Christian Dülfer, Standortleiter “FRA1″ Bad Hersfeld: “Kein Tag ist wie der andere”

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Dülfer Christian 006Seit Juli 2016 leitet Christian Dülfer das Amazon Logistikzentrum „FRA1“ in Bad Hersfeld. Vor 17 Jahren wurde der Standort eröffnet, seit zehn Jahren arbeitet Christian bereits dort. „Kein Tag ist wie der andere“, verrät der 40-Jährige im Interview.

Christian, wie kamst du vor zehn Jahren zu Amazon?

Ich habe ursprünglich eine Ausbildung als Speditionskaufmann gemacht, und im Anschluss Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert. Danach habe ich mehrere Jahre in Köln bei einem großen Druckfarbenhersteller gearbeitet. Damals habe ich in einer Anzeige gelesen, dass Amazon Leute in Bad Hersfeld sucht. Ich komme ja aus dem benachbarten Landkreis Schwalm-Eder, hätte aber nie gedacht, dass es mich wieder dorthin verschlägt. Aber so kam es: Ich habe mich beworben und wurde als Area Manager, so nennt man bei uns Abteilungsleiter, eingestellt.

Wie wird man bei Amazon Standortleiter?

Meine Laufbahn ist eigentlich ganz typisch für Amazon. Ich habe zuerst die Basis durchlaufen und in allen Bereichen gearbeitet, die typische Logistikprozesse widerspiegeln. Vom Wareneingang bis Warenausgang, von der Früh- bis in die Spätschicht: Man lernt alles kennen. Im Laufe der Jahre hat sich mein Verantwortungsbereich immer mehr erweitert bis mir im letzten Jahr die vorläufige Leitung für unseren Standort übertragen wurde. Eher untypisch ist, dass man dabei am selben Standort bleibt, so wie das bei mir der Fall ist. Das hat sich einfach so ergeben.

Was verbindet dich mit Bad Hersfeld?

Ich bin kein Großstadtmensch. Ich bin gerne draußen in der Natur mit unserem Hund und ich fotografiere sehr gerne. Dazu hat man hier reichlich Gelegenheit. Ich mag die Landschaft und die Ruhe, die man hier hat, sehr gerne. Auch das Freizeitangebot ist toll. Ich bin ja hier in der Gegend aufgewachsen, und auch meine Familie fühlt sich hier sehr wohl.

Wie erklärst du deiner Familie, was du bei Amazon tust?

(lacht) Unser Postbote und ich haben die starke Vermutung, dass meine Frau eine der größten Amazon-Kundinnen ist! – Sie kennt sich also sehr gut mit Amazon aus. Unser siebenjähriger Sohn versteht mittlerweile, dass die vielen Artikel bei Amazon nicht mir gehören und ich sie ihm nicht einfach aus unserem Lager mitbringen kann.

Was sind deine Ziele als Standortleiter?

Als Standortleiter ist man dafür verantwortlich, dass alle Prozesse optimal verlaufen, dass wir alle Serviceversprechen an die Kunden erfüllen können und die gesteckten Ziele erreichen. FRA1 ist unser ältester Standort hier in Deutschland. Er wurde vor 17 Jahren eröffnet, damals hat man einige der Prozesse anders gestaltet als früher. Umso wichtiger ist es, unser Logistikzentrum weiterhin fit für die Zukunft zu machen. Ein großer Vorteil hier in Bad Hersfeld ist es, dass wir über zwei Logistikzentren verfügen. Wir haben dadurch eine große Flexibilität und können uns gegenseitig unterstützen.

Was bedeutet es für dich, bei Amazon zu arbeiten?

Es ist bis heute sehr spannend für mich, bei Amazon zu arbeiten. Ich bin seit zehn Jahren dabei und es ist kein Tag wie der andere. Um es mit den Worten von Jeff Bezos zu sagen: “It’s still Day 1″. Das gilt auch für mich. Wir haben sehr viel Wachstum und bieten unseren Mitarbeitern die Chance, mit uns zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Sehr viele nehmen die Chancen wahr. So war das auch bei mir, in den Amazon-Logistikzentren gibt es viele ähnliche Beispiele.

