Amazon Winsen: Gesund am Arbeitsplatz

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Winsen ist einer der modernste Amazon-Standorte in Deutschland: das erste Logistikzentrum, das Roboter einsetzt. Doch nicht nur technologisch arbeitet man auf hohem Niveau. Vom ersten Tag an bestimmt ein umfassendes Gesundheitsmanagement den Arbeitsalltag. Obwohl das Logistikzentrum noch so jung ist, fanden bereits zwei Gesundheitstage statt.

Hochmoderne Technologie, ergonomische Arbeitsplätze und Gesundheitsprogramme - das Wohl der Amazon-Mitarbeiter steht an erster Stelle.

Hochmoderne Technologie, ergonomische Arbeitsplätze und Gesundheitsprogramme – das Wohl der Amazon-Mitarbeiter steht an erster Stelle.

Für Rachel Stenner, Health Managerin am Standort, waren die Gesundheitstage ihre „Feuertaufe“ und ein voller Erfolg. Knapp 200 Mitarbeiter nahmen teil, mehr als sich angemeldet hatten. Auf dem Programm standen eine Grippeschutzimpfung und eine Ernährungsberatung, wie man „fit in den Winter“ startet – so das Motto.

Schon Wochen vor dem Start des Logistikzentrums hatte die studierte Gesundheitsmanagerin alle Hände voll zu tun: „Ergonomie ist sehr wichtig für die Prävention“, sagt sie. „Ich habe mir bestimmte Prozesse angesehen und hinterfragt, wie wir sie weiter verbessern können. Ein Punkt, an dem wir ununterbrochen weiterarbeiten werden.“ In Sachen Ergonomie kennt sich die 29-Jährige aus. Sie ist gelernte Physiotherapeutin.

Fit in den Winter, gesund in die Zukunft

Transportroboter bringen die Regale zu den Mitarbeitern. Dies erspart Laufwege.

Transportroboter bringen die Regale zu den Mitarbeitern. Dies erspart Laufwege.

Wenn es um die Gesundheit der mittlerweile über 2.000 Mitarbeiter geht, hat Amazon noch einiges mehr auf Lager: höhenverstellbare Tische, Vakuumlifter als Hebehilfe und hochmoderne Fördertechnik, um Laufwege einzusparen. Weiche Untergrundmatten an den Arbeitsplätzen schonen die Gelenke. Und angelernt wird nach dem Prinzip der Querqualifizierung. „Das bedeutet, die Mitarbeiter werden nicht nur für eine einzige Aufgabe qualifiziert, sondern für verschiedene Tätigkeiten“, erklärt Rachel. „Ziel ist es, dass sie später im Betrieb rotieren und all ihre erlernten Fähigkeiten nutzen können. Aus ergonomischer Sicht beugt das einseitigen Belastungen vor.“

Ergonomische Arbeitsplätze, Anti-Ermüdungsmatten, Fitnessübungen vor Schichtbeginn –und dann sind da noch die technischen Helfer. In Winsen sind mehrere hundert Transportroboter im Einsatz. „Der Mitarbeiter läuft nicht zum Regal, um das Produkt zu entnehmen, sondern das Regal fährt zu ihm. Dadurch entfallen zusätzliche Laufwege“, sagt die Health Managerin. Eine große Hilfe für die Mitarbeiter in Winsen und ein weiterer Pluspunkt für die Gesundheit.

Gesundheit bei Amazon

  • Gesundheitsmanager an 11 Standorten kümmern sich gemeinsam mit dem Management um alle gesundheitsrelevanten Aspekte der Arbeit
  • Gesundheitstage 2x pro Jahr an allen Standorten in enger Zusammenarbeit mit Krankenkassen: Individueller Gesundheits-Check für Mitarbeiter
  • Täglich frisch gekochtes Essen, Salatbar in allen Kantinen und einen kostenlosen Obsttag pro Woche
  • Vollklimatisierte Logistikzentren für eine angenehme Raumtemperatur
  • Sicherheit am Arbeitsplatz: Verpflichtende Kurse für korrektes Heben und Bewegen von Waren zur Schonung von Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur
  • Spezielle Fußmatten an Steharbeitsplätzen entlasten Wirbelsäule, Gelenke und Sehnen
  • Einsatz moderner Technologien: Vakuumlifter zur Entlastung bei der Bearbeitung schwerer Produkte; Handscanner zur Reduzierung von Laufwegen
  • Kostenlose Grippeschutzimpfungen

Ersthelfer bei Amazon: Für den Notfall bereit

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Gesundheitstage_FRA3_026Wenn Silke Wieschollek zur Arbeit geht, betritt sie das Logistikzentrum in Bad Hersfeld nicht nur als Mitarbeiterin der Qualitätsabteilung. Silke ist eine von 436 Ersthelfern am Standort. Für sie hat nicht nur die Zufriedenheit der Kunden oberste Priorität, sondern auch die Gesundheit der Kollegen.

