Bayerns Arbeitsstaatssekretär Hintersberger: „Amazon ist wichtig für die Region Augsburg und den Arbeitsmarkt“

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Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger, MdL wurde von Standortleiter Ernst Schäffler durch das Logistikzentrum in Graben geführt.

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger, MdL wurde von Standortleiter Ernst Schäffler durch das Logistikzentrum in Graben geführt.

Amazon ist wichtig für die Region Augsburg und den Arbeitsmarkt – dieses Fazit zog Johannes Hintersberger, Bayerns Arbeitsstaatssekretär und Mitglied des bayerischen Landtages (CSU), bei seinem Besuch im Logistikzentrum Graben. Mit Standortleiter Ernst Schäffler sprach er unter anderem über die geringe Arbeitslosenquote in der Region, die Beschäftigung von Flüchtlingen im Logistikzentrum und generelle Trends in der Logistikbranche.

„Ich bin sehr froh, dass sich Amazon hier angesiedelt hat“, sagte Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger während des Besuchs bei Amazon. Die positiven Auswirkungen seien unter anderem in der niedrigen Arbeitslosigkeit im Landkreis Augsburg von nur rund drei Prozent zu sehen. Derzeit arbeiten über 1.900 Mitarbeiter bei Amazon in Graben, davon sind rund 80 Prozent unbefristet beschäftigt. Auch über das Lohnniveau informierte sich der Staatssekretär. An allen deutschen Standorten betragen die Löhne umgerechnet mindestens 10 Euro brutto pro Stunde. Am Standort Graben sind es sogar mindestens 10,89 Euro brutto pro Stunde. Der Arbeitsstaatssekretär wies darauf hin, dass neben der Bezahlung auch gute Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen unabdingbar seien.

Aufgrund der kurzen Anlernzeit in den meisten Positionen, bietet das Unternehmen auch gering qualifizierten Menschen eine Einstellungsmöglichkeit und Aufstiegschancen. Mit dem Programm „Career Choice“ übernimmt Amazon beispielsweise 95 Prozent der Aus- und Weiterbildungskosten der Mitarbeiter.

Bei der Führung durch die Hallen zeigte der bayerische Politiker viel Interesse für die Abläufe im Logistikzentrum – von der Bestellung auf Amazon.de bis zur Auslieferung. In Gesprächen mit Beschäftigten informierte sich Arbeitsstaatssekretär Hintersberger über die Arbeitsbedingungen.

Neben Amazon-Artikeln lagern im Logistikzentrum Graben auch Waren von Drittanbietern, sogenannten Marketplace Händlern, die ihre Produkte bei Amazon verkaufen. Im europäischen Logistiknetzwerk sind es 45 Prozent der Artikel, die auf Amazon-Webseiten angeboten werden. Auch Klein- und Mittelständlern aus der Region profitieren von der Verkaufsplattform.

Gemeinnütziges Engagement in der Region Augsburg

Darüber hinaus unterstützt der Standort auch die wichtige Arbeit der Flüchtlingshilfeorganisationen etwa mit einer Spende gebrauchter Tische für die Einrichtungen in Augsburg. Amazon Graben engagiert sich aber auch für andere gemeinnützige Projekte wie beispielsweise Streetwork Bobingen, eine Organisation, die positive Lebensbedingungen für Jugendliche schafft. „Das ist eine gute Sache!“, findet der Arbeitsstaatssekretär.

Arbeitsstaatssekretär Hintersberger verschaffte sich einen Eindruck von den Abläufen bei Amazon Graben.

Arbeitsstaatssekretär Hintersberger verschaffte sich einen Eindruck von den Abläufen bei Amazon Graben.

Amazon Werne bildet eigene Instruktoren für Gehörlose aus

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So sagt man in Gebärdensprache "HALLO": Bei Amazon kümmern sich sogenannte Instruktoren um die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. In Werne gibt es nun speziell geschulte Instruktoren für gehörlose Mitarbeiter. (v.l.n.r.): Gehörlosen-Instruktur Marco Speike, Ausbilderin Nicole Siedler, Gehörlosen-Sprecher Outman Machouai, Gehörlosen-Instruktur Chiritian Cosmin sowie Bernd Kollmer, Vertrauensmann der Schwerbehinderten.