Bundestagsabgeordneter Thews packt bei Amazon Werne mit an

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Foto für Blog-kleinMichael Thews (SPD), Mitglied des deutschen Bundestages, war im Amazon Logistikzentrum Werne zu Besuch. Am größten Standort von Amazon in Deutschland arbeiten auf einer Fläche von 19 Fußballfeldern oder 138.000 m2 derzeit 1.800 Mitarbeiter. Thews ließ sich die logistischen Prozesse von Standortleiter Lars Krause erklären und bekam Einblicke in die Arbeitsbedingungen des Online-Händlers. Besonders angetan war er von der Einbindung von gehörlosen Mitarbeitern, die ihm Schwerbehindertenvertreter Bernd Kollmer erläuterte. Am Ende seines Besuchs legte der Politiker sogar selbst Hand an und verpackte Ware.

Einen ausführlichen Bericht von Michael Thews gibt es auf seiner Website und seiner Facebook-Seite.

Career Choice: Vom Logistikzentrum an die Börse?

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IMG_6374Marc Piekarczyk arbeitet seit über fünf Jahren bei Amazon. Innerhalb des Amazon-Aus- und Weiterbildungsprogramms Career Choice hat der 40-Jährige sich einen Traum realisiert und durch einen Fernuni-Kurs sein Börsenwissen vertieft. Der Absolvent der Höheren Handelsschule und spätere Zeitsoldat hat im Logistikzentrum in Bad Hersfeld bereits die Abläufe im Warenausgang kennengelernt und unterstützte beim Start des Logistikzentrums in Werne. Danach wechselte er nach Rheinberg, wo er bei Amazon Kundenbestellungen kommissioniert.

Für Marc haben Begriffe wie Aktien, Derivate und Indizes einen besonderen Klang. Er hat ein Faible für alles, was mit dem Börsengeschehen zu tun hat. Über Career Choice hatte er einen Kurs an einer Fernhochschule beantragt. „So richtig daran glauben konnte ich nicht, dass Amazon die Kosten dafür übernimmt“, sagt er zurückblickend. Denn mit seiner Aufgabe in der Logistik hatte die Weiterbildung nichts gemeinsam. Für das Career Choice Programms sind vor allem zwei Voraussetzungen entscheidend: Dass man sich weiterbilden möchte und dass es sich um eine Ausbildung mit Zukunftschancen handelt. Für Marc bedeutete es zunächst neben der Arbeit: Pauken und Tests bestehen.

Insgesamt ein Jahr dauerte die Weiterbildung zum Börsenprofi. „Am Anfang musste ich jeden Tag eine gute Stunde in den Kurs investieren, später konnte ich das Lernen aufs Wochenende beschränken. Alle Lernmaterialien habe ich zugeschickt bekommen, zusätzlich konnte ich auf eine umfangreiche Webseite zugreifen.“ Marc musste das Gelernte in Tests unter Beweis stellen, die online eingereicht, von einem Professor korrigiert und an ihn zurückgesendet wurden.

Am Ende gab es ordentlich etwas zu feiern, denn Marc bestand den Kurs mit „gut“. „Zur Feier habe ich mir eine Flasche Champagner gegönnt“, freut sich Marc. Wird er nun seine Job bei Amazon an den Nagel hängen und an der Börse Geld verdienen? Marc lacht: „Nein, soweit bin ich noch nicht, dazu macht es mir bei Amazon zuviel Spaß.“ Seine Fachkenntnis wird er nun zunächst privat ausprobieren, um an der Börse zu investieren: „Wer weiß? – Vielleicht werde ich ja doch irgendwann Börsianer.“

Mit Career Choice zum Traumberuf: Vor zwei Jahren wurde das Aus- und Weiterbildungsprogramm eingeführt

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Rabea BrietzeCareer Choice feiert seinen zweijährigen Geburtstag. Seit August 2014 gibt es das Aus- und Weiterbildungsprogramm in den Amazon-Logistikzentren. Das Besondere: Amazon fördert die Ausbildung der Mitarbeiter unabhängig davon, ob die Maßnahme einen Bezug zur Logistik hat. Auch der Traumberuf in einem ganz anderen Bereich wird damit möglich. Wir haben dazu mit Rabea Brietze gesprochen, die das Career Choice-Programm europaweit bei Amazon verantwortet.

