Leipzig

Career Choice Tag in Leipzig: Viele Interessenten für Aus- und Weiterbildung

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Rene Zimmermann informiert sich am Stand der Reimertshofer Verkehrsschulen über Ausbildungen zum Berufskraftfahrer

Vor gut zweieinhalb Jahren hat Amazon „Career Choice“ eingeführt. Innerhalb des Programms fördern wir die Ausbildung unserer Mitarbeiter unabhängig davon, ob die Maßnahme einen Bezug zur Logistik hat. In Leipzig fand vor kurzem ein Informationstag für die Mitarbeiter unter dem Motto: „Nehmt Eure Karriere selbst in die Hand – Amazon Career Choice unterstützt Euch dabei!“ statt.

Für Aus- und Weiterbildungen im Rahmen von Career Choice übernimmt Amazon 95 Prozent der Kosten bis zu einer Obergrenze von insgesamt 8.000 Euro pro Mitarbeiter. Rund 90 Mitarbeiter nahmen nun die Gelegenheit wahr, sich vor Ort im Leipziger Logistikzentrum über die Möglichkeiten zu informieren. Mitarbeiter der verschiedenen Schichtzeiten hatten die Gelegenheit, mit Vertretern der Agentur für Arbeit, dem Zentrum für Aus- und Weiterbildung sowie der lokalen Verkehr-, Sprach- und Fernschulen über ihre Möglichkeiten im Rahmen von „Career Choice“ zu sprechen. Besonders die Ausbildungen zum Berufskraftfahrer und die Möglichkeit zur Probefahrt in LKWs und Bussen punkteten bei den Mitarbeitern.

Nadine Müller von der Fernschule ILS informiert über die Angebote ihres Instituts am Career Choice-Tag. Vom Aus- und Weiterbildungsprogramm bei Amazon ist sie beeindruckt. „Ich bin seit 14 Jahren in der Erwachsenenpädagogik tätig und bin noch nie einem Unternehmen begegnet, das eine solche Möglichkeit bietet“, erzählt die Ausstellerin.

Der 43-jährige Rene Jetting ist einer der Mitarbeiter, die sich für Career Choice interessieren:  „Ich finde es schön, dass man sich einfach mal informieren kann und eine große Anzahl von Kursen und Angeboten kennenlernt“, sagt er. Bis zur Rente seien es für ihn noch einige Jahre. Deshalb möchte Rene neue Arbeitserfahrungen sammeln.

Mehr Infos zu Career Choice gibt es hier.

 

Weltfrauentag: „Wir können das!“: Amazon Mitarbeiterinnen in sogenannten Männerberufen

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Ganz im Zeichen der Frau steht der 8. März. An diesem Tag wird weltweit der Internationale Frauentag gefeiert, der für mehr Gleichberechtigung für Frauen mahnen soll. An einigen Amazon Standorten  werden heute Rosen an die weibliche Belegschaft verteilt, um daran zu erinnern. Gleiche Bezahlung ist bei Amazon übrigens eine Selbstverständlichkeit. Und dass Frauen ebenfalls über Fähigkeiten verfügen, die man oft nur Männern zuschreibt, beweisen unsere Mitarbeiterinnen täglich. Wir haben mit vier von ihnen, die in sogenannten Männerberufen arbeiten, gesprochen. 

Julia Kovacs absolvierte Ende 2016 im Amazon Logistikzentrum Graben ihren Gabelstaplerführerschein.

Julia Kovacs absolvierte Ende 2016 im Amazon Logistikzentrum Graben ihren Gabelstaplerführerschein.

Eine Bürotätigkeit käme für Julia Kovacs nicht in Frage. „Ich bin eher der sportliche Typ. Ich brauche Bewegung und mag die Herausforderung“, sagt die 27-Jährige. Im September 2016 absolvierte sie im Amazon Logistikzentrum Graben den Gabelstaplerführerschein. „Wenn ich die Kollegen mit dem Stapler herumfahren sah, habe ich oft gesagt: Das möchte ich auch einmal machen“, erzählt die gebürtige Ungarin. Als das Logistikzentrum im Herbst letzten Jahres neue Gabelstaplerfahrer suchte, nutzte Julia ihre Chance und absolvierte den dazu nötigen Führerschein. „Da bot sich die Möglichkeit, etwas Neues zu lernen. Und ich wusste: Auch wenn ich eine Frau bin, ich kann das!“ Seitdem fährt Julia mit einem Gabelstapler die meterhohen Hochregale an, wenn sie dort gebraucht wird. „Darauf freue ich mich immer sehr. Das bringt noch mehr Abwechslung in meinen Arbeitsalltag. Die Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit und es fasziniert mich einfach, Stapler zu fahren.“

Sabrina Leder dirigiert die LKWs

Sabrina Leder arbeitet als Truck und Yard Managerin.

Die richtige Entscheidung hat auch Sabrina Leder getroffen, obwohl sie am Anfang ihre Zweifel hatte. Die 32-Jährige ließ sich im August 2016 zur Truck und Yard Managerin weiterbilden und managt das An- und Abfahren sowie das Beladen der LKWs. „Der Anfang war etwas holprig. Um ehrlich zu sein, wollte ich schon hinwerfen“, gesteht Sabrina. „In diesem Beruf ist kein Tag wie der andere. Nichts ist gewöhnlich. Man muss sehr flexibel sein. Das war am Anfang ein bisschen viel.“ Ihr Chef und ihre männlichen Kollegen hätten sie sehr ermutigt, nicht aufzugeben. Heute bewältigt sie die Aufgaben mit viel Routine und meist ohne Hilfe des „starken Geschlechts“. Ausnahme:  Wenn die Brücken im Winter zugefroren sind. „Ich habe nicht die Kraft, sie alleine aufzubekommen. Da müssen die Kollegen dann schon mal helfen und das tun sie auch gerne. Ansonsten bin ich der Meinung, dass Frauen und Männer dasselbe leisten können.“ Das würde Sabrinas Sohn sofort unterschreiben. Der sei sehr stolz darauf, dass seine Mama mit LKWs zu tun hat, erzählt sie.

