Arbeiten in den Logistikzentren

Kumpel bei Amazon in Werne

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Grafik_Amazon in WerneHunderte von Zechen gab es einst im Ruhrgebiet und im Kreis Unna. Der Strukturwandel brachte für viele das Aus und für den Arbeitsmarkt neue Herausforderungen. Viele der ehemaligen Kumpel standen vor einer beruflichen Neuorientierung. Wir stellen einige von ihnen vor.

Mirko Arenz_Mitarbeiter WerneMirco Arenz (39 J.),Teamleiter (Lead), seit sechs Jahren bei Amazon Werne, früher: Energieanlagenelektroniker Zeche Haus Aden, Bergkamen

„Nachdem die Zeche dichtgemacht hat, habe ich eine Umschulung gemacht und in vielen
Jobs gearbeitet. Dann habe ich einen Fernsehbericht über Amazon gesehen und mich spontan beworben. Hier ist es fast wie mit den Kumpels: Wir arbeiten hart, aber ziehen alle an einem Strang. Ich bin gespannt auf das neue Logistikzentrum und auf die moderne Technik. Mein Wunsch: bis zur Rente bei Amazon zu arbeiten.“

Markus Doege_Mitarbeiter WerneMarkus Doege (51 J.), Packer, seit vier Jahren bei Amazon Werne, früher: Zeche Victoria in Lünen

Ich habe zehn Jahre lang auf der Zeche Victoria gearbeitet. Nach der Schließung bin ich zu einer anderen Zeche nach Recklinghausen gewechselt, dort hat es mir aber nicht besondersgefallen. Danach war ich auf Montage und habe auch lange im Gartenbau gearbeitet. Allerdings habe ich es nicht so mit den Pflanzennamen. Ich bin gespannt, was das neue Jahr bringt. Weil ich aus Dortmund bin, würde ich gerne in das dortige neue Amazon Logistikzentrum wechseln.“

Matthias Fietz_Mitarbeiter WerneMatthias Fietz (51 J.), Kommissionierer (Picker), seit einem Jahr bei Amazon Werne, früher: Bergmechaniker auf der Zeche Grimberg, Bergkamen

„Ich war zwölf Jahre auf der Zeche, das Aus war hart. Danach habe ich mich umschulen lassen und war viel auf Montage. Wegen eines Krankheitsfalls in unserer Familie wollte ich mehr zuhause sein. Hier bei Amazon gefällt es mir super. Ich habe nette Kollegen, geregelte Arbeitszeiten und die Arbeit ist viel weniger anstrengend als im Bergbau.“

Michael Lippert_kleinMichael Lippert (38 J.) Techniker, seit sechs Jahren bei Amazon Werne, früher: Industriemechaniker Zeche Haus Aden, Bergkamen

„Ich habe dreimal eine Schließung meines Arbeitgebers mitgemacht. Als Amazon 2010 nach Werne kam, war ich dort der erste Techniker und unter den ersten Mitarbeitern. Ich habe es nie bereut. Das Team ist super korrekt und mein Job viel abwechslungsreicher als damals auf Zeche. Ich warte die Anlagen und Systeme, Lichtschranken, Förderbänder und vieles mehr. Ich bin gespannt, wie das im neuen Logistikzentrum sein wird. Angst vor der neuen Technik und den Herausforderungen habe ich nicht. In unserem Team gibt es den Leitspruch: Wir rocken das!“

Pecci_kleinDiese und weitere Inhalte gibt es in unserer Broschüre zum Spatenstich in Werne hier zum Download.

Amazon Familienbonus zeigt Wirkung

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Familienfreundlichkeit ist für Amazon wichtig. In unseren Logistikzentren wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch viele Maßnahmen erleichtert und unterstützen. Die neueste ist der Familienbonus, der im April 2016 eingeführt wurde.

Knapp ein halbes Jahr später zeigt der Bonus schon Wirkung: Bisher haben ihn allein in den neun Logistikzentren fast 300 Mitarbeiter in Anspruch genommen. Insgesamt haben sich im Vergleich zum Vorjahr 40 Prozent mehr Mitarbeiter für die Elternzeit entschieden, darunter fast doppelt so viele Väter wie noch 2015.

