Aus- und Weiterbildung

„Das Teamwork bei Amazon motiviert mich jeden Tag“

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Quelle: Olaf Ostermann

Quelle: Olaf Ostermann

Als Mann der ersten Stunde ist der 29-jährige Sebastian Heinrich seit dem Start von Amazon Rheinberg 2011 dabei. Mit 26 Jahren wurde er zum Operation Engineering Manager befördert. Seither leitet er ein Team mit 23 Mitarbeitern. Wie seine Karriere im Unternehmen verlief und was die Arbeit bei Amazon mit Motorradfahren gemeinsam hat, verrät er im Interview.

Wie bist du zu Amazon gekommen?

Nach meiner dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Elektroniker am Flughafen Düsseldorf habe ich ein Abendstudium zum staatlich geprüften Elektrotechniker am BTI Neuss (Berufskolleg für Technik und Informatik) absolviert. In der Folgezeit wuchs mein Interesse an anderen Arbeitsbereichen, woraufhin ich mich bei Amazon beworben habe.

Sebastian, was genau sind deine Aufgaben als Operation Engineering Manager bei Amazon?

Am Standort Rheinberg verantworte und koordiniere ich den gesamten technischen Bereich. Gemeinsam mit meinem Team – bestehend aus 23 Mitarbeitern – kümmere ich mich um die Instandhaltung und Wartung der Produktionsanlagen sowie der Förder- und Gebäudetechnik. Wir sorgen sozusagen dafür, dass es läuft bei Amazon Rheinberg.

Wie verlief dein Karriereweg bei Amazon?

Ich bin bereits seit der Eröffnung des Standorts im Jahr 2011 dabei. Zunächst war ich als Industrial Engineer an vielerlei Prozessen beteiligt, zum Beispiel beim Aufbau der Wertstoffentsorgung oder bei der Installation der Fördertechnik im Pick-Tower. Mit 26 Jahren wurde ich zum Operation Engineering Manager befördert. Dadurch konnte ich im Rahmen eines erweiterten Aufgabenfeldes auch Personalverantwortung übernehmen.

Wie hat dich Amazon bei deinem beruflichen Werdegang unterstützt?

Seitdem ich bei Amazon bin, habe ich bereits eine Fortbildung zum Brandschutzbeauftragten – sowie mehrere interne und externe Seminare für Führungskräfte absolviert. Meine Vorgesetzten haben diese Maßnahmen immer unterstützt und mich sogar dazu ermutigt.

Was ist dein berufliches Ziel bei Amazon?

Prinzipiell ist es mein Ziel, gemeinsam mit dem Team stetig weitere Verbesserungen der Prozesse und Arbeitsabläufe im Logistikzentrum voranzutreiben. Langfristig fände ich es auch interessant, nochmals den Aufbau eines neuen Standortes zusammen mit meinen Kollegen zu unterstützen.

Was gefällt dir an Amazon als Arbeitgeber?

Amazon fördert Teamwork und ermöglicht es den Mitarbeitern, Dinge voranzutreiben. In meinem Job ist kein Tag wie der andere. Ich mag es, mit einem tollen Team Herausforderungen zu bewältigen und Mitarbeiter an ihren Aufgaben wachsen zu sehen. Mir gefällt es, dass ich mich mit meinen eigenen Lösungsideen einbringen kann.

Was machst du in deiner Freizeit abseits vom Arbeitsleben im Logistikzentrum?

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Lebensgefährtin und meinem Hund. Zudem bin ich ein leidenschaftlicher Motorradfahrer und mache mit meinem Bike gerne Touren in die Eifel oder das Bergische Land. Beim Motorradfahren erlebe ich die gleiche Dynamik, mit der sich auch die Prozesse bei Amazon entwickeln.

Neue Auszubildende bei Amazon Bad Hersfeld

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Smedra Shamoun (21), Natalie Stunz (25), Ganam Alturky (21) und Ali Rousta (28) (v.l.n.r.) starten ihre Ausbildung bei Amazon in Bad Hersfeld.

Smedra Shamoun (21), Natalie Stunz (25), Ganam Alturky (21) und Ali Rousta (28) (v.l.n.r.) starten ihre Ausbildung bei Amazon in Bad Hersfeld.