Technik-Frau Mareike Dresemann

Mareike Dresemann ist die einzige Frau in der Technikabteilung im Logistikzentrum Graben.

Mareike Dresemann ist die einzige Frau in der Technikabteilung im Logistikzentrum Werne.

„Es könnten ruhig mehr Frauen sein, die in Männerberufen arbeiten“, findet Mareike Dresemann. Sie ist Elektronikerin für Betriebstechnik und arbeitet seit eineinhalb Jahren im Amazon Logistikzentrum Werne. In Mathematik war sie immer eine der Besten, in der Realschule wählte sie als viertes Prüfungsfach Physik. „Ich war die einzige Frau in dem Kurs.“ Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Auch im Logistikzentrum Werne ist Mareike die einzige Frau in der Technik-Abteilung. „Das hat den Vorteil, dass sich alle meinen Namen merken können“, lacht die 25-Jährige. Dabei sei es nicht immer einfach gewesen. „Es dauert lange, bis man sich als Frau in so einem Beruf bewiesen hat. Die Kollegen reagieren erst einmal skeptisch, wenn da eine weibliche Kollegin kommt und den Schraubenschlüssel in die Hand nimmt.“ Ihre Chefs hätten ihr in dieser Zeit sehr den Rücken gestärkt, sagt sie. Eine weitere Herausforderung: „Man muss sich ein dickeres Fell zulegen, denn die männlichen Kollegen sprechen offen aus, wenn etwas nicht passt. Dafür ist der Umgang mit ihnen sehr unkompliziert. Denn einmal ausgesprochen, sind Differenzen aus der Welt geschafft.“

Iris Jäger kümmert sich um die Serverwartung und -optimierung

Dass Frauen eher selten in Männerberufen tätig sind, weiß auch Iris Jäger. Die 34-jährige Fachinformatikerin mit Fachrichtung Systemintegration ist die einzige Frau im Support (IT & Technik) des Amazon Logistikzentrums Graben. 2011 fing Iris dort als IT Support Technician an. In dieser Funktion war sie zuständig für die Behebung von Hardware- und Software-Problemen. Mittlerweile ist sie zum IT Support Engineer aufgestiegen und überwacht, wartet und optimiert auch die Server des Logistikzentrums. „Schon in der Schule war ich eher technisch interessiert. Also machte ich mein Fachabitur in Technik. Dazu gehört zum Beispiel Technisches Zeichnen, Elektrotechnik und Informatik“, erzählt Iris. Nach einer Ausbildung zur Staatlich geprüften Assistentin für Automatisierungs- und Computertechnik ließ sie sich zur Fachinformatikerin weiterbilden. An der Berufsschule war die selbstbewusste Frau in ihrem Jahrgang allein unter Männern. Den Internationalen Frauentag findet Iris wichtig. „Bei Veranstaltungen wie dem Girls’ Day merkt man, dass bei den jungen Mädchen durchaus Interesse an technischen oder körperlich anspruchsvolleren Berufen vorhanden ist. Sie haben aber auch sehr viele Berührungsängste. Diese müssen aufgelöst werden, denn egal ob Mann oder Frau: Wenn man sich für etwas interessiert, dann geht man darin auf.“

  • Mitarbeiterinnen bekommen in Brieselang eine Blume
  • Die Männer von Brieselang feiern den Internationalen Frauentag
  • Brieselanger FC feiert heute den Internationalen Frauentag
  • Brieselanger FC feiert den Internationalen Frauentag
  • Zum Schichtwechsel werden die Frauen in Brieselang mit Blumen überrascht
  • Zum Internationalen Frauentag gibt es in Brieselang Blumen
  • In Brieselang beschenken Männer die weiblichen Kollegen
  • Für jede Mitarbeiterin aus Brieselang gibt es eine Blume
  • Zum Schichtwechsel werden in Brieselang Blumen verteilt
  • Zum Internationalen Frauentag gibt es in Brieselang eine Blume
  • Tobias Wachowski freut sich, Blumen zum Internationalen Frauentag zu verteilen
  • Leipziger Männer verteilen Blumen
  • Es warten bunte Blumen auf die Frauen in Leipzig
  • Sabrina Leder bei der Arbeit mit dem Truck.
  • Sabrina Leder arbeitet als Truck und Yard Managerin.
  • Julia Kovacs absolvierte Ende 2016 im Amazon Logistikzentrum Graben ihren Gabelstaplerführerschein
  • Julia Kovacs absolvierte Ende 2016 im Amazon Logistikzentrum Graben ihren Gabelstaplerführerschein.
  • Mareike Dresemann ist die einzige Frau in der Technikabteilung im Logistikzentrum Werne.

Helau! und Alaaf! mit Kostümen, Krapfen, Berlinern und Pfannkuchen

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… Cowboys mit geschmückten Peccis …
„Work hard, have fun“ (arbeite hart und hab‘ Spaß) lautet das Motto bei Amazon. Dass beides möglich ist, zeigt sich besonders in den närrischen Tagen, in denen auch Clowns, Cowboys und Piratinnen die Logisitkzentren bevölkern. Kostümwettbewerbe, Luftschlangen und der Duft von feinem Hefegebäck sorgen für die Faschings-, Fastnachts- oder Karnevalsstimmung.

Wir erinnern uns: Am 11.11. um 11:11 Uhr begannen offiziell die närrischen Zeiten. Im Amazon Logistikzentrum im brandenburgischen Brieselang wurden sie mit „Pfannkuchen“ für die Mitarbeiter eröffnet. Unsere Kollegen verstehen darunter aber nicht die flachen Eierfladen aus der Pfanne, sondern das andernorts als „Krapfen“ oder „Berliner“ bekannte Hefegebäck. Um die babylonische Sprachverwirrung voranzutreiben: Bei Amazon in Koblenz gab es am Rosenmontag Berliner. Wie uns Kollegen berichteten, erfreuten sie sich großer Beliebtheit bei Cowboys, Clowns und auch der einen oder anderen Piratin. „Es macht großen Spaß verkleidet zu arbeiten. Bei uns in Koblenz kommen die Mitarbeiter sehr gerne verkleidet zum Arbeiten“, erzählt Andrzej Plewko. Beim alljährlichen Kostümwettbwerb wurden die drei besten Verkleidungsideen und ihre Umsetzungen mit Gutscheinen und Sachpreisen prämiert. Süßes gab es auch in Leipzig, dort wurden ganz traditionell „Kamelle“, Bonbons aus Karamell, aber auch andere Süßigkeiten verteilt.