Es waren sehr persönliche Gründe, die Silke zu einer Bewerbung als Ersthelferin motivierten: „Ich bin Diabetikerin. Sollte ich einmal einen Zuckerschock erleiden, dann würde ich mir auch wünschen, dass jemand in der Nähe ist, der mir helfen kann.“ Warum sollte nicht sie diejenige sein, die anderen hilft, dachte sich Silke und bewarb sich intern.

Wissen, was im Notfall zu tun ist

Die Mitarbeiter erhielten eine Unterweisung in Erster Hilfe.

Das Thema Erste Hilfe wurde groß geschrieben bei den Gesundheitstagen.

Seit sechs Jahren arbeitet die 41-Jährige im Logistikzentrum Bad Hersfeld und fast genauso lange ist sie Ersthelferin – eine jener Kollegen, die für den medizinischen Notfall gewappnet sind. Dafür absolvieren alle betrieblichen Ersthelfer einen internen Lehrgang in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz.

Wie verhalte ich mich bei Notfällen? Wie funktioniert die Rettungskette im Logistikzentrum? Welche Aufgaben hat ein Betriebssanitäter? – Diese Fragen standen auch bei den aktuellen Gesundheitstagen auf dem Programm. Bei Veranstaltungen aus dem Bereich Gesundheitsmanagement unterstützen die Ersthelfer ebenfalls und klären auf. Silke und ihre Kollegen sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Aktionstage. Die Mitarbeiter konnten sich über das Bewegungsprogramm „Active Everyday“ informieren und direkt einige Übungen ausprobieren. Außerdem bestand die Möglichkeit eine Venenmessung oder einen CardioScan durchführen zu lassen.

„Gesundheit ist das höchste Gut“

Auf viele Kollegen machte die Arbeit der Ersthelfer großen Eindruck. 63 von ihnen haben Interesse an der Erste-Hilfe-Schulung im kommenden Jahr gezeigt – zur großen Freude der Health Managerinnen Sonja Bialas und Jasmin Auth: „Damit verbessert sich im Logistikzentrum die Abdeckung mit Ersthelfern weiterhin“, sagt Jasmin. Es ist eine große Verantwortung, zu der sich die Kollegen bereit erklären: „Ersthelfer ist man, sobald man das Werk betritt und bis zum Ende der Schicht“, sagt Silke. Für die 41-Jährige eine Selbstverständlichkeit: „Es geht um die Gesundheit eines Menschen. Das ist das höchste Gut. Sobald es jemandem schlecht geht, kümmere ich mich um ihn.“

  • Einer von Amazons Partnern in Sachen Gesundheitsangebote ist die gesetzliche Krankenkasse AOK.
  • Rund 800 Mitarbeiter haben an den Gesundheitstagen teilgenommen. Das Angebot rund um die Themen Gesundheit und Erste Hilfe war breit gefächert.
  • Bei einer Venenmessung oder einem CardioScan konnten die Mitarbeiter die Fitness ihres Herzens und die Venenelastizität überprüfen lassen.
  • Trainer des Fitnessstudios EasyFitness zeigten den Mitarbeitern Körperübungen, die sie ganz einfach in den Arbeitsalltag integrieren können
  • Das Thema Erste Hilfe wurde groß geschrieben bei den Gesundheitstagen.
  • Im Januar 2018 startet wieder das Programm Active Everyday. Dabei werden den Mitarbeitern vor Schichtbeginn Bewegungs- und Dehnübungen gezeigt, mit denen sie bei der Arbeit bestimmte Muskelpartien stärken und dehnen können.
  • Kleine Übungen am Arbeitsplatz können Großes für die Gesundheit bewirken.

Amazon Brieselang: Wir sind vier!

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Happy Birthday nach Brieselang: Das dortige Logistikzentrum feierte vor kurzem seinen vierten Geburtstag. Süße Grüße für die mehr als 900 Mitarbeiter bestellte Amazon bei einer regionalen Traditionsbäckerei – in Form eines Riesenpakets.

Hohe Bäckerkunst: Juniorbäcker Thonke präsentiert die aufwändig gestaltete Torte.

Juniorbäcker Philipp Thonke brachte die aufwändig gestaltete Torte persönlich vorbei.

