Monika Kohlmann: „Ich hoffe, alle sind jetzt schon so aufgeregt und motiviert wie ich.“

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Monika Kohlmann

Der Countdown läuft. Im Herbst wird das neue Logistikzentrum in Winsen offiziell eröffnet. Für einen reibungslosen Start will auch Monika Kohlmann sorgen. Die 33-Jährige hat sich nach acht Jahren im Amazon-Netzwerk zu einer gefragten Schichtleiterin entwickelt und bereitet ihr Team heute auf den neuen Wareneingang in Winsen vor.

Für die gebürtige Thüringerin geht es bald in den hohen Norden. Monika Kohlmann wird im Logistikzentrum Winsen als Schichtleiterin den Wareneingang verantworten. Dafür muss sie viel Vorarbeit leisten, doch ihre Vorfreude treibt sie immer weiter an: „Ich kann den ersten Tag kaum erwarten. Dieses Anfangsprickeln habe ich bisher nur beobachtet, jetzt erlebe ich es selbst. Dass Winsen ein Logistikzentrum mit Robotik sein wird, macht es noch aufregender.“ In dem Logistikzentrum werden erstmals in Deutschland die Amazon Transportroboter zum Einsatz kommen. Drei Wochen lang war Monika deshalb im Logistikzentrum in Manchester, um die dortigen Robotik-Vorgänge kennenlernen. Die neue Technik wird vorwiegend in den Bereichen Stow (Einlagerung) und Pick (Warenentnahme) eingesetzt.

Von der Aushilfe zur Führungskraft

Angefangen hat Monika im Logistikzentrum Bad Hersfeld im Bereich Stow. „Ich hatte eine Gastronomie-Ausbildung absolviert, war aber nicht sicher, wo ich arbeiten wollte. Als ich zur Weihnachtssaison bei Amazon anfing, fand ich zum ersten Mal einen Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter fördert und immer hinter ihnen steht.“ In den letzten acht Jahren hat Monika sich von einer temporären Aushilfskraft zur Abteilungsleiterin und schließlich bis hin zur erfolgreichen und in ganz Europa gefragten Betriebsleiterin hochgearbeitet. Zuletzt stand sie für sechs Monate dem Wareneingangsteam in Prag zur Seite. „Ich wurde schon einige Male dazu gerufen, um vor der Eröffnung eines Logistikzentrums oder bei Problemen auszuhelfen“, erzählt sie.

„Ich will einen reibungslosen Start auf die Beine stellen.“

Manchester, Prag, Augsburg, Hamburg. Allein in den letzten Wochen hat Monika sieben verschiedene europäische Städte besucht – viele davon zur Vorbereitung auf das neue Logistikzentrum in Winsen. „Zurzeit arbeite ich hauptsächlich in Koblenz, wo mein Team geschult wird. Es ist mir wichtig, dass ich oft da bin, um in allen Angelegenheiten unterstützen zu können und jeden an die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln“, so die Schichtleiterin. Damit ihr Team für die Eröffnung bestens vorbereitet ist, nehmen die Abteilungsleiter an dem neuen Trainingsprogramm „Learning by Doing by Shift“ teil. „Die künftigen Winsener Abteilungsleiter lösen die Koblenzer Abteilungsleiter für mehrere Schichten ab und probieren sich aus. Gleichzeitig haben sie auch einen „Buddy“, einen Ansprechpartner, der für sie verantwortlich ist“ erklärt die 33-Jährige.

Wettstreit der Roboter in Japan bei der Amazon Robotics Challenge

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NimBro APCWissenschaftsteams aus aller Welt treffen in dieser Woche im japanischen Nagoya im Wettstreit ihrer Roboter aufeinander: Die Systeme sollen sich bei der Amazon Robotics Challenge (27. bis 30. Juli) in logistischen Kompetenzen wie Einlagern und Kommissionieren beweisen. Als einziges deutsches Team haben es die Spezialisten der Universität Bonn ins Finale geschafft.  Deren Teamname „NimBro“ steht für „nimble robots“, also für „geschickte Roboter“. Professor Dr. Sven Behnke (i. Bild: 2. v. re.) hat uns erklärt, wie geschickt die Systeme sein müssen.

Am Sonntag hat sich das siebenköpfige Team aus Bonn bereits auf den Weg gemacht: Einige größere Komponenten des Robotersystems wurden bereits via Spedition vorausgeschickt, die meisten Teile befinden sich aber mit dem Team im Flug nach  Japan, wo Amazon in diesem Jahr zur Robotics Challenge eingeladen hat. Aus zahlreichen Bewerbern wurden 16 Teams international führender Forschergruppen für das Finale ausgewählt. NimbRo Picking von der Universität Bonn hatte im letzten Jahr den zweiten Platz in der Kategorie Stow (Wareneinlagerung) und den dritten Platz in der Kategorie Pick (Kommissionieren) erzielt.

