Dualer Studiengang bei Amazon: Annika ist die Jahrgangsbeste

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Annika mit ihrem Ausbildungsbeauftragten Matthias Simon.

Annika mit ihrem Ausbildungsbeauftragten Matthias Simon.

Annika hat das duale Studium an der Technischen Hochschule Mittelhessen, Fachrichtung Logistikmanagement als Jahrgangsbeste für Bad Hersfeld abgeschlossen. Ihr Notendurchschnitt lag bei 1,1. Unter den rund 1.000 Absolventen ist Annika damit unter den ersten fünf des gesamten Jahrgangs an der Technischen Hochschule Mittelhessens gelandet. Wir gratulieren herzlich und haben mit Annika über ihre Ausbildung bei Amazon in Bad Hersfeld gesprochen.

“In Bad Hersfeld”, sagt Annika Wamser, “kennt jeder die Amazon Logistikzentren. Sie muss es wissen, schließlich stammt die 23-Jährige aus Bad Hersfeld. Dass sie für ihre Ausbildung ihre Heimatstadt nicht verlassen musste, empfand sie als Pluspunkt. Annika hatte sich für eine Duale Ausbildung und den Bachelor-Studiengang Logistikmanagement entschieden. 2011 hat sie ihre Ausbildung bei Amazon begonnen und vor einigen Wochen  als Jahrgangsbeste in Bad Hersfeld mit einem Notendurchschnitt von 1,1 abgeschlossen. Das bedeutet Rang 5 von insgesamt 1.000 Absolventen der Technischen Hochschule Mittelhessen.

Heute ist Annika Area Managerin im Bereich Inbound Support und verantwortet dort zwei Schichten. Ihr Ausbildungsleiter Matthias Simon ist sehr stolz auf seinen früheren Schützling: “Annika Wamser hat sich von Anfang an auch das Vertrauen der Mitstudierenden verdient und wurde von diesen als Semestersprecherin gewählt. Ich freue mich, dass sich ihr Einsatz auch so hervorragend in den Noten niedergeschlagen hat und wünsche ihr für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!

Seit 2004 bietet Amazon in Bad Hersfeld bereits die Duale Ausbildung Logistikmanagement an. Auch im Vorjahr kam übrigens die Jahrgangsbeste von Amazon oder “FRA1″, wie der Standort intern bezeichnet wird. Dual studieren bedeutet, ein Studium kombiniert mit einer Ausbildung in der betrieblichen Praxis beim Unternehmen. Mehreren Wochen an der Hochschule folgt ein Praxisblock  im Unternehmen. Sechs Semester dauert das Studium normalerweise. An nahezu allen Amazon-Standorten in Deutschland werden duale Ausbildungen angeboten.

“Wenn andere Semesterferien hatten, waren wir im Logistikzentrum”, erinnert sich Annika: “Dafür gibt es aber auch eine Vergütung während der Ausbildungszeit, und man muss sein Studium nicht durch Ferienjobs finanzieren.” Den Auftakt der Praxisausbildung bei Amazon bildet ein so genanntes “Cross Training”, in dem Studenten wie Annika zuerst einmal die verschiedenen Bereiche eines Logistikzentrums kennenlernen. “Dann geht es weiter mit ersten Aufgaben, bei denen man lernt, Prozesse zu organisieren”, erklärt Annika. Im Laufe der Ausbildung lerne man immer mehr von den Abläufen. Betreut wird man sowohl durch Amazon als auch durch einen Vertreter der Uni.

“Ich habe viel gelernt während der Ausbildung”, sagt Annika und verrät, dass sie zu Beginn des Studiums eine Vokabelheft für die vielen englischen Fachbegriffe in der Logistik angelegt hat.  Ihr Tipp für ein erfolgreiches Studium: “Man sollte offen sein und Spaß an der Arbeit in einem Logistikzentrum haben!”. Für Annika scheint das zuzutreffen.

Weitere Informationen über die Duale Ausbildung bei Amazon Stellenangebote gibt es hier.

Jobs in den Amazon Logistikzentren

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Im Logistikzentrum gibt es viele Bereiche und viele Aufgaben: Im “Inbound-Dock” kommt die Ware an, im “Receive” werden die Produkte in das Warenwirtschaftssystem eingegeben. Die so genannten “Stower” wiederum lagern die Artikel ein und sorgen dafür, dass der Regalplatz mit den Artikeln systemtechnisch erfasst wird. Die Aufgabe eines “Pickers” ist es, die bestellte Ware aus dem Lager zu entnehmen und zu kommissionieren. Im “Pack” wird die Bestellung verpackt und versandfertig gemacht, im “Outbound Dock” wird sie auf die Lkws verladen.