In der Karnevalshochburg in Rheinberg herrscht bereits seit der Weiberfastnacht am Donnerstag Hochstimmung, und zwar mit einem Kostümwettbewerb, der am Rosenmontag sogar noch einmal wiederholt wurde. Die ersten und zweiten Gewinner durften sich jeweils über einen Kindle freuen. Am Bad Hersfelder Standort FRA1 gab es neben „Berliner für alle“ auch eine Fotowand, vor der sich die Mitarbeiter mit einer närrischen Kopfbedeckung ablichten ließen. Die Polaroids gab es direkt zum Mitnehmen. Jede Menge schöne Erinnerungen, um die acht Monate zu überbrücken bis es im November wieder heißt „Alaaf!“ und „Helau!“. In Koblenz ist man dahingehend tolerant. Auch wenn man hier eigentlich „Helau!“ sagt, wird den vielen Kollegen aus Bonn und Umgebung zuliebe auch „Alaaf!“ akzeptiert.

  • Jecken im Logistikzentrum Leipzig.
  • In Brieselang freuten sich Markus Mueller, Andreas Ebel und Mirko Werder (v.l.n.r.) bereits Anfang November über Berliner.
  • Karneval im Logistikzentrum in Koblenz: Berliner am Rosenmontag …
  • … die geschmückte Rezeption…
  • … farbenfrohe Kostüme …
  • … Flower Power …
  • … Cowboys mit geschmückten Peccis …
  • … und auf roten Pferden.
  • „Sträfling“ Andrzej Plewko beim Picken.
  • „Rosenmontag ist eine super Gelegenheit, seine jeckische Seite zu zeigen“, sagt Amazon Koblenz Mitarbeiterin Elke Löhr.
  • Für den Kostümwettbewerb ließen sich die Koblenzer einiges einfallen: Ob als „Verrückte Ärztin“ …
  • … „Engel unter Palmen“ …
  • … „Zebra“ …
  • oder als „Stitch“ von „Lilo & Stitch“.
  • Impressionen vom Rosenmontag in Leipzig.
  • Auch im Leipziger Logistikzentrum kamen viele Kollegen kostümiert zur Arbeit.
  • Karneval auf dem Shopfloor in Leipzig.
  • Auch die Rheinberger waren kreativ, wie dieser „Zombie“ und seine Kollegen zeigen.

Kooperation mit der Leipziger Tafel: „Amazon ist unverzichtbar“

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(von li nach re): Daniel John, Roman Lampka (beide Amazon), Uwe Geyer (Leipziger Tafel), Dr. Werner Wehmer (Vorstandsvorsitzender der Tafel), Christian Steinert, Christian Kirmse, Ronald Schneider (alle Amazon)

(von li nach re): Daniel John, Roman Lampka (beide Amazon), Uwe Geyer (Leipziger Tafel), Dr. Werner Wehmer (Vorstandsvorsitzender der Tafel), Christian Steinert, Christian Kirmse, Ronald Schneider (alle Amazon)

Seit mehr als 20 Jahren gibt es die Leipziger Tafel, seit rund zehn Jahren unterhält die Hilfsorganisation eine Kooperation mit dem Amazon Logistikzentrum in Leipzig. Die Produkte von Amazon helfen, monatlich rund 13.000 Bedürftige in und um Leipzig zu versorgen.

Es war einer der Anrufe, wie ihn Dr. Werner Wehmer, Vorstandsvorsitzender der Leipziger Tafel, häufig in den letzten Jahren bekam: „Wir haben ein paar Paletten an Waren für euch. Wollt ihr sie abholen?“ – Die Anrufer: Rolf Kroker oder Christian Steinert vom Leipziger Amazon Logistikstandort, die sich dort um die Lieferungen an die Tafel kümmern.

Seit rund zehn Jahren arbeitet das sächsische Logistikzentrum mit der dortigen Tafel zusammen. Von Marmeladen, Babymilchpulver, Kaffeesahne, Süßigkeiten, Knabbereien, Nudeln, Essig, Öl, Tee und Kaffee bis zu Getränken reicht das Spektrum. „Wir liefern ausschließlich Waren, die noch einwandfrei sind, die aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr angeboten werden“, sagt Christian Steinert: „Beispielsweise, wenn die Lebensmittel kurz vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind.“

Tafel Leipzig PalettenFür den Chef der Leipziger Tafel sind die Produkte mittlerweile unverzichtbar: „Amazon spendet an uns Lebensmittel in einer Breite und Vielfalt, die wir sonst nicht erhalten“, sagt Werner Wehmer: „Für uns ist das fast wie Weihnachten, wenn wir entdecken, was in den Paketen ist, und bei unseren Abnehmern ist diese Abwechslung sehr willlkommen.“

Täglich sind fünf Kühltransporter der Leipziger Tafel unterwegs, um von den verschiedenen Supermärkten und Bäckereien in und um Leipzig Lebensmittel abzuholen. Manchmal führen die Fahrten auch bis nach Hannover und Bayreuth, um benötigte Produkte, die im Leipziger Einzugsgebiet nicht verfügbar waren, zu erhalten. „Das müssen wir mitunter in Kauf nehmen, um einen ordentlichen Bestand zu haben“, erklärt Wehmer, der seit zehn Jahren die Geschicke der örtlichen Tafel leitet.