So sagt man in Gebärdensprache “HALLO”: Bei Amazon kümmern sich sogenannte Instruktoren um die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. In Werne gibt es nun speziell geschulte Instruktoren für gehörlose Mitarbeiter. (v.l.n.r.): Gehörlosen-Instruktor Marco Seipke, Ausbilderin Nicole Siedler, Gehörlosen-Sprecher Outman Machouahi, Gehörlosen-Instruktor Chiritian Cosmin sowie Bernd Kollmer, Vertrauensmann der Schwerbehinderten.

90 Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten derzeit bei Amazon in Werne. 48 davon sind schwerbehindert, 14 gehörlos und vier Mitarbeiter sind schwerhörig. Viele von ihnen arbeiten bereits seit längerem im Logistikzentrum. Ab sofort gibt es in Werne speziell geschulte Instruktoren, die gehörlosen Mitarbeitern bei der Einarbeitung helfen.

Seit 2011 gibt es gehörlose Mitarbeiter in Werne. Bei der Integration gebe es zwar einiges zu beachten, sagt Bernd Kollmer, der Vertrauensmann für schwerbehinderte Mitarbeiter in Werne, aber: „Das ist alles machbar. Für gehörlose Mitarbeiter gibt es bei uns viele Einsatzbereiche, die sich sehr gut eignen und die ein sicheres Arbeiten ermöglichen.“ Dazu gehören beispielsweise stationäre Arbeitsplätze in der Warenannahme und -sortierung, aber auch die unterschiedlichen Packstationen. „Besonders verkehrsreiche Bereiche mit vielen Flurförderfahrzeugen oder Gabelstaplern sind weniger geeignet, weil unsere Mitarbeiter beispielsweise die Warntöne bei ankommenden Fahrzeuge nicht hören können. Sicherheit geht vor“, erklärt Bernd.

Die speziell ausgebildeten Instruktoren sind selbst gehörlos und helfen beim Anlernen und Einarbeiten neuer Mitarbeiter, die in ihrer Hörfunktion eingeschränkt sind. Auch beim Einarbeiten gehörloser Mitarbeiter, die an eine neue Station gewechselt haben, stehen sie zur Seite. Unterstützt werden sie von hörenden Instruktoren, die ebenfalls die Gebärdensprache beherrschen.

„Gerade bei speziellen Fachbegriffen in unserer Logistik sind die erfahrenen, gehörlosen Instruktoren eine große Hilfe”, sagt Bernd. Die Informationen via Gebärdensprache werden ergänzt durch visuelle Darstellungen. Wichtig sei aber vor allem die Praxis: Während der Einarbeitung lernen die gehörlosen Mitarbeiter wie auch ihre hörenden Kollegen die Arbeitsschritte genau kennen und führen diese nach einiger Übung schließlich eigenständig aus.

Spezielle Bewerbertage für Gehörlose

Das Logistikzentrum hat für Bewerber mit eingeschränkter Hörfunktion sogar einen speziellen Bewerbertag eingeführt, der von Gebärdensprachdolmetschern unterstützt wird. Die Manager und Abteilungsleiter, die mit Gehörlosen zusammenarbeiten, erhalten eine Amazon-interne Schulung der Gebärdensprache, um mit den Mitarbeitern kommunizieren zu können. „Wir setzen bei Mitarbeiterversammlungen oder ähnlichen Anlässen auch eine Technik ein, die es unseren gehörlosen Kollegen ermöglicht, auch aus größerer Distanz dem Gesprochenen zu folgen“, sagt Outman Machouahi, seit 2015 Sprecher der Gehörlosen bei Amazon in Werne.

Outman ist zwar selbst hochgradig schwerhörig, beherrscht aber neben der Gebärdensprache auch die Lautsprache, und zwar auf Deutsch und Marokkanisch. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie wichtig die Verständigung am Arbeitsplatz ist: „Viele meiner gehörlosen Kollegen können zwar von den Lippen lesen, aber wenn wir uns mit Gebärdensprache verständigen können, ist das eine Erleichterung.“

Bei der Einarbeitung neuer, gehörloser Kollegen dürfte dies in Zukunft ebenso sein. Mittlerweile gibt es in Werne bereits drei Instruktoren, die in Gebärdensprache dolmetschen können und die verschiedenen Ausbilder der Arbeitsbereiche bei der Einarbeitung gehörloser Mitarbeiter unterstützen. Dafür ist Amazon Werne sogar für einen Integrationspreis vorgeschlagen.