Das Arbeiten in den Logistikzentren hat viele Facetten. Jörg arbeitet beispielsweise seit zwei Jahren bei Amazon in Rheinberg und war früher selbstständig. Eigentlich, so sagt er, habe er in dem Job bei Amazon zunächt nur eine Übergangslösung gesehen: “Doch mittlerweile habe ich viel Spaß daran und bin einfach geblieben”. Im Video erzählen er und weitere Mitarbeiter/innen über ihre Arbeit, wie sie zu Amazon gekommen sind und was sie vorher gemacht haben.

Weitere Informationen zu Jobs in den Amazon-Logistikzentren sowie Bewerberhotline gibt es hier oder auf Amazon Karriere.

 

Amazon gemeinsam: Soziales Engagement an den Logistikstandorten

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Das soziale Engagement bei Amazon hat viele Gesichter. Unsere Logistikzentren unterstützen vor allem lokal: dort, wo Amazon-Mitarbeiter leben. Unter dem Motto “Amazon gemeinsam” erfolgen die Beiträge in Form von Sach- und Geldspenden, durch tatkräftige Unterstützung unserer Mitarbeiter für gemeinnützige Organisationen vor Ort oder durch Programme mit Partnern.  Gemeinsam wollen wir dort helfen, wo Hilfe nötig ist.

Bei Amazon in Rheinberg organisiert ein Team aus verschiedenen Mitarbeitern die Unterstützung lokaler Organisationen. Einige davon stellen wir hier in unserer Bildergalerie vor.

  • Das Tierheim in Geldern ist auf Spenden angewiesen.
  • Der SV Bislich bietet Kindern und Jugendlichen neben Fußball noch viele weitere Sportarten.
  • 470 Mitglieder hat der SV Rhenania Hamborn.
  • Die Don Bosco Schule in Geldern ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt auf geistiger Entwicklung.
  • Unterstützung für American Sports.
  • Spendenübergabe an die Elterinitiative Kinderkrebsklinik e. V.
  • Das Zirkusprojekt der Grundschule St. Peter.
  • Hilfe für das St.-Bernhard-Hospital-Lintfort.
  • Unterstützung für die Evangelische Kirche Orsoy.

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Hier gibt es weitere Informationen zu Amazon gemeinsam.

„Yes, we do“ – Sommerfest bei Amazon in Rheinberg

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Amazon-Dollars als Währung auf dem Sommerfest.

Amazon-Dollars als Währung auf dem Sommerfest.

„Yes, we do“ lautete das von den Mitarbeitern ausgewählte Motto für das Sommerfest bei Amazon in Rheinberg. Und dass unsere dortigen Mitarbeiter nicht nur reden, sondern handeln, haben sie nicht nur beim Feiern, sondern bereits während der Vorbereitungen bewiesen. Ein Organisations-Team aus Mitarbeitern hat die Veranstaltung geplant, die in diesem Jahr ganz dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten gewidmet war. Von Cheerleadern, Wrestlern, Live-Bands bis zu typisch-Kulinarischem wie Burgern war viel Amerikanisches geboten.

Fast wie auf einem amerikanischen Jahrmarkt konnten sich die Besucher des Rheinberger Sommerfestes fühlen – angesichts der Ballons in Blau, Weiß und Rot, Cowboyhüten, „Stars & Stripes“-Tüchern und der Car-Show. Ohne harte Dollars ging bei Essen und Getränken nichts – oder, naja, fast nichts: Für die Mitarbeiter gab es ein Heftchen im US-Look mit Lageplan, Programm und verschiedenen Gutscheinen in Dollar-Optik. Diese konnten für mehrere, typisch amerikanische Mahlzeiten, für Nachtisch, Eis, Getränke und Kaffee eingelöst werden. Außerdem gab es spezielle „Amazon-Dollars“ für Fanartikel wie Tassen und Frisbees. „Diese Regelung haben wir, damit die Gutscheine auch für Familienmitglieder verwendet werden können“, sagt Cornelia Sanders, Executive Assistant und Projektleiterin des Sommerfestes auf Managementseite.