Rund 156.000 Menschen versorgt die Tafeln jährlich. Sieben Ausgabestellen stehen dafür zur Verfügung.  Die Berechtigung zum Bezug der Lebensmittel bzw. für warme Mahlzeiten, die in der Leipziger Tafel-Zentrale täglich frisch zubereitet werden, erhalten nur Bedürftige, die über entsprechende Sozialbescheide verfügen. 80 bis 90 meist ehrenamtliche Mitarbeiter helfen, damit die Waren dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Vor einigen Wochen hatten sich die Mitarbeiter einer zusätzlichen Aufgabe gewidmet und eine Weihnachtsfeier für 450 bis 500 bedürftige Kinder und deren Familien organisiert: „Das ist bei uns mittlerweile eine Tradition, die wir seit zehn Jahren machen. Wir haben Listen mit den Wunschzetteln der Kinder erstellt und die Geschenke besorgt, jedes Kind erhielt ein Geschenk im Wert von bis zu 15 Euro. Darüber hinaus gab es Puppentheater und sogar eine Würstchenbude“, erinnert sich Werner Wehmer. Eine Überraschung für alle sei der Besuch von Christian Steinert von Amazon Leipzig gewesen: „Er kam mit einem riesigen Sack voller Schoko-Weihnachtskalender, Taschen, Rucksäcken und vielem mehr. Unser Gäste fanden das toll!“

Amazon gemeinsam: Hier unterstützen unsere Logistikzentren sozial

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Die Kinder des Johanneskindergartens freuen sich zusammen mit Manuela Reiß und Kindergartenleiterin Claudia Kreiser über die Spende von Mama Manuelas Arbeitgeber Amazon (v. l. n. r.)

Die Kinder des Johanneskindergartens freuen sich zusammen mit Manuela Reiß und Kindergartenleiterin Claudia Kreiser über die Spende von Mama Manuelas Arbeitgeber Amazon (v. l. n. r.)

Bummeln auf dem Weihnachtsmarkt, Plätzchenbacken und Familientreffen – Für viele ist der Advent die schönste Zeit des Jahres. Gerade in den Wochen vor Weihnachten möchten zahlreiche Menschen etwas zurückgeben. Die Initiative „Amazon Smile“ ermöglicht es Kunden 0,5 Prozent der Kaufsummen an wohltätige Organisationen zu spenden. Auch die Amazon Mitarbeiter engagieren sich sozial, aber nicht nur im Advent. Unter dem Motto „Amazon gemeinsam“ unterstützen die Logistikzentren ganzjährig eine Bandbreite an lokalen Institutionen. Hier stellen wir einige der Projekte vor.

„Meine Tochter arbeitet für die Lebenshilfe und hat mich auf die Idee gebracht, den Verein für unser Programm ‚Amazon gemeinsam‘ vorzuschlagen“, erzählt Manuel Post, Mitarbeiter bei Amazon in Rheinberg. Eine Idee, die bei seinen Kollegen viel Zuspruch fand. Das Logistikzentrum in Rheinberg spendete daraufhin Küchengeräte für eine Wohngruppe des Vereins, in der körperlich und geistig Beeinträchtigte zusammenleben. Im Wohnheim Xanten stehen zwei Küchen zur Verfügung, um gemeinsam zu kochen und zu essen.

Unterstützung für Mensch und Tier

Die Leipziger Amazon Mitarbeiterin Katja Thiele (rechts) überreichte die Spende an Tierheimleiterin Uschi Zirkenbach.

Katja Thiele (rechts) von Amazon aus Leipzig überreichte die Spende an Tierheimleiterin Uschi Zirkenbach.

Der Haus Leben e. V. bietet an seinen Standorten in Leipzig und Delitzsch psychoonkologischen Beratung, Information sowie Therapieangebote für Krebspatienten und deren Angehörige. Das Logistikzentrum Leipzig spendete den ersehnten Geschirrspüler und Kaffeeautomat an die Einrichtung. Neben dem Haus Leben e. V. unterstützte Amazon Leipzig auch das Tierheim Wurzen mit dem Erlös einer Eisverkaufsaktion.

Finanzspritze für die Kleinsten

Eine Geldspende an das Montessori-Kinderhaus Lissabonallee Zehlendorf gab es vom Logistikzentrum Brieselang. In der Kindertagesstätte werden etwa 120 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt in altersgemischten Gruppen betreut.

Bausteine für den Kindergarten: Jetzt kann gebaut werden

Amazon Mitarbeitern Manuela Zuschke hat den Kindergarten ihrer Tochter für eine Spende an ihrem Standort Graben vorgeschlagen und diese auch selbst übergeben. „Die Kinder haben sich sehr über unsere Spielsteine gefreut und auch gleich damit losgebaut“, erzählt sie von ihrem Besuch im Johanneskindergarten in Königsbrunn.

Amazon Bad Hersfeld spendet an junge Sportler aus der Region

In Bad Hersfeld konnten sich gemeinnützige lokale Organisationen für das Spendenprogramm „Amazon gemeinsam“ des dortigen Logistikzentrums „FRA3“ bewerben. Ausgewählt für eine Spende wurden fünf Organisationen:  Die Handball-E-Jugend vom HSG Eitra-Oberhaun überzeugte mit ihrem eingereichten Plakat. Die  Jugendgarde des Schützenvereines Meckbach freute sich ebenfalls über eine Geldspende, die postwendend in neue Kostüme für die 11- bis 17-jährigen Gardemädchen investiert wurde. Die weiteren Gewinner waren das Familienzentrum für krebskranke Kinder Gießen e.V., das AWO Kinderhaus Creuzburg und die Kindertagesstätte Dietlas. Das benachbarte Logistikzentrum  „FRA1“, dem zweiten und älteren Logistikzentrum in Bad Hersfeld, unterstützte bereits zum zweiten Mal das internationale Judo-Turnier „Adler Cup“ in Frankfurt mit Sachpreisen für die Tombola.

Der 1. Vorsitzende Willi Schröder sowie Berenice Luja, Nicole Todt und Saskia Küchenmeister (v.l.n.r.) vom Logistikzentrum in Bad Hersfeld bei der Spendenübergabe an die Gardemädchen.

