Ein Wochenende – zwei Firmenläufe: Mitarbeiter laufen für Amazon Koblenz und Amazon Pforzheim

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Nach dem Lauf feierten die Mitarbeiter des Logistikzentrums Koblenz ihre gute Platzierung im Amazon Zelt.

Nach dem Lauf feierten die Mitarbeiter des Logistikzentrums Koblenz ihre gute Platzierung im Amazon Zelt.

64 Mitarbeiter der Koblenzer und Pforzheimer Logistikzentren sind bei Firmenläufen in ihrer Region für Amazon angetreten. Beim Koblenzer münz firmenlauf und beim Pforzheimer Citylauf haben die Mitarbeiter Distanzen von bis zu 10 Kilometern mit Bravour gemeistert.

Seit der Eröffnung des Logistikzentrums im Oktober 2012 ist Amazon Koblenz beim münz firmenlauf am Start. Auch dieses Jahr war das Amazon Team wieder dabei und erreichte von insgesamt 886 Laufgruppen Platz 75. Anschließend ließen die Läufer den Sommertag in gemütlicher Runde und mit kühlen Getränken im Amazon Zelt ausklingen. „Ich finde es eine tolle Gelegenheit, um außerhalb des Betriebes gemeinsam Zeit zu verbringen. Man lernt sich und die Familien der Kolleginnen und Kollegen besser kennen“, sagt Simon Unglaube, Teamkapitän und Area Manager bei Amazon in Koblenz.

In Pforzheim haben 24 Mitarbeiter für das Amazon Team die Strecke durch die Innenstadt absolviert. Iwona Fulas und Lukasz Komosinski kamen dabei auf den vierten bzw. fünften Platz beim 4,4 km Lauf. Annika Tschan, Rezeptionistin in Pforzheim, hat die Teilnahme für ihre Kollegen organisiert: „Wir hatten eine super Stimmung im Team und sind nicht nur auf unsere beiden Spitzenläufer stolz, sondern auf alle unsere Mitarbeiter, die beim Citylauf gestartet sind. Toll war, dass Kollegen die Amazon Läufer mit Obst und Getränken versorgt und die Sportler angefeuert haben.“

  • Die Läufer des Logistikzentrums in Pforzheim beim Citylauf
  • Die Stimmung der Läufer war spitze.
  • Im Amazon Zelt warteten kühle Getränke auf die Sportler.
  • Amazon Mitarbeiter Peter war beim münz firmenlauf in Koblenz am Start.
  • Das Team Amazon erreichte beim münz firmenlauf Platz 75.
  • Das Amazon Team beim münz firmenlauf in Koblenz

Amazon Wiesn Fest in Bad Hersfeld diente gutem Zweck

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Paul Niewerth, Standortleiter des ältesten Amazon Logistikzentrums FRA1 in Bad Hersfeld, übergab den Spendenscheck an "Kleine Helden".

Paul Niewerth, Standortleiter des ältesten Amazon Logistikzentrums “FRA1″ in Bad Hersfeld, übergab den Spendenscheck an “Kleine Helden”.

Das jährliche Sommerfest der Hersfelder Logistikzentren diente nicht nur dem Feiern, sondern auch einem guten Zweck. „Die Mitarbeiter von ‚FRA1‘ und ‚FRA3‘ haben entschieden, je 1.500 € an das Kinder- und Jugendhospiz Kleine Helden in Hünfeld sowie an den Förderverein Medikids des Bad Hersfelder Klinikums für Kinder- und Jugendmedizin zu spenden.“, sagt Paul Niewerth, Standortleiter des Logistikzentrum „FRA1“ in Bad Hersfeld.

Rund 4.000 Gäste – Amazon-Mitarbeiter und ihre Familien – sind zur „Amazon Wiesn“ auf dem Areal des Motorsportclubs gekommen. Dieses wurde kurzerhand zum Festgelände umfunktioniert. Nach PS-starken Maschinen suchte man vergebens, stattdessen befanden sich auf dem Gelände des Sportvereins Fahrgeschäfte, ein Bierzelt und mehrere Imbissstände. Zwei Livebands sorgten für Oktoberfeststimmung und auch für die Kleinen wurde von Kinderschminken über Bullriding viel geboten.