Doch die wirklich wichtigen Entscheidungen für die Veranstaltung kamen von einem Komitee aus Amazon-Mitarbeitern. Am schwierigsten im Vorfeld: ein gemeinsames Datum finden. „Das ist jedes Mal eine große Herausforderung. Wir haben ja ganz unterschiedliche Mitarbeiter, mit unterschiedlichen kulturellen und familiären Hintergründen. Da ist es beispielsweise wichtig, dass das Fest weder auf den Ramadan, noch auf die Sommerferien fällt. Damit fällt schon ein großer Zeitraum für unser Sommerfest komplett wegfällt“, erläutert Cornelia. Erst wenn das Datum fest steht, gibt es erste Vorschläge von einer Event-Agentur und den Aufruf an alle Mitarbeiter, sich an der Orga zu beteiligen. In diesem Jahr bildete sich ein zehnköpfiges Team, das dann innerhalb von zwei Monaten das rauschende Fest inklusive Motto-Aktionen mit auf die Beine stellte.

Das Organisationsteam von Rheinberg: (von li nach re) Rabea Kallwitz, Delia Kaschel, Daniel und Erika Schäfer

Aus dem Organisationsteam von Rheinberg: (von li nach re) Rabea Kallwitz, Delia Kaschel, Daniel Gurski und Erika Schäfer

Insgesamt engagieren sich noch viel mehr als diese zehn Mitarbeiter. Fast jede Abteilung steuert etwas bei. Die Security stellt beispielsweise Fachpersonal. Die Inbound-Manager sorgen dafür, dass das Yard, auf dem normalerweise nur Lkws fahren dürfen, rechtzeitig zum Aufbau frei ist. Das Team kümmert sich um das Catering. „Mit dem Essen steht und fällt das Fest. Es ist nicht immer einfach, das Veranstaltungsmotto und gleichzeitig das Budget unter einen Hut zu bringen“, schildert Cornelia die planerische Herausforderung: „Beim USA-Motto erwartet natürlich jeder, dass es Burger gibt. Da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man stellt sie frisch her, was in der Regel etwas länger dauert in der Essensausgabe. Oder man bereitet die Burger vor, dann werden sie aber schnell matschig und kalt.“ Das Mitarbeiter-Komitee hat sich in Rheinberg für die schmackhaftere Variante entschieden. „Ein Burger gehört einfach zu einem USA-Motto“, sagt Cornelia.

Für die Großen: Cheerleading, Football, Baseball, Wrestling

Genau wie Cheerleader, Football, Baseball und ein Bühnenprogramm mit Live-Bands. Wer nach dem Spiel der „Duisburg Dockers“ Lust am Ausprobieren von US-Sportarten bekam, konnte sich an den entsprechenden Stationen darin versuchen. Auch ein Wrestling mit den Profis im Ring gehörte zu den Übungen. Kurznachrichten und virtuelle Grüße? Wer wollte, konnte kostenlos einen Kartengruß mit Amerika-Motiv versenden.

Highlight für viele war ein 60 Meter hoher Aussichtskran, von dem aus man den eigenen Arbeitsplatz – und den ganzen Standort – überblicken konnte. „Das ist eine ganz andere Dimension als die Luftbilder, die man kennt. Da sieht man mal wirklich, wie groß das ganze Gelände ist“, sagt Tim Schulz, der schon zum dritten Mal das Sommerfest besuchte. Dieses Mal kam er mit seiner Frau und Sohn Fiete. Der Dreijährige interessiert sich aber mehr für die Hüpfburg, das Kettcar-Fahren und die Clowns. Die Eltern tragen es mit Fassung: „Uns gefällt vor allem das Familienfreundliche der Veranstaltung. Da macht es auch den Erwachsenen gleich mehr Spaß.“

Kinderaktionen: Hüpfburg, Kettcar, T-Shirts-Bemalen und die „Money Box“

Die etwas älteren Kinder bemalten derweil T-Shirts, basteln Buttons und erprobten ihre Geschicklichkeit am „heißen Draht“. In der „Money Box“ wird Spielgeld nach oben geblasen, das die Kinder aus der Luft fangen und dann gegen Süßigkeiten eintauschen können. Für diese Station, an diesem Tag wohl mit die beliebteste, ist Marcel Mundray verantwortlich. Für ihn, der erst seit Oktober 2013 bei Amazon arbeitet, ist das auch eine Gelegenheit, die neuen Kollegen besser kennen zu lernen. Für seine Aktionen hat er sich in Las Vegas inspirieren lassen.