Der 1. Vorsitzende Willi Schröder sowie Berenice Luja, Nicole Todt und Saskia Küchenmeister (v.l.n.r.) vom Logistikzentrum in Bad Hersfeld bei der Spendenübergabe an die Gardemädchen.

Tombola-Spende für den guten Zweck

Amazon Rheinberg spendete Kindles für die Tombola der Benefizveranstaltung „Vennikel lacht und staunt“. Die Erlöse aus der Veranstaltung gingen zu jeweils 50 Prozent an die DKMS – Wir besiegen Blutkrebs und Gänseblümchen-NRW e. V. – einen Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder.

Breitgefächertes Engagement in Pforzheim

Der Standort Pforzheim unterstützt eine ganze Reihe von Einrichtungen in der Region, etwa die Familienzentren Nord und Ost, den Stadtjugendring, die Tafel Pforzheim oder das Soziale Hilfswerk Pforzheim. „Unser Angebot reicht von Hausaufgabenbetreuung über Jobpatenschaften, Elterncafé, Krabbelgruppen, Unterstützungsangebote im Bereich Früher Hilfen, offene Angebote für Kinder und Ferienprogramme bis hin zu Kursen zur Integration von Migranten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, erzählt Petra Patotschka von ihrer Arbeit als Leiterin des Familienzentrums Nord. Ihr Haus freute sich über gespendete Wasserfarbkästen von Amazon.

 

  • Bei der Spendenübergabe: Amazon Mitarbeiterin Ute Schreiber, Andreas Habicht und Michaela Bax vom Verein Haus Leben e.V. sowie Christian Steinert, Senior Operations Manager am Standort Leipzig. (v.l.n.r.)
  • Die Handballjungs, ihr Trainer Dirk Noll (links), Finanzvorstand Thomas Bodenbender sowie Berenice Luja und Nicole Todt (rechts) von Amazon Bad Hersfeld bei der Spendenübergabe.
  • Bauchredner und Initiator von „Vennikel lacht und staunt“, Andreas Minz (Zweiter von rechts), bei der Spendenübergabe mit Nina Schages, Jörg Schüring und Zoran Solarov (v.l.n.r.) von Amazon.
  • Die Leipziger Amazon Mitarbeiterin Katja Thiele (rechts) überreichte die Spende an Tierheimleiterin Uschi Zirkenbach.
  • Leiterin Petra Patotschka mit Kindern des Familienzentrums und dem Pforzheimer Amazon Betriebsrat Eugen Schaaf bei der Spendenübergabe.
  • Die Kinder des Johanneskindergartens freuen sich zusammen mit Manuela Reiß und Kindergartenleiterin Claudia Kreiser über die Spende von Mama Manuelas Arbeitgeber Amazon (v. l. n. r.)
  • Der 1. Vorsitzende Willi Schröder sowie Berenice Luja, Nicole Todt und Saskia Küchenmeister (v.l.n.r.) vom Logistikzentrum in Bad Hersfeld bei der Spendenübergabe an die Gardemädchen.
  • Manuel Post (rechts) und Betriebsratsmitglied Selim Tasci (Zweiter von rechts) überreichten die Sachspenden an die Bewohner des Wohnheims Xanten.
  • Die Leiterin des Kinderhauses Karin Bedau freute sich über den Spendenscheck aus den Händen von Stephan Schäfer von Amazon Brieselang.

24 h bei Amazon: Sven Krüger aus Leipzig

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Sven Krüger ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Der 48-Jährige arbeitet seit vier Jahren bei Amazon in Leipzig. Seine Kollegen schätzen seine hilfsbereite und bescheidene Art. Er arbeitet gerne dort. Aus diesem Grund hat er in diesem Jahr an einem Aufruf für „Hier bin ich richtig“ (wir berichten hier darüber) teilgenommen und seine persönliche Geschichte niedergeschrieben. Nun erzählt er sie im Video „24 h @ Amazon“, in dem Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen ihre Arbeit vorstellen.

Sven-Krüger_140Sven hält sich selbst für keinen großen Redner. Aber wenn er erzählt, dann tut er das sehr anschaulich. 26 Jahre lang hat Sven als Maurer gearbeitet und mit viel Liebe zum Job an der Restaurierung historischer Gebäude in Leipzig mitgewirkt. „Irgendwann wollte ich dann nicht mehr“, sagt er. Die körperliche Belastung sei zu groß geworden: „Dazu kam die ständige Unsicherheit, wie es weitergeht und wann der nächste Job und das nächste Geld kommt. Das war für mich nicht mehr tragbar.“

Bei Amazon in Leipzig arbeitet er als sogenannter Picker und ist verantwortlich dafür, die bestellten Artikel herauszusuchen. „Für uns ist die Kundenzufriedenheit das oberste Gebot“, sagt Sven, der gerne zu Fuß unterwegs ist, wenn er nicht gerade mit dem Gabelstapler Bestellungen transportiert. Die vielen neuen Freundschaften in den vergangenen Jahren mit Kollegen hätten ihn persönlich sehr gestärkt: „Meine Freunde hier im Logistikzentrum kommen aus Lettland, Kasachstan, Ungarn oder Sierra Leone“, verrät er im Video. „Das ist wirklich etwas Besonderes hier. Die Kollegen haben immer ein Lächeln im Gesicht, und bei Problemen wird spontan geholfen.“ Was ihm bei Amazon gefällt, drückt er so aus: „Ich bin vielleicht nur ein kleines Rad, aber doch Teil von Amazon. Und das gefällt mir.“

Hochkonjunktur bei Amazon in Leipzig

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Bei Amazon herrscht Hochkonjunktur: Standortleiter Dietmar Jüngling erläutert dem Team von Leipzig Fernsehen, was das genau für die Abläufe im Logistikzentrum bedeutet. Aber auch der Spaß bei der Arbeit fehlt in diesen Tagen nicht: Dafür sorgen die unterschiedlichen Aktionen für die Mitarbeiter, die ihr Bestes geben, damit alle Geschenke rechtzeitig vor Weihnachten ankommen.