Den Erlös des Sommerfests spendeten die Logistikzentren an das Kinder- und Jugendhospiz „Kleine Helden“ in Hünfeld sowie an den Förderverein „Medikids“ des Bad Hersfelder Klinikums für Kinder- und Jugendmedizin. Vertreter der beiden Organisationen nahmen die Spendenschecks von den Standortleitern der beiden Logistikzentren „FRA1“ und „FRA3“ entgegen. Dr. Gedeon Diab von den Medikids: „Wir freuen uns sehr über die Spende, die den kleinen Patienten das Leben etwas leichter machen wird.“ Das Geld trage dazu bei, Projekte wie das Kinderfest oder den geplanten Kinderspielplatz zu unterstützen. „Aber auch für medizinische Anschaffungen, die ansonsten nicht möglich wären, setzen wir die Gelder ein“, erläuterte der langjährige Klinikchef und Mitgründer der Medikids.

Auch für den dritten Vorsitzenden der Kleinen Helden, Steffen Tost, steht die Hilfe für erkrankte Kinder und Jugendliche im Vordergrund: „Wenn Kinder lebensbegrenzt erkranken oder sogar sterben, ist das Leid in der Familie sehr groß. Unsere Arbeit setzt in der Betreuung und Unterstützung der Kinder und ihrer Familien an. Ohne Spenden wäre diese Arbeit nicht möglich.“ Das Kinder- und Jugendhospiz Kleine Helden aus Hünfeld wird in naher Zukunft weitere Geschäftsräume in Bad Hersfeld eröffnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Medikids und die Kleinen Helden unterstützen können. Das sind zwei ganz besondere Organisationen mit einem sehr besonderen Engagement“, erläuterte Paul Niewerth, Standortleiter des ältesten Amazon Logistikzentrums „FRA1“ in Bad Hersfeld.

Norbert Brandau, Standortleiter von FRA3, bei der symbolischen Spendenübergabe an Dr. Gedeon Diab von den Medikids.

Norbert Brandau, Standortleiter von “FRA3″, bei der symbolischen Spendenübergabe an Dr. Gedeon Diab von den “Medikids”.

Die Hersfelder Logistikzentren unterstützen lokale gemeinnützige Organisationen im Rahmen ihres „Amazon Gemeinsam“-Programmes. Norbert Brandau, Standortleiter von “FRA3″: „Unser Engagement hier in Bad Hersfeld hat viele Gesichter. Wir unterstützen vor allem dort, wo unsere Mitarbeiter leben.“ Unter anderem hatten die beiden Logistikzentren in Bad Hersfeld in diesem Jahr der Kindertagesstätte Werraspatzen in Treffurt, der Jugendfeuerwehr Frauensee, dem VFB 1919 Vacha, dem Haus der Entdecker in Kaltennordheim oder den Tierfreunden Malsfeld Spenden zukommen lassen.

Die ausführliche Pressemitteilung zum Sommerfest gibt es hier.

Das war der Prime Day in den Amazon Logistikzentren

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Tausende unserer Mitarbeiter in den mittlerweile 28 europäischen Amazon Logistikzentren haben am Prime Day dafür gesorgt, dass die Millionen an Bestellungen rechtzeitig die Kunden erreichen. Wir sagen Danke und stellen einige von ihnen im Video vor.

Zum ersten Mal und pünktlich zum 20. Geburtstag feierte Amazon am 15. Juli weltweit den Prime Day. An diesem globalen Shopping-Event konnten Amazon-Prime-Mitglieder aus aller Welt aus tausenden Angeboten mit bis zu 50 Prozent Rabatt auswählen.

Wie es am gestrigen Prime Day hinter den Kulissen unserer Logistikzentren aussah, zeigen wir in einem Video. Christoff, Cornelius, Elvira, Markus, Sarah und Zeliha erzählen, was der Prime Day für sie bedeutet und wie sie ihre Arbeit an diesem besonderen Tag erlebt haben.