Rabea, du betreust seit zwei Jahren das Amazon Career Choice-Programm: Wie ist dein Fazit?

Career Choice hat sich sehr gut entwickelt. Bislang haben knapp 500 Mitarbeiter in den deutschen Amazon-Logistikzentren daran teilgenommen. Am Anfang war der Erklärungsbedarf für unsere Mitarbeiter etwas höher, weil wir mit unserem Programm neue Wege gehen. Mittlerweile finden sie es spannend. Viele mir bekannte Unternehmen bieten Aus- und Weiterbildungsprogramme an mit dem Ziel, dass sich der Mitarbeiter intern weiterentwickelt. Wir ermöglichen die Ausbildung zum Traumberuf unabhängig davon, ob er etwas mit Amazon zu tun hat oder nicht. Wir setzen aber voraus, dass es eine anerkannte Ausbildung mit Zukunftschancen ist.

Wenn ich nun als Mitarbeiter beispielsweise eine Ausbildung zum Schamanen beantragen würde, hätte das Chancen?

(lacht) Vermutlich weniger, und wir würden dann Alternativen mit dir besprechen! Es gibt sehr viele Ausbildungsmöglichkeiten: Von klassischen Berufen wie Buchhalter, Logistikassistent bzw. -meister oder Handelsfachwirt bis hin zum Berufskraftfahrer oder der Pflegekraft. Darüber hinaus gibt es auch Deutsch-Sprachkurse für Nichtmuttersprachler oder Englisch-Sprachkurse und vieles mehr, das gefördert wird.

Wie fördert Amazon das Career Choice-Programm?

Wir fördern die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter bis zu vier Jahre lang. Amazon übernimmt dabei 95 Prozent der Kosten bis zu einer Obergrenze von insgesamt 8.000 Euro pro Mitarbeiter.

Welche Philosophie steckt hinter dem Programm?

Wir wünschen uns, dass unsere Mitarbeiter glücklich sind, bei dem, was sie tun und dass sie wirklich für uns arbeiten möchten. Auf lange Sicht ist eine Arbeit, die keinen Spaß macht, unbefriedigend. Und Spaß an der Arbeit oder, wie wir sagen, „Work hard. Have fun. Make history.“ ist ein ganz wesentlicher Teil unserer Philosophie. Viele unserer Mitarbeiter nutzen das Career Choice-Programm zur innerbetrieblichen Weiterbildung. Das freut uns sehr, ist aber kein Kriterium für die Förderung. Wenn wir mit dem Programm dafür sorgen können, dass einer unserer Mitarbeiter seinen Traumberuf ausüben kann, nehmen wir dafür in Kauf, dass er uns dafür gegebenenfalls verlässt. Es ist doch für uns alle eine Idealvorstellung, dass wir einen Beruf ausüben, für den wir wirklich brennen, oder?

Welche Kursangebote gibt es für die Mitarbeiter? 

Es gibt ein vielfältiges Angebot. Wichtig für uns ist, dass die Weiterbildung oder Qualifizierung zu verbesserten beruflichen Chancen führt, unabhängig davon, ob der Beruf bei Amazon einsetzbar ist oder nicht. Der Markt ändert sich stetig, und das behalten wir genau im Auge. Derzeit sind Berufsbilder im Bereich Buchhaltung, Transport & Verkehr, Gesundheitswesen oder auch Handel stark gefragt. Neu sind beispielsweise unsere Kurse, die direkt am Standort durchgeführt werden. Amazon Koblenz hat hier den Auftakt gemacht und bietet einen zertifizierten Lehrgang zum Logistikassistent/in und Logistikmeister. Der Unterricht wird dort direkt in einem der Konferenzräume abgehalten. In Brieselang gab es vor kurzem einen Infotag zu Career Choice. Die Mitarbeiter konnten sich über Berufe im Bereich Gesundheit und Pflege, Logistik oder auch mit kaufmännischer Ausrichtung informieren. Bald beginnt dort die Weiterbildung zum Berufskraftfahrer, die wir direkt am Standort anbieten. Ich würde mir wünschen, dass wir das Konzept „Weiterbildung“ greifbarer machen können. Wenn einer unserer Mitarbeiter seinen Kollegen oder seine Kollegin bei der Weiterbildung am Standort beobachtet, denkt er sich vielleicht „das kann ich auch!“.

