Neues aus den Logistikzentren

Fit in den Sommer – Gesundheitswochen in Koblenz, Leipzig, Graben und Werne

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Zweimal pro Jahr finden an allen Amazon Logistikzentren die Gesundheitstage statt. Sie sind Teil der individuellen Programme für jeden Standort, mit denen das Gesundheitsbewusstsein gestärkt und Anregungen für eine gesunde Lebensweise gegeben werden sollen. In Koblenz, Leipzig, Graben und Werne konnten die Mitarbeiter vor Kurzem viele Angebote rund um die Gesundheit testen. In Koblenz war dieses Mal TV-Gesicht Torsten Prix dabei: Der Abnehm-Kandidat aus „Extrem schwer – Mein Weg in ein neues Leben“ (RTL II) gab den Amazon Mitarbeitern Bewegungs- und Ernährungstipps.

Mit Sport und der richtigen Ernährung konnte Torsten Prix sein Körpergewicht drastisch reduzieren. Heute gibt er als Personal Trainer seine Erfahrungen weiter

Mehr als 120 kg hatte Torsten Prix während der Drehzeit für „Extrem schwer“ abgenommen. Heute gibt der Personal Trainer seine Erfahrungen an andere weiter. Bei den Amazon Mitarbeitern in Koblenz war das Interesse für sein Seminar zum „Richtigen Abnehmen“ groß: „Alle haben super mitgemacht. Für mich war es eine Premiere, hier zu sein. Ich war vorher noch nie in einem Amazon Logistikzentrum.“

Rund 150 Mitarbeiter hatten an der Gesundheitswoche in Koblenz teilgenommen. Ein AOK-Experte informierte über die richtige Ernährung im Schichtbetrieb. Mitarbeiter Henning Groh hat das Seminar besucht: „Der Kurs hat mir super gefallen und ich konnte hier einige wertvolle Infos sammeln.“ – Nicht zu schwer essen und dadurch den Körper belasten“, ist der Ernährungstipp von Gesundheitsmanager Sören Stein, der die Gesundheitstage bei Amazon in Koblenz organisiert. Ein weiteres Highlight: „Wir haben an unsere Mitarbeiter semi-orthopädische Einlegesohlen für Arbeitsschuhe ausgegeben“, erklärt Sören. Semi-orthopädisch bedeutet, dass die Füße zunächst vermessen und vorgefertigten Einlegesohlen-Modellen zugeordnet werden. „Wir verbessern an den Standorten ständig die Ausrüstung unserer Mitarbeiter“, ergänzt Sören.

Brainfit in Leipzig

In Leipzig stellte Gesundheitsmanagerin Linda Stein ein buntes Programm zusammen: Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub wartete die Fahrräder der Mitarbeiter, Kurse zu Yoga, Atemübungen und zur Progressiven Muskelrelaxation lieferten Anregungen zur Entspannung von Körper und Geist. Ein „Brainfit-Kurs“ gab Einblicke zur Stärkung zur Mobilisierung der geistigen Leistungsfähigkeit. Beim Jonglieren mit Bällen stärkten die Teilnehmer gleichzeitig Gleichgewichts- und Koordinationssinn. „Es ist erstaunlich, wie schnell unser Gehirn dazu lernt: Zu Beginn flogen die Bälle noch wild umher, doch am Ende klappten die ungewohnten Bewegungsabläufe nahezu reibungslos“, sagt Linda.

Eine für viele neue Erfahrung bot der Fuß-Parcours: Barfuß läuft man dort über verschiedene Materialien, wie Sand und Steine, Gelkissen oder Rindenmulch. Im Anschluss gab es Tipps zur richtigen Fußpflege und Ausgleichsübungen für starke Füße: „Unsere Füße tragen uns durchs Leben und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir sie gut pflegen“, erläutert Linda.

Fit in Werne

Didem Danisman beim Faszien Training

Werne-Mitarbeiterin Didem Danisman beim Faszien Training

In Werne hatten die Mitarbeiter die Möglichkeit, sich von Kopf bis Fuß durchchecken zu lassen – vom Sehtest, Körperfettmessung und Bestimmung von Cholesterin, Blutfett und Blutzucker bis hin zur ergonomischen Fußvermessung. – „Es ist sehr gut, aufgeklärt zu werden. Man führt solche Routinechecks normalerweise nicht durch, wenn man gesund ist und sich gut fühlt“, sagt Mitarbeiter Kevin Assmann.

Trendbewusste Sportler konnten Faszien-Training testen: „Trainierte Faszien schützen vor Schmerzen und Verspannungen. Durch Übungen, beispielsweise mit einer Black Roll kann man vorgebeugen“, erläutert Gesundheitsmanagerin Anna-Lena Kaiser. Richtig auspowern konnte man sich im sogenannten HIT Kurs, das für High-Intensity-Training steht. Dabei werden in kurzen und fordernden Einheiten Ausdauer, Kraft und Koordination gestärkt. Insgesamt war die Gesundheitswoche ein voller Erfolg in Werne: Die Angebote wurden 1.379 Mal von Mitarbeitern genutzt, knapp 500 Mitarbeiter nahmen an mindestens einem Kursangebot teil.

Graben: Zufriedene Teilnehmer

Joachim Raich testet seine Sinne beim Schmeck- und Riechparcours.