Am Freitag in der Cyber Monday Woche wurden bis 12 Uhr mehr als 1,4 Millionen Produkte verkauft. Der 25. November 2016 ist somit der erfolgreichste Freitagmorgen in der Geschichte von Amazon.de. Alleine im Logistikzentrum in Leipzig werden im Weihnachtsgeschäft pro Tag mehrere Tausend Bestellungen bearbeitet, verrät Standortleiter Dietmar Jüngling im Interview mit Leipzig Fernsehen. Knapp 2.000 Saisonarbeitskräfte unterstützen die Stammbelegschaft dabei.

„Jedes Jahr um die Weihnachtszeit werden wir mit schönen Aktionen überrascht“, berichtet Katja Thiele, Rezeptionistin bei Amazon in Leipzig: „Ich bin immer wieder begeistert, was Amazon seinen Mitarbeitern bietet.“ Ein Highlight im diesjährigen Weihnachtsgeschäft war das Überraschungskonzert des DJ-Duos „gestört aber geil“. Für Christian Klapper, Labour Manager bei Amazon in Leipzig war das ein „super Event und eine sehr schöne Abwechslung zum Arbeitsalltag für alle Mitarbeiter“. Die DJs traten neben Leipzig auch an den Standorten Werne, Koblenz und Brieselang auf. „Damit beweist Amazon, dass es weiter auf der modernen Schiene bleibt“, sagt Jessica Schlinger Betriebsratssekretärin am Standort Werne, die von der Musik „mega begeistert“ war und sich gleich ein Autogramm geholt hat. In Leipzig gab es obendrauf noch eine einstudierte Tanzeinlage des Managements. „Einfach genial“ sei das gewesen, sagt Katja: „Unser Management-Team tanzt jedes Jahr zu einem neuen Motto.“ In diesem Jahr war das Thema „Gesundheit“ Teil der Vorführung. „Wir haben die Choreographie an unser tägliches Bewegungsprogramm SMART Everyday angelehnt“, berichtet Gesundheitsmanagerin Linda Stein: „Die Zuschauer haben gejubelt und auch für uns war es ein großer Spaß.“

Am Standort Brieselang hat Brandenburg aktuell über das Konzert von „gestört aber geil“ und das Weihnachtsgeschäft berichtet.

  • gestört aber geil mit dem Amazon Team aus Brieslang: Rezeptionistin Anne Voss (links), Praktikantin für interne Kommunikation Tina Toellner, Rezeptionistin Simone Schlegel und Assistentin der Geschäftsführung Jana Naumann (v.r.n.l.)
  • Brieselang war der letzte Amazon Standort, an dem gestört aber geil in diesem Jahr aufgetreten ist.
  • Das Highlight des Music Acts in Leipzig war der Auftritt der Management-Tanzgruppe.
  • Zwei Sänger unterstützen den Auftritt von gestört aber geil - hier in Leipzig.
  • Das DJ-Duo gestört aber geil live in Leipzig.
  • Volle Hallen beim Konzert von gestört aber geil in Werne.
  • Die gestört aber geil DJs Nico und Spike
  • Für die Mitarbeiter gab es gratis Fan-Artikel von gestört aber geil.
  • gestört aber geil: Hier live bei Amazon in Koblenz
  • Viele Mitarbeiter - wie hier in Koblenz - fragten nach dem Konzert nach Autogrammen der DJs.

Auf dem neuesten Stand der Technik: Amazon Leipzig investiert in neue Fördertechnik

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Dietmar Jüngling ist Standortleiter von Amazon in Leipzig

Dietmar Jüngling ist Standortleiter von Amazon in Leipzig

Das Amazon Logistikzentrum in Leipzig feierte dieses Jahr bereits seinen zehnten Geburtstag, doch dank kontinuierlicher Investitionen und Anpassungen an die Kundenbedürfnisse kann sich der Standort auch mit den neuen Amazon Logistikzentren messen lassen. Standortleiter Dietmar Jüngling erklärt uns im Interview, welche Modernisierungsmaßnahmen im Jahr 2016 umgesetzt wurden und warum sie besonders in der Weihnachtszeit hilfreich sind.

In welchen Bereichen wurde der Standort Leipzig dieses Jahr modernisiert?

Wir haben mehr als 1,2 Millionen Euro in die Verbesserung interner Prozesse investiert. Ein Großteil davon floss in die Einführung des sogenannten Zone Pickings, für das wir eine neue Förder- und Sortiertechnik eingebaut haben. Zone Picking ist eine effizientere Art des Kommissionierens, bei der die Picker (Anm.: Kommissionierer, die bestellte Produkte aus den Regalen holen) überwiegend in einer Zone bleiben. Besonders im Weihnachtsgeschäft kommt uns das zu Gute: Die vielen Saisonarbeitskräfte müssen sich jetzt nicht mehr von Anfang an in drei Picktowern und über vier Ebenen zurecht finden. Dadurch können wir sie schneller einlernen.

Wie funktioniert Zone Picking konkret?

Durch die neue Technologie können mehrere Picker in verschiedenen Zonen parallel für einen Kunden, der mehrere Produkte gekauft hat, die Ware zusammenstellen. Die Fördertechnik führt die Artikel im Anschluss zusammen. So können wir Bestellungen mit mehreren Artikeln schneller kommissionieren und die unnötigen Laufwege zwischen zwei Picks unserer Mitarbeiter weiter verkürzen. Für Kunden bedeutet das, dass sie jetzt später bestellen können und ihre Ware trotzdem am gleichen bzw. nächsten Tag erhalten.

Wird dieses System auch in anderen Amazon Logistikzentren eingesetzt?

Ja, viele neuere Amazon Standorte nutzen dieselbe Technologie. Das Logistikzentrum in Leipzig ist mit 10 Jahren einer der ältesten Standorte in Europa. Mit dem Einbau der neuen Fördertechnik sind wir aber mit den jüngeren Logistikzentren gleichgezogen.