Gut drei Viertel der Mitarbeiter halten den Familienbonus für sinnvoll, auch Susanne Jäckle aus Graben. Ihr Sohn kam im Juli zur Welt, seitdem ist sie in Elternzeit. Susanne hätte sich zwar ohnehin für die Elternzeit entschieden, den Bonus konnte die Familie aber trotzdem gebrauchen: „Ein Baby bringt jede Menge Ausgaben mit sich, mit denen man vorher gar nicht gerechnet hat. Deswegen haben wir uns alle gefreut, als dieses Extra auf dem Konto war.“

Auch ihr Kollege Klaus Schmidt ist vom Familienbonus begeistert. Als einer der ersten im Grabener Logistikzentrum kam er in den Genuss der neuen Maßnahme, da seine Tochter im April geboren wurde. Er ist stolz auf diesen wichtigen Schritt zu mehr Familienfreundlichkeit: „In meinem Umfeld hat der Familienbonus für viele interessierte Nachfragen gesorgt. Ich halte das für eine geniale Idee, mit der wir nicht hinter dem Berg halten sollten.“

Familienbonus_Grafik

Familienbonus 1: Mutterschutzbonus
Mütter bekommen zur Geburt ihres Kindes in jedem Fall ein halbes Bruttomonatsgehalt als einmaligen Bonus ausgezahlt.

Familienbonus 2: Elternzeitbonus
Mütter und Väter, die sich für Elternzeit entscheiden,
erhalten außerdem drei Viertel ihres letzten Bruttomonatsgehaltes als Bonus. Dieses Angebot können auch beide Elternteile in Anspruch nehmen.

Starterkit:
Zusätzlich gibt es für frisch gebackene Eltern ein praktisches Babykit, das im Logistikzentrum erhältlich ist. Dieses enthält unter anderem einen Strampler – natürlich im Amazon Design.

24 h bei Amazon: Sven Krüger aus Leipzig

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Sven Krüger ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Der 48-Jährige arbeitet seit vier Jahren bei Amazon in Leipzig. Seine Kollegen schätzen seine hilfsbereite und bescheidene Art. Er arbeitet gerne dort. Aus diesem Grund hat er in diesem Jahr an einem Aufruf für „Hier bin ich richtig“ (wir berichten hier darüber) teilgenommen und seine persönliche Geschichte niedergeschrieben. Nun erzählt er sie im Video „24 h @ Amazon“, in dem Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen ihre Arbeit vorstellen.

Sven-Krüger_140Sven hält sich selbst für keinen großen Redner. Aber wenn er erzählt, dann tut er das sehr anschaulich. 26 Jahre lang hat Sven als Maurer gearbeitet und mit viel Liebe zum Job an der Restaurierung historischer Gebäude in Leipzig mitgewirkt. „Irgendwann wollte ich dann nicht mehr“, sagt er. Die körperliche Belastung sei zu groß geworden: „Dazu kam die ständige Unsicherheit, wie es weitergeht und wann der nächste Job und das nächste Geld kommt. Das war für mich nicht mehr tragbar.“

Bei Amazon in Leipzig arbeitet er als sogenannter Picker und ist verantwortlich dafür, die bestellten Artikel herauszusuchen. „Für uns ist die Kundenzufriedenheit das oberste Gebot“, sagt Sven, der gerne zu Fuß unterwegs ist, wenn er nicht gerade mit dem Gabelstapler Bestellungen transportiert. Die vielen neuen Freundschaften in den vergangenen Jahren mit Kollegen hätten ihn persönlich sehr gestärkt: „Meine Freunde hier im Logistikzentrum kommen aus Lettland, Kasachstan, Ungarn oder Sierra Leone“, verrät er im Video. „Das ist wirklich etwas Besonderes hier. Die Kollegen haben immer ein Lächeln im Gesicht, und bei Problemen wird spontan geholfen.“ Was ihm bei Amazon gefällt, drückt er so aus: „Ich bin vielleicht nur ein kleines Rad, aber doch Teil von Amazon. Und das gefällt mir.“

15 Jahre bei Amazon in Bad Hersfeld: „Das Weihnachtsgeschäft ist immer etwas Besonderes“

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Uwe ist seit mehr als 15 Jahren bei Amazon.

Uwe ist seit mehr als 15 Jahren bei Amazon.

Rund 100 Mitarbeiter feiern dieses Jahr in „FRA1“, dem ältesten deutschen Amazon Standort, ihre zehn- oder 15-jährige Betriebszugehörigkeit. Zwei davon sind Katja Schwalm und Uwe Lotz. In ihren 15 Jahren bei Amazon haben sie viele Veränderungen miterlebt. Wir haben mit ihnen über ihre bisherigen Erfahrungen bei Amazon in Bad Hersfeld gesprochen.

