet, jetzt erlebe ich es selbst. Dass Winsen ein Logistikzentrum mit Robotik sein wird, macht es noch aufregender.“ In dem Logistikzentrum werden erstmals in Deutschland die Amazon Transportroboter zum Einsatz kommen. Drei Wochen lang war Monika deshalb im Logistikzentrum in Manchester, um die dortigen Robotik-Vorgänge kennenlernen. Die neue Technik wird vorwiegend in den Bereichen Stow (Einlagerung) und Pick (Warenentnahme) eingesetzt.

Von der Aushilfe zur Führungskraft

Angefangen hat Monika im Logistikzentrum Bad Hersfeld im Bereich Stow. „Ich hatte eine Gastronomie-Ausbildung absolviert, war aber nicht sicher, wo ich arbeiten wollte. Als ich zur Weihnachtssaison bei Amazon anfing, fand ich zum ersten Mal einen Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter fördert und immer hinter ihnen steht.“ In den letzten acht Jahren hat Monika sich von einer temporären Aushilfskraft zur Abteilungsleiterin und schließlich bis hin zur erfolgreichen und in ganz Europa gefragten Betriebsleiterin hochgearbeitet. Zuletzt stand sie für sechs Monate dem Wareneingangsteam in Prag zur Seite. „Ich wurde schon einige Male dazu gerufen, um vor der Eröffnung eines Logistikzentrums oder bei Problemen auszuhelfen“, erzählt sie.

„Ich will einen reibungslosen Start auf die Beine stellen.“

Manchester, Prag, Augsburg, Hamburg. Allein in den letzten Wochen hat Monika sieben verschiedene europäische Städte besucht – viele davon zur Vorbereitung auf das neue Logistikzentrum in Winsen. „Zurzeit arbeite ich hauptsächlich in Koblenz, wo mein Team geschult wird. Es ist mir wichtig, dass ich oft da bin, um in allen Angelegenheiten unterstützen zu können und jeden an die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln“, so die Schichtleiterin. Damit ihr Team für die Eröffnung bestens vorbereitet ist, nehmen die Abteilungsleiter an dem neuen Trainingsprogramm „Learning by Doing my Shift“ teil. „Die künftigen Winsener Abteilungsleiter lösen die Koblenzer Abteilungsleiter für mehrere Schichten ab und probieren sich aus. Gleichzeitig haben sie auch einen „Buddy“, einen Ansprechpartner, der für sie verantwortlich ist“ erklärt die 33-Jährige.

Neues Amazon Logistikzentrum HAM2 nimmt Fahrt auf

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Das neue Team des Logistikzentrums HAM2.

„Anker los“ für das neue Logistikzentrum HAM2 bei Hamburg: Die Mitarbeiter stellten sich dazu in „Anker-Formation“ auf

Bald heißt es „Leinen los“ für das neue Logistikzentrum HAM2 bei Hamburg: Gestern wurde mit dem Einlagern der ersten Produkte begonnen.

Die Matrosen begrüßen ihre neuen Steuermänner und -frauen.

Seemännische Begrüßung für die neuen Kolleginnen und Kollegen

Bevor das neue Amazon Logistikzentrum in Winsen an der Luhe im Herbst 2017 mit großer Besatzung Kurs auf das Weihnachtsgeschäft nehmen kann, erfolgte gestern bereits der Start des Kernteams aus rund 200 Mitarbeitern. Just Montag wurde das erste Produkt – ein sogenannter Shopper, auch bekannt als Einkaufstasche – eingelagert, weitere folgten. Für das Kernteam war das gestern ein Grund zum Feiern, für das sie sich ein maritimes Motto gewählt hatten. Schließlich steht der Name des Logistikzentrums „HAM2″ für die Hafenstadt Hamburg und damit für traditionsreiche Seefahrt. Standortleiter Norbert Brandau und sein Management-Team hatten sich deshalb extra Seefahrer-Behutung besorgt, um die neuen Kollegen zu begrüßen und ihre Verbundenheit mit dem nördlichsten aller Logistikstandorte zu verdeutlichen. Für alle neuen Mitarbeiter gab es einen Willkommensrucksack, gefeiert wurde stilgerecht mit Seemannstorte.

Ahoi zum neuen Logistikzentrum

Sogar die Torte stand unter maritimem Motto

Noch in diesem Jahr wird HAM2 vom Stapel laufen und offiziell den Betrieb aufnehmen. 1.000 Arbeitsplätze werden bereits im ersten Jahr entstehen. In dem hochmodernen Logistikzentrum werden die Mitarbeiter Hand in Hand mit der neuesten Technologie arbeiten. Winsen ist der erste deutsche Logistikstandort, an dem Amazon Transportroboter einsetzt.

Gesucht werden Mitarbeiter auf allen Qualifikationsebenen: von Logistikkräften und Versandmitarbeitern, Personal- und IT-Experten bis zu Managern und Ingenieuren. Der Stundenlohn startet bei umgerechnet 11,15 Euro brutto/Stunde, zuzüglich Extraleistungen und einer kostenlosen Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitscheck. Informationen und Bewerbungen zum neuen Standort unter www.myamazonjob.com/fulfillment-centers/winsen sowie www.amazon.jobs/versandmitarbeiter.