In Graben testet Mitarbeiter Joachim Raich seine Sinne beim Schmeck- und Riechparcours

Auch in Graben kamen die Angebote an den Gesundheitstagen gut an, das belegt eine Umfrage unter den Teilnehmern: „Fast 90 Prozent der Befragten waren zufrieden und drei Viertel haben vor, die Anregungen umzusetzen“, sagt Gesundheitsmanagerin Nora Buchholz. Besonders gut kam die Ausgabe der semi-orthopädischen Einlagen an. Rund die Hälfte der Besucher der Gesundheitstage ließen ihre Blutzucker- und Cholesterinwerte messen und informierten sich in einer Ernährungsausstellung über die Wirkungen von Fett und Zucker, 45 Prozent nahmen am Ernährungsquiz teil. Auch für einen Riech- und Schmeckparcours, bei dem die Mitarbeiter verschiedene Lebensmittel mit Zunge und Nase erraten konnten, gab es viele Interessierte. Das Feedback der Mitarbeiter zählt für Nora: „Wir möchten Anregungen geben, die unsere Kollegen gerne ausprobieren und die ihren Alltag gesünder machen.“ – Bei Daniela Will, die seit mehr als fünf Jahren in der Wareneinlagerung bei Amazon arbeitet, ist das der Fall: „In Zukunft werde ich mehr darauf achten, was ich esse. Mir ist nochmals deutlich geworden, wie wichtig die richtige Ernährung ist und dass nicht alles, was man normalerweise isst, Kraft und Energie liefert.“

In Graben werden künftig Führungskräfte aus ganz Europa geschult

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Einrichtung-Schulungszentrum

Amazon investiert europaweit in neue Schulungszentren und eröffnet damit weitere Karrieremöglichkeiten für Mitarbeiter. Nun soll es in Deutschland, Spanien und Tschechien bald mehr Gelegenheiten geben, sich als Führungskraft weiterzubilden. In Deutschland kommt der neue Trainingscampus im Herbst nach Graben.

Der Startschuss für die Umbauten im Amazon Logistikzentrum Graben ist gefallen: Der Trainingscampus entsteht in einer 300 Quadratmeter großen Halle. In den neuen Räumlichkeiten können bis zu 150 Mitarbeiter an Schulungen teilnehmen. „Wir wollen jede Woche durchschnittlich vier Trainings  anbieten“, erklärt Eva Spatz, die als Personalentwicklerin für das neue Schulungszentrum zuständig ist. Vom Abteilungsleiter zum Betriebsleiter und darüber hinaus können sich Amazon Führungskräfte aus ganz Europa zu Trainings anmelden. Ob sie in Deutschland, Tschechien, Luxemburg oder Spanien geschult werden, hängt von der Terminlage, den Anfahrtswegen und dem Themengebiet ab.

Senior Operations Manager Jochen Stepczynski

Senior Operations Manager Jochen Stepczynski

Der Trainingscampus in Graben bietet wegen des Standorts im Zentrum Europas für viele europäische Manager kurze Anreisemöglichkeiten. „Amazon wächst weiter und damit auch die Anzahl der Logistikzentren“, sagt Senior Operations Manager Jochen Stepczynski. „Deshalb ist es wichtig, den neuen Managern möglichst effizient das benötigte Fachwissen zu vermitteln.“ Die Bauarbeiten laufen voraussichtlich noch bis Ende des Sommers.

Ohne Worte verstehen: Seminar für Hörende und Gehörlose in Werne

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Wenn Wlas und Yuliia Kovalenko sich unterhalten, dann sprechen ihre Hände: Wlas und Yuliia sind gehörlos. Sie gehören zu den derzeit 26 Mitarbeitern bei Amazon in Werne, die sich mittels Gebärdensprache verständigen bzw. nur sehr eingeschränkt hören können. In keinem anderen Betrieb in der Region arbeiten so viele gehörlose und schwerhörige Mitarbeiter. Das Integrationsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat nun eigens für Amazon ein Kollegenseminar zum Thema Gehörlosigkeit und Gebärdensprache veranstaltet.

Beim Seminar üben hörende und gehörlose Teilnehmer die gemeinsame Kommunikation.

Beim Seminar üben hörende und gehörlose Teilnehmer die gemeinsame Kommunikation.

Wie ist es gehörlos zu sein, und wie wirkt es sich auf den Alltag aus? – Wie kann die Kommunikation zwischen hörenden und gehörlosen bzw. schwerhörigen Kollegen verbessert werden? – 20 Mitarbeiter von Amazon in Werne nahmen am Seminarwochenende des Quint-Instituts für Qualifizierung und Beratung zur Integration hörgeschädigter Menschen im Auftrag des LWL teil. „Das Interesse war nicht nur bei unseren gehörlosen oder schwerhörigen Mitarbeitern groß. Auch sehr viele hörende Kollegen haben am Seminar teilgenommen“, sagt Bernd Kollmer, Vertrauensmann bei Amazon Werne für schwerbehinderte Mitarbeiter.