Schwerbehinderten-Vertrauensmann Bernd ist sehr zufrieden mit den Maßnahmen: „Unsere gehörlosen Kollegen haben sich sehr gut bei uns eingelebt. Wir haben nicht nur zuverlässige, fleißige Kollegen hinzugewonnen, sondern auch ganz tolle Menschen, die alles können – außer hören.“

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Früh übt sich, wer Schriftsteller werden will: Sonnenschule aus Unna-Massen punktet beim Kindle Storyteller Kids

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MVO_7533fffErstklässler können tolle Geschichten verfassen – das hat die 1a der Sonnenschule Unna-Massen beim Amazon-Schreibwettbewerb „Kindle Storyteller Kids“ am Standort Werne erfolgreich bewiesen. Sie setzte sich gegen zahlreiche, ebenfalls sehr kreative Beiträge aus der Umgebung durch. Im Logistikzentrum nahmen die Nachwuchsschriftsteller ihre Preise entgegen und erhielten außerdem eine exklusive Führung durch den größten deutschen Amazon-Logistikstandort.

„Max und der traumhafte Urlaub“ – so heißt die Gewinnergeschichte, die Kai Becker aus der 1a verfasst und mit der sich die Klasse beworben hat. „Wir haben im Klassenzimmer eine Box mit unterschiedlichen Gegenständen aufgestellt, aus der sich die Kinder Dinge nehmen konnten. So wollte ich ihre Phantasie anregen“, erzählt Annika Kirchhoff, Klassenlehrerin der 1a der Sonnenschule. Die Methode hatte offensichtlich Erfolg:  „Kai hat eine äußerst kreative und ausgefallene Geschichte geschrieben, die wir beim Amazon-Schreibwettbewerb eingereicht haben. Von dem Sieg sind seine Mitschüler und ich nun überwältigt, denn wenn gleich eine der ersten eigenen Geschichten in einem Buch veröffentlicht wird, ist das eine tolle Motivation für einen Erstklässler. Wir haben uns sehr gefreut.“

Dass die Erstklässler der Sonnenschule nicht nur talentierte Geschichtenschreiber, sondern auch -erzähler sind, haben sie bei der Preisverleihung im Amazon-Logistikzentrum in Werne unter Beweis gestellt. Kai und seine Klassenkameraden Sarah und Matthis haben gemeinsam mit Erfolgsautorin und Wettbewerbsjurorin Hannah Siebern die Gewinnergeschichte vorgelesen. „Gerade für eine erste Klasse ist es eine besondere Leistung, einen Schreibwettbewerb zu gewinnen“, sagt Hannah Siebern. Im Gespräch mit den Kindern bei der Siegerehrung verrät sie: „Ich habe selbst als Kind unheimlich gerne Geschichten geschrieben. Wenn man seine Liebe zum Schreiben schon so früh entdeckt, sollte man unbedingt dran bleiben.“

Die Erzählung des kleinen Nachwuchsautors wurde nun zusammen mit den Gewinnergeschichten der anderen Standorte in einem Buch veröffentlicht. Davon durfte jedes Kind ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Außerdem erhielt die 1a 30 Kindle Paperwhite sowie Gutscheine zum Herunterladen elektronischer Bücher im Wert von 1.750 Euro.

Über Kindle Fire durften sich auch Anette Haida und Maria Niesmann von der Lesewelt Werne freuen. „Wir haben die wichtige Arbeit der Lesewelt Werne bereits in der Vergangenheit mit Spenden unterstützt und freuen uns sehr, dass Vertreter der Organisation heute zur Preisverleihung in unser Logistikzentrum gekommen sind“, sagt Standortleiter Lars Krause, als er Anette Haida sechs Geräte für die Lesewelt Werne überreicht.

Die offizielle Schirmherrschaft für den Amazon-Schreibwettbewerb am Standort Werne hatten die Städte Bergkamen, Hamm, Selm und Werne gemeinsam übernommen. Bei der Preisverleihung gratulierten die Schirmherren Manfred Lindemann, Bürgermeister der Stadt Hamm, Lothar Christ, Bürgermeister von Werne, und Jutta Steiner, Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Selm den strahlenden Gewinnern. Besonderen Anlass zur Freude hatte Roland Schäfer, Schirmherr und Bürgermeister von Bergkamen: „Wir freuen uns sehr, dass die Gewinnerschule in diesem Jahr aus unserem Kreis kommt.“

Hier geht es zur Pressemitteilung und zum Bericht von lokalkompass.de über die Preisverleihung.

