Neues aus den Logistikzentren

Preisverleihung zwischen Förderband und Regal

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Vom geschäftigen Treiben im Amazon Logistikzentrum Koblenz bekamen die Besucher fast nichts mit. Alle spitzten die Ohren und lauschten aufmerksam den Erzählungen, die die Kinder im „Amazon ABC Club“ verfasst hatten. Die Schreibwerkstatt ist eine Zusammenarbeit mit den Gemeinden Ochtendung, Plaidt und Saffig und dem Verein „Kinder lesen und schreiben für Kinder e.V.“. Sie fand dieses Jahr zum ersten Mal statt. Bei der Preisverleihung zwischen Förderbändern und Regalen tauchten die Gäste gebannt ein in die „Welt von morgen“.

Die Teilnehmer des Amazon ABC Clubs in Koblenz

Die Teilnehmer des Amazon ABC Clubs in Koblenz

Mit dem Versand von Büchern begann die Unternehmensgeschichte von Amazon. „Bücher sind ein Teil unserer DNA. Daher liegt Amazon besonders am Herzen, Kinder und Jugendliche für das Lesen und Schreiben zu begeistern“, sagte Ralph Konen, stellvertretender Amazon Standortleiter. Mit viel Fantasie, Kreativität und Wortwitz kreierten die Teilnehmer des Amazon ABC Clubs in Geschichten ihre ganz eigene „Welt von morgen“ – so das Thema des Wettbewerbs.

Bei Lisa-Marie Schadens Erzählung „Growing up in the Future“ hätte man beinahe eine Stecknadel fallen hören können, so sehr zogen die Abenteuer der jungen Anie in einer Welt voller Roboter die Zuhörer in ihren Bann. Am Ende der Preisverleihung gab es tosenden Applaus und den ersten Preis für die 13-Jährige. „In ‚Growing up in the Future‘ erwachen skurrile und facettenreiche Figuren zum Leben wie der an alles denkende und freundliche, aber mies kochende Roboter Wall-E. Außerdem verbindet Lisa-Marie humoristische mit nachdenklichen Elementen. Das zeichnet ihre Geschichte aus“, lobte Gitta Gritzmann von „Kinder lesen und schreiben für Kinder e.V.“.

Urkunden und Pokale für grenzenlose Fantasie  

Bei der Führung durch das Logistikzentrum Koblenz gab es viel zu entdecken.

Bei der Führung durch das Logistikzentrum Koblenz gab es viel zu entdecken.

Insgesamt drei Geschichten wählte die fünfköpfige Jury mit Gitta Gritzmann, Maxie Sievert von Blick aktuell, Sebastian Althoff, Learning Manager am Standort Koblenz, Betriebsratsmitglied Michael Glaab und Thorsten Schwindhammer, Community Relations Manager bei Amazon, als Sieger aus. „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit Amazon Koblenz für unser Ferienprogramm. Es ist schön zu sehen, dass sich die Schülerinnen und Schüler auch während der Ferien für das Schreiben begeistern“, freuten sich Thomas Geisen, Jugendpfleger der Gemeinde Ochtendung, und seine Kollegin Nadine Bohr. Die prämierten Geschichten veröffentlichte Amazon in einem kostenlosen E-Book, das Sie hier herunterladen können.

Was Blick aktuell berichtete, erfahren Sie hier.

  • Leonie Schaden gewann den dritten Preis.
  • Stolze Schreibtalente: die Sieger des Amazon ABC Clubs Koblenz.
  • Die Kinder ließen ihrer Fantasie beim Schreiben freien Lauf.
  • Großer Spaß bei der Amazon ABC Club Preisverleihung
  • Die Kinder halfen bei der Führung fleißig beim Pakete packen.
  • Eintauchen in die Welt der Logistik
  • Es gab viel zu entdecken im Logistikzentrum Koblenz.
  • Die Teilnehmer des Amazon ABC Clubs im Logistikzentrum Koblenz
  • Amazon ABC Club Teilnehmer bei der Führung durch das Logistikzentrum Koblenz

Jetzt bewerben: 13.000 Saisonmitarbeiter für das Weihnachtsgeschäft

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Amazon_Mitarbeiterin_HiringFür das anstehende Weihnachtsgeschäft werden rund 13.000 befristete Saisonarbeitsplätze in den Amazon Logistikzentren in Deutschland entstehen. Gesucht wird an den Standorten Bad Hersfeld, Brieselang, Dortmund, Graben, Koblenz, Leipzig, Pforzheim, Rheinberg, Werne und Winsen (Luhe). Bewerber können sich online unter www.jobs-amazon.de bewerben.

