Digitale Chancen nutzen: Rheinberger Einzelhändler bei Amazon

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DUS2_Besuch Werbegemeinschaft Rheinberg Jan2018

Welche Möglichkeiten gibt es für den lokalen Einzelhandel in der digitalen Einkaufswelt? – Die Werbegemeinschaft Rheinberg nutzte das dortige Amazon Logistikzentrum für die Mitgliedersitzung und einen gemeinsamen Informationsaustausch.

Die Geschichte des Familienbetriebs rewoodo aus Gladbeck hatte Thomas Bajorat von der Wirtschaftsförderung Rheinberg so sehr beeindruckt, dass er eine Infoveranstaltung bei Amazon vorschlug. Mit selbstentworfenem Holzspielzeug und dem Verkauf der Produkte bei Amazon Marketplace schreibt das Unternehmen Erfolge.

Die 20 Einzelhändler aus Rheinberg bekamen bei Amazon einen Überblick über die Unternehmensstrategie und die Möglichkeiten, Amazon.de als Händler zu nutzen. Wie der Versand durch Amazon dabei funktioniert, wurde bei der Führung durch das 110.000 Quadratmeter große Logistikzentrum deutlich. Ulrike Brechwald, 1. Vorsitzende der Werbegemeinschaft, verkauft ihre Produkte für Bastelbedarf bereits seit vielen Jahren auch online über Amazon Marketplace. Für sie ein „schönes Zusatzgeschäft“, wie sie sagt. „Ich erreiche so sehr viele Kunden. Im Zeitalter der Digitalisierung müssen wir immer offen für die Nutzung mehrerer Plattformen sein, um den Einzelhandel zu stärken.“

Unzählige zusätzliche Kunden

Marketplace Händler erreichen in Europa über Amazon Webseiten zusätzlich Millionen potenzielle Kunden. 2017 betrug das Verkaufsvolumen der globalen Exporte von Marketplace Verkäufern mit Sitz in Deutschland 2,1 Milliarden Euro. Auch der Familienbetrieb rewoodo verkauft über Amazon Marketplace sein „Helden aus Holz“-Programm in ganz Europa. Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland beschäftigen für ihre Verkäufe auf dem Amazon Marketplace mittlerweile mehr als 75.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Zahlen, die auf die Besucher Eindruck machten. Thomas Bajorat von der Wirtschaftsförderung: „Die Mitglieder der Rheinberger Werbegemeinschaft haben sicherlich eine wichtige Anregung erhalten, neben ihrem stationären Angebot auch über einen Online-Shop nachzudenken. Ich würde mich freuen, wenn viele diesen Impuls umsetzen.“