Neuer Weg der Familienförderung: Amazon führt den Familienbonus ein

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Katja Wilhelm Family BonusSeit knapp zwei Wochen ist Katja Wilhelm aus ihrer einjährigen Elternzeit zurück. Die 43-Jährige ist Mutter eines sechsjährigen Sohnes und einer 13 Monate alten kleinen Tochter. Die erfahrene Personalerin arbeitet seit zehn Jahren bei Amazon. Als „Senior Manager Employer Relations“ kümmert sie sich unter anderem um Themen wie Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter und positives Arbeitsumfeld. Wir haben sie zum neuen Familienbonus befragt, den es seit heute bei Amazon gibt. Die Sonderzahlungen wurden weltweit eingeführt und sorgen bei Familienzuwachs für zusätzliche finanzielle Unterstützung durch Amazon.

Katja, ab heute gibt es rückwirkend zum 1. April den Familienbonus bei der Geburt eines oder mehrerer Kinder für unsere Mitarbeiter: Warum wurde er eingeführt?

Jeder, der Kinder hat, kennt das ja aus eigener Erfahrung: Die Freude ist riesengroß, aber gleichzeitig kommen einige Kosten auf die Familie zu: Vom Kinderwagen, Kinderbettchen und jeder Menge Windeln bis zu Autositz und Babykleidung. Deshalb möchten wir die Mütter und Väter, die bei uns arbeiten, finanziell unterstützen. Mit dieser Art der Familienförderung gehen wir übrigens einen neuen Weg.

Gibt es viele Mütter und Väter, die bei uns arbeiten?

Oh ja: In den letzten fünf Jahren waren es mehrere Hundert. Darunter auch viele, die Elternzeit nutzen. Gerade auch bei frischgebackenen Vätern wird die Elternzeit immer selbstverständlicher. Auch für sie gibt es künftig den Amazon-Familienbonus.

Wie hoch ist der Familienbonus und wer kann ihn beantragen?

Unser Familienbonus besteht aus zwei Bestandteilen: Mütter können den sogenannten „Familienbonus I“ erhalten: Sie bekommen bei der Geburt ein halbes Bruttomonatsgrundgehalt als Bonus. Der Familienbonus II steht sowohl Vätern und Müttern zu: Reicht ein Elternteil Elternzeit ein, gibt es drei Viertel eines Bruttomonatsgrundgehalts als Bonus.

Was ist, wenn beide Elternteile bei Amazon arbeiten und Elternzeit nutzen möchten?

Wenn sowohl Väter als auch Mütter bei Amazon arbeiten, können auch beide den Familienbonus II erhalten, wenn sie Elternzeit beantragen. Wir haben das übrigens durchaus öfter, dass wir „Amazon-Babies“ haben, deren Mamas und Papas bei uns arbeiten!

Werden Familien noch auf andere Weise bei Amazon gefördert?

In unseren Logistikzentren gibt es beispielsweise spezielle Familienschichten. Das sind Schichten, die morgens etwas später beginnen, sodass unsere Mitarbeiter vorher ihre Kinder zum Kindergarten bringen können. Die Schichtzeiten sind dabei immer gleich, das heißt, es gibt kein Rotieren von Früh- zu Spätschicht.

Katja, du bist selbst zweifache Mutter und seit kurzem aus der Elternzeit zurück: Wie hast du diese spannende Zeit erlebt?

Ich bin mit Herz und Seele Mutter. Einen großen Teil der Erstausstattung hatte ich noch von unserem ersten Sohn aufgehoben. Das war sehr hilfreich. Und was toll ist: An unserem Standort gibt es viele Mütter und Väter. Wir tauschen nicht nur reichlich Erfahrungen, sondern auch Kinderkleidung und ähnliches untereinander aus!

Tag der Logistik: Staatssekretärin Dorothee Bär eröffnet Ausstellung zu Innovationen im Amazon-Logistikzentrum

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Dorothee Bär mit Standortleiter Norbert Brandau  (li) und Thomas Fehling (re), dem Bürgermeister von Bad Hersfeld

Dorothee Bär mit Standortleiter Norbert Brandau (li) und Thomas Fehling (re), dem Bürgermeister von Bad Hersfeld

Am heutigen bundesweiten Tag der Logistik besuchte Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, das Amazon-Logistikzentrum in Bad Hersfeld. Im Rahmen ihres Rundgangs eröffnete sie zusammen mit dem Standortleiter Norbert Brandau die neue Ausstellung “Innovationen sind unsere DNA”, die ab sofort in Bad Hersfeld und allen weiteren Amazon-Logistikzentren zu sehen sein wird. Am Standort Bad Hersfeld beschäftigt Amazon 3700 Mitarbeiter, davon fast 80 % unbefristet.