Was sind deine weiteren Ziele für Career Choice?

Wir möchten die Angebote europaweit ausbauen und dabei die Mitarbeiter noch stärker einbinden. Wir möchten wissen, an welchen Programmen unsere Mitarbeiter besonders interessiert sind und eine individuelle Karriereberatung anbieten. Dazu planen wir regelmäßige Infoveranstaltungen an den Standorten, und wir werden den Erfahrungsaustausch zwischen den Kollegen verstärken.

Eine letzte Frage: Wie bist du selbst zu Amazon gekommen und wie ist dein Karriereweg?

Ich habe vor gut zweieinhalb Jahren bei Amazon begonnen. Nach dem Abitur habe ich BWL (Betriebswirtschaftslehre) studiert, später auch promoviert. Danach habe ich einige Jahre bei einer Unternehmensberatung im Bereich Personalentwicklung und -management gearbeitet. Bei Amazon habe ich mich aufgrund einer Stellenanzeige beworben. Das war eine meiner besten beruflichen Entscheidungen. Die Arbeit macht mir großen Spaß.

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Hier berichten wir über Marc Piekarczyk. Der 40-Jährige arbeitet bei Amazon in Rheinberg, seine Leidenschaft gilt der Börse. Innerhalb des Amazon-Aus- und Weiterbildungsprogramms Career Choice hat er durch einen Fernuni-Kurs sein Wissen um Bulle und Bär erweitert.

Hier geht es zur Pressemitteilung zum Start von Career Choice.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber: „Amazon ist wichtig für die Region“

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(v. li. nach re.) Holger Schandert, Referat Industrie, Digitalisierung vom Ministerium für Wirtschaft und Energie mit Sylke Wilde (Teamleiterin Verkehr, Mobilität und Logistik ZukunftsAgentur Brandenburg), Mareike von Frieling (Amazon), Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Sylvia Reichardt (Amazon-Standortleiterin), Armin Cossmann (Amazon-Regionaldirektor) sowie Gunnar Bender (Amazon).

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) besuchte das Amazon Logistikzentrum in Brieselang. 650 Mitarbeiter arbeiten derzeit in dem jüngsten Standort von Amazon in Deutschland. „Für die Region ist Amazon ein wichtiger Arbeitgeber“, erklärte Minister Gerber. Die Entwicklung der Güterverkehrszentren rund um Berlin sei eine Erfolgsgeschichte. Dazu habe auch Amazon einen Beitrag geleistet, so der Minister weiter. Das Logistikzentrum in Brieselang wurde 2013 eröffnet und fasst eine Fläche von 65.000 m2 oder 10 Fußballfelder. Standortleiterin Sylvia Reichardt und Amazon-Regionaldirektor Armin Cossmann erklärten den Gästen die logistischen Prozesse.  

Hier berichtet das Wirtschaftsministerium über den Besuch.

 

Amazon Pforzheim unterstützt „Menschen in Not“ und das Familienzentrum Nord in Pforzheim

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(von re) Standortleiter Alexander Bruggner, Familienzentrums-Leiterin Petra Patotschka, Amazon-Betriebsrat Peter Lässig sowie Amazon-Mitarbeiter Thorsten Endler mit den Kindern der Pforzheimer Einrichtung.

Im Rahmen von „Amazon gemeinsam“ engagieren sich die Amazon-Logistikzentren für gemeinnützige Einrichtungen in der Region. Kürzlich spendete der Standort Pforzheim an die beiden lokalen Einrichtungen Familienzentrum Nord und „Menschen in Not“.

„Für uns war es eine schöne Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit des Pforzheimer Familienzentrums Nord zu bekommen“, sagt Standortleiter Alexander Bruggner. Zusammen mit Mitarbeitern aus Amazon Pforzheim, darunter dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Peter Lässig, Spendenkoordinatorin Meike Badjon und Amazon-Mitarbeiter Thorsten Endler, hatte er sich auf den Weg gemacht, um eine Spende zu übergeben. Seit Jahren engagiert sich das Logistikzentrum für soziale Projekte in der Region. Über die Spenden entscheidet eine Arbeitsgruppe bestehend aus Betriebsrat, Mitarbeitern und Management. „Wir möchten nachhaltig dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird“, erklärt Betriebsrat Peter Lässig. Deshalb sucht das Spendenkomitee das persönliche Gespräch mit den Einrichtungen: „So erfahren wir, wie wir am besten unterstützen können“, sagt Peter.