Prime Day in den Logistikzentren

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Zum ersten Mal und pünktlich zum 20. Geburtstag feiert Amazon am 15. Juli weltweit den Prime Day: ein globales Shopping-Event mit tausenden Angeboten mit bis zu 50 Prozent Rabatt für Prime-Mitglieder überall auf der Welt. An diesem besonderen Shopping-Tag gibt es allein auf Amazon.de über 3.000 Angebote exklusiv für Prime-Mitglieder.

Der heutige Prime Day ist weltweit für uns alle bei Amazon ein besonderer Event. Auch in den Logistikzentren haben wir uns gut vorbereitet, um das Amazon-Kundenversprechen an einem solchen Tag, an dem wir eine besonders große Nachfrage erwarten, einhalten zu können. Tausende von Mitarbeitern in den mittlerweile 28 europäischen Logistikzentren sorgen für den Versand von Millionen von Bestellungen am Prime Day – und sie werden von hochleistungsfähigen Logistiksystemen und ausgereifter Technologie unterstützt, die ihnen die Arbeit erleichtern. Natürlich gibt es auch an einem solchen Tag Zeit für Pausen: für alle Mitarbeiter gibt es als kleines Dankeschön ein Arbeitsessen und an den meisten Standorten Verlosungsaktionen.

So sieht es heute in den Amazon Logistikzentren aus

Wir danken allen unseren Mitarbeitern in den Logistikzentren, die den Prime Day zu einem besonderen Tag für Amazon-Kunden machen. In unsere Bildergalerie zeigen wir Eindrücke des heutigen Tages aus den Amazon Logistikzentren Brieselang, den beiden Zentren in Bad Hersfeld sowie Graben bei Augsburg, Koblenz, Leipzig, Werne und Pforzheim.

  • Eine Pickerin im Amazon Logistikzentrum in Leipzig am Prime Day
  • Auch dieser Mitarbeiter aus Leipzig darf sich über einen Amazon-Gutschein freuen.
  • Zwei der Gewinner der Verlosungsaktion in Leipzig.
  • Der Amazon-Gutschein wird an eine Gewinnerin der Verlosung in FRA3 überreicht.
  • Eine Mitarbeiterin des Logistikzentrums in Brieselang beim Verpacken eines Produktes.
  • Ein Mitarbeiter des Logistikzentrums FRA3 in Bad Hersfeld freut sich über seinen Amazon-Gutschein.
  • Ein Mitarbeiter in Werne genießt sein Gratis-Eis in der Pause.
  • Mitarbeiter der Amazon Logistikzentren in Werne am Prime Day
  • Elvira, Mitarbeiterin im Amazon Logistikzentrum in Pforzheim
  • Ein Mitarbeiter in Graben beim Verpacken der Bestellungen am Prime Day
  • Diese Mitarbeiterin aus Graben und tausende ihrer Kollegen in den mittlerweile 28 europäischen Logistikzentren sorgen für den Versand von Millionen von Bestellungen am Prime Day.
  • Die Mitarbeiter in Koblenz genießen das kostenlose Mittagessen am Prime Day.
  • Auch in Koblenz gab es bei einer Verlosung Amazon-Gutscheine zu gewinnen.
  • Zeliha ist Packerin bei Amazon in Pforzheim
  • Chris Nussbaum, Kantinenchef in Pforzheim, gibt das gratis Arbeitsessen für die Mitarbeiter aus.
  • Rezeptionistin Birgit verteilt in Pforzheim das Gratis-Eis an die Mitarbeiter.
  • Drei der Gewinner der Gutscheinverlosungen am Prime Day.
  • Im Logistikzentrum FRA1 verpackt eine Mitarbeiterin einen Amazon Fire Stick, den Dauer Prime Artikel am 15. Juli 2015.
  • In FRA1 entnimmt eine Mitarbeiterin den ersten Prime Artikel auf Amazon.de, die Blu-ray Dracula Untold, aus dem Regal.
  • Cornelius Vetter ist sogenannter Cartrunner im Amazon Logistikzentrum in Pforzheim.

Machine Learning in der Logistik – wenn Maschinen die menschliche Arbeit erleichtern

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In den Auftragsabwicklungssystemen finden die Mitarbeiter alle Informationen zur Bestellung.

