Neues aus den Logistikzentren

Es werde Licht – in Bad Hersfeld können Amazon Mitarbeiter die Straßenbeleuchtung einschalten

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HEF App Straßenbeleuchtung 1Absolventen der Technikerschule aus Bad Hersfeld stellten im Logistikzentrum am Eichhof ihre App vor, mit der Amazon Mitarbeiter beim Schichtwechsel die öffentliche Straßenbeleuchtung im Bedarfsfall selbst anschalten können. Amazon Standortleiter Christian Dülfer (li. im Bild) und Bürgermeister Fehling (4. v. li.) waren beeindruckt.

Dank einer erfolgreichen Initiative der Stadt Bad Hersfeld und der dort angesiedelten Technikerschule müssen Amazon Mitarbeiter beim Schichtwechsel in der Nacht den Weg vom Logistikzentrum zur Bushaltestelle nicht mehr im Dunkeln antreten. Mit der App von Alexander Pfaff, Daniel Kleinkauf, Benedict Ulrich, Timo Höfer und Projektleiter Dirk Landsiedel können Nutzer durch einen einfachen Knopfdruck die Straßenbeleuchtung für 20 Minuten einschalten: In der Regel lange genug für den Fußweg. Ist die Zeit aber zu knapp, kann „nachgedrückt“ werden.

Studenten investierten rund 320 Arbeitsstunden in die Entwicklung von Technik und App

Noch ist die Steuerungs-App ein Forschungsprojekt und wird Interessenten im Einzelfall per USB-Stick oder QR-Code zur Verfügung gestellt.

Noch ist die Steuerungs-App ein Forschungsprojekt und wird Interessenten im Einzelfall per USB-Stick oder QR-Code zur Verfügung gestellt.

Die Idee für dieses Projekt hatte der Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling an Schulleiter Dirk Beulshausen herangetragen, der es seinen Studenten als Abschlussprojekt anbot. „Schnell fanden sich vier Studierende mit außergewöhnlichem Engagement zusammen“, so Lehrer und Projektleiter Dirk Landsiedel. Dem Absolventen Benedict Ulrich gefiel die Idee sofort. „Es war toll, bei einem so zukunftsorientierten Projekt dabei zu sein“, sagt Timo Höfer: „Da die Technik für fast alle neu war, mussten wir uns alles selbst erarbeiten und verschiedene Testszenarien aufbauen. So konnten wir das Gelernte aus dem Unterricht gemeinsam einsetzen und erweitern.“

Nach Absprache mit der Stadtverwaltung und den Stadtwerken kamen die vier Entwickler zu dem Entschluss, dass eine App die Anforderungen am besten erfüllt. Dafür bauten sie ein privates WLAN entlang des 1,5 Kilometer langen Fuß- und Radweges an der B62 auf. Die Technik dafür steckt in zwei Kästen, die in 3,50 Meter Höhe an zwei der Lampenmasten angebracht sind. Über das WLAN kann mit der App die Straßenbeleuchtung aktiviert werden.

Bürgermeister Fehling zeigte sich beeindruckt vom Projekt: „Eine echte Win-win-Situation: Die Studenten haben als Abschluss ihres Studiums für unter 1.000 Euro eine robuste und kostengünstige Lösung geschaffen, die zudem sofort in die Praxis Einzug gefunden hat. Und wir müssen nicht stundenlang das ganze Stadtviertel beleuchten.“ Auch Amazon Standortleiter Christian Dülfer ist mit der Lösung sehr zufrieden. „Es schafft einfach mehr Sicherheit für die Kolleginnen und Kollegen beim nächtlichen Schichtwechsel. Großes Lob und vielen Dank an die Technikerschule und die Stadt!“

Erstes Schachturnier bei Amazon in Pforzheim

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Schachturnier STR1_Hochkonzentriert beim Spiel

Bei Cityläufen oder den regelmäßig stattfindenden Fußball- und Volleyballturnieren fechten die Pforzheimer Mitarbeiter das ganze Jahr über sportliche Wettkämpfe aus. Etwas ruhiger, aber nicht weniger spannend, ging es beim ersten Schachturnier des Logistikzentrums zu. Eine ganze Woche lang lieferten sich die Schachfans des Pforzheimer Logistikzentrums strategische Kämpfe auf dem quadratischen Brett.

