Arbeiten in den Logistikzentren

Nikolaus in Winsen: Yeah Yeah Yeah statt Ho Ho Ho

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HAM2_Nikolaus 2017-4Damit der Nikolaus sämtliche Stiefel pünktlich zum 6. Dezember befüllen kann, tun auch die Mitarbeiter in den Amazon Logistikzentren ihr Bestes. Natürlich lässt da der Mann mit Rauschebart die fleißigen Helfer auf seiner Tour nicht aus. Im Logistikzentrum Winsen verteilte er allerdings keine Säckchen, sondern jede Menge Partystimmung.

Niemand konnte sich der Partystimmung, die die Band Cosmopauli verbreitete, entziehen.

Niemand konnte sich der Partystimmung, die die Band Cosmopauli verbreitete, entziehen.

Die Hamburger Band Cosmopauli heizte den Teams im Logistikzentrum HAM2 mit einem Konzert ein. In allen drei Schichten stand die Fünfer-Combo auf der Bühne und coverte sich durch die Nummer-1-Hits der jüngeren Pop-, Rock- und Hip Hop-Charts. Sängerin Sarajane McMinn: „Wir haben letztes Jahr schon in Bad Hersfeld gespielt, lustigerweise auch an Nikolaus. Wir kommen ja aus Hamburg, daher ist Winsen ein Heimspiel. Einen Auftritt da zu geben, wo andere Leute arbeiten, ist immer ein super Gefühl.“

Mit flotter Sohle durchs Weihnachtsgeschäft

Die Amazon-Mitarbeiter zeigen nicht nur bei der Arbeit volles Engagement, sondern auch beim Tanzen.

Die Amazon-Mitarbeiter zeigen nicht nur bei der Arbeit volles Engagement, sondern auch beim Tanzen.

Rund 2.000 Beschäftigte und einige hundert Saisonarbeitskräfte zaubern in Winsen in der Weihnachtszeit den Kunden mit pünktlichen Päckchen ein Lächeln ins Gesicht. „Deshalb wollten wir den Mitarbeitern an Nikolaus etwas Besonderes bieten. Anstatt Rauschebart, Sack und Rute gab es alternativ Gitarre, Trommel und richtig gute Laune. Neben dem Music Act gab es außerdem für alle Mitarbeiter ein kostenloses Essen. Das haben sich unsere Teams verdient“, sagt Standortleiter Norbert Brandau.

Alina Metin, Assistentin der Geschäftsleitung, organisierte das Konzert. „Hier ist vieles noch ganz neu und wir haben mit solchen Events wenig Erfahrung. Daher war ich natürlich aufgeregt“, gesteht Alina. „Das fiel dann aber beim ersten Ton ab. Alle Mitarbeiter sind sofort richtig gut mitgegangen. Selbst der Nikolaus hätte hier eine flotte Sohle hingelegt.“ Einer der fleißigsten Amazon-Tänzer war Aldwin Reinke aus der Verpackungsabteilung: „Ich tanze sehr gerne und habe heute zufällig auch noch Geburtstag. Der Music Act war sozusagen wie eine Geburtstagsparty.“

  • Mittendrin statt nur auf der Bühne: Sängerin Sarajane McMinn ging mit den Amazoniern auf Tuchfühlung.
  • In allen drei Schichten konnten die Mitarbeiter beim Cosmopauli-Konzert das Tanzbein schwingen.
  • "Einen Auftritt da zu geben, wo andere Leute arbeiten, ist immer ein super Gefühl", sagte Sängerin Sarajane McMinn.
  • Die Coverband Cosmopauli rockt durch die Hits der aktuellen Charts.
  • Am Nikolaustag heizte in WInsen die Band Cosmopauli ein.

Großes Kino: Popcorn für alle in Brieselang

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IMG_9878Vorweihnachtszeit im Amazon Logistikzentrum ist ganz großes Kino. Die Mitarbeiter arbeiten auf Hochtouren. Allein in Brieselang verlassen täglich viele Tausend Päckchen die Amazon Hallen. Doch was wäre Kino ohne Popcorn? Um den Mitarbeitern den Arbeitsalltag zu versüßen, veranstaltete das Logistikzentrum Brieselang den Popcorn-Day.