Vertrauensmann Bernd Kollmer

Vertrauensmann Bernd Kollmer

Seit 2011 beschäftigt Amazon Werne gehörlose Mitarbeiter. Speziell ausgebildete gehörlose Instruktoren helfen bei der Einarbeitung, für alle Mitarbeiter gibt es die Möglichkeit für Schulungen in Gebärdensprache. „Jeden Dienstag“, erläutert Bernd Kollmer, „trifft sich bei uns in Werne der Arbeitskreis Gebärdensprache zu einem Gebärdensprachkurs.“ Einmal wöchentlich kommt zudem ein Mitarbeiter des Integrationsfachdienstes, um in der Kommunikation zu unterstützen. „Wichtig für das tägliche Miteinander im Arbeitsalltag ist aber auch, die Perspektiven gehörloser und schwer hörender Menschen zu verstehen“, sagt Bernd. Hier habe das zweitägige Seminar unter Leitung einer gehörlosen sowie einer hörenden Dozentin viele Einblicke gebracht. Neben praktischen Übungen und Vertiefungen zur Gebärdensprache gab es viele Dialoge zwischen Hörenden und Nicht-Hörenden: „Es wurde bis 23 Uhr eifrig diskutiert, unsere beiden Gebärdensprachdolmetscherinnen hatten im wahrsten Sinne alle Hände voll zu tun“, schmunzelt Bernd.

Davon konnten sich auch Amazon Standortleiter Thomas Weiss und Abteilungsleiter Tim Kischkel überzeugen. Die beiden Führungskräfte waren extra am Abend vorbeigekommen, um sich an den Diskussionen zu beteiligen: „Die Integration von gehörlosen und schwerhörigen Mitarbeitern hat für uns bei Amazon in Werne einen sehr hohen Stellenwert. Wir halten das Seminar im Auftrag des LWL für einen sehr gute Ansatz, die betroffenen Mitarbeiter noch besser zu integrieren“, so Thomas Weiss.

20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Werne nahmen am Seminar teil

20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Werne nahmen am Seminar teil

Für Teilnehmerin Nicole Siedler hat sich das Seminar gelohnt. Die Ausbilderin und Trainerin nimmt seit Jahren schon Unterricht in Gebärdensprache. Trotzdem habe sie viel dazugelernt: „Ich fand es toll, wie offen alle Kollegen waren und wieviel wir voneinander erfahren haben. Wir sind bei Amazon eine Familie, das hat sich hier gezeigt.“ Auch Yuliia und Wlas Kovalenko haben am Seminar teilgenommen: „Wir hatten viele schöne Erfahrungen, und wir haben uns in der gesamte Gruppe sehr wohl gefühlt.“ Mit den neuen Einblicken werde ihr Alltag besser und einfacher werden, davon sind die beiden überzeugt.

Abends wird das Gelernte in geselliger Runde eingesetzt.

Abends wird das Gelernte in geselliger Runde umgesetzt

Hier berichtet die IHK über Mitarbeiter mit Behinderung bei Amazon in Werne.

Hier berichten wir in weiteren Beiträgen über die Integration von Mitarbeitern mit Beeinträchtungen:

Amazon Werne bildete eigene Instruktoren für Gehörlose in Werne aus

Gebärdensprache: Eine von vielen Sprachen bei Amazon

Bei Amazon in Pforzheim spricht man Gebärdensprache

Mitarbeiter mit Schwerbehinderung bei Amazon in Bad Hersfeld

Auszeichnung für Amazon Rheinberg

24 h in Bayern im BR Fernsehen: Alltag im Logistikzentrum

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Foto: BR Fernsehen

Foto: BR Fernsehen

Erfolg für das BR Fernsehen: Mit der am Pfingstmontag ausgestrahlten Dauer-Doku „24 h in Bayern“ und einem Marktanteil von 6,6 Prozent wurde der öffentlich-rechtliche Sender gemeinsam mit dem Ersten Tagessieger bei den bayerischen Fernsehzuschauern. In der Spitze verfolgten bis zu 24 Prozent der Zuschauer den Alltag der Bayern in „Echtzeit“. Mit dabei: Amazon Mitarbeiterin Veronika Reiser.

Die 31-jährige Veronika ist Pickerin bei Amazon. Das bedeutet, sie sucht die Artikel, die Kunden bestellt haben, aus den Regalen. Seit mittlerweile mehr als vier Jahren arbeitet sie bei Amazon in Graben. „Es ist ein guter Job“, sagt Veronika. Sie habe noch vor, „ein paar weitere Jährchen hier zu bleiben.“ In dem laut BR „größten Dokumentarfilmprojekt in seiner Geschichte“ wurde der Alltag von Veronika und rund 80 weiterer Menschen im Freistaat porträtiert – quer durch Städte und Regionen. Bundesweit verfolgten 5,3 Millionen Zuschauer die Doku. Das sind sieben Prozent aller Deutschen.

Vor fast genau einem Jahr hatte das Filmteam des Bayerischen Fernsehens Veronika während der Spätschicht bei Amazon begleitet: Vom Frühstück und ihrer Arbeit als Pickerin bis zum abendlichen Ausklang vor dem heimischen Fernseher. BR-Intendant Ulrich Wilhelm: „Ich danke allen, die zum Gelingen dieses mutigen Experiments beigetragen haben.“ Diesen Dank geben wir gerne an Veronika und alle Kollegen, die am Filmprojekt beteiligt waren, weiter! – In der Mediathek sind derzeit alle Beiträge zu sehen.

