Amazon besuchen – US-Generalkonsul Kevin Milas lobt eine „großartige Initiative“

,
Amazon Regional Direktor Armin Cossmann führt die Besucher durch die Gänge des Logistikszentrums.

Amazon Regional Direktor Armin Cossmann führt die Besucher durch die Gänge des Logistikszentrums.

Das Logistikzentrum „FRA3“ in Bad Hersfeld öffnet seine Tore für interessierte Besucher, die mehr über die Vorgänge und Prozesse bei Amazon erfahren möchten. Nach Koblenz und Graben startet nun auch in Bad Hersfeld das offizielle Besichtigungsprogramm „Amazon besuchen“. Was passiert nach dem Klick auf „Jetzt kaufen“? Das erfahren die Teilnehmer der Führungen ab sofort auch am größten deutschen Amazon-Standort. Die Anmeldung ist unter www.amazon.de/amazon-besuchen möglich.

Zur Auftaktveranstaltung von „Amazon besuchen“ konnte sich das Logistikzentrum in Bad Hersfeld über hochkarätige Gäste wie den US-Generalkonsul aus Frankfurt am Main, Kevin Milas, freuen. Dieser war begeistert von der „großartigen Initiative“ des Unternehmens, interessierten Kunden, Freunden und Familienangehörigen der Mitarbeiter Einblicke in die Prozesse des Logistikzentrums zu ermöglichen. „Sich mit eigenen Augen davon zu überzeugen, wie es in den Logistikzentren aussieht, und was im Einzelnen geschieht, damit Amazon sein Versprechen blitzschneller Lieferung einhalten kann“, findet der Konsul eine gute Gelegenheit, mehr über das Unternehmen Amazon zu erfahren.

Neben ihm zählten der Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich (CDU), der Kreisbeigeordneten Heinz Schlegel als Vertreter des Kreisausschusses Hersfeld-Rotenburg, der erste Stadtrat von Bad Hersfeld Dr. Rolf Göbel (SPD) in Vertretung für Bürgermeister Thomas Fehling (FDP) und Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg zu den Teilnehmern der ersten offiziellen Besucherführung. Amazon Regional Direktor Armin Cossmann und Standortleiter Norbert Brandau führten die Besucher durch das Logistikzentrum.

Die Familie von Amazon Mitarbeiterin Nebahat nahm an der ersten offiziellen Besucherführung in FRA3 teil.

Die Familie von Amazon Mitarbeiterin Nebahat nahm an der ersten offiziellen Besucherführung in FRA3 teil.

Auch Familienangehörige der Amazon Mitarbeiter wie Anton Schäfer nahmen an den Führungen teil. Er stattete gemeinsam mit Tochter Hayat seiner Frau Nebahat, die in „FRA3“ arbeitet, einen Besuch ab. Von der Führung war er begeistert: „Es war einfach super, aufschlussreich und interessant.“ Das Logistikzentrum sei „einfach riesig“.

Der General Manager von „FRA3“ Norbert Brandau ist guter Dinge und erklärt: „Hersfeld ist mit seinen beiden Logistikzentren der älteste deutsche Logistikstandort. Wir sind besonders stolz, dass wir der interessierten Öffentlichkeit auch hier Einblicke in die Prozesse nach dem Klick auf ‚Jetzt kaufen‘ geben können“. Zu einer Führung kann man sich unter www.amazon.de/amazon-besuchen anmelden. Der Eintritt ist ab sechs Jahren möglich und kostenlos. Auch Steve Harman, als EU Director Operations verantwortlich für die deutschen Logistikzentren, ist zuversichtlich und freut sich auf interessierte Besucherströme. „Wir sind sicher, dass auch in Bad Hersfeld unser Angebot auf regen Zuspruch stoßen wird.“

Hier gibt es die Pressemitteilung zum Start der Besucherführungen in Bad Hersfeld.