Bei dem Turnier traten Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Bereichen, vom geübten Spieler bis zum Anfänger, im Spiel der Könige gegeneinander an. Ausgetragen wurden die Duelle in den Pausen sowie vor und nach der Arbeit. „Die Idee für das erste Pforzheimer Schachturnier kam von unseren Mitarbeitern“, erzählt Personalmanager Dirk Rathje, der gemeinsam mit Rezeptionistin Viviane Rattay und der Assistentin der Geschäftsleitung Annika Tschan den Wettbewerb organisierte. „Ich selber mag Brett- und Strategiespiele wie Schach sehr gerne und finde es toll, dass wir hier in Pforzheim neben den Mannschaftsturnieren auch mal einen solchen Wettkampf für die Mitarbeiter ausrichten konnten.“

Vier Stunden Spannung im Finale

Am Ende einer langen Turnierwoche werden die Sieger geehrt.

V.l.: Dirk Rathje (Personalmanager), Michael Stekker, Sebahattin Aktas und Hrvoje Salamunovic (stellvertretender Standortleiter) bei der Siegerehrung

Aufgeteilt in vier Gruppen spielte in der Gruppenphase jeder gegen jeden, bevor jeweils der Gruppensieger ins Halbfinale einzog. Während die meisten Partien rund eine Stunde dauerten, setzte so mancher Schach-Crack seinen Gegner bereits nach fünf Minuten schachmatt. Spannend verlief das Endspiel der beiden Finalisten, in dem Michael Stekker aus der Stow-Abteilung (Wareneinlagerung) und Sebahattin Aktas aus dem Outbound Dock (Verladen der Ware in LKWs) gegeneinander antraten. Vier Stunden lang dauerte die Partie, die den ersten Schachkönig – Michael Stekker – bei Amazon in Pforzheim küren würde: „Ich spiele seit über 19 Jahren Schach und hab mich sehr auf das erste Schachturnier in Pforzheim gefreut. Der Sieg gleich bei der ersten Ausgabe ist natürlich toll.“ – Vom  stellvertretenden Standortleiter Hrvoje Salamunovic gab es nicht nur eine Ehrung, sondern auch ein Schachbrett aus Marmor. „Glückwunsch an unseren Sieger Michael. Vielleicht habe ich ja auch selbst mal die Gelegenheit, gegen unseren neuen Schachmeister anzutreten“, hofft Hrvoje.

  • Personalmanager Dirk Rathje (links) überreicht dem Zweitplatzierten Sebahattin Aktas seinen Preis.
  • Jeder Zug muss gut überlegt sein. Die Spannung hält an.
  • V.l.: Dirk Rathje (Personalmanager), Michael Stekker, Sebahattin Aktas und Hrvoje Salamunovic (stellvertretender Standortleiter) bei der Siegerehrung
  • Hrvoje Salamunovic (rechts) gratuliert dem neuen Schachkönig von Amazon Pforzheim: Michael Stekker. Für den Sieger gab es ein Schachbrett aus Marmor.
  • Für alle Teilnehmer gibt es ein kleines Präsent.
  • Beim ersten Schachturnier in Pforzheim sind die Spieler hochkonzentriert.
  • Die Finalisten bereiten sich auf den letzten Kampf vor.

„Unser erster Logistikstandort in Niedersachsen“

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Beim Baustellenfest in Winsen wird angepackt, unter anderem von Ingo Steves, Managing Director North Europe, IDI Gazeley, André Wiese, Bürgermeister von Winsen (Luhe), Norbert Brandau, Standortleiter von Amazon Winsen (Luhe), Gregory Bryan, Amazon EU Regional Direktor (v.l.n.r.) © Patrick Lux

Beim Baustellenfest in Winsen wird angepackt, unter anderem von Ingo Steves, Managing Director North Europe, IDI Gazeley, André Wiese, Bürgermeister von Winsen (Luhe), Norbert Brandau, Standortleiter von Amazon Winsen (Luhe), Gregory Bryan, Amazon EU Regional Direktor (v.l.n.r.) © Patrick Lux

HAM2_Baustellenfest_Fakt1Zusammen mit der Stadt Winsen (Luhe) und Gästen feiert Amazon heute den Bau des zehnten Logistikzentrums im niedersächsischen Winsen. Ende des Jahres wird es in Betrieb genommen. Amazon EU Regional Direktor Gregory Bryan erklärt die Hintergründe.