Popcorn statt gebrannte Mandeln – die Mitarbeiter in Brieselang waren von der Aktion begeistert.

Popcorn statt Lebkuchen – die Mitarbeiter in Brieselang waren von der Aktion begeistert.

In den Logistikzentren ist die „stille Zeit“ alles andere als ruhig. Damit der Spaß bei der Arbeit im fordernden vierten Quartal für die Mitarbeiter nicht zu kurz kommt, zaubert Amazon einiges an Programm aus dem Stiefel: Live-Musik, Mitmachaktionen, Give aways.

In Brieselang gab es nun den Popcorn-Day. Sechs Stunden lang stand das Team der Geschäftsleitung an den Popcornmaschinen und puffte 15 Kilogramm Mais für die Kollegen. Beim Verteilen des knusprig-süßen Snacks packte Standortleiterin Sylvia Reichardt fleißig mit an: „Wir dachten uns: Muss es immer Lebkuchen sein? Popcorn ist süß und dabei leicht.“

Süße Schnäppchen: erste Cyber Monday Woche in Winsen

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DSCN01092Der „Black Friday“ hat längst Shopping Geschichte geschrieben. In diesem Jahr war jedoch der Cyber Monday der weltweit erfolgreichste Verkaufstag in der Geschichte von Amazon – jener letzte Montag im November, an dem es große Technik zum kleinen Preis gibt. Bei Amazon galten die Schnäppchen sogar acht Tage lang. Für das neue Logistikzentrum in Winsen war es die erste Cyber Monday Woche: nicht nur für Kunden eine spannende Zeit.

In der Cyber Week stehen bei Amazon die Preise Kopf. Auch die Mitarbeiter haben Spaß in dieser spannenden Woche.

In der Cyber Monday Woche standen bei Amazon die Preise Kopf.

„Es war sehr viel zu tun und jeden Tag gab es neue interessante Herausforderungen. Das Team ist sehr motiviert und hat viel Spaß an der Arbeit. Das steckt an“, sagt Alina Metin, Assistentin der Geschäftsleitung. Kunden konnten während der Cyber Monday Woche in nahezu allen Kategorien aus 55.000 Blitzangeboten und Angeboten des Tages wählen. Mehrere Millionen Päckchen verließen die deutschen Logistikzentren.

„Ein schönes Zeichen der Wertschätzung“

„We win as a team“ – so lautete das Motto einer Fotokampagne. Alle Abteilungen in Winsen bekamen ein eigenes Team-Fotoshooting.

„We win as a team“ – alle Abteilungen in Winsen bekamen ein eigenes Team-Fotoshooting.

Für jede Menge guter Laune während der Cyber Monday Woche sorgten verschiedene Aktionen in Winsen. Unter dem Motto „We win as a team“ gab es für die Teams aller Abteilungen einen Fototermin. Die Kantine verteilte spontan Krapfen, Donuts, Lebkuchen und Spritzgebäck an die Mitarbeiter. „Wir möchten unseren Kollegen in der stressigen Zeit etwas Gutes tun“, sagt Standortleiter Norbert Brandau.

Die süße Überraschung ist gelungen: „Ist das wirklich für uns?“, fragten einige Mitarbeiter staunend. „Das ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung. Toll, dass man sich solche Gedanken macht“, sagt Julia Tran von der Rezeption. Und die kommenden Wochen bleiben spannend in Winsen. Die Mitarbeiter erwartet eine Lotterie, Motto-Tage, Candy Walks, ein Weihnachtsmarkt und natürlich ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Wenn die Pakete singen lernen

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Die gute Nachricht: Amazon-Pakete können nun singen. Die schlechte Nachricht: Leider hört man sie nur im Fernsehen. Eine Londoner Werbeagentur hat für den aktuellen Amazon-Weihnachtsspot die Päckchen animiert. Noch bis 24. Dezember ist er auf allen großen Privatsendern zu sehen.