  • Erste Führung durch das Logistikzentrum in Bad Hersfeld für Lokalpolitiker und Medienvertreter
  • Kevin C. Milas, US-Generalkonsul in Frankfurt am Main (Mitte) neben Dr. Rolf Göbel, erster Stadtrat von Bad Hersfeld (rechts) und Norbert Brandau, Standortleiter von FRA3.
  • Heinz Schlegel, Beigeordneter des Kreisausschusses Hersfeld-Rotenburg, Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich und Norbert Brandau, Standortleiter in FRA3 (v.l.n.r.), bei der Auftaktveranstaltung von Amazon besuchen in Bad Hersfeld.
  • Familienangehörige und Freunde der Amazon Mitarbeiter nahmen an den ersten offiziellen Besucherführungen teil.
  • Das Mädchen hat beim Einpacken der Produkte sichtlich Spaß.
  • Die Kinder durften sich bei den Besucherführungen an den Packstationen ausprobieren.

Ein Wochenende – zwei Firmenläufe: Mitarbeiter laufen für Amazon Koblenz und Amazon Pforzheim

,
Nach dem Lauf feierten die Mitarbeiter des Logistikzentrums Koblenz ihre gute Platzierung im Amazon Zelt.

Nach dem Lauf feierten die Mitarbeiter des Logistikzentrums Koblenz ihre gute Platzierung im Amazon Zelt.

64 Mitarbeiter der Koblenzer und Pforzheimer Logistikzentren sind bei Firmenläufen in ihrer Region für Amazon angetreten. Beim Koblenzer münz firmenlauf und beim Pforzheimer Citylauf haben die Mitarbeiter Distanzen von bis zu 10 Kilometern mit Bravour gemeistert.

Seit der Eröffnung des Logistikzentrums im Oktober 2012 ist Amazon Koblenz beim münz firmenlauf am Start. Auch dieses Jahr war das Amazon Team wieder dabei und erreichte von insgesamt 886 Laufgruppen Platz 75. Anschließend ließen die Läufer den Sommertag in gemütlicher Runde und mit kühlen Getränken im Amazon Zelt ausklingen. „Ich finde es eine tolle Gelegenheit, um außerhalb des Betriebes gemeinsam Zeit zu verbringen. Man lernt sich und die Familien der Kolleginnen und Kollegen besser kennen“, sagt Simon Unglaube, Teamkapitän und Area Manager bei Amazon in Koblenz.

In Pforzheim haben 24 Mitarbeiter für das Amazon Team die Strecke durch die Innenstadt absolviert. Iwona Fulas und Lukasz Komosinski kamen dabei auf den vierten bzw. fünften Platz beim 4,4 km Lauf. Annika Tschan, Rezeptionistin in Pforzheim, hat die Teilnahme für ihre Kollegen organisiert: „Wir hatten eine super Stimmung im Team und sind nicht nur auf unsere beiden Spitzenläufer stolz, sondern auf alle unsere Mitarbeiter, die beim Citylauf gestartet sind. Toll war, dass Kollegen die Amazon Läufer mit Obst und Getränken versorgt und die Sportler angefeuert haben.“

  • Die Läufer des Logistikzentrums in Pforzheim beim Citylauf
  • Die Stimmung der Läufer war spitze.
  • Im Amazon Zelt warteten kühle Getränke auf die Sportler.
  • Amazon Mitarbeiter Peter war beim münz firmenlauf in Koblenz am Start.
  • Das Team Amazon erreichte beim münz firmenlauf Platz 75.
  • Das Amazon Team beim münz firmenlauf in Koblenz

Amazon Wiesn Fest in Bad Hersfeld diente gutem Zweck

,
Paul Niewerth, Standortleiter des ältesten Amazon Logistikzentrums FRA1 in Bad Hersfeld, übergab den Spendenscheck an "Kleine Helden".

Paul Niewerth, Standortleiter des ältesten Amazon Logistikzentrums “FRA1″ in Bad Hersfeld, übergab den Spendenscheck an “Kleine Helden”.

Das jährliche Sommerfest der Hersfelder Logistikzentren diente nicht nur dem Feiern, sondern auch einem guten Zweck. „Die Mitarbeiter von ‚FRA1‘ und ‚FRA3‘ haben entschieden, je 1.500 € an das Kinder- und Jugendhospiz Kleine Helden in Hünfeld sowie an den Förderverein Medikids des Bad Hersfelder Klinikums für Kinder- und Jugendmedizin zu spenden.“, sagt Paul Niewerth, Standortleiter des Logistikzentrum „FRA1“ in Bad Hersfeld.