In diesem Jahr, sagt der Teamchef und Lehrstuhlinhaber für Autonome Intelligente Systeme Professor Dr. Sven Behnke, ist die Final-Aufgabe „Pick what you stowed“ hinzugekommen: „Das Robotersystem muss dabei selbst eingelagerte Produkte wieder auslagern. Neu ist auch, dass die Teams die Regale selbst konstruieren können, was zusätzliche Freiheiten beim Systemdesign eröffnet. Im letzten Jahr hat Amazon das Regal vorgegeben. Auch die Packungsdichte der Produkte in den Lagerbehältern wurde deutlich gesteigert.“ Während die Teams im vergangenen Jahr bereits im Vorfeld mit allen Produkten üben konnten, lernen sie bei der diesjährigen Amazon Robotics Challenge die Hälfte der zu lagernden Objekte erst kurz vor dem Wettbewerbslauf kennen.

Um die Aufgaben überhaupt erfüllen zu können, müssen die Robotersysteme die Artikel richtig wahrnehmen und die zahlreichen, dicht gelagerten Produkte in den Transportbehältern richtig interpretieren: „Das ist die größte Herausforderung für die Systeme“, erklärt Behnke. „Die Wahrnehmung wird durch zahlreiche Effekte, wie glänzende oder transparente Oberflächen, deformierbare Produkte und Verdeckungen, erschwert. Eine besondere Herausforderung ist auch die schnelle Erfassung neuer Produkte und die Bekanntmachung dieser in der Wahrnehmungs- und Handhabungssoftware.“

Sieben Mitglieder fasst das deutsche Team: Neben Professor Dr. Behnke stellen sich zwei Postdoktoranden, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter, ein Mechatroniker sowie ein Master-Student der Robotics Challenge in Nagoya. „Ich freue mich auf den direkten Leistungsvergleich unseres Ansatzes mit den Systemen, die Forschergruppen aus international führenden Universitäten und Firmen entwickelt haben.“ Durch die Robotics Challenge würde der Austausch der Ideen und Ansätze stark gefördert: „Im Nachgang der letzten Amazon Robotics Challenge haben die Teams ihre Ansätze bei Workshops auf international führenden Robotik-Konferenzen präsentiert, wissenschaftliche Papiere und Software veröffentlicht“, sagt Professor Dr. Behnke.

Insgesamt 250.000 Dollar an Preisgelder gibt es für die Gewinnerteams der diesjährigen Amazon Robotics Challenge. Der Wettbewerb startet am Donnerstag, 27. Juli, und endet am Sonntag, 30. Juli mit der Preisverleihung. Im vergangenen Jahr fand die Challenge in Leipzig statt, wo die Teilnehmer Gelegenheit hatten, das dortige Logistikzentrum zu besuchen und umgekehrt Logistikmitarbeiter den Wettstreit der Roboter live vor Ort verfolgen konnten.

Hier schildert Mitarbeiter Yves seine Eindrücke.

Hier berichten wir über die Amazon Robotics Challenge aus dem Vorjahr.

Hier geht es zur offiziellen Homepage der Amazon Robotics Challenge.

Amazon-Spende bringt Glücksrad des Mettinger Wohncafés in Schwung

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Eugen Schaaf (2.r.) und Christos Kalpakidis (r.) von Amazon überreichten den ehrenamtlichen Helfern Robin Schmidt und Martina Schmidt und der Leiterin des WohnCafés Regina Savo-Fritz (v.l.n.r.) die Spenden.

Das WohnCafé in Mettingen ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Für viele ältere Bewohner des Stadtteils ist es sogar noch viel mehr: Ein zweites Zuhauses, das sie nicht vereinsamen lässt. Um zusätzliche Spenden für die Senioren zu generieren, veranstaltet das WohnCafé auf dem anstehenden Sommerfest eine Glücksrad-Tombola. Damit das Glückrad gut zum Laufen kommt, überbrachten Mitglieder des Betriebsrates von Amazon in Pforzheim verschiedene Produkte für die Gewinner in spe.  

Eine vollgepackte Kiste mit Tassen, Brotdosen, Rucksäcken und Thermoskannen wurde von Betriebsratsvorsitzendem Christos Kalpakidis und Betriebsratsmitglied Eugen Schaaf (auf dem Bild: 1. bzw. 2. v. re.) an die Helfer übergeben. Hintergrund der Spende von Amazon ist das im September anstehende Sommerfest der Einrichtung. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des WohnCafés hatte das Amazon Logistikzentrum in Pforzheim um Produktspenden für die geplante Glückrad-Tombola angefragt. „So viel Engagement für die gute Sache unterstützen wir gerne“, sagt Christos Kalpakides, der dem Spendengremium in Pforzheim angehört.