„Verschenken Sie dieses Weihnachten mit Amazon ein Lächeln“ lautet die Botschaft. Der melodiöse Song der Pakete „Give a little bit“ stammt ursprünglich von der britischen Band Supertramp. Eine zweite Variante des Videos läuft derzeit in unseren Logistikzentren und hier auf dem Blog. Damit sagen wir DANKE an die vielen tausend Mitarbeiter, die das Lächeln zu den Kunden bringen.

Karolina Weihnachtsspot 2017 + smileyKarolina Molen aus Rheinberg kennt sich sowohl mit Päckchen als auch mit der Vorweihnachtszeit aus. Weil das so ist, lernt sie neue Kollegen an und zeigt ihnen, wie man professionell die Weihnachtsbestellungen verpackt. Ein Lächeln an Weihnachten zu verschenken, findet sie schön und praktiziert das auch selbst: „Mit einem Lächeln abeitet es sich immer leichter. Ich wünsche deshalb allen Amazon Kunden für das nächste Jahr viel gute Laune.“

STR1_Kristina-Povarnicyna-IKristina Povarnicyna packt bei Amazon in Pforzheim Pakete ein, und zwar in ihrer sechsten Weihnachtssaison. Singende Pakete hat die Expertin noch nicht vernommen, wohl aber die Stimmen singender Mitarbeiter. Einige Kollegen seien recht musikalisch, und das nicht nur zur Weihnachtszeit: „Vielleicht geht ja ein bisschen was von der guten Stimmung hier zur Weihnachtszeit mit in die Pakete für die Kunden.“

Fünf Jahre Amazon Koblenz: Am Anfang gab’s noch Bauzäune

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5 Jahre CGN1_Birgit Reich„Wie schaffen die es, dass mein Päckchen morgen da ist, wenn ich es heute bestelle?“ – Am Anfang war da ganz viel Neugierde, als Birgit Reich vor fünf Jahren ihre Stelle im Amazon Logistikzentrum Koblenz antrat. „Heute bin ich ein Teil des Ganzen und weiß: Es klappt fast immer, dass das Paket pünktlich los kommt“, sagt sie stolz. Vor fünf Jahren eröffnete das Logistikzentrum in Koblenz. Birgit gehört zu den mittlerweile über 1.900 Mitarbeitern und ist von Anfang an dabei.

Mit gerade einmal 200 Mitarbeitern startete das Logistikzentrum 2012. Birgit war für das Verpacken von Geschenken zuständig. „Damals haben da nur ein paar Packtische gestanden. An einigen Stellen befanden sich noch Bauzäune“, erinnert sie sich. „Es war eine spannende Zeit!“ Nicht zuletzt, weil auch das Team selbst dem Logistikzentrum Gestalt verlieh.

„Wir haben uns wahnsinnig weiterentwickelt“

Es waren die Mitarbeiter, die den Regalebenen im Picktower, wo die Ware lagert, bunte Farben zuwiesen. Eine eigene Farbe für jede Regalebene – „Das macht es orientierungsfreundlicher. Wir konnten viele unserer Ideen in die Praxis umsetzen. Die Prozesse wurden so immer weiter optimiert und die Arbeit dadurch erheblich vereinfacht.“

Zum 5. Geburtstag des Standortes wurden auch die Mitarbeiter beschenkt: In den Pausen erhielten alle Mitarbeiter eine Amazon-Kapuzenjacke, Kaffee und Kuchen. Außerdem winkten bei einem Gewinnspiel 50 Amazon Gutscheine.

Zum 5. Geburtstag des Standortes wurden auch die Mitarbeiter beschenkt: Zu Kaffee und Kuchen gab es außerdem eine Amazon-Kapuzenjacke.

In den letzten fünf Jahren hat sich viel getan. Amazon hat stetig in das über 110.000 Quadratmeter große Logistikzentrum investiert. Standortleiter Nikolai Lisac: „Zuletzt sind über drei Millionen Euro in die Modernisierung des Standortes geflossen, unter anderem in Schalldämmungen und zwei Vakuumlifter sowie in die Erweiterung der Förderanlage.“ Früher haben die Mitarbeiter die Pakete händisch auf fahrbare Regale gehoben, die zu den LKWs geschoben wurden. Heute übernehmen das moderne Förderbänder. „Wir haben uns wahnsinnig weiterentwickelt. Und wir sind längst nicht fertig“, sagt Birgit.