Rund 4.000 Gäste – Amazon-Mitarbeiter und ihre Familien – sind zur „Amazon Wiesn“ auf dem Areal des Motorsportclubs gekommen. Dieses wurde kurzerhand zum Festgelände umfunktioniert. Nach PS-starken Maschinen suchte man vergebens, stattdessen befanden sich auf dem Gelände des Sportvereins Fahrgeschäfte, ein Bierzelt und mehrere Imbissstände. Zwei Livebands sorgten für Oktoberfeststimmung und auch für die Kleinen wurde von Kinderschminken über Bullriding viel geboten.

Den Erlös des Sommerfests spendeten die Logistikzentren an das Kinder- und Jugendhospiz „Kleine Helden“ in Hünfeld sowie an den Förderverein „Medikids“ des Bad Hersfelder Klinikums für Kinder- und Jugendmedizin. Vertreter der beiden Organisationen nahmen die Spendenschecks von den Standortleitern der beiden Logistikzentren „FRA1“ und „FRA3“ entgegen. Dr. Gedeon Diab von den Medikids: „Wir freuen uns sehr über die Spende, die den kleinen Patienten das Leben etwas leichter machen wird.“ Das Geld trage dazu bei, Projekte wie das Kinderfest oder den geplanten Kinderspielplatz zu unterstützen. „Aber auch für medizinische Anschaffungen, die ansonsten nicht möglich wären, setzen wir die Gelder ein“, erläuterte der langjährige Klinikchef und Mitgründer der Medikids.

Auch für den dritten Vorsitzenden der Kleinen Helden, Steffen Tost, steht die Hilfe für erkrankte Kinder und Jugendliche im Vordergrund: „Wenn Kinder lebensbegrenzt erkranken oder sogar sterben, ist das Leid in der Familie sehr groß. Unsere Arbeit setzt in der Betreuung und Unterstützung der Kinder und ihrer Familien an. Ohne Spenden wäre diese Arbeit nicht möglich.“ Das Kinder- und Jugendhospiz Kleine Helden aus Hünfeld wird in naher Zukunft weitere Geschäftsräume in Bad Hersfeld eröffnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Medikids und die Kleinen Helden unterstützen können. Das sind zwei ganz besondere Organisationen mit einem sehr besonderen Engagement“, erläuterte Paul Niewerth, Standortleiter des ältesten Amazon Logistikzentrums „FRA1“ in Bad Hersfeld.

Norbert Brandau, Standortleiter von FRA3, bei der symbolischen Spendenübergabe an Dr. Gedeon Diab von den Medikids.

Norbert Brandau, Standortleiter von “FRA3″, bei der symbolischen Spendenübergabe an Dr. Gedeon Diab von den “Medikids”.

Die Hersfelder Logistikzentren unterstützen lokale gemeinnützige Organisationen im Rahmen ihres „Amazon Gemeinsam“-Programmes. Norbert Brandau, Standortleiter von “FRA3″: „Unser Engagement hier in Bad Hersfeld hat viele Gesichter. Wir unterstützen vor allem dort, wo unsere Mitarbeiter leben.“ Unter anderem hatten die beiden Logistikzentren in Bad Hersfeld in diesem Jahr der Kindertagesstätte Werraspatzen in Treffurt, der Jugendfeuerwehr Frauensee, dem VFB 1919 Vacha, dem Haus der Entdecker in Kaltennordheim oder den Tierfreunden Malsfeld Spenden zukommen lassen.

Die ausführliche Pressemitteilung zum Sommerfest gibt es hier.

Das war der Prime Day in den Amazon Logistikzentren

,


Tausende unserer Mitarbeiter in den mittlerweile 28 europäischen Amazon Logistikzentren haben am Prime Day dafür gesorgt, dass die Millionen an Bestellungen rechtzeitig die Kunden erreichen. Wir sagen Danke und stellen einige von ihnen im Video vor.

Zum ersten Mal und pünktlich zum 20. Geburtstag feierte Amazon am 15. Juli weltweit den Prime Day. An diesem globalen Shopping-Event konnten Amazon-Prime-Mitglieder aus aller Welt aus tausenden Angeboten mit bis zu 50 Prozent Rabatt auswählen.

Wie es am gestrigen Prime Day hinter den Kulissen unserer Logistikzentren aussah, zeigen wir in einem Video. Christoff, Cornelius, Elvira, Markus, Sarah und Zeliha erzählen, was der Prime Day für sie bedeutet und wie sie ihre Arbeit an diesem besonderen Tag erlebt haben.