EU Regional Direktor Gregory Bryan schreibt hier über die Hintergründe zum neuen Logistikzentrum in Winsen (Luhe)

EU Regional Direktor Gregory Bryan schreibt hier über die Hintergründe zum neuen Logistikzentrum in Winsen (Luhe)

Das neue Logistikzentrum in Winsen (Luhe) hat eine besondere Bedeutung für den weiteren Ausbau unseres Logistiknetzwerks. Neun Amazon Logistikzentren gibt es aktuell in Deutschland, und zwar in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Neben Winsen sind derzeit je ein neues Zentrum in Dortmund und Frankenthal sowie ein Neubau am bestehenden Standort in Werne geplant. Durch das neue Logistikzentrum in Niedersachsen können wir die steigende Kundennachfrage noch besser bedienen, die Produktauswahl vergrößern und die wachsende Zahl von unabhängigen Händlern, die den Versand durch Amazon nutzen, besser unterstützen.

In Winsen (Luhe) werden innerhalb von 12 Monaten nach der geplanten Inbetriebnahme Ende 2017 mindestens 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Nach einigen Jahren arbeiten etwa 2.000 Menschen in Amazon Logistikzentren vergleichbarer Größe. Das neue Gebäude entsteht auf einer Fläche von 64.000 m² und wird mit der neuesten Technologie ausgestattet sein. 84 Lkw-Stellplätze, 76 Docks und mehr als 1.000 Mitarbeiterparkplätze sind geplant. Amazon investiert im ersten Jahr in Winsen 90 Millionen Euro, dazu kommen weitere 110 Millionen Euro Investitionen durch die Partner.

Partner in den Regionen
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An unseren Standorten sind wir ein wichtiger Partner für die Regionen, das möchten wir auch für Winsen (Luhe) sein: Wir schaffen sichere und dauerhafte Arbeitsplätze mit wettbewerbsfähiger Bezahlung und bieten vielen Menschen neue berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten. Dafür wurden wir bereits mehrfach ausgezeichnet. Fast 12.000 festangestellte Mitarbeiter sind in unseren deutschen Logistikzentren beschäftigt. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst und unterstützen dort, wo unsere Mitarbeiter leben: ob in Form von Sach- und Geldspenden oder dem ehrenamtlichen Engagement unserer Mitarbeiter. Für den regionalen Einzelhandel bietet die Infrastruktur von Amazon vielfältige Chancen für den digitalen Absatz. Viele kleinere und mittelständische Händler nutzen die Möglichkeiten von Amazon Marketplace.

HAM2_Baustellenfest_Fakt5Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung unseres neuen Standorts in Winsen (Luhe). An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass wir in einigen Monaten in unserem neuen Logistikzentrum den Betrieb starten können: den Behörden und Verbänden, die uns unterstützt haben, der IDI Gazeley, die für uns das Logistikzentrum errichtet, und unseren Mitarbeitern, die täglich ihr Bestes geben, um die Kundenwünsche zu erfüllen.

(von Gregory Bryan, Amazon EU Regional Direktor)

Stimmen zum Neubau

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André Wiese, Bürgermeister von Winsen (Luhe)

„Amazon ist eine Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Winsen. Der Handels- und Technologiekonzern investiert hier ganz erheblich, schafft eine vierstellige Zahl von Arbeitsplätzen und sorgt für zusätzliche Kaufkraft, positive Wirtschaftsimpulse und einen Imagegewinn. Ich freue mich, dass unsere guten Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Wirtschaften auch einen so bedeutenden Global Player überzeugt haben.“

 

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Norbert Brandau, Standortleiter von Amazon Winsen (Luhe)