Gemeinsam kochen gegen die Einsamkeit

Auch Fasching wird im WohnCafé gemeinsam gefeiert.

Auch Fasching wird im WohnCafé gemeinsam gefeiert.

Seit Oktober 2016 bietet das WohnCafé, das sich in einem charmanten alten Bahnhofsgebäude von 1904 befindet, Senioren einen zentralen und gut erreichbaren Treffpunkt, manch einem sogar einen neuen Lebensmittelpunkt. „Es kommen viele ältere Menschen, deren Partner verstorben sind und die zuhause vereinsamen würden“, erklärt Regina Savo-Fritz. Sie leitet das von der Johanniter Unfall Hilfe betriebene WohnCafé. Die Kooperationspartner sind der Esslinger Wohnungsbau (EWB), die Baugenossenschaft Esslingen (BG) und die Flüchtlingswohnungen (FLÜWO).

Bastelnachmittag am Montag, Spieleabend am Mittwoch – die Besucher des Mettinger WohnCafés sind ganz schön beschäftigt und das ist gut so. „Vielen Senioren fehlt die Motivation, alleine etwas zu unternehmen. Hier treffen sie Menschen mit ähnlichen Interessen“, sagt Savo-Fritz, die auch beratend zur Seite steht, etwa bei Fragen zur Pflege oder beim Ausfüllen von Anträgen. Täglich wird gemeinsam gebacken und gekocht. Jeden Monat werden Aktivitäten angeboten wie das Klangschalenerlebnis, der Brain Gym oder das Malen von Mandalas. Oft geht es auch einfach nur um das Beisammensein und das Reden – die Möglichkeit, sich jemandem anvertrauen zu können.

Glücksrad für einen Eisnachmittag

Vom Erlös des Glücksrads möchte Regina Savo-Fritz einen Eisnachmittag für die Senioren veranstalten: „Vielen alten Menschen droht die Armut, da fängt man selbst bei Kleinigkeiten wie Eis essen zu rechnen an. Bei uns muss sich keiner der Besucher über so etwas Gedanken machen. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Spende von Amazon gute Erlöse erzielen werden.“

Das neue Amazon-Team in Berlin: Wir sind Fresh!

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Standortleiter Dieter Grond im Fresh Depot

Anfang Mai startete der neue Lieferservice AmazonFresh in Deutschland. Mittlerweile können Prime-Kunden in Berlin, Potsdam und in Teilen Hamburgs ihren Wocheneinkauf inklusive frischer Lebensmittel bei Amazon bestellen. Für das neue Sortiment wird eine bestimmte Art der Lagerhaltung mit unterschiedlichen Temperaturzonen benötigt. Wir haben mit dem AmazonFresh-Team aus Berlin über die Herausforderungen ihres neuen Arbeitsplatzes gesprochen.

Neu: frische Lebensmittel bei Amazon

Neu: frische Lebensmittel bei Amazon

„Jeden Morgen, wenn ich die Hallen des AmazonFresh Depots betrete, kommt mir der Geruch von frisch aufgebackenem Brot entgegen. Das ist unschlagbar“, beschreibt Dieter Grond, der Standortleiter des neuen AmazonFresh Depots in Berlin, seinen täglichen Arbeitsstart. Mit AmazonFresh können Prime-Kunden Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Milch- und Kühlprodukte sowie frische Backwaren über Amazon.de bestellen. Der neue Service bedeutet auch, dass Amazon neue Lagerstrukturen und erhöhte Qualitätskontrollen benötigt. Zu beachten sind besonders die Anforderungen der unterschiedlichen Lebensmittel. Fünf verschiedene Temperaturzonen wurden deshalb im AmazonFresh Depot in Berlin eingerichtet. Dieter, der bereits fünf deutsche Logistikzentren mitaufgebaut hat, freute sich auf die neue Aufgabe: „Im Gegensatz zu anderen Logistikzentren konnten wir uns bei AmazonFresh an keinen existierenden Strukturen orientieren. Vom Aufbau der Halle bis hin zum Schichtplan und darüber hinaus hatten wir viel Spielraum für unsere eigenen Ideen.“

Qualität fängt bei den Mitarbeitern an

Mit unterhaltsamen Betriebsversammlungen wird gute Stimmung verbreitet.

Mit unterhaltsamen Betriebsversammlungen wird gute Stimmung verbreitet.