Still day one!

2012 startete das Logistikzentrum Koblenz mit 200 Mitarbeitern. Mittlerweile arbeiten dort über 1.900 Mitarbeiter.

2012 startete das Logistikzentrum Koblenz mit 200 Mitarbeitern. Mittlerweile arbeiten dort über 1.900 Mitarbeiter.

Trotz fünf erfolgreicher Jahre also „still day one“ in Koblenz – ganz getreu dem Motto des Firmengründers Jeff Bezos. Auch in der beruflichen Laufbahn von Birgit gibt es keinen Stillstand. Heute arbeitet die 48-Jährige im Qualitätsmanagement im Wareneingang. Seit vier Jahren ist Birgit außerdem Mitglied im Betriebsrat. „Durch meine zusätzlichen Aufgaben ist meine Arbeit noch abwechslungsreicher. Jeder Tag hält eine neue Herausforderung bereit.“

Ersthelfer bei Amazon: Für den Notfall bereit

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Gesundheitstage_FRA3_026Wenn Silke Wieschollek zur Arbeit geht, betritt sie das Logistikzentrum in Bad Hersfeld nicht nur als Mitarbeiterin der Qualitätsabteilung. Silke ist eine von 436 Ersthelfern am Standort. Für sie hat nicht nur die Zufriedenheit der Kunden oberste Priorität, sondern auch die Gesundheit der Kollegen.

Es waren sehr persönliche Gründe, die Silke zu einer Bewerbung als Ersthelferin motivierten: „Ich bin Diabetikerin. Sollte ich einmal einen Zuckerschock erleiden, dann würde ich mir auch wünschen, dass jemand in der Nähe ist, der mir helfen kann.“ Warum sollte nicht sie diejenige sein, die anderen hilft, dachte sich Silke und bewarb sich intern.

Wissen, was im Notfall zu tun ist

Die Mitarbeiter erhielten eine Unterweisung in Erster Hilfe.

Das Thema Erste Hilfe wurde groß geschrieben bei den Gesundheitstagen.

Seit sechs Jahren arbeitet die 41-Jährige im Logistikzentrum Bad Hersfeld und fast genauso lange ist sie Ersthelferin – eine jener Kollegen, die für den medizinischen Notfall gewappnet sind. Dafür absolvieren alle betrieblichen Ersthelfer einen internen Lehrgang in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz.

Wie verhalte ich mich bei Notfällen? Wie funktioniert die Rettungskette im Logistikzentrum? Welche Aufgaben hat ein Betriebssanitäter? – Diese Fragen standen auch bei den aktuellen Gesundheitstagen auf dem Programm. Bei Veranstaltungen aus dem Bereich Gesundheitsmanagement unterstützen die Ersthelfer ebenfalls und klären auf. Silke und ihre Kollegen sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Aktionstage. Die Mitarbeiter konnten sich über das Bewegungsprogramm „Active Everyday“ informieren und direkt einige Übungen ausprobieren. Außerdem bestand die Möglichkeit eine Venenmessung oder einen CardioScan durchführen zu lassen.

„Gesundheit ist das höchste Gut“

Auf viele Kollegen machte die Arbeit der Ersthelfer großen Eindruck. 63 von ihnen haben Interesse an der Erste-Hilfe-Schulung im kommenden Jahr gezeigt – zur großen Freude der Health Managerinnen Sonja Bialas und Jasmin Auth: „Damit verbessert sich im Logistikzentrum die Abdeckung mit Ersthelfern weiterhin“, sagt Jasmin. Es ist eine große Verantwortung, zu der sich die Kollegen bereit erklären: „Ersthelfer ist man, sobald man das Werk betritt und bis zum Ende der Schicht“, sagt Silke. Für die 41-Jährige eine Selbstverständlichkeit: „Es geht um die Gesundheit eines Menschen. Das ist das höchste Gut. Sobald es jemandem schlecht geht, kümmere ich mich um ihn.“