Uwe, wie lange bist du schon bei Amazon?

Ich arbeite seit Mai 2001 bei Amazon, also seit mehr als 15 Jahren. Für Jubilare gibt es bei uns eine eigene Feier. In gemütlicher Kaffeerunde mit Kirsch-Sahne-Torte überreichte uns unser Standortleiter Christian Dülfer, der übrigens an diesem Tag sein zehnjähriges Jubiläum feierte, eine Urkunde.

In welcher Position hast du angefangen und wie ging es danach für dich weiter?

Ich habe als Picker bei Amazon angefangen, im Laufe der Jahre aber viele verschiedene Tätigkeiten in unserem Logistikzentrum gelernt. Vor vier Jahren wechselte ich schließlich in die Abteilung „ICQA“. Das steht bei uns für „Inventory Control and Quality Assurance“, d. h. für die Inventurkontrolle und Einhaltung unserer Qualitätsstandards.

Gibt es ein Erlebnis in deiner Laufbahn bei Amazon, an das du dich besonders gerne erinnerst?

Mir macht die Arbeit bei Amazon Spaß – vor allem das Weihnachtsgeschäft ist jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes. Es ist ein tolles Gefühl, einen Beitrag dazu zu leisten, dass unsere Kunden ihre Pakete pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen haben. Gerne denke ich daran, dass wir das als Team schaffen – und das, obwohl Amazon kontinuierlich wächst.

Du bist 61 Jahre alt und kannst auf viele Erfahrungen im Berufsleben zurückblicken. Gibt es etwas, das du gerne noch bei Amazon mitmachen willst?

Ich bin mit meiner aktuellen Tätigkeit sehr zufrieden und möchte in den nächsten Jahren weiter dabei bleiben und zusammen mit meinen Kollegen noch zwei weitere erfolgreiche Weihnachtssaisons meistern.

Katja mit ihrer Jubiläumsurkunde: In ihren 15 Jahren bei Amazon qualifizierte sie sich für eine Vielzahl von Tätigkeiten.

Katja mit ihrer Jubiläumsurkunde: In ihren 15 Jahren bei Amazon qualifizierte sie sich für eine Vielzahl von Tätigkeiten.

Katja, du arbeitest bereits seit über 15 Jahren bei Amazon in Bad Hersfeld. Wo hast du zuvor gearbeitet und wie kam es dazu, dass du dich bei Amazon beworben hast?

Ich habe zunächst eine Ausbildung in der Gastronomie gemacht und arbeitete in verschiedenen Hotels in Baden-Württemberg. Ich wollte dann aber zurück in meine Heimat Thüringen. Als ich über meine Schwester, die bei Amazon arbeitete, hörte, dass Amazon Mitarbeiter sucht, habe ich mich beworben und den Job sofort bekommen.

Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit?

Ich mag die abwechslungsreichen Aufgaben. Ich habe im Laufe der Zeit in vielen Bereichen bei Amazon gearbeitet – vom Receiven (Anm.: Aufnahme der Artikel in den Lagerbestand) über Picken (Anm.: Kommissionieren der Artikel für Bestellungen) bis hin zu Sonderaufgaben wie dem Arbeiten mit dem CubiScan (hier erklären wir den CubiScan). Dadurch kommt nie Langeweile auf!

Was hat sich in den letzten 15 Jahren bei der Arbeit im Logistikzentrum verändert?

Unglaublich viel. Insgesamt sind die Arbeitsprozesse viel schneller geworden. Zum Beispiel mussten wir früher jeden einzelnen Artikel einscannen, um ihn in unser Warensystem aufzunehmen. Heute können wir dagegen einfach eine Kiste einscannen, auch wenn diese viele unterschiedliche Artikel enthält. Der Barcode auf dem Transportbehälter sagt dem System, welche Produkte enthalten sind. So können wir in kürzerer Zeit mehr Artikel in unserem Warenbestand registrieren.

Gibt es ein Erlebnis in deiner Laufbahn bei Amazon, an das du dich besonders gerne erinnerst?