Über 100 Studenten und Auszubildende arbeiten derzeit in den deutschen Amazon Logistikzentren. Für viele junge Kollegen startete kürzlich das erste Ausbildungsjahr.

Gleich vier neue Azubis unterstützen das Team bei Amazon Bad Hersfeld. Im Rahmen eines Pilotprojektes des Landkreises bildet der Standort auch Flüchtlinge zur Fachkraft für Lagerlogistik aus. Unter ihnen ist Ali Rousta aus dem Iran: „Mein Ziel ist es, mein Wissen, meine Kenntnisse und Fähigkeiten immer weiter auszubauen. Die Ausbildung bei Amazon gibt mir dazu die perfekte Gelegenheit.“ Sein Kollege Ganam Alturky aus Syrien will bei Amazon „viele verschiedene Menschen und Kulturen kennenlernen.“ In den deutschen Logistikzentren sind Mitarbeiter aus über 150 Nationen beschäftigt.

Neben dem Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Lagerlogistik bilden die Amazon Logistikstandorte beispielsweise auch zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration oder Anwendungsentwicklung aus. Ein Großteil der Mitarbeiter, die bei Amazon eine Ausbildung absolvieren, bleibt anschließend im Unternehmen tätig.

Hier geht es zu den offenen Stellen www.jobs-amazon.de.

Ausbildung mit Bestnoten bei Amazon Koblenz: Vom Saisonmitarbeiter zur Fachkraft für Lagerlogistik

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Standortleiter Nikolai Lisac und Momchil Borisov zeigen stolz ihre Auszeichnungen, hier auf dem Bild gemeinsam mit Learning Manager Sebastian Althoff (v.l.n.r.).

Doppelte Auszeichnung für Amazon in Koblenz von der IHK: Momchil Borisov (Mitte) schloss seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik mit Bestnoten ab. Standortleiter Nikolai Lisac (li.) nahm die Ehrung als Ausbildungsbetrieb zusammen mit dem Ausbildungsleiter Sebastian Althoff (re.) entgegen.

Es war einer der besonderen Momente für Momchil Borisov, als er vor Kurzem vor mehr als tausend Gästen auf einer Feierstunde der IHK Koblenz ausgezeichnet wurde. Der 31-Jährige ist vor sechs Jahren aus seiner Heimat Bulgarien nach Deutschland gekommen. Nach seinem Start bei Amazon Koblenz ursprünglich als Saisonmitarbeiter, hat er dort eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik absolviert und als einer der Besten seines Jahrgangs abgeschlossen. Die IHK ehrte ihn nun dafür – und auch Amazon Koblenz als Ausbildungsbetrieb.

Kein leichter beruflicher Start war es für Momchil, als er vor sechs Jahren nach Deutschland kam. Sein Studium zum Steuer- und Wirtschaftsprüfer wurde hierzulande nicht anerkannt, berufliche Alternativen waren schwierig. 2013 bewarb sich der jetzt 31-jährige Familienvater bei Amazon in Koblenz, wo er als Saisonmitarbeiter im Weihnachtsgeschäft unterstützte. Momchils Vertrag wurde verlängert, und er begann eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. „Vom Alter her gesehen bin ich ja kein typischer Kandidat für einen Ausbildungsplatz“, sagt Momchil. Aber sein Teamleiter habe ihn dazu ermutigt: „Ich wollte es gerne versuchen, denn eine Ausbildung ist das A und O für berufliches Weiterkommen.“

Für Sebastian Althoff, Ausbildungsleiter bei Amazon in Koblenz, ist Momchils Geschichte nicht ungewöhnlich: „Wir haben viele Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen persönlichen Hintergründen. Viele haben bei Amazon eine zweite Chance gefunden.“ So auch Momchil: Seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik schaffte er nicht nur innerhalb einer von Amazon von drei auf zwei Jahren verkürzten Zeit, sondern auch mit Bestnoten. 95 von 100 möglichen Punkten erreichte er in der Prüfung und zählt damit zu den Jahrgangsbesten, die von der IHK Koblenz ausgezeichnet wurden.