  • "Anker los" für das neue Logistikzentrum HAM2 bei Hamburg: Die Mitarbeiter stellten sich dazu in "Anker-Formation" auf
  • Seemännische Begrüßung für die neuen Kolleginnen und Kollegen
  • Mitarbeiterin Sonja Patrick (links) testet die Vorgänge in Winsen.
  • Standortleiter Norbert Brandau begrüßt die Mitarbeiter des neuen Logistikzentrums.
  • Der Kapitän Norbert Brandau eröffnet das neue Logistikzentrum nahe der Hafenstadt Hamburg.
  • Winsen ist das erste deutsche Logistikzentrum mit Amazon Robotics
  • Sogar die Torte für alle stand unter maritimem Motto

Tag der Logistik: Robotik und Co – Technologie unterstützt die Mitarbeiter

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Tag der Logistik 2017

Zum bundesweiten Tag der Logistik, initiiert von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V., hat Amazon im Logistikzentrum Rheinberg interessante Gäste zu einer Diskussion eingeladen. Das Thema: „Digitalisierung: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen in Europa.“

Amazon Vice President Global Customer Fulfillment Operations Mike Roth ist einer der Podiumsteilnehmer am Tag der Logistik in Rheinberg. Der Deutsche stammt ursprünglich aus Fulda.

Amazon Vice President Global Customer Fulfillment Operations Mike Roth ist einer der Podiumsteilnehmer am Tag der Logistik in Rheinberg. Der Deutsche stammt ursprünglich aus Fulda.

Auf der Bühne diskutierten neben Mike Roth, Amazon Vice President Global Customer Fulfillment Operations, der Standortleiter von Rheinberg, Karsten Frost, sowie der Marketplace Händler Alexander Bochert von der rewoodo GmbH und Handelsexperte Christoph Wenk-Fischer, Geschäftsführer des bevh, vor Amazon Mitarbeitern, Gästen aus der Region und Journalisten.

Kaum vorzustellen: Als Mike Roth 1999 bei Amazon anfing, gab es nur ein Amazon Logistikzentrum in Deutschland. Statt mit Handscannern wurden die Bestellungen noch mit Papierlisten zusammengestellt. Moderne Technologien unterstützen heute selbstverständlich die Aufgaben der Mitarbeiter. Durch Technologie kommen die Pakete schneller zum Kunden, der aus einer größeren Auswahl wählen kann. Heute hat Mike Roth, Vice President Customer Fulfillment und damit weltweiter Logistik-Chef bei Amazon, in Rheinberg das erste Deutsche Logistikzentrum angekündigt, in dem die neueste Fördertechnologie mit Transportrobotern zum Einsatz kommen wird. In Winsen an der Luhe werden mit dem für dieses Jahr geplanten Start die Mitarbeiter Hand in Hand mit neuen Technologien arbeiten.

HAM2_ModellskizzeWinsen (Luhe) wird das erste deutsche Amazon Logistikzentrum mit Robotik

Mit Robotik wird jedes einzelne Produkt im Logistikzentrum mobil, weil Transportroboter die Regale mit den Produkten zum Picker bringen. Warum Amazon in diese Technologie in Winsen investiert? – Mike Roth meint dazu: „Amazon wächst und es ist nicht damit getan, einfach mehr Gebäude zu errichten und mehr Menschen einzustellen. Amazon setzt auf Technologie und Innovation, um der Nachfrage der Kunden gerecht zu werden. Für die Logistik sind das zum Beispiel Machine Learning und Robotik. Das hilft uns, den Kunden bessere Services anbieten zu können, es macht uns produktiver und es schafft bessere Arbeitsplätze für die Mitarbeiter in den Logistikzentren.“

Amazon investiert weiter in die Infrastruktur, in Technologie und schafft Arbeitsplätze in Europa. Bislang setzt Amazon die Transportroboter in den USA, in Polen und in Großbritannien ein. Neben Deutschland hat Amazon auch den Technologieschritt in Spanien und in Italien angekündigt.

Mike Roth, der aus Deutschland stammt und für Amazon bereits an vielen Logistikstandorten weltweit gearbeitet hat, sieht Robotik als einen Baustein von mehreren: „Die Transportroboter in den Logistikzentren der achten Generation sind nur ein Teil der neuen Technologien, die wir einführen. Dadurch werden die Abläufe in den Logistikzentren besser ausbalanciert, zum Beispiel durch deutlich mehr Fördertechnik als früher. Neue Technologien wie Robotik ersetzen die Menschen nicht. Sie schaffen zusätzlich neue Rollen in den Logistikzentren, zum Beispiel im Bereich IT- und Engineering-Support. Deshalb stellen wir weiter ein und haben für 2017 angekündigt, 2.000 neue Jobs zu schaffen.“

  • Amazon Vice Presindent Mike Roth mit Standortleiter Karsten Frost
  • Amazon Vice President Mike Roth diskutiert über die Chancen der Digitalisierung