„Wir bereiten uns das ganze Jahr über auf die Weihnachtssaison vor. Dieses Jahr wollen wir in Deutschland rund 13.000 befristete Saisonmitarbeiter einstellen, die uns dabei unterstützen werden, unsere Kunden zu begeistern“, sagte Bernd Gschaider, Regionaldirektor Amazon Operations Deutschland. Neben den Saisonmitarbeitern, die regelmäßig im Weihnachtsgeschäft unterstützen, gibt es auch in jedem Jahr viele neue Saisonmitarbeiter an den Standorten.

Amazon bietet allen Beschäftigten wettbewerbsfähige Löhne. Diese liegen für Logistikmitarbeiter am oberen Ende dessen, was in vergleichbaren Jobs bezahlt wird. Der Stundenlohn dieser Beschäftigten beträgt an allen deutschen Standorten umgerechnet mindestens 10,52 Euro brutto. Saisonarbeiter erhalten hierbei denselben Grundlohn wie vergleichbare unbefristete Beschäftigte. Zusätzlich zu diesen Löhnen bietet Amazon Bonuszahlungen sowie Mitarbeiterrabatte.

Seit 2011 hat Amazon über 20 Milliarden Euro in Europa investiert, z.B. in Infrastrukturen und Einrichtungen im Bereich Logistik und Kundenservice, in Datenzentren für Amazon Web Services sowie in Forschung und Entwicklung. Dieses Jahr wird Amazon mehr als 15.000 unbefristete Arbeitsplätze in Europa schaffen und seine Belegschaft von 50.000 unbefristeten Mitarbeitern zu Beginn des Jahres auf über 65.000 bis Ende Dezember anheben. Amazon unterstützt nicht nur seine eigenen Mitarbeiter dabei, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen, sondern sorgt mit verschiedenen Geschäftszweigen auch außerhalb des Unternehmens für tausende zusätzliche Jobs in Europa. Über den Amazon Marketplace haben unabhängige Händler in Europa bisher mehr als 175.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Die ausführliche Pressemeldung findet sich hier.

Die Welt von morgen bei Amazon in Graben

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Ein Amazon Paket als Siegertreppchen: Nico Söllner (Bild Mitte) konnte es kaum fassen als er den Pokal  überreicht bekam. Der Elfjährige aus Schwabmünchen ist Sieger des ersten Amazon ABC Clubs. In Kooperation mit der Stadt Schwabmünchen und dem Verein „Kinder lesen und schreiben für Kinder e. V.“ hatte das Logistikzentrum in Graben erstmals einen Schreibworkshop angeboten. Die besten Geschichten zum Motto „Die Welt von morgen“ gibt es kostenlos bei Amazon als E-Book.

19 Nachwuchsautoren bewiesen beim Amazon ABC Club im Logistikzentrum Graben ihre Kreativität und ihr Schreibtalent.

Nachwuchsautoren bewiesen beim Amazon ABC Club im Logistikzentrum Graben ihre Kreativität und ihr Schreibtalent.

Zeitmaschinen, angriffslustige Hausroboter und Roboter-Diebe geisterten durch das Logistikzentrum Graben. Zumindest in Geschichten der Kinder, die zur Preisverleihung verlesen wurden. Unter pädagogischer Leitung von Gitta Gritzmann vom Verein „Kinder lesen und schreiben für Kinder e. V.“ wagten sich die Kinder beim ABC Schreibworkshop an ihre eigenen Geschichten über „Die Welt von morgen“.

„In den jungen Köpfen steckt ganz viel Potenzial. Alle Geschichten waren sehr hochwertig, sodass es uns wirklich schwer viel, eine Auswahl zu treffen“, sagte Standortleiter Johannes Weingärtner. Zusammen mit Edith Spaderna und Richardt Herde von Amazon Graben sowie Gitta Gritzmann und Schwabmünchens zweitem Bürgermeister Johann Nebauer kürte er die Sieger. Der Vertreter der Stadt Schwabmünchen lobte die Schreibinitiative: „Ich kann mir gut vorstellen, dass nächstes Jahr mindestens doppelt so viele Kinder am Workshop teilnehmen möchten. Danke an Amazon, dass sie die Kreativität der Kinder fördern und damit die deutsche Sprache pflegen.“

Erst zur Packstation, dann zum Pokal

Mit viel Fantasie kommt man überall dran. Zur Preisverleihung besuchten die Teilnehmer des ABC Clubs das Logistikzentrum.