Für Momchil stehen seine nächsten Ziele fest: „Ich möchte mich in den nächsten Jahren beruflich bei Amazon weiterentwickeln und im nächsten Jahr den Meister für Lagerlogistik machen.“ Nutzen will er dafür das Career Choice Programm, mit dem Amazon die berufliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter unterstützt.

Hier berichten lokale Medien über die Bestenehrung 2016 der IHK.

Hier kann man sich bei Amazon für einen Ausbildungsplatz bewerben. Informationen bietet auch unsere Ausbildungsbroschüre.

Amazon Pforzheim bietet Ausbildungschancen für Jugendliche

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Die Jugendlichen blicken auf die 17 Fußballfelder großen Hallen bei Amazon in Pforzheim. Foto: Wacker

Die Jugendlichen blicken auf die 17 Fußballfelder großen Hallen bei Amazon in Pforzheim. Foto: Wacker

Im Rahmen des Projektes zur Berufsorientierung „Offen für morgen“ des Wirtschaft und Stadtmarketings Pforzheim (WSP) besuchten 15 Jugendliche das dortige Logistikzentrum.

Die WSP-Sommerferien-Aktion „Offen für morgen“ bietet Schülerinnen und Schülern aus Pforzheim und dem Enzkreis im Alter von 14 bis 18 Jahren die Möglichkeit, zwölf renommierte Unternehmen verschiedener Branchen aus Pforzheim und der Region kennenzulernen und sich über deren Ausbildungsangebot zu informieren. Als Abschluss des diesjährigen Programms ermöglichte das Logistikzentrum in Pforzheim einen Blick hinter die Kulissen. Nach einer kurzen Einführung mit Informationen zu Geschichte, Firmenphilosophie und Kennzahlen erläuterte Learning & Development Manager Markus Simeit die verschiedenen Ausbildungsangebote des Unternehmens. Anschließend konnte sich die Besuchergruppe während einer Standorttour selbst ein Bild der komplexen Logistikprozesse machen: Wareneingang, Kommissionierung, Packstation und Warenausgang standen auf dem Plan. „Die Aktion ‚Offen für morgen‘ ist für Schülerinnen und Schüler eine tolle Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten, insbesondere bei einem Versand-Riesen wie Amazon. Das Interesse der Jugendlichen, die Dimensionen in einem Logistikzentrum zu sehen und die Abläufe kennenzulernen, war groß. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv, der Besuch bei Amazon wurde mit Bestnoten bewertet“, freut sich Katharina Kindler, Projektleiterin „Offen für morgen“. Hier berichtet die Stadt Pforzheim von dem Besuch.

Jugendliche zu Besuch im Amazon Logistikzentrum Pforzheim; Foto: Wacker

Jugendliche zu Besuch im Amazon Logistikzentrum Pforzheim; Foto: Wacker

Pforzheim ist einer der stärksten Ausbildungsstandorte im deutschen Logistiknetzwerk. Die ersten Auszubildenden begannen im September 2013. Derzeit bildet der Standort 11 Fachkräfte für Lagerlogistik und einen Fachinformatiker – Systemintegration aus. „2016 haben wir wieder fünf Azubis, die ihre Ausbildung bei uns abgeschlossen haben, übernommen“, freut sich Markus Simeit über die Erfolge seiner Schützlinge. Neben der Berufsausbildung bietet Amazon seit Oktober 2014 in Kooperation mit der DHBW Karlsruhe auch ein Duales Studium an. Aktuell absolvieren zwei Studierende die Praxisphasen ihres Studiums Supply Chain Management & International Business bei Amazon. Eine davon ist Nina Hudjetz: „Mir gefällt die Kombination aus Theorie und Praxis. An der Uni Gelerntes kann man während der Praxisphasen direkt umsetzen. Man lernt verschiedene Abteilungen kennen und bekommt auch Gelegenheit für eigene Projekte.“ 2017 wird es 10 Ausbildungsstellen für Fachkräfte für Lagerlogistik sowie jeweils einen Dualen Studienplatz für Supply Chain Management und International Business geben.