Ich mag die vielen Aktionen bei Amazon, die uns immer wieder überraschen und uns zeigen, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird. Zum Beispiel gab es am Prime Day T-Shirts für die Mitarbeiter, während der EM wurde ein Gewinnspiel organisiert und in jeder Weihnachtssaison findet neben dem Weihnachtsmarkt für die Mitarbeiter auch ein Überraschungs-Musikevent statt. Außerdem finde ich den sogenannten „SWAG Store“ (Anm.: SWAG steht für „stuff we all get“ und damit für spezielle Artikel für Mitarbeiter) super. Jeder Mitarbeiter kann hier Punkte für besondere Leistungen sammeln. Diese Punkte kann man dann in unserem SWAG Store für etwas Schönes, das man gerne hätte, eintauschen. Aktuell spare ich meine Punkte für ein T-Shirt oder ein Strandhandtuch für den Sommer.

Rezeptionistin Christina Franke ist Ansprechpartnerin für Alle

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Christina Franke: „Ich wollte schon immer für ein großes, internationales Unternehmen arbeiten.“

Christina Franke: „Ich wollte schon immer für ein großes, internationales Unternehmen arbeiten.“

Christina Franke (32) arbeitet seit 2009 an der Rezeption im Leipziger Amazon Logistikzentrum. Die Mutter von zwei Kindern ist gelernte Hotelfachfrau und staatlich geprüfte Betriebswirtin.

Christina, wie bist du überhaupt zu Amazon gekommen?

Ich wollte schon immer für ein großes, internationales Unternehmen arbeiten. Das war für mich entscheidend. Amazon erfüllte dieses Kriterium. Seit ich mich damals beworben habe, ist der Standort rasant gewachsen. Wenn ich zurückblicke, staune ich immer noch über das beeindruckende Wachstum. Bisher habe ich meine Entscheidung nicht bereut.

Was hast du denn vorher gemacht?

Nach der Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich erst mal ein halbes Jahr gearbeitet. Im Jahr 2007 habe ich mich für das BWL-Studium entschieden, um auch in anderen Wirtschaftsunternehmen außerhalb der Hotellerie tätig zu sein. Am Tag meiner letzten mündlichen Prüfung hatte ich direkt das Bewerbungsgespräch bei Amazon und habe einen Tag später meinen Vertrag unterschrieben.

Und wie sieht dein Arbeitsplatz bei Amazon jetzt aus?

Die Rezeption liegt logischerweise ganz zentral. Deswegen sind wir Ansprechpartner für Alle: für die Mitarbeiter, für das Management und natürlich für Besucher. Wir sind dort ein Team bestehend aus drei Kolleginnen: Katja, Ulrike und ich.

Gibt es so etwas wie einen typischen Arbeitstag bei euch?

Nein, dafür ist der Job einfach zu abwechslungsreich. Wie sagt man so schön bei Amazon? Hier ist jeder Tag wie Day One. Das Unternehmen ist wirklich stets für Überraschungen gut. Aber es gibt natürlich typische Aufgaben, die immer wieder anfallen. Wir verantworten den Postein- und ausgang und beantworten Anrufe. Und natürlich betreuen wir Gäste und ebenso die Vor- und Nachbereitung von Meetings, Interviews bis hin zu Aktionstagen für die Mitarbeiter gehören zu unserem Bereich.

Wir unterstützen aber auch immer andere Abteilungen wie das Gesundheitsmanagement und die Personalabteilung bei Aktionen wie der Gesundheitswoche oder verschiedenen Sportveranstaltungen: Wir beantworten die Fragen der Mitarbeiter und nehmen Anmeldungen auf, zum Beispiel für Sportkurse.

Und was für Aufgaben kommen dazu?

Von uns dreien hat jede ein eigenes Projekt: Katja kümmert sich um Spendenaktionen für wohltätige Zwecke, die bei uns unter dem Motto „Amazon gemeinsam“ stattfinden. Sie übernimmt alles von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Übergabe der Spenden.

Ulrike ist für unser Mitarbeiterbonusprogramm zuständig. Bei ihr können die Leipziger Kollegen ihre gesammelten „Swaggies“ – so werden die Jetons des Bonusprogramms intern genannt – gegen diverse gebrandete Goodies eintauschen. In ihrem sogenannten „Swag Store“ gab es im Sommer unter anderem Flipflops, Handtücher und Sonnenbrillen.