Mit viel Fantasie kommt man überall dran. Zur Preisverleihung besuchten die Teilnehmer des ABC Clubs das Logistikzentrum.

Abenteuerlustig und furchtlos wie die Helden ihrer Geschichten wanderten die Kinder durch die großen Hochregale des Logistikzentrums. Johannes Weingärtner gewährte den Kindern einige Blicke hinter die Kulissen von Amazon. An der Packstation durften sie sogar zum Klebeband greifen. Am Ende der Führung warteten auf die besten Nachwuchsautoren die Pokale.

 

  • ABC Club Teilnehmer im Logistikzentrum in Graben.
  • Amazon Pecci begrüßt die ABC Club Teilnehmer im Logistikzentrum Graben.
  • ABC Club Teilnehmer im Logistikzentrum in Graben.
  • Junge Nachwuchsautoren beim Amazon ABC Club.
  • Gitta Gritzmann liest die Siegergeschichten der ABC Club Teilnehmer vor.
  • ABC Club Teilnehmer im Logistikzentrum Graben.
  • ABC Club Teilnehmer und ihre Familien bei der Führung durch das Logistikzentrum Zentrum Graben.
  • ABC Club Teilnehmer packen fleißig Pakete im Logistikzentrum Graben.
  • Johann Nebauer freut sich über die Führung durch das Amazon Logistikzentrum Graben.
  • Die ABC Club Teilnehmer haben viele Fragen bei der Führung durch das Logistikzentrum Graben.
  • ABC Club Teilnehmer bei der Führung durch das Logistikzentrum Graben.

Hier berichtet die Augsburger Allgemeine.

Hier entsteht Amazon Winsen: Ein Blick hinter die Kulissen

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Wie entsteht eigentlich ein neues Amazon Logistikzentrum? – Im Video zeigen wir einen Blick hinter die Kulissen von Winsen. Seit Juli fährt der Betrieb Schritt für Schritt hoch, bis Dezember sollen die Aufbauarbeiten abgeschlossen sein.

Die Bürowände sind teilweise noch Bauzäune, neben ihnen läuft die Produktion bereits auf Hochtouren. Wöchentlich gilt es, rund 150 neue Mitarbeiter einzulernen, 1.000 neue unbefristete Jobs werden in Winsen binnen eines Jahres entstehen. „Das Besondere am Launch ist der Launch selbst“, sagt Operations Managerin Monika Kohlmann: „Die ersten Monate, in denen sich alles einspielt, schweißen auch die Mitarbeiter zusammen.“

Eine Besonderheit in Winsen: Auf markierten Bahnen ziehen Tausende orangefarbener Transportroboter ihres Weges. Die Roboter fahren mit einer Geschwindigkeit von rund 5,5 Stundenkilometern und wiegen ca. 145 Kilogramm. Sie heben die Regale mit den Produkten hoch und bringen sie zu den Mitarbeitern in der Wareneinlagerung und -entnahme. Die Technologie verkürzt deutlich die Laufwege und unterstützt so die Arbeit der „Stower“ und „Picker“.

Mehr lesen auf Amazon.de

Mehr über die Roboter gibt es hier.

Open Day in Brieselang

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David Kaiser_Amazon Country Manager Deutschland über Alexa

Der erste „Amazon Open Day“ in Brieselang stand ganz im Zeichen der Innovation und des Austausches mit Experten, Politikern und vielen Partnern rund um das Logistikzentrum. Den Impuls für spannende Gespräche der Gäste untereinander gaben Amazon-Experten zu den Themen künstliche Intelligenz, Sprachsteuerung mittels Alexa-Software und maschinelles Lernen.

Standortleiterin Sylvia Reichardt (re.) führte die Gäste durch das Logistikzentrum

Standortleiterin Sylvia Reichardt (re.) führte die Gäste durch das Logistikzentrum

Die rund 25 Besucher, darunter Wilhelm Garn, der Bürgermeister der Gemeinde Brieselang, sowie Vertreter der Wirtschaftsförderung Brandenburg und der großen Parteien, staunten nicht schlecht. Was technisch heute schon möglich ist, davon konnten sie sich bei einer Vorstellung des Amazon Echo überzeugen. „Künstliche Intelligenz ist ein hochspannender Bereich, der uns den Alltag sehr erleichtern kann, wie Alexa zeigt“, sagt David Kaiser, Country Manager Alexa Skills bei Amazon, der in die Techniken des „maschinellen Lernens“ einweihte. Live demonstrierte er die Fertigkeiten des sprachgesteuerten Lautsprechers Echo, der auf den Namen „Alexa“ hört.