Weitere Informationen zu offenen Stellen gibt es hier: www.amazon.jobs

„Es ist nie zu spät, der zu werden, der man immer sein wollte!“

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Florian Bebek, frisch gebackener IT Techniker im Logistikzentrum FRA3 in Bad Hersfeld

Florian Bebek, frisch gebackener IT Techniker im Logistikzentrum FRA3 in Bad Hersfeld

Florian Bebek, 29 Jahre alt, hat mit einem sensationellen Notenschnitt von 1,0 seine Ausbildung zum Fachinformatiker bei Amazon in Bad Hersfeld abgeschlossen. Im Interview berichtet er von seinem Weg in die IT.

In der Hersfelder Zeitung wurdest du für den ausgezeichneten Abschluss deiner Ausbildung geehrt. Herzlichen Glückwunsch! Wie bist du darauf gekommen, Fachinformatiker werden zu wollen?

Vielen Dank! Ich war schon immer von Computern fasziniert und wollte mein Hobby zum Beruf machen. Daher habe ich mich entschlossen eine Ausbildung zum Fachinformatiker zu beginnen. Schließlich nimmt die Arbeit einen Großteil des Lebens ein. Jenen, die ihren Job nicht mögen, rate ich: Seid mutig und beginnt von vorne. Es ist nie zu spät, der zu werden, der man immer sein wollte.

Wie ist die Ausbildung zum Fachinformatiker genau aufgebaut?

Beim Fachinformatiker handelt es sich um eine duale Berufsausbildung. Das heißt: In der Berufsschule erlernt man theoretisches Fachwissen und im Betrieb praktische Fertigkeiten. Die Lehrzeit dauert in der Regel drei Jahre. Ich war bereits vor meiner Ausbildung bei Amazon in der IT-Abteilung tätig, daher konnte ich sie auf zwei Jahre verkürzen.

Was hat dir an der Ausbildung bei Amazon besonders gut gefallen?

Als IT-ler muss man Veränderungen lieben, schließlich revolutionieren sich hier die Dinge in regelmäßigen Abständen selbst. Das macht meine Arbeit besonders spannend und abwechslungsreich. Gerade eine Firma, die so stark wächst wie Amazon, kann sich Stillstand nicht erlauben. Da müssen Prozesse schnell an veränderte Gegebenheiten angepasst, effektivere Lösungen gefunden und umgesetzt werden.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist das Beantworten von Support-Anfragen. Dies kann etwas Banales wie eine defekte Maus, aber auch etwas Schwerwiegenderes wie der Ausfall eines Servers sein. Je nach Problemstellung bearbeite ich das per Fernwartung oder direkt beim Anfragenden vor Ort.

Was muss man für die Ausbildung zum Fachinformatiker bei Amazon mitbringen?

Neben einer starken Affinität zur Informatik ist das Interesse für logistische Prozesse von Vorteil.

Bist du mit der Wahl deines Ausbildungsunternehmens zufrieden?

Ja, deshalb war ich mir schnell darüber im Klaren, dass ich nach meiner Ausbildung weiterhin bei Amazon als IT Techniker arbeiten will. Ich möchte auch in Zukunft mit dem Unternehmen wachsen und mich weiterbilden, ob nun durch ein berufsbegleitendes Studium oder das Erlangen von IT-Zertifikaten. Stillstand ist keine Option für mich.

In den Amazon-Logistikzentren werden die Ausbildungsberufe zur Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist und Fachinformatiker angeboten. Aktuell sind 55 Azubis in den Logistikzentren beschäftigt.

Hier geht es zu den offenen Stellen: www.jobs-amazon.de

Career Choice: Vom Logistikzentrum an die Börse?

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IMG_6374Marc Piekarczyk arbeitet seit über fünf Jahren bei Amazon. Innerhalb des Amazon-Aus- und Weiterbildungsprogramms Career Choice hat der 40-Jährige sich einen Traum realisiert und durch einen Fernuni-Kurs sein Börsenwissen vertieft. Der Absolvent der Höheren Handelsschule und spätere Zeitsoldat hat im Logistikzentrum in Bad Hersfeld bereits die Abläufe im Warenausgang kennengelernt und unterstützte beim Start des Logistikzentrums in Werne. Danach wechselte er nach Rheinberg, wo er bei Amazon Kundenbestellungen kommissioniert.