Foto: BR Fernsehen

Foto: BR Fernsehen

BR-Mediathek mit den Beiträgen über Veronika und ihre Arbeit bei Amazon:

15:00-16:00 Uhr: https://www.24hbayern.de/15-uhr/#hour-video

19:00-20:00 Uhr: https://www.24hbayern.de/19-uhr/#hour-video

20:00-21:00 Uhr: https://www.24hbayern.de/20-uhr/#hour-video

23:00 Uhr – 00:00 Uhr: https://www.24hbayern.de/23-uhr/#hour-video

00:00 Uhr – 01:00 Uhr: https://www.24hbayern.de/00-uhr/#hour-video

Kreisseniorenbeirat besucht Amazon Logistikzentrum Brieselang

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Die Senioren nutzten die Betriebsbesichtigung, um alle ihre Fragen zu stellen.

Statt des üblichen Sitzungszimmers wählte der Kreisseniorenbeirat aus dem Landkreis Havelland kürzlich das Amazon Logistikzentrum in Brieselang als Sitzungsort. Der Kreisseniorenbeirat setzt sich für die politische und soziale Integration der älteren Generation ein. Neben dem Blick hinter die Kulissen der Logistik diskutierten die Senioren mit Amazon Vertretern die Möglichkeiten für die  digitale Weiterbildung der älteren Generation. Im Rahmen des Programms „Amazon gemeinsam“ erhielten die Gäste zudem eine Spende.

Sylvia Reichardt bedankt sich bei der Spendenübergabe für die integrative Arbeit des Kreisseniorenbeirats.

Die Spende von Amazon wurde für das Havelländische Seniorensportfest und die Kreisseniorenwoche eingesetzt. von li. nach re.: Amazon Standortleiterin Sylvia Reichardt , Heinz Golze, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats, Sascha Lindner, Stellv. Betriebsratsvorsitzender Amazon Brieslang

Schon vor Monaten überraschte Amazon Brieselang den Kreisseniorenbeirat mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro. Im Rahmen des „Amazon gemeinsam“ Programms werden lokale soziale Organisationen unterstützt. „Die meisten unserer Mitarbeiter sind im Landkreis Havelland zu Hause. Es ist schön, dass sich dort der Kreisseniorenbeirat für die Älteren und ihre Belange einsetzt“, begründet Amazon Standortleiterin Sylvia Reichardt die Hilfe. Die Spende von Amazon kam der Kreisseniorenwoche und dem Havelländischen Seniorensportfest zugute.

 

Senioren ergreifen das Wort

Dass die Wahl der Sitzung des Kreisseniorenbeirats auf Amazon fiel, war eine bewusste Entscheidung. Das wachsende Interesse der älteren Generation an digitalen Innovationen habe den Kreisseniorenbeirat dazu veranlasst, vermehrt Praxis-Kurse zur heutigen Technik anzubieten, erklärt Heinz Golze, der Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats: „Die ältere Generation darf und will nicht abseits unserer Gesellschaft stehen.“ Unter dem Motto „Seniorenarbeit im peripheren Raum“ setzt er sich beim Kreisseniorenbeirat für die gesellschaftliche Integration der über 60-Jährigen ein. Senioren aus Dorf und Stadt werden ermutigt, sich in gesellschaftliche Debatten in Stadtverordnetenversammlung oder Gemeindevertretung einzumischen – sei es zum Thema Mobilität, medizinische Betreuung oder digitale Innovation.

Antworten on Demand

Die Senioren nutzten die Betriebsbesichtigung, um alle ihre Fragen zu stellen.

Die Senioren nutzten die Betriebsbesichtigung, um alle ihre Fragen zu stellen.

„Ich bin einfach beeindruckt von Allem, was ich hier sehe und erlebe“, sagt eine der Besucherinnen als sie die hohen Regale des Logistikzentrums Brieselang betrachtet. Die Betriebsführung sorgte bei den Senioren für regen Gesprächsstoff, der auch beim anschließenden Mittagessen in der Kantine nicht ausging. So erkundigte sich ein Beiratsmitglied zum Beispiel nach „Make on Demand“, einem Service, mit dem man sein eigenes Buch von Amazon drucken lassen kann. „Gerne würde ich einen Roman schreiben und ihn drucken lassen“, erklärt sie. Standortleiterin Sylvia Reichardt wusste Rat und  vermittelte der künftigen Autorin einen passenden Ansprechpartner

Wie kommuniziert man über Logistik? – Besuch des Bundesverbands deutscher Pressesprecher in Graben und Rheinberg

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BdP bei Amazon

Mitglieder der Landesverbände Bayern und Nordrheinwestfalen des Bundesverbands deutscher Pressesprecher (BdP) statteten kürzlich den Logistikzentren in Graben und Rheinberg einen Besuch ab. Neben den logistischen Abläufen waren für die Gäste vor allem die „Hier bin ich richtig“-Kampagne sowie die internen und externen Kommunikationskanäle des Konzerns von Interesse.

Die im vergangenen Jahr an allen deutschen Standorten durchgeführte „Hier bin ich richtig“-Mitarbeiterkampagne hat nicht nur in und um die Logistikzentren für große Aufmerksamkeit gesorgt. Der Bundesverband Deutscher Pressesprecher organisierte für Mitglieder seiner Landesverbände Bayern und Nordrheinwestfalen jeweils einen Besuch bei Amazon, um u.a. auch mehr über die Hintergründe und Durchführung der Kampagne aus Kommunikatoren-Sicht zu erfahren.