„Wir schaffen in Winsen langfristige Jobs mit wettbewerbsfähigen Löhnen ab dem ersten Tag. Die Bewerbungsverfahren laufen bereits. Wir suchen Mitarbeiter für eine Bandbreite an Arbeitsplätzen auf allen Qualifzierungsebenen: von Versandmitarbeitern und Logistikkräften über Personal- und IT-Experten bis hin zu Managern und Ingenieuren.“

 

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Ingo Steves, Managing Director North Europe, IDI Gazeley

„IDI Gazeley freut sich sehr über die Partnerschaft mit Amazon am Standort der Metropolregion Hamburg. Für eines der führenden Technologieunternehmen entsteht hier eine Immobilie, die in zeitlicher Umsetzung wie auch in qualitativer Hinsicht neue Maßstäbe setzen wird. Der neue Standort trägt zur weiteren Expansion von Amazon in Deutschland und zu weiteren Investitionen bei, die IDI Gazeley sehr gerne begleitet.“

Eigene Buslinie für das neue Amazon Logistikzentrum in Dortmund

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Schon im Herbst werden hier rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten. Dank der neuen Buslinie kommen sie schnell und unkompliziert zu ihrem Arbeitsplatz und wieder nach Hause.

Noch im Bau ist das neue Logistikzentrum in Dortmund. Schon im Herbst werden hier rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten. Mit der neuen Buslinie haben sie die Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an ihren Arbeitsplatz zu kommen.

Gute Nachrichten für die zukünftigen Mitarbeiter des neuen Logistikzentrums in Dortmund: Die Stadtwerke Dortmund werden eine neue Buslinie einrichten, die Amazon Mitarbeiter  zu ihrem Arbeitsplatz bringen wird. Die Abfahrzeiten werden mit den Schichtzeiten abgestimmt.

Die neue Buslinie 416 wird mit dem Startschuss des neuen Amazon Logistikzentrums im Garbe-Logistikpark auf der Westfalenhütte in Dortmund im Herbst ihren Betrieb aufnehmen. Schon seit Januar wurde die bestehende Linie 417 auf das Logistikgelände umgeleitet. Allerdings musste der Bus bisher einen Umweg um das Werksgelände der dort ansässigen Firma Thyssen-Krupp fahren. Nun hat man sich mit dem Unternehmen darauf geeinigt, dass die neue Linie ab Herbst den kürzesten Weg ohne Zwischenhalt über das Werksgelände des Stahl-Konzerns bis zum Werkstor von Amazon nehmen wird. Starten wird die Linie am Endpunkt der Stadtbahnlinie U44. „Die Streckenführung ist komplett auf Amazon zugeschnitten, die Taktung richtet sich nach den Schichtwechselzeiten“, sagt Britta Heydenbluth, Sprecherin der Stadtwerke. Im ersten Betriebsjahr werden rund 1.000 Mitarbeiter in dem neuen Logistikzentrum arbeiten. Nach einigen Jahren arbeiten etwa 2.000 Menschen in Amazon Logistikzentren vergleichbarer Größe.

Hier berichten wir über das neue Amazon Logistikzentrum in Dortmund.

Der Osterhase besucht Amazon

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Hoodies Ostern 2017 BER3Der Countdown für den Osterhasen läuft: Am Sonntag gilt es für ihn, die Geschenke und Naschereien gut zu verstecken. Hilfe bekommt er von unseren Mitarbeitern in den Logistikzentren, die sich seit vielen Wochen um den Versand von Ostergeschenken kümmern und ihr Bestes geben, damit die Überraschungen rechtzeitig zu Ostern ankommen. Um ihnen Danke zu sagen, haben wir den Osterhasen bereits in dieser Woche in die Logistikzentren geschickt. Als Ostergeschenke für die Mitarbeiter gab es beispielsweise Amazon Hoodies, Reisekissen, Reiseadapter oder Regenschirme fürs unbeständige Aprilwetter.

Amazon wünscht allen ein frohes und erholsames Osterfest!