„Amazon ist herausragend in seiner Logistik und beweist jeden Tag aufs Neue seine hohen Servicestandards“, sagte die Staatssekretärin während des Besuchs. Die Logistikprozesse würden immer schneller, effizienter und kundenorientierter: „Es sind die  Innovationen, die darüber entscheiden, wie erfolgreich ein Geschäftsmodell ist.“  Gleichzeitig unterstrich Dorothee Bär die Bedeutung der Logistik als drittstärkster Wirtschaftszweig in Deutschland und warb für Nachwuchskräfte:  „Logistik ist spannend und abwechslungsreich. Für junge Nachwuchskräfte bietet sich  die Chance, den Wandel zur Logistik 4.0 an vorderster Stelle mit zu gestalten.“

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Mit der neu eröffneten Poster-Ausstellung will Amazon auf die Bedeutung von Innovationen und Technologie in den Logistikzentren hinweisen. Konkrete Beispiele aus den Prozessen in den Logistikzentren zeigen, wo Technologie Mitarbeiter unterstützt, wie sich daraus die Berufsbilder in der Logistik erweitern und wie Kunden davon profitieren.

Hier hat das Bundesministerium die Pressemeldung zum Tag der Logistik veröffentlicht.

Hier gibt es alle Informationen zum Tag der Logistik auf einer Sonderseite der Bundesvereinigung Logistik (BVL) .

Immobilienexperten der Hochschule Fresenius zu Gast bei Amazon in Koblenz

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Das Amazon-Logistikzentrum in Koblenz hat eine Fläche von 110.000 m².

Das Amazon-Logistikzentrum in Koblenz hat eine Fläche von 110.000 m².

Der Expertenkreis Logistikimmobilien der Hochschule Fresenius besuchte das Amazon-Logistikzentrum in Koblenz und diskutierte dort die Anforderungen des E-Commerce an Logistikimmobilien. Besprochen wurden bei der Arbeitskreistagung zum Thema „Logistikimmobilie und Online-Handel“ auch die neusten Trends der Digitalisierung und wie sie im Online-Handel genutzt werden können. Prof. Dr.-Ing. Armin Bohnhoff, Studiendekan für Logistik und Handel an der Hochschule Fresenius in Idstein und Dipl.-Ing. Peter Salostowitz, Dozent für Standort- und Immobilienmanagement an der Hochschule Fresenius haben im Fachmagazin LogReal.direkt über die Führung und die anschließende Gesprächsrunde berichtet. Mit freundlicher Genehmigung der Autoren veröffentlichen wir den Text ausschnittsweise.

Die Besichtigung der rund 110.000 m² großen Halle – dies entspricht ca. 17 Fußballfeldern – war beeindruckend. Die anschließende Diskussion war zunächst geprägt durch die Unmenge von Artikeln in den einzelnen Hallenbereichen. Die Philosophie der chaotischen Lagerhaltung führt dazu, dass in zwei Meter hohen Regalen die Ware in Fächern gelagert wird. Durch die Waren-Entnahme entstehende „Lücken“ können sofort wieder gefüllt werden. Dieses Lagerhaltungsprinzip reduziert Wege, optimiert die Auslastung und vermeidet „Fehl-Kommissionierungen“. Es zeigt aber auch, dass die Logistik, so wie sie bei Amazon betrieben wird, Hallen mit einer Raumhöhe von nur drei bis vier Metern nutzen kann. Dies kann eine Renaissance von „alten“ bestehenden Logistikhallen bedeuten.

Bei der Besichtigung wurde klar, dass Amazon in die Arbeitsplätze und in die Mitarbeiter investiert. So wurde von Amazon in der anschließenden Diskussion berichtet, dass der Einstiegslohn bei mindestens 10 Euro, der Durchschnitt bei 10,40 Euro liege und somit deutlich über Mindestlohn bezahlt werde. Aber es geht nicht nur um die Bezahlung, sondern auch um die Arbeitsbedingungen. Amazon hat in den europäischen Logistikzentren 40 Millionen Euro für Klimaanlagen ausgegeben. Flankiert werden diese Aktionen von Gesundheitstagen und einem neuen Restaurant-Konzept. Darüber hinaus werden die Laufwege der Mitarbeiter optimiert, um deren Belastung zu reduzieren.