Geldspende für die goldene Nymphe

Sylvia Reichhardt (Mitte) überreichte Spenden an Anja Rodes von der Gemeindebibliothek Brieselang und an Guido von Martens vom Kunstverein Brieselang.

Sylvia Reichhardt (Mitte) überreichte Spenden an Anja Rodes von der Gemeindebibliothek Brieselang und an Guido von Martens vom Kunstverein Brieselang.

Einen Ausblick in die gemeinsame Zukunft des Standortes Brieselang gab Ute Bankwitz von der Wirtschaftsförderung Brandenburg. Auch sozial setzt sich Amazon Brieselang für die Region ein. Standortleiterin Sylvia Reichhardt überreichte Anja Rodes von der Gemeindebibliothek Brieselang und Künstler Guido von Martens vom Kunstverein Brieselang einen Spendencheck.

Die Geldspende an den Kunstverein fließt in das Projekt „Nymphe von Brieselang“. Guido von Martens kreierte eine lebensgroße, in Blattgold gehüllte Statue einer Nymphe, die zum Wahrzeichen Brieselangs werden soll.

Muddy Angels Run mit Rheinberger Mitarbeiterinnen: Gegen den Schlamm und für die gute Sache

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15 Hindernisse, fünf Kilometer und jede Menge Schlamm – Der Muddy Angels Lauf in Köln war nichts für sanfte Gemüter. Bei herbstlichen Temperaturen machten sich acht Amazon-Mitarbeiterinnen aus Rheinberg auf den Weg, um den schlammigsten aller Parcours anzutreten. Der Lauf lädt Frauen nicht nur ein, schlammbesetzte Hindernisse zu überqueren, sondern unterstützt auch Initiativen, die sich für mehr Aufklärung in Sachen Brustkrebs einsetzen.

„Uns ging es nicht darum, wer am schnellsten ins Ziel kommt. Um über die Hindernisse zu kommen, mussten wir uns im Team gegenseitig helfen“, erzählt Rabea Kallwitz, die den Lauf in ihrer Rolle als Veranstaltungsverantwortliche des Logistikzentrums Rheinberg organisierte. „Als ich zum Beispiel bei der Kletterwand festhing, bekam ich von einer Mitläuferin einen Schubs, der mir nach oben half. Diese Art der Unterstützung zog sich durch den ganzen Lauf.“

„Alles in Pink – außer dem Schlamm“

Rabea schwimmt für den guten Zweck durch Schlamm.

Rabea schwimmt für den guten Zweck durch den Schlamm.

Der Frauenlauf forderte neben Mut und Selbstüberwindung auch Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs. Denn die Einnahmen der Teilnehmerinnen wurden teilweise an die Brustkrebs Deutschland e.V. gespendet. Viele Läuferinnen wie Rabea liefen für eine Freundin oder Familienangehörige. Auch Operations Managerin Christina Helmut motivierte der gute Zweck: „Ich bin sehr stolz auf das Rheinberg-Angel Team! So viel Spaß, Schlamm und so viel Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema.“

„Zu meiner Motivation zählte auf jeden Fall auch die Gelegenheit, Kolleginnen aus unterschiedlichen Abteilungen  kennen und schätzen zu lernen“, erklärt Sicherheitsverantwortliche Andrea Mischke. Die Herausforderung, matschige Holzwände hochzuklettern und Schaumbäder mit unzähligen Wasserbällen zu überqueren, schweißte die Kolleginnen zusammen. So sieht das auch Caroline Schneider, die bei Amazon im Betrieblichen Eingliederungsmanagement arbeitet: „Der richtige Gruppenhumor und die nötige Frauenpower haben den Run zu einem echten Teamerlebnis gemacht.“ Auf die Leistung der Rheinberger Mitarbeiterinnen, die alle zusammen ins Ziel führte, wurde zum Abschluss feierlich angestoßen.

Big in Japan: Von Pforzheim nach Tokio

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Banane
“Ohaiyou Gozaimasu!” – Guten Morgen! – So klingt es, wenn Manuel Berbuer in die Arbeit kommt und seine Kollegen begrüßt. Der 32-Jährige war Manager bei Amazon in Pforzheim. Dann ergab sich für ihn die Möglichkeit, für Amazon in Japan zu arbeiten. 2016 bereitete er den Start des im April 2017 eröffneten Fresh Depots in Japan mit vor und schlüpfte dafür am Launchtag sogar in ein Bananenkostüm (s. Bild).