Dr. Ralf Herbrich leitet das Amazon Development Center in Berlin. Das Zentrum unterstützt die Amazon-Gruppe mit einem Team von Wissenschaftlern und hochqualifizierten Entwicklern unter anderem im Bereich Machine Learning. Wir haben ihn befragt, wie Computer lernen und wie Machine Learning die Arbeit in der Logistik erleichtert.

Ralf, „Machine Learning“ klingt spannend – kannst du uns kurz erklären, was das ist?

Im Amazon Development Center in Berlin forschen und entwickeln wir zum Thema Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Wir befassen uns mit der Frage, wie Maschinen Routineaufgaben erlernen können, indem sie gängige Muster erkennen. Machine Learning steht in engem Zusammenhang zu künstlicher Intelligenz: Erfahrungen bzw. Daten werden in die Software eingespeist, das Programm ist dabei in der Lage, eigene Schlüsse aus den Eingabedaten zu ziehen. Im Bereich Logistik kommt der Input für den Computer aus den Erfahrungen unserer Kunden sowie der Mitarbeiter in den Logistikzentren.

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Dr. Ralf Herbrich leitet das Amazon Development Center in Berlin.

Wie verbessert das die Logistikaktivitäten von Amazon?

Logistik ist äußerst komplex. Wenn Kunden bestellen, setzt das im Hintergrund zahlreiche Abläufe in Gang, um schnell und effizient liefern zu können. Wie wählen wir beispielsweise den Karton mit der idealen Größe, sodass ein Produkt sicher zum Kunden kommt – aber ohne überflüssiges Verpackungsmaterial? Das ist insbesondere dann schwer, wenn eine Bestellung aus vielen verschiedenen Artikeln besteht. Und wie treffen wir diese Entscheidung schnell? Die Antwort ist: Indem wir ein Programm die richtige Verpackungsgröße vorhersagen lassen.

Aber woher weiß das Programm, welche Verpackung am besten passt?

Hier kommen Mitarbeiter und Kunden ins Spiel. Die Kunden geben beispielsweise Feedback zur Verpackung, und Mitarbeiter tragen Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit bei. All das fließt in die Software ein, zusätzlich zu anderen Informationen wie etwa Eckdaten zu jedem Produkt: Höhe, Länge, Breite und Gewicht. In den Daten erkennt die Software Muster und wählt auf dieser Grundlage die richtige Verpackungsgröße. Dank dieses Prozesses verbrauchen wir viel weniger Verpackungsmaterial. Das ist natürlich bequem für unsere Kunden, aber es ist auch besser für die Umwelt.

Was kann Machine Learning in der Logistik sonst noch leisten?

Die Amazon-Logistikzentren sind bekannt dafür, zahllose unterschiedliche Produkte auf Lager zu haben. Alle Waren in den Logistikzentren müssen beim Verkäufer bestellt werden und auf viele Logistikzentren verteilt werden. Und auch hier werden intelligente Software-Prozesse eingesetzt.

Ich nehme mal Schuhe als Beispiel, sagen wir, die neuesten Sneakers. Es wäre ziemlich umständlich, wenn für jedes einzelne Logistikzentrum eine eigene Bestellung beim Hersteller der Schuhe aufgegeben werden müsste. Deshalb erfolgt das zentral für alle Logistikzentren. Und die Bestellung enthält die genaue Zahl der Schuhe, die jedes einzelne Logistikzentrum benötigt.

Und wir wissen, wie viele neue Sneakers an welches Logistikzentrum gehen …

… auf Grundlage von Daten aus Erfahrungswerten. Daraus wird eine „regionale Prognose“ errechnet. Das bedeutet, dass zum Beispiel in einer Großstadt die Nachfrage nach den neuesten Sneakers höher sein könnte als in ländlichen Gegenden. Die Logistikzentren in unmittelbarer Nähe zu Großstädten bekommen dann mehr Sneakers geliefert als solche, die vor allem den ländlichen Raum beliefern.

Du hast davon gesprochen, dass Mensch und Maschine Seite an Seite arbeiten. Können wir zum Abschluss noch ein wenig darüber erfahren?

