(Quelle: Team Micro Recycler)

Die Finalisten der Amazon Picking Challenge im Porträt: Team microRecycler, Robological PTY LTD, University of New South Wales & University of Canberra, Australien

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(Quelle: Team MicroRecycler)

Wir stellen die Finalisten der Amazon Picking Challenge 2016 vor: Dr. Damith Herath leitet das Team „microRecycler“, bestehend aus sieben Mitgliedern: zwei Wissenschaftlern, vier Praktikanten und einem Ingenieur. Die Mitglieder kommen aus den Bereichen Robotics, Mechatronik, Softwareentwicklung und maschinelles Lernen/künstliche Intelligenz.

Vorher hieß unser Team „Robological + UC_SMaRTi“ – ein Wortspiel aus den Namen dreier Gruppen, die bei diesem Wettbewerb miteinander gearbeitet hatten: Robological, ein Start-up aus dem Bereich Robotik aus Sydney, UC steht für University of Canberra, eine der zwei Forschungsinstitutionen, die sich mit uns dieses Jahr zusammengeschlossen haben. Und SMaRTi ist der Name des Roboters, den wir benutzen. Es ist auch eine Anspielung auf den Namen der zweiten Forschungsinstitution, die mit uns zusammenarbeitet: das SMART Center – ein Zentrum für Forschung an nachhaltigen Materialien und Technologien an der University of New South Wales, Australien. Wir haben uns überlegt, nun unser Team microRecycler zu nennen, was auf unser langfristiges Ziel anspielt, Recycling von Elektroschrott im Mikrobereich zu unterstützen.

Robological war 2015 Finalist bei der Amazon Picking Challenge. Da wir schon 2015 dabei waren, lag es auf der Hand, wieder mitzumachen. Dieser Wettbewerb ist für uns ein wichtiger Schritt in die nächste Phase unserer Forschungszusammenarbeit im Bereich des automatisierten eWaste-Recyclings. Wie bei der Amazon Picking Challenge bestehen hier ähnliche Anforderungen für die Objektwahrnehmung, das Picken und Positionieren von Artikeln.

Im Vergleich zur letzten Amazon Picking Challenge ist die Anordnung der Objekte komplizierter. Wir gehen davon aus, dass die Objekterkennung schwieriger werden wird. Daran arbeiten wir mit neuen Sensoren und Ideen. Auch der Pick-Vorgang für das Greifen der Artikel ist im Vergleich zum letzten Jahr anspruchsvoller. Wir arbeiten deshalb an einem neuen Greifer. Wir glauben, dass die Lösung des Problems in der Einfachheit liegt.

Schon im vergangenen Jahr waren das Treffen anderer Teams und der Ideenaustausch untereinander das Highlight für uns.

Wir hoffen, dass diese Erfahrung dieses Jahr noch getoppt werden kann. Aus australischer Perspektive ist es immer aufregend, nach Europa zu reisen, besonders nach Deutschland, wo bemerkenswerte Fortschritte im Bereich der Robotik gemacht werden.