Karriere bei Amazon: Vom Nebenjob zur Führungskraft

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FRA3_sspecht_Logistikblog_19.01.2018

Vor knapp 15 Jahren stand Silvana Specht das erste Mal an einer Packstation bei Amazon. Für die zweifache Mutter war es ein Nebenjob. Ziel: Die Finanzierung ihres Fernstudiums der Wirtschaftswissenschaften. Heute ist die 41-Jährige Führungskraft im Logistikzentrum FRA3 in Bad Hersfeld. Dort ist sie für 1.200 Mitarbeiter verantwortlich.

Silvana, du hast dich bei Amazon kontinuierlich hochgearbeitet und alle Stationen bis zum Senior Operations Management, also die Führungsebene durchlaufen …

Und dabei wollte ich eigentlich nur kurzfristig als Aushilfe dort arbeiten. Aber mir wurde schnell klar, welche großen Chancen Amazon bietet. Außerdem überzeugten mich von Anfang an die sehr gute und offene Atmosphäre und der Zusammenhalt am Arbeitsplatz.

Heute bist du Führungskraft. Was bedeutet das für dich?

Ich bin seit acht Monaten Senior Operations Managerin für den Outbound, also den Warenausgang. Den Anfang und das Ende meines Arbeitstages bestimmt immer der Kontakt mit meinem Team. Das Vertrauen der Mitarbeiter ist für mich das Wichtigste. Wenn ich morgens ankomme, erkundige ich mich daher zunächst bei meinem Team nach der Anzahl der Bestelleingänge und ob es technische Störungen gab. Zusammen suchen wir dann Lösungen, um Prozesse langfristig zu optimieren.

Inwiefern beeinflusst deine Erfahrung in den verschiedenen Positionen deine heutige Arbeit?

Ich habe in den 15 Jahren viele Positionen im Logistikzentrum kennengelernt. Dadurch kenne ich die Prozesse. Ich weiß, wie sich Änderungen auf die Mitarbeiter und Teams auswirken. Um unsere Prozesse zu verbessern, bin ich regelmäßig im Logistikzentrum unterwegs und schaue mir diese vor Ort an. Dabei suche ich das Gespräch mit Mitarbeitern. Mit vielen habe ich bereits als Abteilungs- oder Bereichsleiterin zusammengearbeitet.

Was zeichnet deine Zeit bei Amazon aus?

Ganz klar: Die Möglichkeit, gefördert zu werden und alle Mitarbeiter fördern zu können. Ich selbst habe in knapp acht Jahren sieben Stationen durchlaufen. Schon als ich an der Packstation Geschenke verpackt habe, hat mich mein Vorgesetzter dazu motiviert, mich nach dem Studium für die Training-Assistant-Stelle zu bewerben. Teams und Vorgesetzte haben mich immer sehr unterstützt. Auch als ich den Bereich gewechselt habe und als Operations Managerin im Wareneingang tätig war. Das Besondere für mich bei Amazon: die Flexibilität und Offenheit. Das möchte ich meinen Mitarbeitern gleichermaßen ermöglichen.