Mit 120 Mitarbeitern ist das AmazonFresh Depot wesentlich kleiner als andere Logistikzentren, in denen durchschnittlich mehr als 1200 Mitarbeiter Kundenwünsche erfüllen. „In den kleinen Teams gibt es eine besondere Atmosphäre. Die Mitarbeiter kennen sich alle und wir kennen alle Mitarbeiter“, erzählt Schichtleiter Timo Pompe. Personalleiterin Stefanie Janssen ergänzt: „Wir können hier noch stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Und motivierte Mitarbeiter stellen sicher, dass nur Produkte mit höchster Qualität das Depot verlassen.“

Auch der Anlernprozess für die neuen Mitarbeiter ist besonders. „Mit einer sogenannten ‚Food School‘ haben wir unter anderem praktisch getestet, wie die Bewerber mit Lebensmitteln umgehen. Sie bekamen einen Einkaufszettel, dessen Waren sie einpacken mussten. Lebensmittel sollten beim Verpacken nicht zerquetscht werden, empfindliche, weiche Produkte wie Nektarinen oder Tomaten durften beispielsweise nicht unten in der Tüte liegen“, so Stefanie. Neue Mitarbeiter arbeiteten zunächst im Logistikzentrum Brieselang, um die allgemeinen Prozesse eines Amazon Logistikzentrums kennenzulernen. Die künftigen Abteilungs- und Bereichsleiter erhielten zusätzlich eine Schulung im AmazonFresh Depot in London. Um die Qualität der Waren zu sichern, werden alle Mitarbeiter regelmäßig rund um das Thema Lebensmittel geschult.

Nach der Theorie, die Praxis

BauherrenBereits im Februar, rund zwei Monate vor dem Start, bezog das AmazonFresh Team die neuen Räumlichkeiten in Berlin. „In den ersten Tagen beklebten wir den Boden der Lagerhalle zusammen mit den Mitarbeitern mit unzähligen Klebestreifen, um uns vorab ein Bild davon zu machen, wie das Lager aussehen könnte – wo es 15 Grad und wo minus 15 Grad haben sollte“, berichtet der Standortleiter. Nur wenige Wochen später war die Halle bestückt: die Regale mit Obst und Gemüse gefüllt, der Kühlraum voller Fleisch und Fisch – bereit für die Auslieferung. Anschließend ging es ans Testen: „Durch das Feedback der Testkunden haben wir unter anderem gelernt, dass der Rettich nicht in die Versandtaschen passte oder der Salat nicht direkt neben einem Eispack liegen darf, weil die Blätter sonst erfrieren“, erklärt Schichtleiter Raik Schatte, der selbst unter den Testpersonen war. Zum Start des neuen Lieferservices im Mai waren die Mitarbeiter des gesamten AmazonFresh Depots ein eingespieltes Team.

Mittlerweile wurde das Postleitzahlengebiet bereits von ausgewählten Bereichen auf ganz Berlin und Potsdam ausgeweitet. Im Juli startete AmazonFresh in Teilen Hamburgs.

Weitere Informationen zu AmazonFresh gibt es hier.

Auf Messetour: Amazon informiert über Ausbildung und Karriere

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Für die Mitarbeiter aus dem Fachbereich Aus- und Weiterbildung ist es die Zeit der Berufs- und Ausbildungsmessen. „Berufe zum Anfassen“ lautete das Motto der „Ausbildungsmesse Bad Hersfeld“. „Karriere zum Anfassen“ trifft es bei den Ausbildungsangeboten der Amazon Logistikzentren schon eher. Denn deutschlandweit sucht Amazon Bewerber, die sich für eine Berufslaufbahn mit sicherer und langfristiger Perspektive interessieren. Unter anderem leisteten die Logistikzentren Bad Hersfeld, Leipzig und Koblenz auf diversen Veranstaltungen volle Überzeugungsarbeit.

Allein zur Ausbildungsmesse Bad Hersfeld kommen jährlich mehr als 2.500 Besucher. Der Andrang auf solche Veranstaltungen ist groß, denn sie bieten Schulabgängern, Berufseinsteigern und anderen potenziellen Bewerbern eine gute Orientierung bei der Berufswahl. Der Standort Bad Hersfeld bietet wie die meisten Logistikzentren beispielsweise Ausbildungen zur Fachkraft für Lagerlogistik oder zum Fachinformatiker für Systemintegration an. Der Anspruch von Trainer und Ausbilder Florian Spiegelhalter ist dabei kein kleiner: „Wir bilden für zukünftige Karrieren aus“, sagt er. „Nach der Ausbildung gibt es die Möglichkeit ein duales Studium zu absolvieren und danach in eine höhere Führungsposition aufzusteigen.“