  • Nicole Aust bekommt ihr Ostergeschenk vom Standortleiter des Logistikzentrums Leipzig Dietmar Jüngling (v.l.n.r.) höchstpersönlich.
  • Lhoucine El Kharassi, Musa Zerkol, Tolga Mutlu und Savas Koeseoglu (v.l.n.r.) haben ihre Ostergeschenke dieses Jahr im Logistikzentrum Werne gefunden.
  • Im Logistikzentrum Werne verabschieden sich Svenja Berger, Felix Wagner, Anja Kurp und Pascal Werrn (v.l.n.r.) mit ihren neuen Reiseutensilien in den Urlaub.
  • Mitarbeiter Ali Sen aus dem Logistikzentrum Werne ist mit Nackenkissen und Reiseadapter für den Osterurlaub gewappnet.
  • Im Logistikzentrum Pforzheim freut sich Area Manager Cengiz Uenal über seine Ostergeschenke.
  • Im Logistikzentrum Pforzheim gibt es zu Ostern Schokolade, Kaffee To-Go Becher und Reisekissen
  • Im Logistikzentrum Pforzheim gibt es zum Schichtwechsel für alle Mitarbeiter Ostergeschenke.
  • Operations Managerin Sabine Apel schenkt Soner Calti (v.r.n.l.) aus dem Logistikzentrum Bad Hersfeld einen schokoladigen Osterhasen.
  • Viele goldene Schokohasen warten zum Schichtwechsel auf die Mitarbeiter vom Logistikzentrum Bad Hersfeld.
  • John Kamba testet sein Ostergeschenk im Logistikzentrum Graben.
  • Ton in Ton präsentiert Bijou Misindu Kikobo aus dem Logistikzentrum Graben seinen neuen Regenschirm.

Amazon im Dialog: Wie gelingt Nachbarschaft auf 110.000 Quadratmetern?

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Gute Nachbarn

Foto: Sandra Lehmann/LOGISTIK HEUTE

Wie können 110.000 Quadratmeter Logistikzentrum heimisch werden in einer Nachbarschaft? Und welche Innovationen sind notwendig, um mitten in einer gewachsenen Großstadt Kunden von der Prime Now Station aus in einer Stunde beliefern zu können? Im Rahmen einer Veranstaltung von LOGISTIK HEUTE diskutierten über 70 Branchenexperten in München unter anderem diese wichtigen Herausforderungen für alle Logistiker.

Neben dem umfangreichen Vortragsprogramm mit vielen Unternehmen aus der Branche gehörten zwei Exkursionen in die Logistik-Praxis dazu: Die Prime Now Station im Herzen der Münchener Innenstadt und am zweiten Tag das Amazon Logistikzentrum in Graben. Deutlich wurde im Vergleich, wie Amazon etablierte Prozesse aus den großen Logistikzentren in der viel kleineren Station kopiert, und wo smarte Anpassungen notwendig sind. Die chaotische Lagerhaltung und die Verwendung von Handscannern zum Beispiel funktionieren in München analog zu den Prozessen in Graben oder jedem anderen Amazon Logistikzentrum. Eine smarte Neuerung in München ist der Einsatz von E-Mobilität bei der Auslieferung durch die Lieferpartner. Zum ersten Mal gezeigt wurde einer der beiden e-Vans, die jetzt neben den e-Cargobikes und den normalen Lieferwagen eingesetzt werden.

Der Schwerpunkt des Besuchs der Expertendelegation im Logistikzentrum Graben war der Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen rund um Logistikansiedlungen. „Amazon will ein guter Nachbar sein“, fasste Senior-Operations-Manager Jochen Stepczynski seinen Vortrag zusammen. Gute Nachbarschaft beruht auf Vertrauen, und das muss wachsen – so formulierten die Teilnehmer das Resümee der Exkursion. Das bedeutet nicht nur das Engagement bei lokalen Organisationen, wie es Amazon im Rahmen von „Amazon gemeinsam“ betreibt. „Wir haben die Tür geöffnet, und wir laden auch mal eine Seniorengruppe der VHS auf Kaffee und Kuchen ein“, erzählt Jochen Stepczynski.