Längst beherrscht er die wichtigsten Vokabeln und Sätze auf Japanisch. Immerhin ist Japan seit zwei Jahren Manuels neue Heimat – beruflich und privat. Im September 2015 kam der 32-Jährige zur Eröffnung des ersten Amazon Pantry Logistikzentrums nach Japan. Anfang 2016 bereitete er den Start des ersten Amazon Fresh Depots vor, in dem Lebensmittel gelagert und direkt an Kunden ausgeliefert werden. Heute leitet er es. Was ihn an Japan fasziniert, verriet er uns am Telefon – unserer Zeit sieben Stunden voraus.

Von Pforzheim nach Japan – wie kam es?

Seit der Eröffnung 2012 arbeitete ich im Amazon Logistikzentrum Pforzheim. Als Manager im Wareneingang hatte ich ein tolles Team. Aber ich bin der Überzeugung, dass man beruflich immer in Bewegung bleiben muss. Da ich Anfang 2015 den Eindruck hatte, dass sich das Logistikzentrum sehr gut entwickelt hat, suchte ich nach einer neuen Herausforderung.

Warum ausgerechnet eine Stelle in Japan?

Ich suchte gezielt nach Jobs außerhalb Deutschlands, da ich schon immer international arbeiten wollte. Im Jobportal von Amazon fand ich dann interessante Stellen in Japan. Dort lebt ein sehr guter Freund von mir, den ich während des Studiums besucht hatte. Seither bin ich fasziniert von dem Land und seinen Leuten. In sehr positiven Gesprächen mit unseren zuständigen Personalverantwortlichen wurde ich motiviert, mich offiziell zu bewerben. Nach erfolgreichen Vorstellungsgesprächen per Videokonferenz bekam ich im Juni 2015 das Angebot. Die größte Sorge war, dass ich kein Wort Japanisch sprechen konnte, aber das Personalteam vor Ort war sehr hilfsbereit und hat mir meine Bedenken schnell genommen. Im September 2015 trat ich bereits den neuen Job in Japan an.

Das war sicher ein großer Schritt. Wie hat Deine Familie darauf reagiert?

Natürlich habe ich die Idee mit meiner Frau besprochen. Zum Glück war sie schnell mit von der Partie. Wir beide reisen leidenschaftlich gerne und lieben es verschiedene Kulturen und Lebensstile kennenzulernen.

Fiel es Dir gar nicht schwer Deutschland den Rücken zu kehren?

Es war nicht einfach, Europa zu verlassen, da meine gesamte Familie in Deutschland und die meiner Frau in Spanien lebt. Auch unsere Freunde sind alle in Deutschland und ich musste mich im Logistikzentrum in Pforzheim von einem super Team verabschieden. Einen Abschied, den sie mir mit den vielen netten Worten und Fotos von unseren gemeinsamen Erfolgserlebnissen fast noch schwerer gemacht haben. Bevor wir umgezogen sind, habe ich mich sehr oft gefragt, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Im Nachhinein bin ich aber davon überzeugt.

PANO_20151025_111150Wie war der Start in der neuen Heimat?

Beim Umzug von Deutschland nach Japan hatte ich sehr viel Unterstützung von meinen Chefs. Zusammen mit dem Amazon Relocation Team haben sie mich ermutigt und mir bei den Formalitäten geholfen, in Bezug auf das Visum oder die Steuerberatung. Auch vor Ort in Japan habe ich Starthilfe bekommen. Der Personalverantwortliche und die Kollegen dort haben alles getan um sicher zu gehen, dass meine Frau und ich uns gut in Japan einleben. Ich bin sehr dankbar für die Zeit und Energie, die sich die einzelnen Menschen genommen haben, damit es uns hier gut geht.

Gibt es mehr Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zwischen Japan und Deutschland?

Ich finde, es gibt wesentlich mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Selbst nach zwei Jahren erlebe ich regelmäßig neue Elemente japanischer Kultur. Ein Klassiker ist die Vermeidung von Körperkontakt. Hier gibt es keine Umarmungen oder ‘high fives’. Man klopft sich auch nicht auf die Schulter, wenn man etwas gut gemacht hat. Statt Handschlag gibt es eine Verbeugung. Im Vergleich zu Deutschland ist Respekt in Japan ein noch viel wichtigerer Bestandteil des allgemeinen Umgangs miteinander. Trotz der Massen an Menschen findet man kaum lautstarke Auseinandersetzungen. Japan ist ein sehr sicheres Land. Die Frauen laufen ohne Sorge mit offenen Handtaschen herum. Wenn mir auf der Straße zum Beispiel der Geldbeutel aus der Tasche fällt, hebt ihn jemand auf und läuft mir hinterher, um ihn mir zurückzugeben.