Persönliche Berufsberatung im Klassenzimmer

Ein wenig anders als eine Berufsmesse verlief der „Local Hero Day“ in Bad Hersfeld. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg vereinbarte mit Schülern der Beruflichen Schulen in Bebra – Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld und Jacob-Grimm-Schule in Rotenburg – Gesprächstermine mit ihren Wunschunternehmen. Die Schulen stellten ihre Klassenräume für die persönlichen, halbstündigen Informationsgespräche zur Verfügung. Susanne Kraussmüller, zuständig für Ausbildung am Standort Bad Hersfeld, vertrat Amazon gemeinsam mit Studentin Isabelle Ewert und ist begeistert vom Ablauf und der Resonanz der Veranstaltung. „Der Landkreis hat das ganze Terminmanagement im Vorfeld übernommen. Es verlief alles reibungslos und das, obwohl wir von mittags bis abends durchgängig gebucht waren.“ Die Schüler waren gut vorbereitet und brachten viele Fragen mit. Die brennendste: „Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet mir Amazon?“ „Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung bei uns gibt es viele mögliche nächste Schritte, die die Auszubildenden gehen können, zum Beispiel in eine Führungsposition“, sagt Susanne.

Ausbilder Florian Spiegelhalter informiert auf der 10. Ausbildungsmesse in Bad Hersfeld über Ausbildungen bei Amazon.

Ausbilder Florian Spiegelhalter informiert auf der 10. Ausbildungsmesse in Bad Hersfeld über Ausbildungen bei Amazon.

Beruf mit Perspektive

„Alle Ausbildungen sind auf Übernahme ausgelegt“, bestätigt Rozenn Schäfer, die für Deutschland zuständige Regionalleiterin für das Thema Aus- und Weiterbildung, ihre Kollegen Florian und Susanne. Der Schwerpunkt aller Ausbildungen liege auf der Logistik, dass die Kundenbestellungen rechtzeitig das Lager verlassen und pünktlich beim Kunden zuhause ankommen. Dafür braucht es auch IT-Fachinformatiker, wie sie an fast allen Standorten gesucht werden. Im Bereich IT gibt es auch die Möglichkeit zum dualen Studium Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung auf Bachelor. Weitere Duale Studiengänge in den Amazon Logistikzentren mit dem Abschluss Bachelor of Arts sind Logistikmanagement, Wirtschaftsinformatik, Supply Management und Handelsmanagement.

Ein Beruf mit Perspektive – das kommt gut an. 37 Auszubildende und 34 duale Studenten bauen in den Amazon Logistikzentren ihre berufliche Zukunft auf. Auch Flüchtlinge nehmen das Ausbildungsangebot an. Neben den Karrierechancen findet Sebastian Althoff, Learning Manager am Standort Koblenz, einen weiteren Aspekt sehr reizvoll: „Bei uns absolvieren die jungen Menschen ihre Ausbildung in einem der weltweit führenden Internetkonzerne.“

Rund 9.000 Besucher strömten zu den azubi- & studientagen Koblenz 2017. Sie sind die Hauptmesse für Ausbilder Markus Tibo (l.) und Learning Manager Sebastian Althoff (m.). Gemeinsam mit dem Auszubildenden Tien Hoang Trien stellten sie Ausbildungsmöglichkeiten des Amazon Logistikzentrums Koblenz vor.

Rund 9.000 Besucher strömten zu den azubi- & studientagen Koblenz 2017. Sie sind die Hauptmesse für Ausbilder Markus Tibo (l.) und Learning Manager Sebastian Althoff (m.). Gemeinsam mit dem Auszubildenden Tien Hoang Trinh stellten sie Ausbildungsmöglichkeiten des Amazon Logistikzentrums Koblenz vor.

Im Gegenzug werden Teamgeist, Eigeninitiative und gute Noten erwartet. „Das Anschreiben sollte man auch nicht unterschätzen. Es spielt genauso eine Rolle wie das äußere Erscheinungsbild der Bewerbung“, sagt Sebastian. „Und Englischkenntnisse sind in einem US-amerikanischen Unternehmen natürlich auch von Vorteil.“ Rozenn Schäfer appelliert an die Motivation der Bewerber: „Man soll etwas bewegen und Verantwortung übernehmen wollen. Die Bewerber sollen eine klare Vision für sich selbst haben.“

Bad Hersfelder Festspiele – Sondervorstellung des Tapferen Schneiderleins für tapfere Kinder

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© BHFS Sennwald

© BHFS Sennwald

Das Kinder- und Jugendhospiz „Kleine Helden“ und der Förderverein „MediKids“ betreuen Kinder und Jugendliche mit schweren, teilweise lebensverkürzenden Erkrankungen sowie deren Angehörige. Amazon lud 80 Kinder und Begleitpersonen der beiden Organisationen zu einer Sondervorstellung von „Das tapfere Schneiderlein“ im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele ein. Amazon Bad Hersfeld ist Sponsor der dortigen Festspiele. Auch Amazon Mitarbeiter und ihre Kinder konnten Karten für die Vorstellung gewinnen, bei der das über 200 Jahre alte Stück der Gebrüder Grimm in die Gegenwart transportiert wurde.