Als Zusammenfassungen der Expertenkreissitzung im Hinblick auf die Anforderungen des E-Commerce an die Logistikimmobile sind folgende Punkte zu nennen: Es wird nicht nur einen E-Commerce-Immobilientyp geben; Logistikkonzepte wie Same-Day-Delivery werden Satellitenstandorte in Ballungsräumen erfordern. Eine chaotische Lagerhaltung von „kleinvolumiger Ware“ erfordert für den Logistikprozess Geschosshöhen von „nur“ drei bis vier Metern. Die „Letzte Meile“ bleibt die Herausforderung der Branche.

Für Amazon bilden Innovationen die Unternehmens-DNA. In der Logistik bedeutet das, bestehende Prozesse kontinuierlich zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verbessern – für Amazon-Kunden und für die Mitarbeiter. Amazon begegnet den Anforderungen der Branche beispielsweise mit dem Angebot der Gratis Same-Day Lieferung für Prime-Mitglieder. Nähere Informationen dazu gibt es in der Pressemitteilung.

Hier geht es zum vollständigen Bericht, der im Fachmagazin LogReal.direkt über den Besuch bei Amazon Koblenz erschienen ist.

Bundestagsabgeordneter Dr. Dietmar Bartsch bei Amazon in Koblenz

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Der Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE im Bundestag, Dr. Dietmar Bartsch, sprach im Logistikzentrum in Koblenz mit Vertretern des Betriebsrates und dem Standortleiter Nikolai Lisac.

Der Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE im Bundestag, Dr. Dietmar Bartsch, sprach im Logistikzentrum in Koblenz mit Vertretern des Betriebsrates und dem Standortleiter Nikolai Lisac.

Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, war Anfang März zu Gast im Amazon-Logistikzentrum in Koblenz und traf dabei Standortleiter Nikolai Lisac und Vertreter des Betriebsrates zu Gesprächen. Im Rahmen einer Standorttour bekam Dr. Bartsch einen Einblick in die logistischen Prozesse bei Amazon Koblenz und konnte sich ein Bild von den Arbeitsplätzen der rund 1.500 Mitarbeitern machen.

Zum Auftakt informierte Nikolai Lisac den Bundestagsabgeordneten über das Unternehmen Amazon und den Standort Koblenz. Themen waren dabei neben der vom Land Rheinland-Pfalz ausgezeichneten Beschäftigung von schwerbehinderten Mitarbeitern auch das Engagement der Koblenzer in der Flüchtlingskrise. Am Standort sind aktuell 27 Asylbewerber beschäftigt. Dies wurde durch die Zusammenarbeit mit der Caritas in Koblenz und der Agentur für Arbeit ermöglicht. Seit der Eröffnung des Logistikzentrums vor dreieinhalb Jahren konnten rund 1.500 Arbeitsplätze geschaffen werden. 90 Prozent der Mitarbeiter sind in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis beschäftigt. Über 50 Prozent der Mitarbeiter kommen aus dem zweiten und dritten Arbeitsmarkt.

Während einer Führung durch das Logistikzentrum kam Dietmar Bartsch ins Gespräch mit Mitarbeitern und interessierte sich dabei vor allem für das Prinzip der ‚chaotischen Lagerhaltung‘ – Amazon lagert die Artikel immer dort, wo gerade Platz ist. Zum Abschluss der Standorttour erklärte Lisac dem Gast die Prozesse an einer der Packstationen.
An den Standorten Graben, Bad Hersfeld und Koblenz können Interessierte im Rahmen des Programms „Amazon besuchen“ an Führungen teilnehmen und einen Einblick in die spannende Welt der Amazon-Logistik erhalten. Seit dem Start von „Amazon besuchen“ im Frühjahr 2015 haben 1.600 Personen die Chance genutzt und die Standorte besichtigt. Gruppen und Einzelpersonen können sich unter www.amazon.de/amazon-besuchen für Besucherführungen anmelden.

Weitere Informationen zur Auszeichnung des Amazon-Logistikzentrums Koblenz mit dem Zukunftszertifikat der Agentur für Arbeit finden Sie in dieser Pressemitteilung.