Weltgesundheitstag: Erfolg für unser erstes Gesundheitsjahr

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LEJ1_Active Every Day_1Im April 2016 haben wir unser erstes Gesundheitsjahr eingeführt und mit ihm zahlreiche Aktivitäten, die unseren Mitarbeitern dabei helfen sollen, gesund und fit zu bleiben sowie auch Spaß zu haben. Unser Gesundheitsmanagement basiert auf zwei Säulen: erstens der Prävention am Arbeitsplatz, mit der wir ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld schaffen. Der zweite Schwerpunkt liegt auf den Gesundheitsangeboten, die unsere Mitarbeiter unterstützen sollen, mehr auf die Gesundheit zu achten und die zu einem gesünderen Alltag führen sollen.

Gesundes Arbeitsumfeld

Durch den Scherenhubwagen entfällt das Bücken.

Durch den Scherenhubwagen entfällt das Bücken.

Wir verbessern kontinuierlich die ergonomischen Bedingungen. Dabei setzen wir nicht nur auf technische Hilfsmittel, die das Heben schwerer Artikel (Vakuumlifter) oder Bücken (Scherenhubwagen) erleichtern, sondern auch auf Maßnahmen wie Verbesserungen der Arbeitsschuhe durch semi-orthopädische Einlegesohlen, die wir bereits an einigen Logistikzentren eingeführt haben.

Semi-Orthopädische Einlegesohlen

Semi-orthopädische Einlegesohlen für bessere Ergonomie.

Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern haben wir viel erreicht: Mehr als 5.400 Mitarbeiter haben 2016 an den Gesundheitstagen in den Amazon Logistikzentren teilgenommen. Viele Kollegen haben während der Gesundheitstage die Angebote von Partnern, beispielsweise Fitnesscentern und Krankenkassen, genutzt. In diesem Jahr werden wir die Angebote weiter ausbauen.

„Es tut sich viel bei Amazon“, sagen die Experten der Krankenkassen über über die Gesundheitsaktionen: Hier geht es zum Beitrag.

Gesundheitsangebote in den Logistikzentren
Erfahrene Gesundheitsmanager an allen Logistikstandorten haben neue Programme für die Mitarbeiter in den Logistikzentren entwickelt. Sie beinhalten beispielsweise unsere Aufwärmübungen „Active Every Day“ vor Schichtbeginn an einigen Logistikzentren, aber auch wöchentliche und monatliche Kurse sowie Gesundheitstage, die in allen Logistikzentren zweimal pro Jahr stattfnden.

Wir arbeiten an der Entwicklung weiterer unterschiedlicher Gesundheitsangebote, maßgeschneidert für die Standorte: Ob Yoga, Rückenschule, Lauftraining, Sportgruppen für Fuß- und Volleyball oder individuelle Beratungen durch einen Physiotherapeuten an manchen Logistikzentren: Wir möchten zeigen, dass Bewegung nicht nur wichtig ist, sondern auch Spaß macht.

Die Meinung unserer Mitarbeiter zählt: Deshalb fragen wir regelmäßig, wie die Gesundheitsaktionen ankommen und was die Wünsche und Erwartungen unserer Mitarbeiter dafür sind. Unsere Herausforderung: Attraktive Gesundheitsprogramme für rund 12.000 Kollegen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Altersgruppen zu schaffen, die jeden einzelnen ansprechen. Sie sollen nicht nur das Gesundheitsbewusstsein stärken, sondern auch Hilfestellung für unsere Mitarbeiter für eine aktivere und gesündere Lebensweise bieten.

Hier informieren wir über die Aktionen an den einzelnen Standorten.

Vertreter der Stadt Winsen besuchen Amazon Logistikzentrum in Bad Hersfeld

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HAM2-Stakeholder besuchen FRA3

Ende des Jahres wird „HAM2“, wie das neue Logistikzentrum in Winsen (Luhe) intern in Anlehnung an den nahegelegenen Flughafen Hamburg genannt wird, seinen Betrieb aufnehmen. Schon jetzt ist das Interesse an den neuen Gebäuden im Hamburg Logistics Park 1, einem Gewerbegebiet in Luhdorf, groß.

Noch ist der neue Standort in Winsen (Luhe) eine Baustelle. Die Eröffnung ist für Ende dieses Jahres geplant. Rund 20 Vertreter der Stadt Winsen, darunter Stadtratsmitglieder, Ortsvorsteher, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Agentur für Arbeit machten sich deshalb kürzlich auf den Weg in das rund 350 Kilometer entfernte Bad Hersfeld, um einen Blick hinter die Kulissen von Amazon zu werfen.