Skater-Profi Erfan

Skater-Profi Erfan

Im Familienzentrum läuft momentan das Ferienprogramm auf Hochtouren. Kinder mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen spielen gemeinsam miteinander und haben sichtlich Spaß. „Es ist uns wichtig, dass wir allen Familien Unterstützung bieten und gerade auch bei der Integration von Migranten und Flüchtlingskindern unterstützen, sodass sie schnell die deutsche Sprache lernen und Freunde finden“, sagt Petra Patotschka, Leiterin des Familienzentrums. Eines der Kinder ist Erfan. Er kommt aus Afghanistan. „Erfan kommt regelmäßig zu uns und ist schon ein richtiger Profi-Skater“, verrät Petra Patotschka.

Amazon spendet an „Menschen in Not“ in Pforzheim

Für die Aktion „Menschen in Not“ ist Simon Walter von der Pforzheimer Zeitung extra ins Logistikzentrum gekommen. Die Initiative wurde Anfang der neunziger Jahre von der Zeitung ins Leben gerufen mit dem Ziel, Menschen in der Region unbürokratisch zu helfen. „Die Spende von Amazon trägt dazu bei, dass wir weitere Projekte realisieren können“, so  Simon Walter. Hier berichtet die Zeitung von der Spendenübergabe.

Simon Walter (li.) von "Menschen in Not" mit Standortleiter Alexander Bruggner

Simon Walter (li.) von “Menschen in Not” mit Standortleiter Alexander Bruggner

Leser der Pforzheimer Zeitung besuchen das Amazon-Logistikzentrum

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“Schau mal, wo du lebst” lautet die Leseraktion der Pforzheimer Zeitung. Foto: Stefan Dworschak/PZ

Unter dem Motto “Schau mal, wo du lebst” bietet die Pforzheimer Zeitung ihren Lesern einen Blick hinter der Kulissen von Unternehmen aus der Region. Eine Lesergruppe besuchte jüngst unser Logistikzentrum in Pforzheim.

„Gibt es hier auch eine Hülle für mein Smartphone?“, will der achtjährige Ben von Standortleiter Alexander Bruggner wissen. Es ist sein erster Besuch in einem Amazon-Logistikzentrum. Die Pforzheimer Zeitung hatte unter dem Motto „Schau mal, wo du lebst“ ihre Leser zu Amazon nach Pforzheim eingeladen. Bens Großmutter, Beate Hoffer, hatte sich für die Aktion beworben. Unter den vielen Interessenten wurde ausgelost, Beate Hoffer hatte Glück und gehörte zusammen mit ihrem Enkel zu der rund 30-köpfigen Besuchergruppe.

Der achtjährige Ben bei Amazon in Pforzheim. Foto: Stefan Dworschak/PZ

Der achtjährige Ben bei Amazon in Pforzheim. Foto: Stefan Dworschak/PZ

Alexander Bruggner führt die Leser zusammen mit einem Kollegen durch die riesigen Hallen des Logistikzentrums. 17 Fußballfelder an Lagerfläche umfasst es, rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten dort. Für die so genannten „Same Day Lieferungen“, also Zustellungen  innerhalb eines Tages, liefert Amazon Pforzheim  u. a. in die Metropolregionen Stuttgart, Nürnberg und München. Ob es tatsächlich auch Handyhüllen für den kleinen Ben gibt, mag Standortleiter Alexander nicht mit Sicherheit bestätigen: „Hier in Pforzheim gibt es sehr viele größere Artikel.“ Deshalb gut möglich, dass Bens Wunschhülle in einem anderen Logistikzentrum lagert.

Für Zeitungsleserin Katja Weber ist dies nicht ganz so entscheidend. Die 41-jährige Pforzheimerin interessiert vor allem der Blick hinter die Kulissen: „Das war eine der besten Betriebsführungen, die ich je gemacht habe. Ich werde künftig mein Päckchen mit anderen Augen sehen.“

 

Hier berichtet die Pforzheimer Zeitung über den Besuch.