Prime Day in den Logistikzentren

,


Zum ersten Mal und pünktlich zum 20. Geburtstag feiert Amazon am 15. Juli weltweit den Prime Day: ein globales Shopping-Event mit tausenden Angeboten mit bis zu 50 Prozent Rabatt für Prime-Mitglieder überall auf der Welt. An diesem besonderen Shopping-Tag gibt es allein auf Amazon.de über 3.000 Angebote exklusiv für Prime-Mitglieder.

Der heutige Prime Day ist weltweit für uns alle bei Amazon ein besonderer Event. Auch in den Logistikzentren haben wir uns gut vorbereitet, um das Amazon-Kundenversprechen an einem solchen Tag, an dem wir eine besonders große Nachfrage erwarten, einhalten zu können. Tausende von Mitarbeitern in den mittlerweile 28 europäischen Logistikzentren sorgen für den Versand von Millionen von Bestellungen am Prime Day – und sie werden von hochleistungsfähigen Logistiksystemen und ausgereifter Technologie unterstützt, die ihnen die Arbeit erleichtern. Natürlich gibt es auch an einem solchen Tag Zeit für Pausen: für alle Mitarbeiter gibt es als kleines Dankeschön ein Arbeitsessen und an den meisten Standorten Verlosungsaktionen.

So sieht es heute in den Amazon Logistikzentren aus

Wir danken allen unseren Mitarbeitern in den Logistikzentren, die den Prime Day zu einem besonderen Tag für Amazon-Kunden machen. In unsere Bildergalerie zeigen wir Eindrücke des heutigen Tages aus den Amazon Logistikzentren Brieselang, den beiden Zentren in Bad Hersfeld sowie Graben bei Augsburg, Koblenz, Leipzig, Werne und Pforzheim.

  • Eine Pickerin im Amazon Logistikzentrum in Leipzig am Prime Day
  • Auch dieser Mitarbeiter aus Leipzig darf sich über einen Amazon-Gutschein freuen.
  • Zwei der Gewinner der Verlosungsaktion in Leipzig.
  • Der Amazon-Gutschein wird an eine Gewinnerin der Verlosung in FRA3 überreicht.
  • Eine Mitarbeiterin des Logistikzentrums in Brieselang beim Verpacken eines Produktes.
  • Ein Mitarbeiter des Logistikzentrums FRA3 in Bad Hersfeld freut sich über seinen Amazon-Gutschein.
  • Ein Mitarbeiter in Werne genießt sein Gratis-Eis in der Pause.
  • Mitarbeiter der Amazon Logistikzentren in Werne am Prime Day
  • Elvira, Mitarbeiterin im Amazon Logistikzentrum in Pforzheim
  • Ein Mitarbeiter in Graben beim Verpacken der Bestellungen am Prime Day
  • Diese Mitarbeiterin aus Graben und tausende ihrer Kollegen in den mittlerweile 28 europäischen Logistikzentren sorgen für den Versand von Millionen von Bestellungen am Prime Day.
  • Die Mitarbeiter in Koblenz genießen das kostenlose Mittagessen am Prime Day.
  • Auch in Koblenz gab es bei einer Verlosung Amazon-Gutscheine zu gewinnen.
  • Zeliha ist Packerin bei Amazon in Pforzheim
  • Chris Nussbaum, Kantinenchef in Pforzheim, gibt das gratis Arbeitsessen für die Mitarbeiter aus.
  • Rezeptionistin Birgit verteilt in Pforzheim das Gratis-Eis an die Mitarbeiter.
  • Drei der Gewinner der Gutscheinverlosungen am Prime Day.
  • Im Logistikzentrum FRA1 verpackt eine Mitarbeiterin einen Amazon Fire Stick, den Dauer Prime Artikel am 15. Juli 2015.
  • In FRA1 entnimmt eine Mitarbeiterin den ersten Prime Artikel auf Amazon.de, die Blu-ray Dracula Untold, aus dem Regal.
  • Cornelius Vetter ist sogenannter Cartrunner im Amazon Logistikzentrum in Pforzheim.

Machine Learning in der Logistik – wenn Maschinen die menschliche Arbeit erleichtern

,

In den Auftragsabwicklungssystemen finden die Mitarbeiter alle Informationen zur Bestellung.