Mein Projekt ist die Planung aller Sportveranstaltungen, bei denen wir von Amazon Leipzig gemeinsam antreten. Zuletzt war es das Porsche Leipzig Benefizfußballturnier. Wir machen aber auch jedes Jahr beim Stadtwerke Leipzig Marathon oder dem Beachvolleyball-Turnier SachsenBeach mit. Außerdem unterstützen wir das PR Team und unsere lokalen Abteilungen bei der internen Kommunikation: Über unsere Infomonitore und Plakatrahmen können wir alle Mitarbeiter erreichen. Und wenn die Technik über Baustellen oder das Gesundheitsmanagement über neue Maßnahmen informieren will, kümmern wir uns darum, was wann wo gezeigt wird.

Kannst du uns auch schon einen Ausblick auf die nächsten Monate geben?

Während des Weihnachtsgeschäfts arbeiten hier so viele Leute, dass die Parkplätze knapp werden. Deswegen organisieren wir von der Rezeption jedes Jahr Fahrgemeinschaften. Die ersten Anfragen von erfahrenen Mitarbeitern kommen da schon Ende September. Wir helfen bei der Suche nach Fahrgemeinschaften, erstellen und verteilen die Parkscheine und kümmern uns um alle erdenklichen Sonderfälle.

Das vollständige Interview ist in der Amazon Mitarbeiterzeitschrift A-Z Ausgabe Q4 2016 erschienen.

 

„Das Teamwork bei Amazon motiviert mich jeden Tag“

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Quelle: Olaf Ostermann

Quelle: Olaf Ostermann

Als Mann der ersten Stunde ist der 29-jährige Sebastian Heinrich seit dem Start von Amazon Rheinberg 2011 dabei. Mit 26 Jahren wurde er zum Operation Engineering Manager befördert. Seither leitet er ein Team mit 23 Mitarbeitern. Wie seine Karriere im Unternehmen verlief und was die Arbeit bei Amazon mit Motorradfahren gemeinsam hat, verrät er im Interview.

Wie bist du zu Amazon gekommen?

Nach meiner dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Elektroniker am Flughafen Düsseldorf habe ich ein Abendstudium zum staatlich geprüften Elektrotechniker am BTI Neuss (Berufskolleg für Technik und Informatik) absolviert. In der Folgezeit wuchs mein Interesse an anderen Arbeitsbereichen, woraufhin ich mich bei Amazon beworben habe.

Sebastian, was genau sind deine Aufgaben als Operation Engineering Manager bei Amazon?

Am Standort Rheinberg verantworte und koordiniere ich den gesamten technischen Bereich. Gemeinsam mit meinem Team – bestehend aus 23 Mitarbeitern – kümmere ich mich um die Instandhaltung und Wartung der Produktionsanlagen sowie der Förder- und Gebäudetechnik. Wir sorgen sozusagen dafür, dass es läuft bei Amazon Rheinberg.

Wie verlief dein Karriereweg bei Amazon?

Ich bin bereits seit der Eröffnung des Standorts im Jahr 2011 dabei. Zunächst war ich als Industrial Engineer an vielerlei Prozessen beteiligt, zum Beispiel beim Aufbau der Wertstoffentsorgung oder bei der Installation der Fördertechnik im Pick-Tower. Mit 26 Jahren wurde ich zum Operation Engineering Manager befördert. Dadurch konnte ich im Rahmen eines erweiterten Aufgabenfeldes auch Personalverantwortung übernehmen.

Wie hat dich Amazon bei deinem beruflichen Werdegang unterstützt?

Seitdem ich bei Amazon bin, habe ich bereits eine Fortbildung zum Brandschutzbeauftragten – sowie mehrere interne und externe Seminare für Führungskräfte absolviert. Meine Vorgesetzten haben diese Maßnahmen immer unterstützt und mich sogar dazu ermutigt.

Was ist dein berufliches Ziel bei Amazon?

Prinzipiell ist es mein Ziel, gemeinsam mit dem Team stetig weitere Verbesserungen der Prozesse und Arbeitsabläufe im Logistikzentrum voranzutreiben. Langfristig fände ich es auch interessant, nochmals den Aufbau eines neuen Standortes zusammen mit meinen Kollegen zu unterstützen.

Was gefällt dir an Amazon als Arbeitgeber?

Amazon fördert Teamwork und ermöglicht es den Mitarbeitern, Dinge voranzutreiben. In meinem Job ist kein Tag wie der andere. Ich mag es, mit einem tollen Team Herausforderungen zu bewältigen und Mitarbeiter an ihren Aufgaben wachsen zu sehen. Mir gefällt es, dass ich mich mit meinen eigenen Lösungsideen einbringen kann.