  • Einer von Amazons Partnern in Sachen Gesundheitsangebote ist die gesetzliche Krankenkasse AOK.
  • Rund 800 Mitarbeiter haben an den Gesundheitstagen teilgenommen. Das Angebot rund um die Themen Gesundheit und Erste Hilfe war breit gefächert.
  • Bei einer Venenmessung oder einem CardioScan konnten die Mitarbeiter die Fitness ihres Herzens und die Venenelastizität überprüfen lassen.
  • Trainer des Fitnessstudios EasyFitness zeigten den Mitarbeitern Körperübungen, die sie ganz einfach in den Arbeitsalltag integrieren können
  • Das Thema Erste Hilfe wurde groß geschrieben bei den Gesundheitstagen.
  • Im Januar 2018 startet wieder das Programm Active Everyday. Dabei werden den Mitarbeitern vor Schichtbeginn Bewegungs- und Dehnübungen gezeigt, mit denen sie bei der Arbeit bestimmte Muskelpartien stärken und dehnen können.
  • Kleine Übungen am Arbeitsplatz können Großes für die Gesundheit bewirken.

Fünf Jahre Amazon in Pforzheim: Ein Bekenntnis zur Region

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Fünf Jahre Amazon in Pforzheim: Was bedeutet die Ansiedlung des Logistikzentrums für die Region? Auf dem Open Day diskutierten Experten aus Politik und Wirtschaft diese und andere Fragen. Nebenbei durften sich die Gäste am Torwandschießen versuchen. Sportliche Aktivitäten werden im Logistikzentrum großgeschrieben.

Standortleiter Alexander Bruggner brachte am Open Day Vertreter der Wirtschaftsförderung, Einzelhändler und Betriebsratsmitglieder an einen Tisch.

Standortleiter Alexander Bruggner brachte am Open Day Vertreter der Wirtschaftsförderung, Einzelhändler und Betriebsratsmitglieder an einen Tisch.

In seinem Grußwort sprach Landrat Karl Röckinger von einem Gewinn für die Region durch die Ansiedlung von Amazon Pforzheim: „Viele Arbeitsplätze konnten geschaffen werden.“ Rund 1.400 Mitarbeiter arbeiten heute in Pforzheim. „Der Standort entwickelt sich sehr positiv. Dazu tragen die Mitarbeiter einen großen Teil bei“, sagte Alexander Bruggner. Er leitet den Standort seit den Anfängen 2012.

Amazon-Personalleiter Thomas Stühm nannte die bundesweiten Arbeitsplatzzahlen: „Im Bereich Logistik hat Amazon in Deutschland über 12.000 Stellen geschaffen.“ In Pforzheim gehöre Amazon zu den größten Gewerbesteuerzahlern, sagte Reiner Müller von der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP): „Durch Amazon hat der in Pforzheim bereits stark vertretene Versandhandel eine neue Dynamik erfahren.“

Spende für Handicap-Fußball

Amazon Pforzheim engagiert sich stark in der Region. Alexander Bruggner überreicht dem Vorsitzenden des 1. CfR Pforzheim Markus Geiser (l.) eine Spende.

Alexander Bruggner mit dem Vorsitzenden des 1. CfR Pforzheim Markus Geiser (l.)

Dynamik zeigt sich auch bei den vielen Sportangeboten von Amazon für die Mitarbeiter. „Wir sind alle sehr sportbegeistert am Standort“, verrät Alexander Bruggner. Nicht zufällig war am Open Day eine Torwand aufgebaut: „Der Sport stärkt das Miteinander der vielen Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Kulturkreisen. Die Zusammenarbeit funktioniert bei uns sehr gut.“

Auch regional engagiert sich das Logistikzentrum für den Sport.  Auf dem Open Day übergab deshalb Standortleiter Alexander Bruggner einen Spendencheck im Wert von 5.000 Euro an den 1. CfR Pforzheim. Das Geld soll einem lokalen Fußballturnier für Menschen mit Behinderung zugute kommen.