Dr. Ralf Herbrich leitet das Amazon Development Center in Berlin. Das Zentrum unterstützt die Amazon-Gruppe mit einem Team von Wissenschaftlern und hochqualifizierten Entwicklern unter anderem im Bereich Machine Learning. Wir haben ihn befragt, wie Computer lernen und wie Machine Learning die Arbeit in der Logistik erleichtert.

Ralf, „Machine Learning“ klingt spannend – kannst du uns kurz erklären, was das ist?

Im Amazon Development Center in Berlin forschen und entwickeln wir zum Thema Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Wir befassen uns mit der Frage, wie Maschinen Routineaufgaben erlernen können, indem sie gängige Muster erkennen. Machine Learning steht in engem Zusammenhang zu künstlicher Intelligenz: Erfahrungen bzw. Daten werden in die Software eingespeist, das Programm ist dabei in der Lage, eigene Schlüsse aus den Eingabedaten zu ziehen. Im Bereich Logistik kommt der Input für den Computer aus den Erfahrungen unserer Kunden sowie der Mitarbeiter in den Logistikzentren.

ralf

Dr. Ralf Herbrich leitet das Amazon Development Center in Berlin.

Wie verbessert das die Logistikaktivitäten von Amazon?

Logistik ist äußerst komplex. Wenn Kunden bestellen, setzt das im Hintergrund zahlreiche Abläufe in Gang, um schnell und effizient liefern zu können. Wie wählen wir beispielsweise den Karton mit der idealen Größe, sodass ein Produkt sicher zum Kunden kommt – aber ohne überflüssiges Verpackungsmaterial? Das ist insbesondere dann schwer, wenn eine Bestellung aus vielen verschiedenen Artikeln besteht. Und wie treffen wir diese Entscheidung schnell? Die Antwort ist: Indem wir ein Programm die richtige Verpackungsgröße vorhersagen lassen.

Aber woher weiß das Programm, welche Verpackung am besten passt?

Hier kommen Mitarbeiter und Kunden ins Spiel. Die Kunden geben beispielsweise Feedback zur Verpackung, und Mitarbeiter tragen Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit bei. All das fließt in die Software ein, zusätzlich zu anderen Informationen wie etwa Eckdaten zu jedem Produkt: Höhe, Länge, Breite und Gewicht. In den Daten erkennt die Software Muster und wählt auf dieser Grundlage die richtige Verpackungsgröße. Dank dieses Prozesses verbrauchen wir viel weniger Verpackungsmaterial. Das ist natürlich bequem für unsere Kunden, aber es ist auch besser für die Umwelt.

Was kann Machine Learning in der Logistik sonst noch leisten?

Die Amazon-Logistikzentren sind bekannt dafür, zahllose unterschiedliche Produkte auf Lager zu haben. Alle Waren in den Logistikzentren müssen beim Verkäufer bestellt werden und auf viele Logistikzentren verteilt werden. Und auch hier werden intelligente Software-Prozesse eingesetzt.

Ich nehme mal Schuhe als Beispiel, sagen wir, die neuesten Sneakers. Es wäre ziemlich umständlich, wenn für jedes einzelne Logistikzentrum eine eigene Bestellung beim Hersteller der Schuhe aufgegeben werden müsste. Deshalb erfolgt das zentral für alle Logistikzentren. Und die Bestellung enthält die genaue Zahl der Schuhe, die jedes einzelne Logistikzentrum benötigt.

Und wir wissen, wie viele neue Sneakers an welches Logistikzentrum gehen …

… auf Grundlage von Daten aus Erfahrungswerten. Daraus wird eine „regionale Prognose“ errechnet. Das bedeutet, dass zum Beispiel in einer Großstadt die Nachfrage nach den neuesten Sneakers höher sein könnte als in ländlichen Gegenden. Die Logistikzentren in unmittelbarer Nähe zu Großstädten bekommen dann mehr Sneakers geliefert als solche, die vor allem den ländlichen Raum beliefern.

Du hast davon gesprochen, dass Mensch und Maschine Seite an Seite arbeiten. Können wir zum Abschluss noch ein wenig darüber erfahren?