2013 wurde das Amazon Logistikzentrum nahe Berlin eröffnet. Mit 65.000 Quadratmetern oder neun Fußballfeldern zählt Brieselang eher zu den kleineren Zentren: Die größeren Geschwister des Logistikzentrums umfassen bis zu 15 Fußballfelder. Alles andere als klein war der Geburtstagskuchen. Zum Schichtwechsel am Geburtstag versüßte den Mitarbeitern eine riesige Torte in Form eines Prime-Pakets den Arbeitstag. Täuschend echt gestalteten die Bäckermeister der brandenburgischen Bäckerei Thonke im Auftrag von Amazon die süße Lieferung.

„Heute bestellt. Heute geliefert.“ war in großen zuckrigen Lettern auf dem Geburtstagskuchen zu lesen. Ein kulinarischer Hinweis auf die Same-Day-Lieferungen, die das Logistikzentrum Brieselang versendet. Kunden in Berlin, Hamburg und Leipzig werden von dort noch am selben Tag beliefert.

Nougat, Erdbeer, Schwarzwälder Kirsch - dreierlei Füllungen versüßten den Mitarbeitern zum Schichtwechsel den Tag.

Nougat, Erdbeer, Schwarzwälder Kirsch – dreierlei Füllungen versüßten den Mitarbeitern zum Schichtwechsel den Tag.

 

Fünf Jahre Amazon in Pforzheim: Ein Bekenntnis zur Region

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Fünf Jahre Amazon in Pforzheim: Was bedeutet die Ansiedlung des Logistikzentrums für die Region? Auf dem Open Day diskutierten Experten aus Politik und Wirtschaft diese und andere Fragen. Nebenbei durften sich die Gäste am Torwandschießen versuchen. Sportliche Aktivitäten werden im Logistikzentrum großgeschrieben.

Standortleiter Alexander Bruggner brachte am Open Day Vertreter der Wirtschaftsförderung, Einzelhändler und Betriebsratsmitglieder an einen Tisch.

Standortleiter Alexander Bruggner brachte am Open Day Vertreter der Wirtschaftsförderung, Einzelhändler und Betriebsratsmitglieder an einen Tisch.

In seinem Grußwort sprach Landrat Karl Röckinger von einem Gewinn für die Region durch die Ansiedlung von Amazon Pforzheim: „Viele Arbeitsplätze konnten geschaffen werden.“ Rund 1.400 Mitarbeiter arbeiten heute in Pforzheim. „Der Standort entwickelt sich sehr positiv. Dazu tragen die Mitarbeiter einen großen Teil bei“, sagte Alexander Bruggner. Er leitet den Standort seit den Anfängen 2012.

Amazon-Personalleiter Thomas Stühm nannte die bundesweiten Arbeitsplatzzahlen: „Im Bereich Logistik hat Amazon in Deutschland über 12.000 Stellen geschaffen.“ In Pforzheim gehöre Amazon zu den größten Gewerbesteuerzahlern, sagte Reiner Müller von der Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP): „Durch Amazon hat der in Pforzheim bereits stark vertretene Versandhandel eine neue Dynamik erfahren.“

Spende für Handicap-Fußball

Amazon Pforzheim engagiert sich stark in der Region. Alexander Bruggner überreicht dem Vorsitzenden des 1. CfR Pforzheim Markus Geiser (l.) eine Spende.

Alexander Bruggner mit dem Vorsitzenden des 1. CfR Pforzheim Markus Geiser (l.)

Dynamik zeigt sich auch bei den vielen Sportangeboten von Amazon für die Mitarbeiter. „Wir sind alle sehr sportbegeistert am Standort“, verrät Alexander Bruggner. Nicht zufällig war am Open Day eine Torwand aufgebaut: „Der Sport stärkt das Miteinander der vielen Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Kulturkreisen. Die Zusammenarbeit funktioniert bei uns sehr gut.“

Auch regional engagiert sich das Logistikzentrum für den Sport.  Auf dem Open Day übergab deshalb Standortleiter Alexander Bruggner einen Spendencheck im Wert von 5.000 Euro an den 1. CfR Pforzheim. Das Geld soll einem lokalen Fußballturnier für Menschen mit Behinderung zugute kommen.