Für Marc haben Begriffe wie Aktien, Derivate und Indizes einen besonderen Klang. Er hat ein Faible für alles, was mit dem Börsengeschehen zu tun hat. Über Career Choice hatte er einen Kurs an einer Fernhochschule beantragt. „So richtig daran glauben konnte ich nicht, dass Amazon die Kosten dafür übernimmt“, sagt er zurückblickend. Denn mit seiner Aufgabe in der Logistik hatte die Weiterbildung nichts gemeinsam. Für das Career Choice Programms sind vor allem zwei Voraussetzungen entscheidend: Dass man sich weiterbilden möchte und dass es sich um eine Ausbildung mit Zukunftschancen handelt. Für Marc bedeutete es zunächst neben der Arbeit: Pauken und Tests bestehen.

Insgesamt ein Jahr dauerte die Weiterbildung zum Börsenprofi. „Am Anfang musste ich jeden Tag eine gute Stunde in den Kurs investieren, später konnte ich das Lernen aufs Wochenende beschränken. Alle Lernmaterialien habe ich zugeschickt bekommen, zusätzlich konnte ich auf eine umfangreiche Webseite zugreifen.“ Marc musste das Gelernte in Tests unter Beweis stellen, die online eingereicht, von einem Professor korrigiert und an ihn zurückgesendet wurden.

Am Ende gab es ordentlich etwas zu feiern, denn Marc bestand den Kurs mit „gut“. „Zur Feier habe ich mir eine Flasche Champagner gegönnt“, freut sich Marc. Wird er nun seine Job bei Amazon an den Nagel hängen und an der Börse Geld verdienen? Marc lacht: „Nein, soweit bin ich noch nicht, dazu macht es mir bei Amazon zuviel Spaß.“ Seine Fachkenntnis wird er nun zunächst privat ausprobieren, um an der Börse zu investieren: „Wer weiß? – Vielleicht werde ich ja doch irgendwann Börsianer.“

Mit Career Choice zum Traumberuf: Vor zwei Jahren wurde das Aus- und Weiterbildungsprogramm eingeführt

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Rabea BrietzeCareer Choice feiert seinen zweijährigen Geburtstag. Seit August 2014 gibt es das Aus- und Weiterbildungsprogramm in den Amazon-Logistikzentren. Das Besondere: Amazon fördert die Ausbildung der Mitarbeiter unabhängig davon, ob die Maßnahme einen Bezug zur Logistik hat. Auch der Traumberuf in einem ganz anderen Bereich wird damit möglich. Wir haben dazu mit Rabea Brietze gesprochen, die das Career Choice-Programm europaweit bei Amazon verantwortet.

Rabea, du betreust seit zwei Jahren das Amazon Career Choice-Programm: Wie ist dein Fazit?

Career Choice hat sich sehr gut entwickelt. Bislang haben knapp 500 Mitarbeiter in den deutschen Amazon-Logistikzentren daran teilgenommen. Am Anfang war der Erklärungsbedarf für unsere Mitarbeiter etwas höher, weil wir mit unserem Programm neue Wege gehen. Mittlerweile finden sie es spannend. Viele mir bekannte Unternehmen bieten Aus- und Weiterbildungsprogramme an mit dem Ziel, dass sich der Mitarbeiter intern weiterentwickelt. Wir ermöglichen die Ausbildung zum Traumberuf unabhängig davon, ob er etwas mit Amazon zu tun hat oder nicht. Wir setzen aber voraus, dass es eine anerkannte Ausbildung mit Zukunftschancen ist.

Wenn ich nun als Mitarbeiter beispielsweise eine Ausbildung zum Schamanen beantragen würde, hätte das Chancen?

(lacht) Vermutlich weniger, und wir würden dann Alternativen mit dir besprechen! Es gibt sehr viele Ausbildungsmöglichkeiten: Von klassischen Berufen wie Buchhalter, Logistikassistent bzw. -meister oder Handelsfachwirt bis hin zum Berufskraftfahrer oder der Pflegekraft. Darüber hinaus gibt es auch Deutsch-Sprachkurse für Nichtmuttersprachler oder Englisch-Sprachkurse und vieles mehr, das gefördert wird.

Wie fördert Amazon das Career Choice-Programm?