Natürlich, das ist ja ein ganz wichtiges Thema. Ich bin Wissenschaftler und meine Kollegen und ich forschen im Development Center daran, wie Maschinen selbstständig lernen können, so dass Prozesse automatisch verbessert werden. Für uns Menschen ist es völlig natürlich, aus unseren Erfahrungen zu lernen. Warum sollte Software das nicht auch können? Wenn das funktionieren soll, brauchen wir die Mitarbeiter der Logistikzentren, die Kunden und die Software-Entwickler. Woher sollte die Erfahrung kommen? Wer würde den Algorithmus entwickeln? Und wer würde die unterschiedlichen Produkte, die eine Bestellung umfassen kann, beispielsweise ein Kanu, eine Nagelfeile und eine Waschmaschine, zusammenstellen und aus dem Lager entnehmen? Das alles tun Menschen. Die Technologie ist dazu da, uns das Leben und Arbeiten leichter zu machen – den Mitarbeitern im Logistikzentrum und den Kunden.

Duales Studium und Ausbildung bei Amazon

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Rozenn Schäfer ist Senior Training Manager bei Amazon und für die Trainingsabteilungen aller deutschen Logistikzentren verantwortlich.

48 Azubis und 40 Studenten/-innen dualer Studiengänge werden derzeit in den  Amazon Logistikzentren ausgebildet. Rozenn Schäfer ist Senior Training Manager und für die Trainingsabteilungen aller deutschen Logistikzentren verantwortlich. Im Gespräch erzählt sie von den vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Amazon.

Rozenn, knapp 90 junge Menschen machen derzeit eine Ausbildung oder ein duales Studium in den Amazon Logistikzentren. Welche Ausbildungswege werden denn angeboten?

In Deutschland bieten wir zurzeit mehrere Ausbildungen und zwei duale Studiengänge an, darunter zur Fachkraft für Lagerlogistik, zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration oder Anwendungsentwicklung. Bei den dualen Studiengängen gibt es beispielsweise BWL mit Schwerpunkt Handel/Logistik oder Personalwirtschaft und -dienstleistung. Der Schwerpunkt unseres Ausbildungs- und Studienprogramms liegt eindeutig auf der Logistik. Rund 80 Prozent unserer Studenten und Azubis sind dort tätig.

Wie unterscheiden sich die Ausbildungen von Studenten und Azubis?

Die größten Unterschiede liegen in den inhaltlichen Schwerpunkten. Während die Studierenden sich vor allem mit Projektmanagement und Führungsstrategien beschäftigen, lernen Auszubildende in erster Linie die Prozesse eines Logistikzentrums kennen.

Gibt es eigentlich mehr Männer oder mehr Frauen bei Euren Auszubildenden bzw. Studenten?

Bei den dualen Studenten haben wir bereits ein ganz ausgeglichenes Verhältnis von jungen Männern und Frauen. In den Logistik-Ausbildungsberufen sind ein Drittel Frauen, in der IT haben wir nur eine Auszubildende. Wir finden es sehr wichtig, noch mehr Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Der bundesweite Girls Day, an dem Mädchen in so genannte Männerberufe schnuppern können, ist beispielsweise eine der Initiativen, die wir bei Amazon  fördern. Mädchen sind genau so geeignet für technische Berufe wie Jungs, sie müssen sich nur etwas mehr zutrauen.

Wo sucht ihr nach Bewerbern?

Das passiert vor allem auf Messen und durch interne Stellenausschreibungen. Außerdem können sich interessierte Mitarbeiter direkt an unsere Trainingsteams wenden. Und dann gibt es natürlich unsere Website, wo man unter dem Punkt „Karriere“ Informationen zu allen Ausbildungswegen findet.

Was sollten die Bewerber für eine Ausbildung oder einen Dualen Studiengang bei Amazon mitbringen?

An erster Stelle steht eindeutig die Motivation und die Lust, Neues zu lernen. Man sollte sich in einer sich stetig ändernden Arbeitsumgebung wohlfühlen. Wer das mitbringt, ist schon
einen guten Schritt weiter.

Wie sehen die Karrieremöglichkeiten für Absolventen der dualen Studiengänge aus?

Unser Ziel ist es, die Studenten nach ihrem Abschluss langfristig an unser Unternehmen zu binden. Das gelingt uns in der Regel ganz gut.

Weitere Informationen gibt es in der aktuellen Ausbildungsbroschüre von Amazon.