„Amazonisch“ auf Gebärdensprache

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Dreharbeiten_Gebärden TrainingsvideosMeetings, Einweisungen, Arbeitsabläufe – für viele Mitarbeiter ist die sichere Routine des Arbeitsalltags eine Selbstverständlichkeit. Ganz anders sieht das bei Kollegen mit Handicap aus. Für sie sind Änderungen im Arbeitsablauf eine Herausforderung. Bei der Bewältigung sind die Kollegen mit Behinderung ebenso gefragt wie der Arbeitgeber. Das Amazon Logistikzentrum Leipzig beschreitet bei der Integration schwerbehinderter Kollegen neue Wege.

Visuelles Lernen für gehörlose Kollegen – die Idee kam in einer der sogenannten Gehörlosenrunden auf: „Bei diesen regelmäßigen Treffen haben gehörlose Mitarbeiter die Möglichkeit für Rückfragen zu neuen Betriebsvereinbarungen. Es geht um aktuelle Themen, die diese Kollegen beschäftigen oder die man für sie gesondert aufarbeiten muss“, erklärt Ulrich Poppitz, Schwerbehindertenbeauftragter im Logistikzentrum Leipzig. Dort entwickelten die gehörlosen Kollegen gemeinsam mit Ulrich Poppitz, der Personalleiterin Katja Wilhelm und Thomas Lange-Endrulat, Senior Trainer am Standort Leipzig, das Konzept zu speziellen Trainingsvideos für nichthörende Mitarbeiter. Doch von der Idee zum fertigen Clip war es ein langer Weg.

Gebärden für „Pick“ und „Pack“

Das Drehteam (v.l.n.r.) Sabine Hesselbarth, Karl Maier, Anna Hofmann und Daniela Ruge mit der externen Dipl.-Gebärdensprachdolmetscherin (FH) Theresa Dankert.

Das Drehteam (v.l.n.r.) Sabine Hesselbarth, Karl Maier, Anna Hofmann und Daniela Ruge mit der externen Dipl.-Gebärdensprachdolmetscherin (FH) Theresa Dankert.

80.000 Gehörlose gibt es in Deutschland. Seit 2002 ist die Gebärdensprache als natürliche Sprache anerkannt. Doch wie jede Fremdsprache, die man erst erlernen muss, stellte die Gebärdensprache Thomas und sein Team vor eine Herausforderung: „Uns war vieles nicht bewusst. Gehörlose lesen nicht wie ein hörender Mensch. Insofern konnten wir die bestehenden Trainingsvideos nicht einfach mit Untertiteln unterlegen. In der Gebärdensprache gibt es auch unterschiedliche Dialekte. Nicht zuletzt standen wir vor der Herausforderung, dass es Amazon-intern zahlreiche Begrifflichkeiten gibt, für die noch keine Gebärdenübersetzung besteht.“

Über die Vernetzung der verschiedenen Amazon Logistikzentren in Deutschland wurden Thomas und seine Kollegin Anna Hofmann auf eine Plattform des Standortes Werne aufmerksam. Die gehörlosen Mitarbeiter in Werne entwickeln neue Gebärden für die Amazon-Begriffe und tauschen diese über die Plattform mit ihren Kollegen aus.

Eine „Herzensangelegenheit“

Beim Dreh der Trainingsvideos hatte das Team sichtlich Spaß.

Beim Dreh der Trainingsvideos hatte das Team sichtlich Spaß.

Im Logistikzentrum Leipzig wurde ein Besprechungsraum zum Filmstudio. Das Equipment für die Beleuchtung wurde privat von Anna gestellt. Sie führte auch die Dreharbeiten durch. Sabine Hesselbarth aus der Abteilung „Pack“ hat selbst eine Hörschädigung und schlüpfte in die Rolle der Regieassistentin. Ihre gehörlosen Kollegen Karl Maier und Daniela Ruge dolmetschten vor der Kamera. Nach langer Vorbereitung fiel im Mai dieses Jahres die erste Klappe.