Was machst du in deiner Freizeit abseits vom Arbeitsleben im Logistikzentrum?

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Lebensgefährtin und meinem Hund. Zudem bin ich ein leidenschaftlicher Motorradfahrer und mache mit meinem Bike gerne Touren in die Eifel oder das Bergische Land. Beim Motorradfahren erlebe ich die gleiche Dynamik, mit der sich auch die Prozesse bei Amazon entwickeln.

Neue Auszubildende bei Amazon Bad Hersfeld

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Smedra Shamoun (21), Natalie Stunz (25), Ganam Alturky (21) und Ali Rousta (28) (v.l.n.r.) starten ihre Ausbildung bei Amazon in Bad Hersfeld.

Smedra Shamoun (21), Natalie Stunz (25), Ganam Alturky (21) und Ali Rousta (28) (v.l.n.r.) starten ihre Ausbildung bei Amazon in Bad Hersfeld.

Über 100 Studenten und Auszubildende arbeiten derzeit in den deutschen Amazon Logistikzentren. Für viele junge Kollegen startete kürzlich das erste Ausbildungsjahr.

Gleich vier neue Azubis unterstützen das Team bei Amazon Bad Hersfeld. Im Rahmen eines Pilotprojektes des Landkreises bildet der Standort auch Flüchtlinge zur Fachkraft für Lagerlogistik aus. Unter ihnen ist Ali Rousta aus dem Iran: „Mein Ziel ist es, mein Wissen, meine Kenntnisse und Fähigkeiten immer weiter auszubauen. Die Ausbildung bei Amazon gibt mir dazu die perfekte Gelegenheit.“ Sein Kollege Ganam Alturky aus Syrien will bei Amazon „viele verschiedene Menschen und Kulturen kennenlernen.“ In den deutschen Logistikzentren sind Mitarbeiter aus über 150 Nationen beschäftigt.

Neben dem Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Lagerlogistik bilden die Amazon Logistikstandorte beispielsweise auch zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration oder Anwendungsentwicklung aus. Ein Großteil der Mitarbeiter, die bei Amazon eine Ausbildung absolvieren, bleibt anschließend im Unternehmen tätig.

Hier geht es zu den offenen Stellen www.jobs-amazon.de.

Amazon Werne ist lokal verankert

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Standortleiter Lars Krause überreicht an das Team der Löwenburg mit Christina Schmidt (2.v.l.) und Erika Schmidt (r.) sowie Bürgermeister Lothar Christ eine Spende von 2.500 Euro. Mit diesem Geld soll für ein Jahr das Frühstück für die Kinder der Einrichtung finanziert werden. Quelle: Ruhr Nachrichten

Standortleiter Lars Krause überreicht an das Team der Löwenburg mit Christina Schmidt (2.v.l.) und Erika Schmidt (r.) sowie Bürgermeister Lothar Christ eine Spende von 2.500 Euro. Mit diesem Geld soll für ein Jahr das Frühstück für die Kinder der Einrichtung finanziert werden. Quelle: Ruhr Nachrichten

Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters im Kreis Unna, bezeichnet Amazon als „Glücksfall für die Region“. (Der Westfälische Anzeiger hat darüber berichtet.) Seit der Eröffnung des Logistikzentrums vor sechs Jahren hat Amazon Werne über 1.000 feste Jobs geschaffen. In der Weihnachtszeit kommen noch einmal bis zu 1.000 Saisonmitarbeiter dazu. Amazon ist auch über den lokalen Arbeitsmarkt hinaus in der Region verankert. So bezieht die Kantine am Standort ihre Lebensmittel von lokalen Herstellen und Amazon unterstützt gemeinnützige Projekte in der Region. Darüber hinaus investiert das Unternehmen aktuell in ein neues Gebäude in Werne.