„Amazonisch“ auf Gebärdensprache

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Dreharbeiten_Gebärden TrainingsvideosMeetings, Einweisungen, Arbeitsabläufe – für viele Mitarbeiter ist die sichere Routine des Arbeitsalltags eine Selbstverständlichkeit. Ganz anders sieht das bei Kollegen mit Handicap aus. Für sie sind Änderungen im Arbeitsablauf eine Herausforderung. Bei der Bewältigung sind die Kollegen mit Behinderung ebenso gefragt wie der Arbeitgeber. Das Amazon Logistikzentrum Leipzig beschreitet bei der Integration schwerbehinderter Kollegen neue Wege.

Visuelles Lernen für gehörlose Kollegen – die Idee kam in einer der sogenannten Gehörlosenrunden auf: „Bei diesen regelmäßigen Treffen haben gehörlose Mitarbeiter die Möglichkeit für Rückfragen zu neuen Betriebsvereinbarungen. Es geht um aktuelle Themen, die diese Kollegen beschäftigen oder die man für sie gesondert aufarbeiten muss“, erklärt Ulrich Poppitz, Schwerbehindertenbeauftragter im Logistikzentrum Leipzig. Dort entwickelten die gehörlosen Kollegen gemeinsam mit Ulrich Poppitz, der Personalleiterin Katja Wilhelm und Thomas Lange-Endrulat, Senior Trainer am Standort Leipzig, das Konzept zu speziellen Trainingsvideos für nichthörende Mitarbeiter. Doch von der Idee zum fertigen Clip war es ein langer Weg.

Gebärden für „Pick“ und „Pack“

Das Drehteam (v.l.n.r.) Sabine Hesselbarth, Karl Maier, Anna Hofmann und Daniela Ruge mit der externen Dipl.-Gebärdensprachdolmetscherin (FH) Theresa Dankert.

Das Drehteam (v.l.n.r.) Sabine Hesselbarth, Karl Maier, Anna Hofmann und Daniela Ruge mit der externen Dipl.-Gebärdensprachdolmetscherin (FH) Theresa Dankert.

80.000 Gehörlose gibt es in Deutschland. Seit 2002 ist die Gebärdensprache als natürliche Sprache anerkannt. Doch wie jede Fremdsprache, die man erst erlernen muss, stellte die Gebärdensprache Thomas und sein Team vor eine Herausforderung: „Uns war vieles nicht bewusst. Gehörlose lesen nicht wie ein hörender Mensch. Insofern konnten wir die bestehenden Trainingsvideos nicht einfach mit Untertiteln unterlegen. In der Gebärdensprache gibt es auch unterschiedliche Dialekte. Nicht zuletzt standen wir vor der Herausforderung, dass es Amazon-intern zahlreiche Begrifflichkeiten gibt, für die noch keine Gebärdenübersetzung besteht.“

Über die Vernetzung der verschiedenen Amazon Logistikzentren in Deutschland wurden Thomas und seine Kollegin Anna Hofmann auf eine Plattform des Standortes Werne aufmerksam. Die gehörlosen Mitarbeiter in Werne entwickeln neue Gebärden für die Amazon-Begriffe und tauschen diese über die Plattform mit ihren Kollegen aus.

Eine „Herzensangelegenheit“

Beim Dreh der Trainingsvideos hatte das Team sichtlich Spaß.

Beim Dreh der Trainingsvideos hatte das Team sichtlich Spaß.

Im Logistikzentrum Leipzig wurde ein Besprechungsraum zum Filmstudio. Das Equipment für die Beleuchtung wurde privat von Anna gestellt. Sie führte auch die Dreharbeiten durch. Sabine Hesselbarth aus der Abteilung „Pack“ hat selbst eine Hörschädigung und schlüpfte in die Rolle der Regieassistentin. Ihre gehörlosen Kollegen Karl Maier und Daniela Ruge dolmetschten vor der Kamera. Nach langer Vorbereitung fiel im Mai dieses Jahres die erste Klappe.

„Mir persönlich ist die Zusammenarbeit mit schwerbehinderten Kollegen eine Herzensgelegenheit“, sagt Katja Wilhelm. „Mit solchen Projekten möchten wir jegliche Bedenken und Berührungsängste ausräumen. Denn die Zusammenarbeit mit Menschen mit Handicap ist eine Bereicherung für unseren Arbeitsalltag.“

Amazon Werne: „Die ganze Welt in einem Haus“

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DTM1_Launch_20171023 (25)Passender hätten die Mitarbeiter das Motto für den Umzug des Logistikzentrums Werne in die neuen Hallen nicht wählen können: Mit den 1800 Mitarbeitern ziehen auch mehr als 60 unterschiedliche Nationalitäten um. Über ein Jahr lang wurde im Industriegebiet Wahrbrink-West gebaut. Damit setzt Amazon der Übergangslösung ein Ende – die ehemaligen Hallen waren in zwei früheren IKEA-Lagern untergebracht. Mit dem neuen Logistikzentrum bekennt sich Amazon langfristig zum Standort Werne. Ab sofort wird im neuen 100.000-Quadratmeter-Zuhause Logistikgeschichte geschrieben.