„Mir persönlich ist die Zusammenarbeit mit schwerbehinderten Kollegen eine Herzensgelegenheit“, sagt Katja Wilhelm. „Mit solchen Projekten möchten wir jegliche Bedenken und Berührungsängste ausräumen. Denn die Zusammenarbeit mit Menschen mit Handicap ist eine Bereicherung für unseren Arbeitsalltag.“

Jetzt bewerben: 13.000 Saisonmitarbeiter für das Weihnachtsgeschäft

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Amazon_Mitarbeiterin_HiringFür das anstehende Weihnachtsgeschäft werden rund 13.000 befristete Saisonarbeitsplätze in den Amazon Logistikzentren in Deutschland entstehen. Gesucht wird an den Standorten Bad Hersfeld, Brieselang, Dortmund, Graben, Koblenz, Leipzig, Pforzheim, Rheinberg, Werne und Winsen (Luhe). Bewerber können sich online unter www.jobs-amazon.de bewerben.

„Wir bereiten uns das ganze Jahr über auf die Weihnachtssaison vor. Dieses Jahr wollen wir in Deutschland rund 13.000 befristete Saisonmitarbeiter einstellen, die uns dabei unterstützen werden, unsere Kunden zu begeistern“, sagte Bernd Gschaider, Regionaldirektor Amazon Operations Deutschland. Neben den Saisonmitarbeitern, die regelmäßig im Weihnachtsgeschäft unterstützen, gibt es auch in jedem Jahr viele neue Saisonmitarbeiter an den Standorten.

Amazon bietet allen Beschäftigten wettbewerbsfähige Löhne. Diese liegen für Logistikmitarbeiter am oberen Ende dessen, was in vergleichbaren Jobs bezahlt wird. Der Stundenlohn dieser Beschäftigten beträgt an allen deutschen Standorten umgerechnet mindestens 10,52 Euro brutto. Saisonarbeiter erhalten hierbei denselben Grundlohn wie vergleichbare unbefristete Beschäftigte. Zusätzlich zu diesen Löhnen bietet Amazon Bonuszahlungen sowie Mitarbeiterrabatte.

Seit 2011 hat Amazon über 20 Milliarden Euro in Europa investiert, z.B. in Infrastrukturen und Einrichtungen im Bereich Logistik und Kundenservice, in Datenzentren für Amazon Web Services sowie in Forschung und Entwicklung. Dieses Jahr wird Amazon mehr als 15.000 unbefristete Arbeitsplätze in Europa schaffen und seine Belegschaft von 50.000 unbefristeten Mitarbeitern zu Beginn des Jahres auf über 65.000 bis Ende Dezember anheben. Amazon unterstützt nicht nur seine eigenen Mitarbeiter dabei, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen, sondern sorgt mit verschiedenen Geschäftszweigen auch außerhalb des Unternehmens für tausende zusätzliche Jobs in Europa. Über den Amazon Marketplace haben unabhängige Händler in Europa bisher mehr als 175.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Die ausführliche Pressemeldung findet sich hier.

Hier entsteht Amazon Winsen: Ein Blick hinter die Kulissen

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Wie entsteht eigentlich ein neues Amazon Logistikzentrum? – Im Video zeigen wir einen Blick hinter die Kulissen von Winsen. Seit Juli fährt der Betrieb Schritt für Schritt hoch, bis Dezember sollen die Aufbauarbeiten abgeschlossen sein.

Die Bürowände sind teilweise noch Bauzäune, neben ihnen läuft die Produktion bereits auf Hochtouren. Wöchentlich gilt es, rund 150 neue Mitarbeiter einzulernen, 1.000 neue unbefristete Jobs werden in Winsen binnen eines Jahres entstehen. „Das Besondere am Launch ist der Launch selbst“, sagt Operations Managerin Monika Kohlmann: „Die ersten Monate, in denen sich alles einspielt, schweißen auch die Mitarbeiter zusammen.“

Eine Besonderheit in Winsen: Auf markierten Bahnen ziehen Tausende orangefarbener Transportroboter ihres Weges. Die Roboter fahren mit einer Geschwindigkeit von rund 5,5 Stundenkilometern und wiegen ca. 145 Kilogramm. Sie heben die Regale mit den Produkten hoch und bringen sie zu den Mitarbeitern in der Wareneinlagerung und -entnahme. Die Technologie verkürzt deutlich die Laufwege und unterstützt so die Arbeit der „Stower“ und „Picker“.

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Mehr über die Roboter gibt es hier.