„Wieso Erdbeeren aus Chile einfliegen lassen, wenn wir dieses Obst von Mai bis September frisch in Deutschland bekommen?“, hat sich Kantinenchef Joachim Georgs gefragt. Die Kantine in Werne ist schon seit Anfang an dabei und mit dem Standort gewachsen. „Ich habe eine Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern  und die nehme ich ernst“, sagt Georgs. Ihm ist es wichtig, dass die Lebensmittel, die er und sein Team verarbeiten – pro Woche sind das ca. 7.000 kg –, aus der Region kommen. Das Fleisch bezieht Amazon vom Werner Metzger Mecke, Obst und Gemüse u.a. von der Erzeugergemeinschaft Münsterland. Zweimal täglich werden von der Bäckerei Heuel in Kamen rund 700 Brötchen frisch für Amazon Werne gebacken. Das Halal Fleisch für die muslimischen Mitarbeiter erhält die Kantine von der Firma Harun Bektas in Bergkamen. Georgs kennt alle seine Lieferanten persönlich: „Wenn ich möchte, kann ich mir jeden Acker und Stall anschauen und kontrollieren, wie die Lebensmittel verarbeitet werden.“ Das macht der Kantinenchef auch bei neuen Lieferanten aus der Region um sich von der Qualität und Frische der Produkte zu überzeugen. Er weiß: „Das Obst wird am Vortag gepflückt und landet am nächsten Tag auf dem Teller und das sieht man.“

Stadt Werne baut auf Amazon als Partner

„Es haben nicht nur zahleiche Menschen aus Werne und Umgebung bei uns einen Job gefunden. Wir möchten der Region, in der wir tätig sind, auch etwas zurückgeben. Daher engagieren wir uns sozial“, sagt Standortleiter Lars Krause. Das Unternehmen unterstützt im Rahmen des Programms „Amazon gemeinsam“ gemeinnützige Organisationen im Umkreis des Standorts. Eine Spende von 500 Euro sowie eine privat initiierte Spende von Werner Amazon Mitarbeitern an den Hörgeschädigtenverein 76/80 Werne hilft diesem beispielsweise, sich „gegen die drohende Auflösung zu stemmen“ wie der Westfälische Anzeiger berichtet. Regelmäßig profitieren auch Projekte der Stadt Werne von Amazons sozialem Engagement. So spendete das Unternehmen in diesem Jahr 2.500 Euro an die Löwenburg, eine Einrichtung der Jugendhilfe zur Kinderbetreuung, das sowohl von Flüchtlingskindern als auch Einheimischen in Anspruch genommen wird. Mit diesem Geld soll für ein Jahr das Frühstück für die Kinder finanziert werden. Seit Jahren unterstützt Amazon auch die Ferienaktion Wernutopia. „Auch im kommenden Jahr werden wir uns bei diesem Projekt wieder engagieren, damit unseren Kindern das einzigartige Ferienprogramm weiterhin ermöglicht werden kann“, kündigt Standortleiter Lars Krause beim Medienfrühstück in Werne an. „Amazon ist ein zuverlässiger Partner, dessen Spenden uns bei der Finanzierung von Projekten in der Region sehr helfen“, sagt Alexander Ruhe, Dezernent für Jugend, Schule, Sport und Kultur der Stadt Werne: „Wir freuen uns, dass wir auch in Zukunft auf die Unterstützung von Amazon zählen können.“

Amazon Leipzig begrüßt 1.000ste Saisonarbeitskraft

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Simone Löffler (Mitte) ist die tausendste Saisonaushilfe im Amazon Logistikzentrum Leipzig. Carsten Wuthenow, Senior Operations Manager am Standort (l.), und Christian Klapper, Labor Manager LEJ1 (r.), kennen sie bereits von letztem Jahr. Simone unterstützt das Team bereits zum zweiten Mal.


Simone Löffler (Mitte) ist die tausendste Saisonaushilfe im Amazon Logistikzentrum Leipzig. Carsten Wuthenow, Senior Operations Manager am Standort (l.), und Christian Klapper, Labor Manager LEJ1 (r.), kennen sie bereits von letztem Jahr. Simone unterstützt das Team bereits zum zweiten Mal.

Mit zwei Jubiläen hat es der Herbst 2016 in sich für Simone Löffler. Sie feierte im November ihren 49. Geburtstag und trat im Amazon Logistikzentrum als 1.000ste Saisonarbeitskraft ihren neuen Job an. Wobei: So wirklich neu ist Simone die Arbeit nicht. Sie unterstützt bereits zum zweiten Mal während der Weihnachtszeit im Amazon Logistikzentrum Leipzig.