Alexander Helmer ist Geschäftsführer des Vereins „Kleine Helden“ Osthessen e. V., der sich um schwer erkrankte Kinder sowie deren Geschwister und Eltern kümmert: „Der Theatervormittag war eine tolle Idee. Für die Kinder war das eine willkommene Abwechslung von ihrem Alltag in Klinik und Wohngruppe, und das ist unbezahlbar.“ Die Amazon Freikarten gingen an junge Patienten sowie eine Wohngruppe in Rasdorf, in der Geschwisterkinder aus trauernden Familien betreut werden. Weitere Karten erhielten die „MediKids“. Der Verein setzt sich für die besonderen Bedürfnisse junger Patienten und ihrer Angehörigen im Klinikum Bad Hersfeld ein, um beispielsweise das Umfeld und die Klinikeinrichtung familien- und kindgerecht zu gestalten. „Wir konnten einigen Kindern, die aktuell im Klinikum behandelt werden, eine Freude machen, aber auch ehemaligen Patienten, ihren Geschwistern und Eltern“, erzählt Dr. Carmen Knöppel, Beirätin bei den MediKids und Chefärztin der Kinderklinik.

„Amazon ist seit vielen Jahren Sponsor der Bad Hersfelder Festspiele‘“, erläutert Stephanie Schreiber, Standortleiterin von Amazon Bad Hersfeld FRA3. „Kinder und Jugendliche hier zu unterstützen, ist uns ein besonderes Anliegen.“ – Warum sich Amazon sozial engagiert und auch Mitarbeiter-Familien zur Sondervorstellung lud, beschreibt Matthias Franz, Senior Operations Manager im Bad Hersfelder Logistikzentrum FRA1, so: „Unsere rund 4.000 Mitarbeiter kommen aus Bad Hersfeld oder dem Landkreis. Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung Organisationen aus der Region zu unterstützen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, mit solchen und ähnlichen Aktionen die Arbeit unserer vielen Mitarbeiter hier in Bad Hersfeld zu wertschätzen.“

Auszeit für erkrankte Kinder und deren Familien

Eher ein ruhiger Typ: Das „Tapfere Schneiderlein“ (Sascha Bornemann mit Neele Pettig) von Regisseurin Franziska Reichenbacher gefiel in seiner modernen Adaption kleinen und großen Gästen. Bild: Bad Hersfelder Festspiele

Eher ein ruhiger Typ: Das „Tapfere Schneiderlein“ (Sascha Bornemann mit Neele Pettig) von Regisseurin Franziska Reichenbacher gefiel in seiner modernen Adaption kleinen und großen Gästen.
© Bad Hersfelder Festspiele

Nachdem die Gäste reichlich Kuchen, Obst und Popcorn genossen hatten, entführte Regisseurin Franziska Reichenbacher, die auch selbst anwesend war, die rund 150 Kinder, Eltern und Betreuer im märchenhaften Ambiente eines gelben Zirkuszeltes an einen modern anmutenden Königshof. Auch das „Tapfere Schneiderlein“ war nicht ganz so, wie es Kinder und Eltern aus dem Grimm’schen Märchenbuch kennen. Erschlug der Schneider der Gebrüder Grimm noch sieben Fliegen auf einen Streich, trat großspurig auf und wurde dadurch schnell für einen unbesiegbaren Krieger gehalten, ist das Schneiderlein Fritz Zwibbel ein Typ, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann. Statt die Plagegeister zu erschlagen, fängt er sie ein und entlässt sie in die Freiheit. Konfliktscheu und zartbesaitet kommt er durch ein Missverständnis an den Posten des Hofschneiders am Hof eines ängstlichen Königs, der sich besonders vor den beiden „Riesen“, dem Armeegeneral und der Finanzministerin fürchtet.