Welche weiteren Investitionen gab es 2016 am Standort Leipzig?

Wir haben auch in der Warenannahme ein neues Förderband installiert. Dieses dient insbesondere bei Transfers zwischen unseren Logistikzentren dazu, dass Mitarbeiter die Artikel direkt nach der Entnahme aus dem LKW auf das Förderband stellen können. Die Artikel werden so ohne Stopp in den Lagerbereich transportiert und stehen damit noch schneller für die Kunden bereit.

Wie sehen die Pläne für das Jahr 2017 aus?

Durch die Modernisierungsmaßnahmen muss das Lager umorganisiert werden und es entstehen neue Arbeitsabläufe und Jobrollen im Logistikzentrum. Beispielsweise lagerten Schnelldreher (Anm.: Produkte, die sich schnell verkaufen) bisher nah beieinander, für das Zone Picking müssen diese aber verteilt werden. Unser Ziel für das nächste Jahr ist es, die neuen Prozesse mit Hilfe des Feedbacks unserer Mitarbeiter kontinuierlich zu optimieren, um die Bearbeitungszeiten weiter zu verkürzen. Schließlich geht es für uns bei allen Investitionen darum, uns noch besser an die Kundenbedürfnisse anzupassen.

Unsere „Hier bin ich richtig“-Gewinner in Seattle

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10-11_VON HIER_Hier bin ich richtig (1)29 europäische Mitarbeiter, darunter acht aus Deutschland, haben sich vor kurzem an den Flughäfen Frankfurt und London getroffen, um den mehr als elf Stunden langen Flug in die USA anzutreten. Es waren die Gewinner der „Hier bin ich richtig“-Kampagnen des Jahres 2016, die in den letzten Monaten in der Tschechischen Republik, Deutschland, Italien und Polen durchgeführt wurden. Deren Ziel war Seattle: Dort wurde Amazon im Jahr 1995 gegründet. Heute arbeiten bei Amazon in Seattle mehr als 25.000 Mitarbeiter.

Work hard: „Hier bin ich richtig“ erzählt die Geschichten unserer Mitarbeiter

Jeder Amazon Mitarbeiter hat seine persönliche Geschichte, einige von ihnen sind lustig, einige  bewegend. Wir baten Mitarbeiter im Rahmen der Kampagne, uns zu berichten, warum Amazon für sie der richtige Ort ist. Insgesamt haben sich in Deutschland mehrere Hundert Mitarbeiter beteiligt. Kein Zeitungsartikel, kein TV- oder Radiobericht, könnte ihre Geschichten so authentisch erzählen, wie sie es selbst getan haben.

„Ich habe Kollegen aus anderen Ländern kennengelernt, konnte die Entwicklung von Amazon live sehen. Dass meine Arbeit bei Amazon ein kleiner Teil von so einen Imperium ist, macht mich stolz.“ – Detlef Dombrowski, Amazon Logistikzentrum Bad Hersfeld „FRA1″.

Die eingereichten Beiträge wurden von lokalen Jurys in den einzelnen Logistikzentren begutachtet und nach vorher festgelegten Kriterien bewertet. Die Gewinner wurden als echte Amazon Botschafter ausgewählt, für die Amazon „Hier bin ich richtig“-Kampagne fotografiert
und erschienen in Anzeigen in ihrer Regionalzeitung. Für die meisten Hauptgewinner ging es dann nach Seattle.

10-11_Spaceneedle

Unsere „Hier bin ich richtig“ Gewinner grüßen von der „Spaceneedle“, dem Wahrzeichen von Seattle.

Have fun: Fünf Tage voller Amazon Erfahrungen

Für zahlreiche Kollegen war es die erste Reise in die USA, für eine Kollegin sogar der erste Flug ihres Lebens. Fünf Tage voller Amazon Erfahrungen und Amazon Geschichte lagen vor der Gruppe, entsprechend begann die Aufregung schon mit dem Treffen am Flughafen und dem Einsteigen ins Flugzeug. Der lange Flug, die Einreise in die USA, das Einchecken ins Hotel und der erste Spaziergang durch Seattle am frühen Abend zum Pike Place Market mit seinen historischen Arkaden, verwinkelten Gassen, Treppen und unterschiedlichen Ebenen bot vielfältige Eindrücke von Sehenswürdigkeiten, Klängen, Gerüchen und Essen und sprach alle Sinne an. Das abendlich beleuchtete Riesenrad am Wasser bereitete der Gruppe einen freundlichen Empfang.

„Die Reise hat mir nicht nur zahlreiche Erfahrungen gebracht, sondern auch neue Freunde, und mein Gefühl, zur Amazon Familie zu gehören, hat sich weiter verfestigt.“ – Alexander Kroker, Amazon Logistikzentrum Brieselang.

Eine Bootsfahrt mit „Ride the Ducks of Seattle“ auf dem Lake Union am zweiten Tag bot Gelegenheit, den Schiffsverkehr in der Bucht und im Hafen zu beobachten. Danach auf den Straßen von Seattle lokales Essen zu probieren, war wirklich: Have fun!

Die Tour durch einige der Amazon Gebäude in Seattle, vor allem Day One North, in dem es erlaubt ist, Hunde zur Arbeit mitzubringen und in dem die Rezeptionisten die Besucher mit Hundekuchen begrüßen, machte großen Spaß.

10-11_VON HIER_Hier bin ich richtig (10)

Bootsfahrt auf dem Lake Union.

Make History: Modernste Robotertechnologie im Logistikzentrum in Kent

„Ich war sehr beeindruckt, ja erstaunt, zu sehen, auf welch hohem Stand der Technik die Arbeit in einem Logistikzentrum durchgeführt werden kann. Ich freue mich, meinen Kollegen zu Hause davon zu erzählen.“ – Sven Krüger, Amazon Logistikzentrum Leipzig.