Die ganze Welt in einem Haus: Das Motto der Einweihungsfeier war die Idee der Mitarbeiter.

Die ganze Welt in einem Haus: Das Motto der Einweihungsfeier war die Idee der Mitarbeiter.

So groß wie rund 14 Fußballfelder ist das neue Logistikzentrum in Werne. Vor allem aber ist es mit hochmoderner Technologie ausgestattet. Amazon investierte 28 Millionen Euro in die technische Ausstattung, die genau auf die Lagerlogistik abgestimmt sind.

„Bei diesem Launch sprechen alle ‚nur’ von einem kleinen Umzug. Dabei ist es wohl der größte Umzug in ganz Europa“, scherzte Standortleiter Thomas Weiss. Tatsächlich befinden sich die neuen Hallen gleich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die neuen Hallen werden aufgrund der Nähe zum Flughafen Dortmund und entsprechend der weltweiten Amazon-Systematik „DTM1“ genannt.

Zum Anbeißen: Eifelturm und Freiheitsstatue

Sogar die Einweihungstorte stand ganz im Zeichen der Internationalität mit süßen Wahrzeichen der ganzen Welt.

Sogar die Einweihungstorte stand ganz im Zeichen der Internationalität mit süßen Wahrzeichen der ganzen Welt.

Dass in den neuen Hallen Menschen aus aller Welt zusammenarbeiten, machte ein feierlicher Akt zur Einweihung deutlich. Auf einer gigantischen Weltkarte markierte jeder Mitarbeiter sein Herkunftsland. Das Motto zog sich konsequent durch den ersten Arbeitstag bis zur Zuckerglasur der Einweihungstorte. Diese zierten süße Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt.

Nachdem die Mitarbeiter morgens von einer Live-Band begrüßt wurden, gab es eine Führung durch die hellen und modernen Hallen. Nach einem kurzen Stell-Dich-ein mit Maskottchen Peccy liefen die Förderbänder und Verpackungsmaschinen auch schon an. 90 Mitarbeiter haben den Betrieb in den neuen Hallen bereits aufgenommen. Ihre Kollegen werden in den folgenden Wochen nachziehen. Erster Gegenstand, den die Mitarbeiter der Frühschicht in den meterhohen Regalen einlagerten: eine Wanduhr. Nur acht Stunden später wurde in der Spätschicht das erste Päckchen verschickt: ein Mini-Kühlschrank für einen Kunden in Österreich.

Reichlich Äpfel für die Rheinberger

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Kastanienfest

Die Kastanienernte läutet den Herbstbeginn ein. Mehr als zehn Tonnen der braunen Frucht sammelten die fleißigen Rheinberger für die Wildtierfütterung. Beim Kastanienfest tauschten sie ihr Handelsgut gegen jede Menge erntefrischer Äpfel ein. Das traditionsreiche Fest ist jedes Jahr aufs Neue ein Erlebnis – vor allem für die Rheinberger Kinder.

Ein Kilo Äpfel und Süßigkeiten für fünf Kilo Winterfutter – diese Tauschaktion ermöglichte Amazon mit einer Spende von 3.000 Euro. Aufgrund fehlender Sponsoren hatte dem bunten Herbstfest nach 14-jährigem Bestehen das Aus gedroht. „Das Rheinberger Kastanienfest bringt Jung und Alt aus der Region zusammen. Amazon ist in Rheinberg fest verankert und unterstützt deshalb gerne“, sagt Karsten Frost, Standortleiter des Amazon Logistikzentrums in Rheinberg (Foto: 3.v.l.). Gemeinsam mit Community Relations Managerin Antje Kurz-Möller, Bürgermeister von Rheinberg Frank Tatzel sowie Ulrike Brechwald von der Werbegemeinschaft Rheinberg (Foto: v.l.n.r.) freute er sich über das rege Treiben am Marktplatz. Die Rheinberger Jugendfeuerwehr hatte dort mit der Obst-Ausgabe alle Hände voll zu tun.

Für Hirsch und Co. kann der Herbst nun also kommen. Die Aktion dient der Überwinterung der Wildtiere. Für die Rheinberger ist es ein bunter Herbst-Sonntag. Neben der Sammel- und Tauschaktion gab es auch einen herbstlichen Markt und verkaufsoffenen Sonntag.