Alis Karriere: Von der Aushilfe zum Senior Manager Operations

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Ali Türk, Senior Operations Manager im Logistikzentrum in Brieselang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ali Türk hat 2003 bei Amazon als Weihnachtsaushilfe angefangen. Inzwischen ist er als Senior Manager Operations für das Change Management am gesamten Standort Brieselang zuständig. Dort kümmert sich Ali um die Verbesserung von Abläufen. Die Ideen dazu kommen häufig von den Mitarbeitern.

Ali, du hast einen beeindruckenden Karriereweg hinter dir und bist heute Senior Manager Operations. Wie bist du das geworden?

Ein Jahr nach meinem Start als Weihnachtsaushilfe im Wareneingang hat Amazon mir einen unbefristeten Vertrag angeboten. Noch im selben Jahr habe ich mit dem dualen
Bachelorstudium begonnen. Nach erfolgreichem Abschluss als Diplom-Logistiker wurde ich zunächst ich als Abteilungsleiter im Wareneingang eingesetzt. Im Anschluss habe ich die Rolle des Prozessmanagers im Inbound übernommen. Ab Oktober 2008 war ich dann für drei Jahre als Area Manager tätig, bis ich im Juli 2011 zum Operations Manager befördert wurde. Seit Juli 2013 arbeite ich in meiner aktuellen Rolle.

Was sind denn die größten Unterschiede zwischen deinem damaligen Job und deiner aktuellen Position?

Es ist schwierig, beides überhaupt miteinander zu vergleichen. Der größte Unterschied zu meiner vorherigen Rolle ist wohl, dass Personalführung hinzugekommen ist. Dabei musste ich vor allem Timing und Fingerspitzengefühl entwickeln, um die vielen verschiedenen Menschen und Projekte erfolgreich zu leiten.

Gibt es etwas, auf das du besonders stolz bist?

Ja, da gibt es zum Glück einiges. Besonders stolz macht mich, dass ich während meiner bisherigen Karriere bereits an drei Standorteröffnungen beteiligt war. Zuerst in Bad Hersfeld,
wo ich die Planung und Eröffnung vonFRA3 mitgestalten durfte. Danach folgten Pforzheim und Brieselang. Diese Erfahrung hat mich entscheidend geprägt.

Du bist jetzt seit fast zwölf Jahren bei Amazon. Was hält dich beim Unternehmen?

Nach meiner Berufsausbildung als Industriekaufmann habe ich eine neue Herausforderung gesucht. Ich wollte studieren und gleichzeitig in einem Job arbeiten, bei dem ich mich weiterentwickeln kann. Die für mich beste Lösung dafür war, entweder die Kombination aus
Job und Fernstudium oder ein Dualstudium. Amazon hat meine Zielsetzung sehr positiv aufgenommen. Als sich dann die Möglichkeit eines Dualstudiums über Amazon angeboten hat, habe ich die Chance ergriffen. Die Arbeit hier ist nie langweilig geworden und ich lerne nach zwölf Jahren immer noch ständig dazu. Besonders gut finde ich die einzigartige Mischung an Kollegen – man spürt förmlich den Amazon-Spirit. Es gab für mich nie einen Grund, über etwas anderes nachzudenken, und den gibt es bis jetzt nicht. Ich bin sehr gerne ein Amazonier.

Wo siehst du die Vorteile dieser konsequenten Entwicklung, vielleicht auch im Vergleich zu deinen Kommilitonen?

Beide Seiten profitieren davon: Das Unternehmen bildet einen Mitarbeiter aus, der das Unternehmen von Grund auf kennt und flexibel eingesetzt werden kann. Mein Vorteil liegt darin, dass ich Aufgaben aus verschiedenen Unternehmensbereichen übernehmen kann, ohne mich jedes Mal neu einarbeiten zu müssen.

Gibt es etwas, das du neuen Kollegen mit auf den Weg geben würdest?

Ich wünsche mir Kollegen, die bereit sind für Innovation. Kollegen, die sich selbst und ihr Umfeld jeden Tag weiterentwickeln wollen. Wir bei Amazon geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden. Das behaupten bestimmt viele von sich, aber bei uns ist das Fakt.