Natürlich, das ist ja ein ganz wichtiges Thema. Ich bin Wissenschaftler und meine Kollegen und ich forschen im Development Center daran, wie Maschinen selbstständig lernen können, so dass Prozesse automatisch verbessert werden. Für uns Menschen ist es völlig natürlich, aus unseren Erfahrungen zu lernen. Warum sollte Software das nicht auch können? Wenn das funktionieren soll, brauchen wir die Mitarbeiter der Logistikzentren, die Kunden und die Software-Entwickler. Woher sollte die Erfahrung kommen? Wer würde den Algorithmus entwickeln? Und wer würde die unterschiedlichen Produkte, die eine Bestellung umfassen kann, beispielsweise ein Kanu, eine Nagelfeile und eine Waschmaschine, zusammenstellen und aus dem Lager entnehmen? Das alles tun Menschen. Die Technologie ist dazu da, uns das Leben und Arbeiten leichter zu machen – den Mitarbeitern im Logistikzentrum und den Kunden.

Duales Studium und Ausbildung bei Amazon

,

Rozenn Schäfer ist Senior Training Manager bei Amazon und für die Trainingsabteilungen aller deutschen Logistikzentren verantwortlich.

48 Azubis und 40 Studenten/-innen dualer Studiengänge werden derzeit in den  Amazon Logistikzentren ausgebildet. Rozenn Schäfer ist Senior Training Manager und für die Trainingsabteilungen aller deutschen Logistikzentren verantwortlich. Im Gespräch erzählt sie von den vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Amazon.

Rozenn, knapp 90 junge Menschen machen derzeit eine Ausbildung oder ein duales Studium in den Amazon Logistikzentren. Welche Ausbildungswege werden denn angeboten?

In Deutschland bieten wir zurzeit mehrere Ausbildungen und zwei duale Studiengänge an, darunter zur Fachkraft für Lagerlogistik, zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration oder Anwendungsentwicklung. Bei den dualen Studiengängen gibt es beispielsweise BWL mit Schwerpunkt Handel/Logistik oder Personalwirtschaft und -dienstleistung. Der Schwerpunkt unseres Ausbildungs- und Studienprogramms liegt eindeutig auf der Logistik. Rund 80 Prozent unserer Studenten und Azubis sind dort tätig.

Wie unterscheiden sich die Ausbildungen von Studenten und Azubis?

Die größten Unterschiede liegen in den inhaltlichen Schwerpunkten. Während die Studierenden sich vor allem mit Projektmanagement und Führungsstrategien beschäftigen, lernen Auszubildende in erster Linie die Prozesse eines Logistikzentrums kennen.

Gibt es eigentlich mehr Männer oder mehr Frauen bei Euren Auszubildenden bzw. Studenten?

Bei den dualen Studenten haben wir bereits ein ganz ausgeglichenes Verhältnis von jungen Männern und Frauen. In den Logistik-Ausbildungsberufen sind ein Drittel Frauen, in der IT haben wir nur eine Auszubildende. Wir finden es sehr wichtig, noch mehr Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Der bundesweite Girls Day, an dem Mädchen in so genannte Männerberufe schnuppern können, ist beispielsweise eine der Initiativen, die wir bei Amazon  fördern. Mädchen sind genau so geeignet für technische Berufe wie Jungs, sie müssen sich nur etwas mehr zutrauen.

Wo sucht ihr nach Bewerbern?

Das passiert vor allem auf Messen und durch interne Stellenausschreibungen. Außerdem können sich interessierte Mitarbeiter direkt an unsere Trainingsteams wenden. Und dann gibt es natürlich unsere Website, wo man unter dem Punkt „Karriere“ Informationen zu allen Ausbildungswegen findet.

Was sollten die Bewerber für eine Ausbildung oder einen Dualen Studiengang bei Amazon mitbringen?

An erster Stelle steht eindeutig die Motivation und die Lust, Neues zu lernen. Man sollte sich in einer sich stetig ändernden Arbeitsumgebung wohlfühlen. Wer das mitbringt, ist schon
einen guten Schritt weiter.

Wie sehen die Karrieremöglichkeiten für Absolventen der dualen Studiengänge aus?

Unser Ziel ist es, die Studenten nach ihrem Abschluss langfristig an unser Unternehmen zu binden. Das gelingt uns in der Regel ganz gut.

Weitere Informationen gibt es in der aktuellen Ausbildungsbroschüre von Amazon.