Viele der Mitarbeiter, die bei Amazon während der Weihnachtszeit unterstützen, kommen Jahr für Jahr. So auch Simone. 2015 war sie bereits für sechs Monate sowohl im Wareneingang als auch im Bereich „Pack“, in dem die Bestellungen verpackt werden. Dass sie nun wieder in der Packabteilung arbeitet, freut sie: „Ich finde diese Abteilung klasse. Sie ist so nah am Kunden. Es ist schön, dass man mit jedem verschickten Päckchen jemand anderen glücklich macht.“

Senior Operations Manager Carsten Wuthenow hieß Simone persönlich willkommen, denn sie ist die tausendste Saisonarbeitskraft am Leipziger Standort. Bis zu 2.000 zusätzliche Mitarbeiter sollen dort während des Weihnachtsgeschäftes unterstützen. Carsten Wuthenow freut sich über Simones erneute Bewerbung. „Es ist schön, wenn es den Leuten hier gefällt, sodass sie gerne wiederkommen“, sagt der Senior Operations Manager.

In den vergangenen Jahren wechselte die Anlagenfahrerin häufig den Job, arbeitete unter anderem in der Kfz-Produktion. Die Tätigkeit bei Amazon zwei Jahre in Folge erscheint ihr da fast wie eine Konstante: „Ich freue mich sehr dieses Jahr wieder hier zu sein. Die Atmosphäre im Team und am Standort ist großartig. Ich fühle mich sehr wohl.“

Nähere Informationen zu den offenen Stellen und den Bewerbertagen in den Logistikzentren gibt es unter www.jobs-amazon.de.

Ausbildung mit Bestnoten bei Amazon Koblenz: Vom Saisonmitarbeiter zur Fachkraft für Lagerlogistik

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Standortleiter Nikolai Lisac und Momchil Borisov zeigen stolz ihre Auszeichnungen, hier auf dem Bild gemeinsam mit Learning Manager Sebastian Althoff (v.l.n.r.).

Doppelte Auszeichnung für Amazon in Koblenz von der IHK: Momchil Borisov (Mitte) schloss seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik mit Bestnoten ab. Standortleiter Nikolai Lisac (li.) nahm die Ehrung als Ausbildungsbetrieb zusammen mit dem Ausbildungsleiter Sebastian Althoff (re.) entgegen.

Es war einer der besonderen Momente für Momchil Borisov, als er vor Kurzem vor mehr als tausend Gästen auf einer Feierstunde der IHK Koblenz ausgezeichnet wurde. Der 31-Jährige ist vor sechs Jahren aus seiner Heimat Bulgarien nach Deutschland gekommen. Nach seinem Start bei Amazon Koblenz ursprünglich als Saisonmitarbeiter, hat er dort eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik absolviert und als einer der Besten seines Jahrgangs abgeschlossen. Die IHK ehrte ihn nun dafür – und auch Amazon Koblenz als Ausbildungsbetrieb.

Kein leichter beruflicher Start war es für Momchil, als er vor sechs Jahren nach Deutschland kam. Sein Studium zum Steuer- und Wirtschaftsprüfer wurde hierzulande nicht anerkannt, berufliche Alternativen waren schwierig. 2013 bewarb sich der jetzt 31-jährige Familienvater bei Amazon in Koblenz, wo er als Saisonmitarbeiter im Weihnachtsgeschäft unterstützte. Momchils Vertrag wurde verlängert, und er begann eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. „Vom Alter her gesehen bin ich ja kein typischer Kandidat für einen Ausbildungsplatz“, sagt Momchil. Aber sein Teamleiter habe ihn dazu ermutigt: „Ich wollte es gerne versuchen, denn eine Ausbildung ist das A und O für berufliches Weiterkommen.“

Für Sebastian Althoff, Ausbildungsleiter bei Amazon in Koblenz, ist Momchils Geschichte nicht ungewöhnlich: „Wir haben viele Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen persönlichen Hintergründen. Viele haben bei Amazon eine zweite Chance gefunden.“ So auch Momchil: Seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik schaffte er nicht nur innerhalb einer von Amazon von drei auf zwei Jahren verkürzten Zeit, sondern auch mit Bestnoten. 95 von 100 möglichen Punkten erreichte er in der Prüfung und zählt damit zu den Jahrgangsbesten, die von der IHK Koblenz ausgezeichnet wurden.

Für Momchil stehen seine nächsten Ziele fest: „Ich möchte mich in den nächsten Jahren beruflich bei Amazon weiterentwickeln und im nächsten Jahr den Meister für Lagerlogistik machen.“ Nutzen will er dafür das Career Choice Programm, mit dem Amazon die berufliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter unterstützt.

Hier berichten lokale Medien über die Bestenehrung 2016 der IHK.

Hier kann man sich bei Amazon für einen Ausbildungsplatz bewerben. Informationen bietet auch unsere Ausbildungsbroschüre.