Dem vierjährigen Gustav hat das Stück gefallen: „Das war ein richtig schöner Tag!“ Sein Papa Marc Obermüller von Amazon in Bad Hersfeld, der die Karten gewonnen hatte, fand das Stück unterhaltsam wie auch lehrreich: „Sowohl Kinder als auch Erwachsene hatten an dem Stück ihren Spaß und konnten daraus etwas mitnehmen. Zum Beispiel, dass Menschen oft voreilig über andere urteilen, oder dass es gar nicht darauf ankommt, wer der Stärkere ist, weil jeder Stärken und Schwächen hat.“

Auf Tuchfühlung mit den Schauspielern

Das Ensemble nahm sich nach der Vorstellung Zeit für die Gäste. © BHFS Sennwald

Das Ensemble nahm sich nach der Vorstellung Zeit für die Gäste. © BHFS Sennwald

Nach der Vorstellung verabschiedeten sich die Schauspieler am Ausgang des Zelts persönlich von den Kindern und standen für Gespräche bereit, bevor die Gäste mit kleinen Geschenken den Heimweg antraten.

Die stellvertretende Standortleiterin Stephanie Schreiber (links) und Amazon-Manager Matthias Franz mit Regisseurin Franziska Reichenbacher (Mitte). © BHFS Sennwald

Die Standortleiterin Stephanie Schreiber (links) und Amazon-Manager Matthias Franz mit Regisseurin Franziska Reichenbacher (Mitte). © BHFS Sennwald

„Theater verbindet Menschen und Geschichten aus vergangenen und heutigen Zeiten – auf der Bühne und vor der Bühne“ sagt Regisseurin Franziska Reichenbacher. „Ich habe mich gefreut zu sehen, wie sich das Amazon-Team vor und nach der Vorstellung um die kleinen und großen Gäste gekümmert hat und alle liebevoll umsorgt wurden. So konnten Kinder und Erwachsene einen besonderen Theaterbesuch erleben, der hoffentlich allen Freude bereitet hat.“

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  • Nach der Vorstellung empfingen die Schauspieler die Zuschauer vor dem Zelt.
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  • Regisseurin Franziska Reichenbacher (links) begrüßt die Gäste im Beisein von Amazon-Manager Matthias Franz und der stellvertretenden Standortleiterin Stephanie Schreiber.
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  • Die Gäste konnten sich vor der Vorstellung stärken. 
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Prime Day 2017: Volle Lager und viele tausend Mitarbeiter

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Rainatu Bainda, Angelika Eser, Daniel Maihaita021

Der längste Shopping-Tag des Jahres hat begonnen: Seit Montag, 10. Juli, ab 18 Uhr können Amazon Prime-Mitglieder für volle 30 Stunden die Angebote am Prime Day nutzen. Seit Monaten haben wir uns in den Logistikzentren auf diesen Tag vorbereitet. Die Lager sind voll. Tausende unserer Mitarbeiter sorgen dafür, die Kundenversprechen zu erfüllen. Wir zeigen einen Blick hinter die Kulissen.

Die Lager sind voll. Tausende von Mitarbeitern sind am Prime Day im Einsatz

Die Lager sind voll. Tausende von Mitarbeitern sind am Prime Day im Einsatz

Heike Löffler arbeitet normalerweise in der Wareneinlagerung in Koblenz. Heute am Prime Day wechselt sie ihren Arbeitsplatz. Wie viele ihrer Kollegen hilft Heike in einem der Warenausgangsbereiche aus, um die vielen Kundenwünsche zu erfüllen. „Das ist ganz üblich bei uns am Prime Day“, verrät sie. Fünfmal hat sie bereits den Prime Day mitgemacht: „Es ist an diesem Tag sehr viel zu tun, aber es macht großen Spaß mit den Kollegen.“ In Leipzig verpackt ihre Kollegin Shpresa Gjemajli gerade ein Schildkrötenaquarium und staunt über das „Hello Kitty“-Design: „Viele Artikel sehe auch ich am Prime Day zum allerersten Mal. Ich finde das super.“

Für Sorina-Florina Macovei ist es der erste Pime Day bei Amazon. Sie ist im so genannten „Picktower“, wo auf mehreren Ebenen Artikel eingelagert werden, und komissioniert dort heute die Bestellungen: „Ich war etwas aufgeregt, aber es ist schön, im Team mit den anderen zu arbeiten.“ Das findet auch Khoka Miah, der heute in Rheinberg die Artikel für die Bestellungen heraussucht: „Es ist ein besonderer Tag. Alle helfen zusammen.“

Prime Day-Premiere ist im neuen Logistikzentrum HAM2 in Winsen, das mit einem Kernteam aus rund 200 Mitarbeitern bereits Bestellungen bearbeitet. Alexander Wiehe ist dort Rezeptionist: „Für mich ist der Prime Day heute ganz besonders – ich bin seit zwei Jahren bei Amazon. Zuerst in Bad Hersfeld und nun ganz neu im Startteam von Winsen. Ich freue mich beim Aufbau des Standorts zu helfen und heute viele Kollegen mit einem Prime Day T-Shirt zu überraschen.“