„Über 12.000 festangestellte Menschen aus vielen Nationen arbeiten in den neun deutschen Logistikzentren, jeder hat eine Geschichte und einen anderen persönlichen Hintergrund. Uns kam die Idee, diese Geschichten zu sammeln und die Menschen dahinter zu zeigen“, erläuterte Anette Nachbar die Entstehungsgeschichte der Kampagne. Die Kommunikationsverantwortliche für den Bereich Logistik stellte den Gästen außerdem die pro Quartal erscheinende globale Mitarbeiterzeitschrift A-Z, die zweimonatlich erscheinenden, standortspezifischen Newsletter und den Logistikblog vor.

„Die Herausforderung besteht darin, alle Kollegen mit den Informationen zu erreichen – ob gewerblich oder kaufmännisch tätig“, so Anette. „Mit unserem Blog wollen wir außerdem der Öffentlichkeit einen Einblick in unsere Arbeitsweise geben, Fakten kommunizieren, über Amazon als Arbeitgeber informieren und eine Verbindung in die Region schaffen.“ Natürlich ließen sich die Gäste auch einen Blick auf den Versandprozess des Logistikers nicht entgehen. „Der Besuch hat uns einen interessanten Einblick in Amazons Kommunikationsstrategie gegeben“, sagt Andreas Fischer, Sprecher der BdP-Landesgruppe Bayern. „Die gemeinsame Diskussion hat gezeigt, wie wichtig Offenheit und eine starke Identifikation der Mitarbeiter mit dem eigenen Arbeitgeber für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eines großen Unternehmens sind.“

Lebensretter auf vier Pfoten – Rettungshundetraining bei Amazon in Bad Hersfeld

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Übung für den Notfall: Wenn ein Kind vermisst wird oder ein Unfallopfer im Schockzustand orientierungslos umherirrt, sind häufig die ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gefragt. Mit Hilfe sogenannter Flächensuchhunde spüren sie vermisste Personen auf. Intensive Trainings halten Hund und Herrchen fit für die oft lebensrettenden Einsätze. Eine Übung der besonderen Art absolvierte die Rettungshundestaffel des DRK Rotenburg an der Fulda nun im Amazon Logistikzentrum in Bad Hersfeld.

Fergus, Mali, Benni, Wolke und ihre vierbeinigen Kollegen stehen bereit. Ihre menschlichen Begleiter legen ihnen ein spezielles Geschirr an, und sofort laufen sie zielstrebig los. Ihr Auftrag: Sie sollen Vermisste und verletzte Personen im Logistikzentrum während eines Stromausfalls finden. Tatsächlich gab es weder das eine noch das andere in Bad Hersfeld. Das Logistikzentrum hatte die Räumlichkeiten für eine Übung des DRK zur Verfügung gestellt, die dabei helfen soll, im Notfall Leben zu retten. „Sowohl Mensch als auch Hund müssen Einsätze regelmäßig trainieren, damit im Notfall alles wie am Schnürchen läuft,“ sagt Robert Reiter, Amazon Mitarbeiter in der Retourenabwicklung und ehrenamtlicher Hundeführer beim DRK.

Flächensuchhunde kommen im Freien und in Gebäuden zum Einsatz und suchen gezielt nach dem menschlichen Geruch. Das Amazon Logistikzentrum bot Mensch und Tier ideale Trainingsbedingungen.

Flächensuchhunde kommen im Freien und in Gebäuden zum Einsatz und suchen gezielt nach dem menschlichen Geruch.

Neun Hunde und ihre Hundeführer sowie Sanitäter und Betreuer plus ein Rettungswagenteam des DRK probten insgesamt für den Ernstfall. Für die Einsätze in Gebäuden müssen die Tiere regelmäßig trainiert werden. Das Amazon Logistikzentrum bot Mensch und Tier ideale Trainingsbedingungen. „Für die Trainings brauchen wir vor allem reale Bedingungen“, erklärt der Leiter der Rettungshundestaffel Timo Haberzagl. „Das Logistikzentrum mit den tausenden Produkten und vielfältigen Gerüchen, aus denen die Hunde den Menschen herausschnuppern müssen, ist deshalb ideal.“  Und so fragte Robert kurzerhand intern an, ob im Amazon Logistikzentrum „FRA3″ eine Übung abgehalten werden kann. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, das DRK bei seiner wichtigen Arbeit mit einem guten und sicheren Trainingsumfeld für die menschlichen und tierischen Retter unterstützen zu können“, sagt Steffi Schreiber, stellvertretende Standortleiterin des Amazon Logistikzentrums „FRA3“ in Bad Hersfeld. Für Robert und die DRK-Hunderettungsstaffel eine gute Nachricht: „Amazon unterstützt regelmäßig lokale Organisationen, viele davon auf Vorschlag der Mitarbeiter. Es ist schön, dass man sich hier jederzeit selbst einbringen kann“, findet er.

Ein Vierbeiner kann rund 30 menschliche Helfer ersetzen

Robert Reiter und seine Mali sind bei Einsätzen ein eingespieltes Team. Daneben darf auch das Kuscheln nicht zu kurz kommen.

Herrchen Robert Reiter und seine Mali sind bei Einsätzen ein eingespieltes Team.