Wie wirken sich die landestypischen Unterschiede bei der Arbeit aus?

In Japan wird direktes Hinterfragen häufig als respektlos aufgefasst, während eine offene und aktive Diskussion in Deutschland eher als gesund und lösungsorientiert gilt. In Japan ist das aber vielen zu direkt. Daher sollte man, bevor man eine Antwort gibt, sehr intensiv über seine Äußerung nachdenken, um das Gegenüber nicht vor den Kopf zu stoßen. Das macht die Entscheidungsfindung oft langsamer als in Deutschland. Der Stellenwert der Arbeit ist in Japan höher. In einem Büro verlassen die Mitarbeiter in der Regel erst dann den Arbeitsplatz, wenn der Vorgesetzte schon gegangen ist. Als Führungsperson muss man stark darauf achten, dass die Mitarbeiter nicht zu viele Überstunden machen.

Gibt es auch etwas, das Dich manchmal verzweifeln lässt?

Es war anfangs nicht einfach eine Bank zu finden, die Konten für Ausländer anbietet. Eine Kreditkarte zu bekommen war auch eine schwere Geburt. Hätte uns unser japanischer Freund nicht so viel geholfen, wären wir über die anfänglichen bürokratischen Hürden wahrscheinlich wahnsinnig geworden.

Was schätzt Du an Japan?

Die faszinierende Kultur: Japan ist sehr speziell in seiner Geschichte, Sprache und in seinen Bräuchen. Es gibt tolles Essen und zwar wesentlich mehr als Sushi. Die Landschaft ist wunderschön. Man hat Berge, Seen, Wälder, Strand, Meer und natürliche heiße Quellen, in denen man baden kann. Und der öffentliche Verkehr in Tokyo ist so effizient – keine Ausfälle, kaum Verspätungen –, dass man hier gar kein Auto braucht. Da viele Leute kein Auto haben, hat Online-Shopping hier auch einen sehr hohen Stellenwert. Wir kaufen beispielsweise unsere Getränke bei Amazon Fresh, um uns den Transport der Kisten zu Fuß vom Supermarkt nach Hause zu sparen.

Wirst Du in Japan bleiben oder zieht es Dich weiter?

Ich bin immer offen für Neues. Im Prinzip spricht nichts dagegen, nochmal in einem anderen Land zu starten. Ich finde es ohnehin enorm, was ich in meiner Zeit bei Amazon schon jetzt an Möglichkeiten hatte, Neues zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Ich konnte mich auch schon in Deutschland an europaweiten Projekten beteiligen. Ich denke, es gibt wenige Unternehmen, bei denen man in einer so relativ kurzen Zeit so viel lernen und mitgestalten darf.

Große Spende für Kleine Helden: Amazon Bad Hersfeld unterstützt Kinder- und Jugendhospiz

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Seit Jahren spenden die beiden Amazon Logistikzentren in Bad Hersfeld an den Verein Kleine Helden Kinder- und Jugendhospiz Osthessen e.V. Beim diesjährigen Sommerfest überreichten die Standortleiter der beiden Logistikzentren, Stephanie Schreiber und Christian Dülfer, einen Spendencheck an die Kleinen Helden.

Alexander Helmer ist unter anderem für die Akquise von Spenden bei den Kleinen Helden zuständig.

Alexander Helmer ist unter anderem für die Akquise von Spenden bei den Kleinen Helden zuständig.

„Das Engagement vor Ort, wo unsere Mitarbeiter leben und arbeiten, hat für uns einen großen Stellenwert. Deshalb unterstützen wir als Unternehmen bewusst lokale Organisationen mit einem Bezug zur Region in und um Bad Hersfeld, die unsere Hilfe benötigen“, erläutert Christian Dülfer das soziale Programm. „Die Kleinen Helden liegen uns sehr am Herzen. Der Verein leistet großartige Arbeit, auf die wir alle Kollegen hinweisen möchten“, sagt Standortleiterin Stephanie Schreiber. Erst vor kurzem lud Amazon die Kinder aus dem Hospiz Kleine Helden und ihre Familien zu einer Sondervorstellung im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele ein.

Mit dem Kummer nicht allein

In diesem historischen Forsthaus in Michelsrombach entsteht Hessens erstes stationäres Tages-Kinder- und Jugendhospiz.

In diesem historischen Forsthaus in Michelsrombach entsteht Hessens erstes stationäres Tages-Kinder- und Jugendhospiz.