Standortleiter Norbert Brandau, der die Leitung des neuen Standorts übernehmen wird, betonte die gute Kooperation mit der Agentur für Arbeit bei der bereits angelaufenen Bewerbungsphase. „Wir suchen Mitarbeiter auf allen Qualifikationsebenen: von Logistikkräften und Versandmitarbeitern, Personal- und IT-Experten bis zu Managern und Ingenieuren“, so Norbert. „Wir rekrutieren Menschen bevorzugt aus dem Großraum Winsen-Hamburg-Lüneburg und die lokale Agentur für Arbeit unterstützt uns hervorragend dabei.“ „Bei Amazon geben wir vielen Menschen eine Chance, unabhängig vom Qualifzierungsgrad, Alter oder Kulturkreis. Wir bieten spannende Jobs in einem innovativen Arbeitsumfeld“, erläutert Jan Schäfer, Hiring-Manager bei Amazon. In Winsen verdienen Mitarbeiter umgerechnet mindestens 11,15 Euro in der Stunde, zuzüglich Extraleistungen und einer kostenlosen Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitscheck.

Auch mittelständische und kleine Händler profitieren

Norbert Brandau betonte während der Besucherführung, dass die Arbeitsplätze nicht die einzige Bereicherung sind, welche die Ansiedlung Amazons darstelle. „Vielen kleineren Händlern, darunter auch schon Unternehmen aus der Region Winsen (Luhe), wie das Startup „Reishunger“ aus Bremen oder der Brautmodenhändler „Astrapahl“ aus dem nahegelegenen Bleckede, bietet Amazon die Möglichkeit über das Marketplace-Programm ihre Waren zu verkaufen und somit neue Kunden und Märkte zu erschließen“, so Norbert. Rund die Hälfte aller Produkte, die über Amazon verkauft werden, stammen mittlerweile von Marketplace-Händlern.

Hier berichtet der Winsener Anzeiger von dem Besuch.

 

Bürgermeisterin besucht das Amazon Logistikzentrum Koblenz

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Ende März hat die Koblenzer Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein (CDU) das Amazon Logistikzentrum in Koblenz besucht. Sie kam zusammen mit führenden Vertretern der Agentur für Arbeit in Koblenz-Mayen und dem Jobcenter in Koblenz. Bei dem Austausch ging es vor allem um Arbeitsplätze in der Region.

„Amazon ist ein großer und wichtiger Arbeitgeber im Raum Koblenz sowie ein verlässlicher Partner“, so Marie-Theres Hammes-Rosenstein. Im Herbst 2012 mit einigen Hundert Mitarbeitern gestartet, arbeiten heute über 1.900 Mitarbeiter am Koblenzer Standort. „Auf diese positive Entwicklung sind wir stolz“, so der stellvertretende Standortleiter Ralph Konen. „Unsere Entwicklung ist positiv. Wir wachsen weiter. Daher ein großes Dankeschön an unsere Partner wie die Agentur für Arbeit und das Jobcenter für die tolle Zusammenarbeit. Und natürlich an unsere engagierten Mitarbeiter.“

Nach einer Präsentation über das Unternehmen ging es schnell ins „Allerheiligste“ – das Innerste des Logistikzentrums. Bei der Führung durch das knapp 17 Fußballfeld-große Gebäude erläuterte Ralph Konen die einzelnen Arbeitsschritte und ging auf die über drei Millionen Euro an Investitionen alleine im Jahr 2016 für den Standort ein. „Wir haben u. a. für Verbesserungen in den Lärmschutz, Umbau des Picktowers, Erweiterung der Förderanlage und der Packlinien sowie die Installation von zwei Vakuumliftern Geld in die Hand genommen.“ Sämtliche Maßnahmen kommen den Mitarbeitern zu Gute. Großes Interesse fanden bei der Bürgermeisterin ebenfalls die Initiativen zum Thema Gesundheit. Amazon fördert die Gesundheit der Mitarbeiter, z. B. mit Gesundheitstagen, Mobilitätskursen, Arbeitstechniktrainings oder kostenlosem Obst. Mehr als 130 Kilogramm frisches Obst verteilt Amazon z.B. an den wöchentlichen Obsttagen an die Mitarbeiter am Standort.