Wir fördern die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter bis zu vier Jahre lang. Amazon übernimmt dabei 95 Prozent der Kosten bis zu einer Obergrenze von insgesamt 8.000 Euro pro Mitarbeiter.

Welche Philosophie steckt hinter dem Programm?

Wir wünschen uns, dass unsere Mitarbeiter glücklich sind, bei dem, was sie tun und dass sie wirklich für uns arbeiten möchten. Auf lange Sicht ist eine Arbeit, die keinen Spaß macht, unbefriedigend. Und Spaß an der Arbeit oder, wie wir sagen, „Work hard. Have fun. Make history.“ ist ein ganz wesentlicher Teil unserer Philosophie. Viele unserer Mitarbeiter nutzen das Career Choice-Programm zur innerbetrieblichen Weiterbildung. Das freut uns sehr, ist aber kein Kriterium für die Förderung. Wenn wir mit dem Programm dafür sorgen können, dass einer unserer Mitarbeiter seinen Traumberuf ausüben kann, nehmen wir dafür in Kauf, dass er uns dafür gegebenenfalls verlässt. Es ist doch für uns alle eine Idealvorstellung, dass wir einen Beruf ausüben, für den wir wirklich brennen, oder?

Welche Kursangebote gibt es für die Mitarbeiter? 

Es gibt ein vielfältiges Angebot. Wichtig für uns ist, dass die Weiterbildung oder Qualifizierung zu verbesserten beruflichen Chancen führt, unabhängig davon, ob der Beruf bei Amazon einsetzbar ist oder nicht. Der Markt ändert sich stetig, und das behalten wir genau im Auge. Derzeit sind Berufsbilder im Bereich Buchhaltung, Transport & Verkehr, Gesundheitswesen oder auch Handel stark gefragt. Neu sind beispielsweise unsere Kurse, die direkt am Standort durchgeführt werden. Amazon Koblenz hat hier den Auftakt gemacht und bietet einen zertifizierten Lehrgang zum Logistikassistent/in und Logistikmeister. Der Unterricht wird dort direkt in einem der Konferenzräume abgehalten. In Brieselang gab es vor kurzem einen Infotag zu Career Choice. Die Mitarbeiter konnten sich über Berufe im Bereich Gesundheit und Pflege, Logistik oder auch mit kaufmännischer Ausrichtung informieren. Bald beginnt dort die Weiterbildung zum Berufskraftfahrer, die wir direkt am Standort anbieten. Ich würde mir wünschen, dass wir das Konzept „Weiterbildung“ greifbarer machen können. Wenn einer unserer Mitarbeiter seinen Kollegen oder seine Kollegin bei der Weiterbildung am Standort beobachtet, denkt er sich vielleicht „das kann ich auch!“.

Was sind deine weiteren Ziele für Career Choice?

Wir möchten die Angebote europaweit ausbauen und dabei die Mitarbeiter noch stärker einbinden. Wir möchten wissen, an welchen Programmen unsere Mitarbeiter besonders interessiert sind und eine individuelle Karriereberatung anbieten. Dazu planen wir regelmäßige Infoveranstaltungen an den Standorten, und wir werden den Erfahrungsaustausch zwischen den Kollegen verstärken.

Eine letzte Frage: Wie bist du selbst zu Amazon gekommen und wie ist dein Karriereweg?

Ich habe vor gut zweieinhalb Jahren bei Amazon begonnen. Nach dem Abitur habe ich BWL (Betriebswirtschaftslehre) studiert, später auch promoviert. Danach habe ich einige Jahre bei einer Unternehmensberatung im Bereich Personalentwicklung und -management gearbeitet. Bei Amazon habe ich mich aufgrund einer Stellenanzeige beworben. Das war eine meiner besten beruflichen Entscheidungen. Die Arbeit macht mir großen Spaß.

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Hier berichten wir über Marc Piekarczyk. Der 40-Jährige arbeitet bei Amazon in Rheinberg, seine Leidenschaft gilt der Börse. Innerhalb des Amazon-Aus- und Weiterbildungsprogramms Career Choice hat er durch einen Fernuni-Kurs sein Wissen um Bulle und Bär erweitert.

Hier geht es zur Pressemitteilung zum Start von Career Choice.