Seit zweieinhalb Jahren ist der 33-Jährige mit seiner zweieinhalbjährigen Weimeraner-Hündin Mali bei der Hundestaffel des DRK aktiv. Zweimal in der Woche trainieren die beiden in einer Trainingsgruppe des DRK, um die durchschnittlich 20 Einsätze im Jahr zu absolvieren. „Trotz des hohen Zeitaufwands lassen sich mein Beruf und das Ehrenamt sehr gut miteinander vereinbaren“, sagt Robert. „Amazon hat viel Verständnis, und ich kann auch mal spontan meinen Arbeitsplatz verlassen, wenn ich während der Arbeitszeit zu einem Einsatz gerufen werde.“ Für die Tiere – meist größere Rassen wie Weimeraner, Schäferhund, Riesenschnauzer oder Australian Shepard – bieten die Übungen eine willkommene Beschäftigung. „Die Hunde brauchen viel Aktivität und sind lernfreudig. Das spielerische Training macht ihnen Spaß und bietet Spannung und Abwechslung“, erläutert Robert. Die Retter auf vier Pfoten sind echte Supernasen. Sie können bis zu 50.000 Gerüche voneinander unterscheiden, die Richtung des Geruchs bestimmen, einzelne Gerüche selektieren und ersetzen bei der Suche nach einem vermissten Menschen im Wald oder auf einer Freifläche mühelos einen Suchtrupp von 30 Personen.

  • Timo Haberzagel ist Leiter der Rettungshundestaffel Rotenburg an der Fulda
  • Robert Reiter und seine Mali sind ein eingespieltes Team.
  • Nach getaner Arbeit wird erst einmal ausgiebig gekuschelt
  • Im Logistikzentrum müssen die Hunde den menschlichen Geruch unter den vielfältigen Gerüchen der eingelagerten Produkte herausschnuppern
  • Flächensuchhunde kommen im Freien und in Gebäuden zum Einsatz und suchen gezielt nach dem menschlichen Geruch. Das Amazon Logistikzentrum bot Mensch und Tier ideale Trainingsbedingungen.
  • Mit Schauspielern wurden Situationen mit Verletzten nachgestellt. Die menschlichen Retter vom DRK probten dabei Erste-Hilfe-Einsätze.
  • Hundestaffel in Bad Hersfeld
  • Hundestaffel in Bad Hersfeld
  • Hundestaffel in Bad Hersfeld
  • Flächensuchhunde können über 50.000 Gerüche voneinander unterscheiden.
  • Die menschlichen Retter probten Erste-Hilfe-Einsätze
  • Das Einsatzteam des DRK Rotenburg an der Fulda

Vatertag: 51 Prozent mehr Väter in Elternzeit bei Amazon

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Marco Etting und Familie

Stellvertretend für alle Väter gratulieren wir zum heutigen Vatertag Marco Etting aus Amazon in Brieselang, der stolzer Vater von sieben Kindern ist! Foto: Privat

Unsere Zahl des Tages zum Vatertag: 51 PROZENT – das ist die Steigerung bei der Anzahl der Väter bei Amazon, die in den letzten 12 Monaten Elternzeit in Anspruch genommen haben. Zwei gute Argumente für die Väter: der vor einem Jahr eingeführte Elternbonus und ein familienfreundliches Klima. Beides zusammen gibt Familienvätern mehr finanzielle Sicherheit nimmt die Sorge vor möglichen Karriereeinschränkungen. 

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Am 25. Mai ist Vatertag. Wir gratulieren deshalb allen Familienvätern, insbesondere den Papas, die bei Amazon arbeiten. Stellvertretend für alle möchten wir an dieser Stelle Marco Etting aus unserem Logistikzentrum in Brieselang vorstellen: Er ist siebenfacher Vater, seine Jüngste Ronja Elisabeth ist gerade einmal fünf Monate alt, der Älteste 14 Jahre. 2013 startete Marco bei Amazon als Picker, heute ist er als „Safety Coordinator“ für die Sicherheit am Standort zuständig.

HR Direktor Robert Marhan

„Familienfreundlichkeit hat für uns eine sehr hohe Priorität. Wir möchten jungen Vätern mehr Möglichkeiten geben, sich Zeit für die Familie zu nehmen“, sagt Personaldirektor Robert Marhan. Gesetzlich steht allen frischgebackenen Vätern Elternzeit zu. „Damit man sich diese Zeit auch finanziell leisten kann, sind wir bei Amazon einen Schritt weiter gegangen und haben 2016 den Familienbonus eingeführt“, erläutert der Personalverantwortliche. Der Familienbonus besteht aus zwei Komponenten: Für Mütter gibt es zur Geburt  den „Familienbonus I“ in Höhe eines halben Bruttomonatsgrundgehalts. Für Väter wie auch Mütter, die Elternzeit einreichen, gibt es drei Viertel eines Bruttomonatsgrundgehalts als „Familienbonus II“.