Wie in vielen Amazon Logistikzentren packen heute alle mit an: Angestellte aus den Verwaltungsbereichen und Führungskräfte arbeiten Hand in Hand mit den Logistikmitarbeitern. Jeder, der bei Amazon in der Logistik arbeitet, ist vertraut mit den Prozessen und kennt das Teamwork. Auch Christopher Och, der seit 2015 bei Amazon in Leipzig ist und normalerweise Veränderungsprozesse betreut: „Der Prime Day ist eine außergewöhnliche Aktion, die ihresgleichen sucht.“ – „An dem Tag herrscht ein besonderer Spirit und alle ziehen voll mit“, erzählt Renate Carella aus dem Logistikzentrum Koblenz. „Dieser Tag ist jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung. Aber durch unsere Erfahrung wissen wir sehr genau, worauf es ankommt“, sagt der Koblenzer Abteilungsleiter Valentin Rinnert, der heute zum dritten Mal dabei ist.

Unsere diesjährigen Prime Day T-Shirts mit einem "DANKE" in verschiedenen Sprachen

Unsere diesjährigen Prime Day T-Shirts mit einem „DANKE“ in verschiedenen Sprachen

In der Auftragsabwicklung, in den Pick- und Pack-Bereichen, wo die Artikel für die Bestellungen herausgesucht bzw. verpackt werden, und im Versand herrschen Hochbetrieb. Die Prozesse laufen geordnet und reibungslos. Die Logistikzentren haben sich seit April auf den Prime Day vorbereitet und die Abläufe geplant. Dazu gehören auch die Dankeschön-Aktionen für die vielen tausend Mitarbeiter, wie Verlosungen, Gratis-Eis oder Prime Day-Shirts. Sie sind zur Tradition in den Amazon Logistikzentren geworden. Vor alle die T-Shirts mit Prime Day Branding sind beliebt. In diesem Jahr tragen sie ein „Danke“ in verschiedenen Sprachen an die Mitarbeiter in den 31 Logistikzentren von Amazon in Europa.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Eindrücke vom Prime Day aus den Logistikzentren und Prime Now-Stationen. Hier gibt es aktuelle Informationen zum Prime Day.

  • Jessica und Jasmin schaffen in der Fotobox ein Andenken an den Prime Day 2017
  • Stefanie nimmt in Bad Hersfeld an der Prime Day Verlosung teil.
  • Janusz beim Prime Day in Werne
  • In Brieselang gibt es am Prime Day für alle ein Eis.
  • Als Dankeschön wird den Mitarbeitern am Prime Day der Tag versüßt.
  • Fotobox beim Prime Day in Rheinberg
  • Rheinberg feiert Prime Day
  • Shpresa: „Es ist jetzt mein dritter Prime Day und das absolute Highlight ist dieses Schildkrötenaquarium im Hello Kitty Style“
  • Christopher: "Der Prime Day ist eine außergewöhnliche Aktion die Ihres gleichen sucht. Ich bin eigentlich im Bereich Changemanagement aber bei so einem Tag packt das ganze Team mit an um die Kundenwünsche zu erfüllen."
  • Sandra packt heute für Prime-Mitglieder
  • Auch Analyst Matthias feiert in Bad Hersfeld den Prime Day.
  • DIe Zeit für Spaß kommt nicht zu kurz.
  • In Koblenz packen alle mit an.
  • Waren verpacken für den Prime Day
  • Sabine, Alexander, Alina und Caroline (v.l.n.r.) feiern heute den ersten Prime Day nach der Eröffnung des neuen Logistikzentrums in Winsen.
  • Volle Wägen beim Prime Day in der Prime Now Station München
  • Viele Prime-Mitglieder nutzen am Prime Day die Rabatte auf Prime-Now Bestellungen.
  • Prime Day bei Prime Now in München
  • Suphasini und Pilar beim Prime Day in Bad Hersfeld (v.l.n.r.)
  • Im Logistikzentrum Bad Hersfeld geht es am Prime Day heiter zu.
  • Markus packt in Bad Hersfeld mit an.
  • Melissa und Valentina (v.l.n.r.) beweisen ihre Teamarbeit am Prime Day in Pforzheim.
  • Yavuz (rechts) unterstützt seine Kollegin Marlene im Wareneingang.
  • Ionela-Laura unterstützt das Logistikzentrum Graben im Warenausgang.
  • Amazon Mitarbeiter Daniel fasst tatkräftig mit an.
  • Rainatu an der Packstation in Graben
  • Unsere diesjährigen Prime Day T-Shirts mit einem "DANKE" in verschiedenen Sprachen