Mit dem Tuk-Tuk zur Uni: Duale Studenten des Logistikzentrums Koblenz absolvieren Auslandssemester in Thailand

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Hendrik Raskob und Robin Liebisch haben viele Eindrücke aus dem Auslandssemester in Thailand mitgenommen.

Hendrik Raskob und Robin Liebisch haben viele Eindrücke aus dem Auslandssemester in Thailand mitgenommen.

Zwischen Wolkenkratzern und Tempelanlagen: In Thailand trifft modernes Wirtschaftsleben auf jahrhundertealtes Brauchtum: Hendrik Raskob und Robin Liebisch tauchten fünf Monate in eine Welt der Kontraste und Gegensätze ein. Die beiden dualen Amazon-Studenten aus Koblenz absolvierten ein Auslandssemester in Thailand und kamen mit vielen Erfahrungen und Eindrücken zurück.

Nur vier Studienplätze vergibt die Hochschule Ludwigshafen am Rhein für ein Auslandssemester an der Kasetsart University in Bangkok. „Je besser die Noten, desto besser die Chancen genommen zu werden“, sagt Hendrik Raskob. Er und sein Kommilitone Robin Liebisch gehörten zum Kreis der Auserwählten. Im Januar ging es für die beiden 22 und 23 Jahre alten angehenden „Bachelor of Arts Logistik“ in einem rund zehnstündigen Flug nach Thailand.

Seminar übers Mikrofon

Der Unterricht an der asiatischen Universität brachte für die beiden Studenten viel Ungewohntes. „In manchen Kursen saßen 120 Studenten. Die Dozenten haben in Mikrofone gesprochen, sonst hätte man sie gar nicht verstanden“, sagt Robin. Kommuniziert wurde ausschließlich in Englisch: „Mit Thai hätten wir uns etwas schwer getan“, schmunzelt Hendrik und ergänzt: „Nicht nur unsere Englischkenntnisse sind jetzt um ein Vielfaches besser, auch fachlich und persönlich haben wir viel dazugelernt.“

Förderung des Auslandssemesters durch Amazon

Amazon fördert duale Studenten, die sich entschließen, im Rahmen der Ausbildung ins Ausland zu gehen. „Grundsätzlich müssen sich die Studierenden an der Hochschule für das Auslandsemester an einer der Partner-Unis bewerben. Wir unterstützen dann hinsichtlich der Freistellung und Weiterzahlung der üblichen Zuschüsse“, erklärt Sebastian Althoff, Learning Manager am Standort Koblenz, den Prozess. „Für uns war die Förderung durch Amazon eine große Chance, ein Auslandssemester zu realisieren. Wir haben beispielsweise auch Mietzuschüsse bekommen und konnten so die Wohnsituation absichern“, erzählt Robin.

Robin und Hendrik haben im Herbst 2013 ihr duales Studium bei Amazon aufgenommen. Im Logistikzentrum in Koblenz waren die beiden zunächst die ersten dualen Studenten, mittlerweile sind es fünf.

Hier gibt es mehr Infos zu Ausbildung und zum dualem Studium bei Amazon.

Großes Interesse am Career Choice-Infotag bei Amazon in Brieselang

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Eigentlich ist Simone Schlegel (s. Bild) Rezeptionistin bei Amazon in Brieselang.  Am Career Choice Infotag hat sie sich hinter den Lenker eines Lkw-Dreitonners gesetzt, um unter fachkundiger Anweisung mehr über das Berufsbild eines Kraftfahrers zu erfahren. Amazon fördert innerhalb des eigenen „Career Choice“ Programms 95 Prozent aller Fort- und Weiterbildungskosten für die Mitarbeiter. In Brieselang konnten sich die Interessierten nun vor Ort ein Bild von den möglichen Angeboten machen.

Gemeinsam mit der DEKRA (Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein) und der Euro Schule Berlin, die Umschulungen und Weiterbildungen in verschiedenen Branchen anbietet, wurde das Programm für den Infotag gestaltet. Die Mitarbeiter konnten sich über Angebote im Bereich Logistik, Berufskraftfahrer, Gesundheit und Pflege oder auch für kaufmännische Berufe informieren. Das Interesse war groß: „Ich habe von den Referenten vieles zu den einzelnen Berufen erfahren, das ich vorher nicht wusste“, sagt Robby Hilber, Mitarbeiter in Brieselang.