„Seit wir den Familienbonus haben, ist die Zahl der Väter, die in Elternzeit gehen, um mehr als die Hälfte gestiegen“, sagt Robert. Auch insgesamt hat sich die Inanspruchnahme von Elternzeit erhöht, und zwar um 36 Prozent: „Das zeigt deutlich, dass wir exakt den Nerv der Zeit getroffen haben. Der Familienbonus ist zum wichtigen Bestandteil des Amazon Vergütungspakets geworden.“ Neben den finanziellen Aspekten wird auch die familienfreundliche Kultur bei Amazon gefördert. „Niemand soll Einschränkungen für die weitere berufliche Entwicklung und Karriere fürchten müssen, wenn es um die Entscheidung für eine mögliche Elternzeit geht“, findet der dreifache Familienvater, der selbst schon mehrfach Elternzeit in Anspruch genommen hat: „Elternzeit ist eine Chance für beide Partner.“ Bei Amazon sind es Väter aus den unterschiedlichsten Hierarchiestufen, die Elternzeit in Anspruch nehmen.

Robert Marhan selbst hat seine damaligen Entscheidungen, in Elternzeit zu gehen, nie bereut: „Es gab keinerlei Diskussionen, sondern vielmehr einen pragmatischen Ansatz, wie die Zeit meiner Abwesenheit organisatorisch geregelt wird. Ich bin von Anfang an auf großes Verständnis gestoßen. Das ist ein weiterer Grund, warum ich nun seit über zwölf Jahren begeisterter Amazonier bin.“

Für den Vatertag plant der Amazon Personalchef übrigens einen Ausflug in die hessische Rhön: „Ich werde eine klassische Bollerwagen-Wanderung mit befreundeten Vätern machen. Gegen Ende werden dann unsere Frauen und Kinder dazukommen, denn ein Feiertag mit der ganzen Familie ist einfach am schönsten!“

E-Reader und jede Menge an Fakten für DRK-Senioren beim Besuch in Koblenz

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Der DRK Generationentreff besucht das Logistikzentrum Koblenz.

Damit hatten die Senioren des DRK Generationentreffs aus Nettetal-Kaldenkirchen nicht gerechnet: Neben einer Führung und jeder Menge an Fakten über das Koblenzer Amazon Logistikzentrum gab es für die rüstigen Besucher auch eine Spende von E-Readern. Sie werden künftig bei den „Tablet-Frühstücken“ zum Einsatz kommen, um die Senioren mit modernen Techniken vertraut zu machen.

Die Teilnehmer des DRK Generationentreffs staunten nicht schlecht bei ihrem Besuch. So viele spannende Fakten hatten sie nicht erwartet. „Das Logistikzentrum in Koblenz umfasst ca. 110.000 Quadratmeter Lagerfläche. Das ist so groß wie rund 17 Fußballfelder“, erklärte Community Relations Manager Thorsten Schwindhammer, der die Besucher bei Kaffee und Kuchen durch eine Präsentation führte. Angesichts solcher Flächendimensionen war die erste Bestellung, die in dem 2012 eröffneten Logistikzentrum aufgegeben wurde, winzig: „Es war ein Paket Gummibärchen“, verrät Thorsten.

Exklusive Führung für die Seniorengruppe

Amazon Mitarbeiter Tobias Flath erklärt den Besuchern die Prozesse des Logistikzentrums Koblenz.

Amazon Mitarbeiter Tobias Flath erklärt den Besuchern die Prozesse des Logistikzentrums Koblenz.

Mit den Infos gewappnet, ging es für die 30 Teilnehmer in das Herzstück des Logistikzentrums, die Werkshallen. Nicht ganz zufällig war die Wahl der Leiterin des Generationentreffs, Eva Flath, auf das Amazon Logistikzentrum Koblenz gefallen. Ihr Sohn Tobias arbeitet dort seit 2013 als Projektmanager. Er war es auch, der die Besucher durch die verschiedenen Bereiche mit ihren vielfältigen logistischen Abläufen führte – vom Wareneingang bis hin zum Packprozess. „An einem durchschnittlichen Tag verlassen um die 100.000 Pakete das Logistikzentrum Koblenz“, so Tobias Flath. Das hätten viele nicht vermutet. „Wahnsinn, wie viele Artikel dort eingelagert sind“, sagte Teilnehmerin Anna Maria Neuen.

E-Reader für den digitalen Lesekreis

Thorsten Schwindhammer überreicht Eva Flath, Leiterin des DRK Generationentreffs, E-Reader und Gutscheine.

Thorsten Schwindhammer überreicht Eva Flath, Leiterin des DRK Generationentreffs, E-Reader und Gutscheine.

Zum Abschluss gab es für die Gäste noch eine besondere Überraschung: In Vorgesprächen war herausgekommen, dass der DRK Generationentreff regelmäßig ein sogenanntes „Tablet-Frühstück“ für die Senioren anbietet. Das ist ein Lesekreis, allerdings mit modernen E-Readern, um technisch auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben. Thorsten übergab den Besuchern daher im Namen von Amazon fünf Kindle E-Book Reader sowie Gutscheine zum Herunterladen von Lesestoff.

Amazon Pathways: Das Programm für Führungskräfte

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Einen Masterabschluss, fünf Sprachen und jede Menge Energie – das bringt Santosh Marrivagu mit zum Amazon Pathways Programm: So nennt sich die Initiative für ambitionierte Führungskräfte mit Masterabschluss und mehreren Jahren Berufserfahrung, das Amazon anbietet. Santosh ist einer von derzeit rund 120 europäischen Pathways Teilnehmern. Er absolviert derzeit das Programm im Logistikzentrum Leipzig.