Russell Allgor, Logistik-Forschungsleiter bei Amazon, gab den Teilnehmern  Einblicke in die Arbeit seines Teams, das an der Weiterentwicklung von Software und Prozessen in den Logistikzentren arbeitet. Im Anschluss gab es den Austausch mit Dave Clark, Senior Vice President für die weltweite Logistik bei Amazon. Viele nahmen die Gelegenheit war, dem ranghöchsten Verantwortlichen für Logistik Fragen zu stellen. Am vierten Tag gab es für die Teilnehmer eine Führung durch das Logistikzentrum in Kent, Washington. Die Gewinner konnten modernste Robotertechnologie in der Realität sehen, aus erster Hand erfahren, wie Amazon Robotics die Arbeit für Mitarbeiter einfacher macht, und wie die Zukunft aussehen wird. Die Gruppe war überrascht von der hohen Anzahl an US-Mitarbeitern, die neben der Robotik weiterhin erforderlich sind und fand es spannend zu sehen, wie Kollegen und Technologie Hand in Hand arbeiten.

Im Amazon Logistikzentrum Kent, Washington.

Im Amazon Logistikzentrum Kent, Washington.

Der vollständige Beitrag ist in unserem Mitarbeitermagazin „Von A bis Z“ in der Ausgabe Q4/2016 erschienen.

Rezeptionistin Christina Franke ist Ansprechpartnerin für Alle

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Christina Franke: „Ich wollte schon immer für ein großes, internationales Unternehmen arbeiten.“

Christina Franke: „Ich wollte schon immer für ein großes, internationales Unternehmen arbeiten.“

Christina Franke (32) arbeitet seit 2009 an der Rezeption im Leipziger Amazon Logistikzentrum. Die Mutter von zwei Kindern ist gelernte Hotelfachfrau und staatlich geprüfte Betriebswirtin.

Christina, wie bist du überhaupt zu Amazon gekommen?

Ich wollte schon immer für ein großes, internationales Unternehmen arbeiten. Das war für mich entscheidend. Amazon erfüllte dieses Kriterium. Seit ich mich damals beworben habe, ist der Standort rasant gewachsen. Wenn ich zurückblicke, staune ich immer noch über das beeindruckende Wachstum. Bisher habe ich meine Entscheidung nicht bereut.

Was hast du denn vorher gemacht?

Nach der Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich erst mal ein halbes Jahr gearbeitet. Im Jahr 2007 habe ich mich für das BWL-Studium entschieden, um auch in anderen Wirtschaftsunternehmen außerhalb der Hotellerie tätig zu sein. Am Tag meiner letzten mündlichen Prüfung hatte ich direkt das Bewerbungsgespräch bei Amazon und habe einen Tag später meinen Vertrag unterschrieben.

Und wie sieht dein Arbeitsplatz bei Amazon jetzt aus?

Die Rezeption liegt logischerweise ganz zentral. Deswegen sind wir Ansprechpartner für Alle: für die Mitarbeiter, für das Management und natürlich für Besucher. Wir sind dort ein Team bestehend aus drei Kolleginnen: Katja, Ulrike und ich.

Gibt es so etwas wie einen typischen Arbeitstag bei euch?

Nein, dafür ist der Job einfach zu abwechslungsreich. Wie sagt man so schön bei Amazon? Hier ist jeder Tag wie Day One. Das Unternehmen ist wirklich stets für Überraschungen gut. Aber es gibt natürlich typische Aufgaben, die immer wieder anfallen. Wir verantworten den Postein- und ausgang und beantworten Anrufe. Und natürlich betreuen wir Gäste und ebenso die Vor- und Nachbereitung von Meetings, Interviews bis hin zu Aktionstagen für die Mitarbeiter gehören zu unserem Bereich.

Wir unterstützen aber auch immer andere Abteilungen wie das Gesundheitsmanagement und die Personalabteilung bei Aktionen wie der Gesundheitswoche oder verschiedenen Sportveranstaltungen: Wir beantworten die Fragen der Mitarbeiter und nehmen Anmeldungen auf, zum Beispiel für Sportkurse.

Und was für Aufgaben kommen dazu?

Von uns dreien hat jede ein eigenes Projekt: Katja kümmert sich um Spendenaktionen für wohltätige Zwecke, die bei uns unter dem Motto „Amazon gemeinsam“ stattfinden. Sie übernimmt alles von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Übergabe der Spenden.

Ulrike ist für unser Mitarbeiterbonusprogramm zuständig. Bei ihr können die Leipziger Kollegen ihre gesammelten „Swaggies“ – so werden die Jetons des Bonusprogramms intern genannt – gegen diverse gebrandete Goodies eintauschen. In ihrem sogenannten „Swag Store“ gab es im Sommer unter anderem Flipflops, Handtücher und Sonnenbrillen.

Mein Projekt ist die Planung aller Sportveranstaltungen, bei denen wir von Amazon Leipzig gemeinsam antreten. Zuletzt war es das Porsche Leipzig Benefizfußballturnier. Wir machen aber auch jedes Jahr beim Stadtwerke Leipzig Marathon oder dem Beachvolleyball-Turnier SachsenBeach mit. Außerdem unterstützen wir das PR Team und unsere lokalen Abteilungen bei der internen Kommunikation: Über unsere Infomonitore und Plakatrahmen können wir alle Mitarbeiter erreichen. Und wenn die Technik über Baustellen oder das Gesundheitsmanagement über neue Maßnahmen informieren will, kümmern wir uns darum, was wann wo gezeigt wird.

Kannst du uns auch schon einen Ausblick auf die nächsten Monate geben?

Während des Weihnachtsgeschäfts arbeiten hier so viele Leute, dass die Parkplätze knapp werden. Deswegen organisieren wir von der Rezeption jedes Jahr Fahrgemeinschaften. Die ersten Anfragen von erfahrenen Mitarbeitern kommen da schon Ende September. Wir helfen bei der Suche nach Fahrgemeinschaften, erstellen und verteilen die Parkscheine und kümmern uns um alle erdenklichen Sonderfälle.

Das vollständige Interview ist in der Amazon Mitarbeiterzeitschrift A-Z Ausgabe Q4 2016 erschienen.