Die Arbeit des Vereins berührt die Mitarbeiter des Standortes sehr. „In Deutschland leben rund 40.000 lebensverkürzend erkrankte Kinder, von denen etwa 5.000 im Jahr sterben. Allein in Hessen sind es 2.000 schwer erkrankte Kinder“, klärt Alexander Helmer über die traurigen Zahlen auf. Er ist als Geschäftsstellenleiter und Fundraiser bei den Kleinen Helden unter anderem für die Beschaffung von Spenden zuständig.

Gegründet wurden die Kleinen Helden im Mai 2010 von Simone Filip, einer betroffenen Mutter. Nach der Krankenhausentlassung ihres damals schwerkranken Sohnes, der das Glück hatte, wieder gesund zu werden, musste sie feststellen, dass niemand da war, der sie mit ihrer Sorge und dem Kummer auffing. Die Helfer des Kinder- und Jugendhospizes Kleine Helden begleiten die Familien dagegen über den Krankenhausbesuch hinaus, entlasten sie in ihrem alltäglichen Leben, bieten Sterbebegleitung für einen würdevollen und bewussten Abschied und Trauerbegleitung für die Eltern, vor allem aber auch für die Geschwisterkinder.

Erstes Kinder-Tageshospiz in Hessen

Bislang leistete der Verein seine Arbeit als ambulanter Dienst. Doch nun entsteht im hessischen Michelsrombach, rund 30 Kilometer von Bad Hersfeld entfernt, das erste Tageshospiz in Hessen. Ein historisches Forsthaus bietet ausreichend Räume für Ausbildungen, Seminare und Schulungen sowie für die Trauerbegleitung von Kindern. Außerdem werden zwei Wohnungen so umgebaut, damit Familien bei und mit ihren Kindern Zeit verbringen können. Die Spende von Amazon Bad Hersfeld trägt dazu bei, dass das Tageshospiz schon bald seine Türen öffnen kann.

Sicher zur Schicht und nach Hause

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Wer rückwärts einparkt, sorgt für mehr Sicherheit auf dem Parkplatz. Auf einem Bobby Car und einem Kindertraktor durften die Mitarbeiter am Standort Koblenz üben.Wer vor Kurzem das Amazon Logistikzentrum im Koblenz besuchte, konnte Ungewöhnliches beobachten: Mitarbeiter kurvten dort auf Bobby Cars auf einem eigens angelegten Parcours. Die humorvolle Aktion sollte die Kollegen für das wichtige Thema Verkehrssicherheit sensibilisieren.

In den Amazon Logistikzentren laufen die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft. Das bedeutet nicht nur viele zusätzliche Mitarbeiter, die in der Hochsaison unterstützen, sondern auch mehr Betrieb auf den Parkplätzen. Bei Schichtwechsel kann dort mitunter Hochbetrieb herrschen. Darauf machte das Safety-Team am Standort Koblenz die Mitarbeiter nun mit einer Schulung aufmerksam. Um die eher trockenen Verkehrsregeln spritzig zu vermitteln, lud das Sicherheitsteam in Koblenz zur „Safety Fun Aktion“.

Rückwärts einparken für mehr Übersicht

Safety Fun Aktion zu richtigem Einparken im Logistikzentrum Koblenz

Safety Fun Aktion zu richtigem Einparken im Logistikzentrum Koblenz

Einer der Tipps: Rückwärts einparken statt vorwärts in die Parklücke fahren. Denn dadurch verbessert sich die Umsicht für den Fahrer; Fußgänger oder andere Autos können deutlicher wahrgenommen werden. Was manchem Autofahrer im realen Verkehrsleben manchmal Schweißperlen auf die Stirn zaubert, sorgte am Safety Fun Tag für jede Menge Spaß. Denn im Foyer erwartete die Mitarbeiter ein kleiner „Übungsparkplatz“, auf dem sie mittels Bobby Car oder Kindertraktor das richtige Einparken üben konnten.

Augen auf auch für Fußgänger

Auch der stellvertretende Standortleiter Ralph Konen schwang sich für die Safety Fun Aktion aufs Bobby Car.

Auch der stellvertretende Standortleiter Ralph Konen schwang sich für die Safety Fun Aktion aufs Bobby Car.

Auch die Fußgänger wurden beim Verkehrstraining in die Pflicht genommen. Immer die Fußwege benutzen und achtsam nach vorne schauen, lautet die Devise. Denn gerade die Ablenkung durch das Nutzen von Smartphones ist nicht zu unterschätzen.