In 36 Monaten durchläuft Santosh mehrere Stationen in der Logistik: Als Abteilungsleiter (Area Manager) trägt er bereits jetzt die Verantwortung für hunderte Mitarbeiter, als Betriebsleiter (Operations Manager) werden es in wenigen Monaten sogar tausende sein. Die Ausbildung soll es ihm ermöglichen, Bereichsleiter (Senior Operations Manager) zu werden. Wir haben mit Santosh gesprochen, um mehr über seine Zeit als Pathways Teilnehmer zu erfahren.

Welche Aufgaben hast du bei Amazon und wie sah dein beruflicher Werdegang bisher aus?

Ich startete meine Karriere als Softwareentwickler in Hyderabad, Indien, und arbeitete in den USA bis ich  nach Deutschland kam. Dort entschloss ich mich nach einigen Jahren einen Master Business Administration (MBA) an der European School of Management and Technology (ESMT) Berlin zu absolvieren und anschließend an einem Führungsprogramm der ESMT teilzunehmen. Dann hörte ich vom Amazon Pathways Programm, an dem ich nun seit Herbst 2016 teilnehme.

Was ist das Amazon Pathways Programm und warum hast du dich dafür entschieden?

Das Programm zielt darauf ab, Amazon Führungskräfte von morgen innerhalb von 36 Monaten auf die zunehmend herausfordernden Aufgaben vorzubereiten. Als Teilnehmer bekommen wir einen strategischen und betrieblichen Einflussbereich zugeteilt, während wir Arbeitsabläufe und Technologien steuern müssen. Wir lernen, große Teams zu führen und wichtige Entscheidungen verantwortungsvoll zu treffen. Ich habe mich für das Programm im Logistik-Bereich entschieden, da ich gerne mitten im operativen Geschehen bin. Die Logistik ist das Herzstück von Amazon: Für mich ist das eine einmalige Gelegenheit, die internen Prozesse hier zu erleben.

Wie sieht der typische Arbeitstag eines Pathways Managers aus?

Einen typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht, kein Tag gleicht dem anderen. Wir bei Amazon glauben, dass jeder Tag „Day one“ oder Tag eins ist. Das heißt, wir überlegen ständig, wie Prozesse noch besser gestaltet werden können. In meiner jetzigen Funktion als Area Manager lerne ich täglich Neues, das ich meistern muss, um das Unternehmen in die Zukunft zu führen. In der Regel beginnt mein Tag mit Teambesprechungen. Wir gehen den Tagesplan durch und besprechen die Einzelheiten. Ich versuche immer, möglichst vielen Mitarbeitern Feedback zu geben, deshalb sehe ich mir die Arbeitsabläufe ganz genau an. Dadurch werde ich auch auf gute Ideen der Mitarbeiter aufmerksam und kann diese mit dem ganzen Team teilen. Das Wichtigste ist aber, das große Ganze im Blick zu behalten und sicherzustellen, dass unsere Kunden die Lieferungen rechtzeitig und mit bestmöglichem Service erhalten.

Wie wird man innerhalb des Pathways Programms betreut?

Bei der Einarbeitung standen mir viele Kollegen zur Seite, sodass ich die Arbeitsprozesse schnell in der Praxis kennenlernen konnte. In den ersten Monaten hat ein erfahrener Operations Manager mir regelmäßig Feedback gegeben, meine Fragen beantwortet und mich ermutigt, mir auch schwierige Ziele zu setzen. Außerdem habe ich einen Area Manager bei seiner Arbeit begleitet, um die täglichen Aufgaben zu verstehen. Heute unterstützt mich mein Chef durch ein monatliches Vieraugengespräch, in dem wir über meine Fortschritte sprechen.

Was gefällt dir an deinen Aufgaben bei Amazon am besten?

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man wirksames und langfristiges Wachstum nur schaffen kann, wenn man sich wiederholt neuen Herausforderungen stellt. Genau das habe ich bei Amazon erlebt. Kunden und Service stehen an erster Stelle, während wir uns auf die höchsten Standards der Prozessabläufe sowie deren kontinuierliche Verbesserung konzentrieren. Ich weiß zu schätzen, dass dies ohne die Zusammenarbeit mit erfahrenen Spezialisten, die die Messlatte immer höher setzen, nicht möglich wäre.

Was war deine größte Herausforderung bei Amazon?

Während der Weihnachtssaison 2016 wuchs mein Team innerhalb kürzester Zeit um das Dreifache – auf 200 Mitarbeiter. Ich musste schnell neue Wege finden, um die einzelnen Mitarbeiter zu erreichen, sie mit Feedback zu unterstützen und gleichzeitig meine Termine mit anderen Abteilungen wahrnehmen zu können. Mein Team war aber so wertschätzend und positiv, dass wir gemeinsam reibungslose Arbeitsabläufe gewährleisten konnten.

Wenn du zurück zum ersten Tag bei Amazon könntest, welchen Ratschlag würdest du dir rückblickend für deinen eigenen „Day one“, den ersten Tag bei Amazon, selbst geben, um im Pathways Programm erfolgreich zu sein?

Ich würde nicht viel anders machen. Ich würde mir selbst sagen, dass ich mir treu bleiben und nie aufgeben soll – egal wie herausfordernd die Situation ist.