Vertreter der Stadt Winsen besuchen Amazon Logistikzentrum in Bad Hersfeld

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HAM2-Stakeholder besuchen FRA3

Ende des Jahres wird „HAM2“, wie das neue Logistikzentrum in Winsen (Luhe) intern in Anlehnung an den nahegelegenen Flughafen Hamburg genannt wird, seinen Betrieb aufnehmen. Schon jetzt ist das Interesse an den neuen Gebäuden im Hamburg Logistics Park 1, einem Gewerbegebiet in Luhdorf, groß.

Noch ist der neue Standort in Winsen (Luhe) eine Baustelle. Die Eröffnung ist für Ende dieses Jahres geplant. Rund 20 Vertreter der Stadt Winsen, darunter Stadtratsmitglieder, Ortsvorsteher, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Agentur für Arbeit machten sich deshalb kürzlich auf den Weg in das rund 350 Kilometer entfernte Bad Hersfeld, um einen Blick hinter die Kulissen von Amazon zu werfen.

Standortleiter Norbert Brandau, der die Leitung des neuen Standorts übernehmen wird, betonte die gute Kooperation mit der Agentur für Arbeit bei der bereits angelaufenen Bewerbungsphase. „Wir suchen Mitarbeiter auf allen Qualifikationsebenen: von Logistikkräften und Versandmitarbeitern, Personal- und IT-Experten bis zu Managern und Ingenieuren“, so Norbert. „Wir rekrutieren Menschen bevorzugt aus dem Großraum Winsen-Hamburg-Lüneburg und die lokale Agentur für Arbeit unterstützt uns hervorragend dabei.“ „Bei Amazon geben wir vielen Menschen eine Chance, unabhängig vom Qualifzierungsgrad, Alter oder Kulturkreis. Wir bieten spannende Jobs in einem innovativen Arbeitsumfeld“, erläutert Jan Schäfer, Hiring-Manager bei Amazon. In Winsen verdienen Mitarbeiter umgerechnet mindestens 11,15 Euro in der Stunde, zuzüglich Extraleistungen und einer kostenlosen Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitscheck.

Auch mittelständische und kleine Händler profitieren

Norbert Brandau betonte während der Besucherführung, dass die Arbeitsplätze nicht die einzige Bereicherung sind, welche die Ansiedlung Amazons darstelle. „Vielen kleineren Händlern, darunter auch schon Unternehmen aus der Region Winsen (Luhe), wie das Startup „Reishunger“ aus Bremen oder der Brautmodenhändler „Astrapahl“ aus dem nahegelegenen Bleckede, bietet Amazon die Möglichkeit über das Marketplace-Programm ihre Waren zu verkaufen und somit neue Kunden und Märkte zu erschließen“, so Norbert. Rund die Hälfte aller Produkte, die über Amazon verkauft werden, stammen mittlerweile von Marketplace-Händlern.

Hier berichtet der Winsener Anzeiger von dem Besuch.