„Es geht um einen rücksichtsvollen Umgang auf dem Parkplatz“, fasst Sascha Höfer, Mitglied des Betriebsrats, zusammen. „Ich habe gerne an der Aktion teilgenommen, und es ist mir wichtig, nochmals an alle zu appellieren, diese Rücksicht auch zu pflegen.“

Safety Manager Volker Mowitz war mit dem Training vollauf zufrieden: „Im Bereich Sicherheit sind es in der Regel die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen“, sagt er. „Es war schön zu sehen, wie viele Kollegen sich beteiligt haben und dass wir mit viel Freude an der Sache für sicheres Verhalten auf dem Parkplatz sensibilisieren konnten.“ Selbst das rückwärtige Einparken schreckte am Ende kaum noch jemanden ab. Mitarbeiterin Valiantsina Razeuskaya: „Ich kann nicht besonders gut rückwärts einparken. Daher fand ich die Aktion sehr lustig und sie war auch ein Ansporn für mich, es in der Praxis zu üben.“

Grüner Spargel für Graben

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Um es vorwegzunehmen: Frischer Grünspargel wird bei Amazon in Graben (noch) nicht gelagert. Wenn die Mitarbeiter im Logistikzentrum während der Saison Lust auf eine Lieferung des edlen Gemüses haben, wenden sie sich an Csaba Katona. Man kennt den aus Südungarn stammenden Kollegen nicht nur, weil er bereits seit fünf Jahren bei Amazon arbeitet, sondern auch wegen seines Hobbys: dem Spargelanbau.

Csaba zählt zu den langjährigen Mitarbeitern bei Amazon in Graben. Mehr als 870 Mitarbeiter arbeiten dort bereits länger als fünf Jahre. Insgesamt 365 Mitarbeiter feiern in diesem Jahr ihre fünfjährige Betriebszugehörigkeit. Csaba ist einer von ihnen. Zum Jubiläum gab es nicht nur ein offizielles Dankeschön und zusätzliche Mitarbeiteraktien. Csabas „Badge“, so wird der Mitarbeiterausweis bei Amazon genannt, ziert nun auch ein gelber Rahmen: „Auf mein neues Badge bin ich schon ein bisschen stolz“, schmunzelt der gebürtige Ungar.

Ohne das Land und die Sprache zu kennen, fing Csaba vor fünf Jahren in der Abteilung Pack (Verpacken der Bestellungen) in Graben an: „In Ungarn ist der Arbeitsmarkt nicht sehr gut“, sagt Csaba. Nachdem der  landwirtschaftliche Familienbetrieb insolvent ging, suchte er andere Jobs, aber: „Je älter ich wurde, desto schwieriger wurde es, eine neue Stelle zu finden.“ Ein Freund berichtete ihm von seiner Arbeit bei Amazon in Graben. „Hier sah ich meine Chance, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen – auch wenn dies bedeutete, meine Familie verlassen zu müssen.“

„Ich wurde schnell heimisch“

Csabas einzige Anlaufstelle in Deutschland war zu Beginn sein Bekannter aus Ungarn. Allein gefühlt habe er sich nicht lange: „Bei Amazon wurde ich von Anfang an sehr gut aufgenommen und fand bei den Kollegen schnell Anschluss – trotz der Sprachbarriere. Ich habe auch viele Landsleute kennengelernt und wurde schnell heimisch. Hier habe ich einen langfristigen und sicheren Arbeitsplatz, so etwas hätte ich in Ungarn nicht gefunden.“

Von seinen Kollegen und Vorgesetzten wird er geschätzt: „Csaba ist eine echte Bereicherung für unser Team. Er hat immer ein offenes Ohr für alle und ein Lächeln im Gesicht“, sagte Schichtleiter Sebastian Kronthaler. „Dass ich inzwischen schon seit fünf Jahren bei Amazon bin, konnte ich erst gar nicht glauben. Die Zeit verging wie im Flug“, erzählt Csaba lachend.

Zur Spargelernte aber zieht es den gebürtigen Ungarn Jahr für Jahr zurück in die Heimat, wo er gemeinsam mit seiner Familie auf einem zwei Hektar großen Feld grünen Spargel anbaut. Noch gibt Csaba seinen Spargel an einen Großhändler weiter, der ihn nach Westeuropa verkauft. Eines Tages möchte er ihn selbst direkt in Deutschland vermarkten. Bis es soweit ist, hat er in Graben nicht nur einen festen Arbeitsplatz, sondern auch viele Abnehmer für sein Edelgemüse gefunden.