Auf Achse: Bei einer Lkw-Probefahrt neue Berufe kennenlernen

Laut DEKRA gibt es in den nächsten 10 Jahren einen Mangel an ausgebildeten Berufskraftfahrern und Mitarbeitern im Passagierverkehr.  Rund 30 Mitarbeiter nutzten das Angebot einer Lkw-Probefahrt. Eine davon war Simone Schlegel:  „Für mich beginnt Bildung mit Neugierde. Deshalb habe ich die Chance der Probefahrt genutzt. Jetzt gebe ich Gas mit Career Choice!“

„Wir fördern unsere Mitarbeiter mit dem hauseigenen Programm Career Choice“, sagt Rabea Brietze, die für das Programm in Europa verantwortlich ist. „Damit unterstützt Amazon unabhängig vom Bezug zur Logistik die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter, die sich so für neue Positionen qualifizieren können.“ Seit neustem auch mit hauseigenen Schulungen am Standort in Brieselang. Als erstes führte der Amazon-Standort in Koblenz interne Schulungen im Rahmen von Career Choice ein und auch die Logistikzentren in Bad Hersfeld erarbeiten derzeit ein Konzept dieser Art. Nähere Informationen zu Career Choice finden Sie hier.

HR Direktor Robert Marhan über die neue Kampagne „Hier bin ich richtig“

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robert_marhan_grossRobert Marhan ist seit 2005 bei Amazon und verantwortet seit 2015 als HR Direktor für Logistik die Personalangelegenheiten in den deutschen Logistikzentren. Er hat ursprünglich als Abteilungsleiter im Logistikzentrum begonnen und unter anderem mehrere Jahre als General Manager gearbeitet.

Was möchte Amazon mit „Hier bin ich richtig“ erreichen?
Wir geben damit den Menschen, die sich täglich dafür einsetzen, dass Kundenversprechen erfüllt werden, ein Gesicht und eine Plattform, ihre Geschichte zu erzählen. Mehr als 11.000 Menschen aus 150 Nationen arbeiten bei uns, jeder hat eine andere Geschichte und einen anderen persönlichen Hintergrund. In den Logistikzentren leben wir eine offene Kultur des Dialogs und des direkten Austausches, sei es durch Gespräche, Umfragen, Arbeitsgruppen oder Versammlungen. Und immer wieder tauchen bei diesen Gesprächen besondere, sehr persönliche Geschichten auf. So entstand die Idee, diese Geschichten zu sammeln, und die Menschen dazu zu zeigen. Aus allen neun Logistikzentren haben uns die Mitarbeiter ihre Geschichten zukommen lassen, wir machen einige davon sichtbar.

Was sind das für Menschen und Geschichten?
Sie stehen für eines unserer Leitprinzipien: Jedem eine berufliche Chance zu ermöglichen, unabhängig von Alter, Geschlecht, kulturellem Hintergrund oder vorigen beruflichen Stationen. Was sie verbindet, ist, dass sie auf ihre Weise erlebt haben, dass ihr Beitrag und ihre Arbeit zählt und Leistungen anerkannt werden. Unsere Logistikzentren sind voll von solchen Geschichten. Alle diese Menschen haben etwas zu erzählen, und wir geben ihnen mit „Hier bin ich richtig“ die Möglichkeit dazu.

Wie ist die Arbeit bei Amazon?
Wir bieten attraktive, sichere und gesunde Arbeitsplätze in einem Umfeld, das von Technologie und Innovationen geprägt ist und deshalb immer wieder neue Chancen eröffnet. Bei „Hier bin ich richtig“ erzählen das die Mitarbeiter. Unsere Aufgabe als HR Team ist es, den Rahmen zu schaffen, der diese Geschichten zulässt. Unsere Mitarbeiter profitieren darüber hinaus von vielen Zusatzleistungen wie den Amazon Family Bonus, unser Weiterbildungsangebot Career Choice, bei dem wir pro Mitarbeiter bis zu 8.000 Euro an Kosten übernehmen oder ein umfassendes Gesundheitsprogramm.

Hier geht es zur Sonderseite zu „Hier bin ich richtig“.