Der stellvertretende Standortleiter Ralph Konen (erster von links) erklärt Marie-Theres Hammes-Rosenstein (zweite von links) das System der chaotischen Lagerhaltung.

Der stellvertretende Standortleiter Ralph Konen (erster von links) erklärt Marie-Theres Hammes-Rosenstein (zweite von links) das System der chaotischen Lagerhaltung.

Wert gelegt wird am Standort zudem auf die Integration von Menschen mit Handicaps. Knapp 100 solcher Mitarbeiter arbeiten vor Ort. Zudem beschäftigt Amazon weitere 62 Mitarbeiter mit Flüchtlingshintergrund. „Wir können sehr froh sein, ein Unternehmen wie Amazon in unserer Nachbarschaft zu haben, das Arbeitsplätze schafft, Technologietreiber ist und seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt“, so Marie-Theres Hammes-Rosenstein. Persönlich sei ihr die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ein besonderes Anliegen. „Daher freue ich mich, dass Amazon hier vorangeht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass das Unternehmen vor kurzem bei einer Veranstaltung der Caritas Koblenz einen Workshop für Interessierte Firmen und Organisationen zum Thema Arbeitsmarkt für Flüchtlinge gegeben hat.“ Und auch Amazon richtete abschließend einen Wunsch an die Politik. Ralph Konen unterstrich den Bedarf nach einer Anbindung des Logistikzentrums an den öffentlichen Nahverkehr. „Das wäre für viele unserer Mitarbeiter eine echte Erleichterung zum Schichtanfang und -ende.“

Neues Amazon Verteilzentrum in Bochum

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Nach München und Berlin eröffnete Amazon letzte Woche ein neues Verteilzentrum in Bochum. Auf 8.300 m² wird Ware sortiert, um Kunden aus dem Ruhrgebiet die Same-Day oder Next-Day Zustellung zu ermöglichen. Zur Eröffnung lud der Bochumer Standortleiter Thomas Kryszannyak die lokale Stadtverwaltung in das Verteilzentrum ein und stellte den neuen Geschäftsbereich Amazon Logistics vor.

Auf dem früheren Nokia-Gelände in Bochum-Riemke hat Amazon sein drittes Verteilzentrum in Betrieb genommen. Hier wird bestellte Ware sortiert und von bis zu 250 Fahrern in 14 umliegenden Städten ausgeliefert. „Es ist der ideale Standort“, sagt Bernd Schwenger, Geschäftsführer von Amazon Logistics, „denn im mittleren Ruhrgebiet gibt es viele Kunden.“ Auch Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister von Bochum, sieht in der Neubesiedlung des Geländes „eine Chance für die Menschen, neue Arbeit zu bekommen.“ Das Verteilzentrum startete mit 100 Mitarbeitern, soll aber bis zum Jahresende 150 Leute beschäftigen.

„Wir testen und tüfteln immer weiter“

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Fünf Transportdienstleister bringen die Amazon Pakete zum Kunden.

Durch Amazon Logistics und das Verteilzentrum Bochum kann Amazon künftig mehr Next-Day und Same-Day Bestellungen im Ruhrgebiet anbieten und wie ein regulärer Paketdienst ausliefern. In Bochum wird künftig sogar von einer selbst entwickelten Routingsoftware Gebrauch gemacht, die die optimale Lieferroute ermittelt. Dafür nimmt diese Software, im Gegensatz zu anderen, auch Besonderheiten wie Kreuzungen, Schienenübergänge oder Brücken auf, die Fahrzeit und -weg beeinträchtigen können.

In Bochum wird derzeit eine neue Funktion der Software erprobt, um die Parkplatzproblematik in den Innenstädten für Fahrer zu erleichtern. „Wenn ein Fahrer einen Parkplatz gefunden hat, soll unser System in Zukunft anzeigen, für welche Empfänger es Sinn macht, die Pakete gleich mitzunehmen und zu Fuß zu verteilen“, erklärt Bernd Schwenger. Spezielle Packrucksäcke sollen die Fahrer dabei unterstützen.