Erika Schäfer weiß, wie es sich anfühlt, als Neuling direkt im Organisationskomitee mitzumachen. Sie ist schon seit fast vier Jahren bei Amazon und organisiert von Anfang an auch die Feste mit. Heute ist sie für den Wertmarkenstand zuständig. Genießen kann sie selbst das Fest so richtig, wenn einmal alles steht und funktioniert: „Es ist toll, die Veranstaltung gemeinsam auf die Beine zu stellen. Außerdem weiß man dann schon von vornerein, was es auf dem Sommerfest geben wird und kann sich besonders darauf freuen. Aber so ist die größte Herausforderung im nächsten Jahr eine noch größere. Die lautet nämlich immer: Das letzte Jahr wieder toppen!“

  • Cheerleader beim Sommerfest in Rheinberg.
  • Das Organisationsteam von Rheinberg: (von li nach re) Rabea Kallwitz, Delia Kaschel, Daniel und Erika Schäfer
  • Amazon-Dollars als Währung auf dem Sommerfest.
  • Ein Highlight im wahrsten Sinne: Vom 60 Meter hohen Kran konnten die Besucher das Logistikzentrum samt Sommerfest überblicken.
  • Cornelia Sanders ist die verantwortliche Projektleiterin für das Sommerfest in Rheinberg.
  • Die „Clownsbrothers“ mit Unterhaltung für die Kleinen.
  • Baseball-Probetraining mit den „Duisburg Dockers“.
  • Jedes Jahr findet in Rheinberg, wie auch an unseren anderen Logistik-Standorten, ein Mitarbeiter-Sommerfest statt.
  • Beim USA-Motto dürfen Burger nicht fehlen.

 

Eindrücke aus unseren Logistikzentren

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Unsere Kollegen haben heute ein paar Fotos in den Logistikzentren gemacht – danke an alle Kollegen, die zuverlässig daran arbeiten, Kundenversprechen einzuhalten!

  • Bad Hersfeld („FRA3“): Unsere Kollegen leisten ihr Bestes, um die Kundenversprechen zu erfüllen.
  • Bad Hersfeld („FRA3“): Heute morgen aus unserem Logistikzentrum.
  • Bad Hersfeld („FRA3“): Unsere Mitarbeiter bei der Arbeit.
  • Graben bei Augsburg: Bestellungen werden bearbeitet und ausgeliefert.
  • Graben bei Augsburg heute Vormittag.
  • Graben bei Augsburg: Viele Kollegen sind zur Arbeit erschienen.
  • Graben bei Augsburg: Wir sagen „danke“ für das Engagement unserer Mitarbeiter.
  • Bad Hersfeld („FRA3“): Ein Mitarbeiter bei der Auftragsbearbeitung.
  • Bad Hersfeld („FRA3“): Wir bedanken uns bei unseren Kolleginnen und Kollegen aus Bad Hersfeld!
  • Rheinberg: Ein Mitarbeiter aus unserem rheinländischen Logistikzentrum bei der heutigen Arbeit.
  • Rheinberg: Aus unserem Logistikzentrum heute Morgen.
  • Rheinberg: Auch im dortigen Logistikzentrum werden die Kundenbestellungen bearbeitet und versandt.
  • Rheinberg heute Morgen: Ein Mitarbeiter unseres dortigen Logistikzentrums.
  • Fotoeindrücke des heutigen Tages aus dem Amazon Logistikzentrum Rheinberg.
  • Rheinberg: Unsere Kollegen aus dem dortigen Logistikzentrum haben uns Fotos des heutigen Tages geschickt.
  • Rheinberg: Eine Mitarbeiterin bei der Verarbeitung der Bestellungen, die heute versandt werden.
  • Rheinberg: Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiter für die Fotos des heutigen Tages!

Safety first – die Arbeitssicherheit ist wichtig in den Logistikzentren

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Die Sicherheit am Arbeitsplatz und für unsere Mitarbeiter hat in den Amazon-Logistikzentren höchste Priorität. An allen Logistikstandorten gewährleisten Arbeitssicherheitsausschüsse die kontinuierliche Weiterentwicklung der Standards. Volker Schwarz kennt sich damit aus: Er ist seit einem Jahr Safety Koordinator bei Amazon in Brieselang und sorgt dafür, dass alle Sicherheitseinrichtungen im Logistikzentrum funktionieren. Er weiß auch, in welchen Bereichen das Tragen von Sicherheitskleidung für die Mitarbeiter wichtig ist. Für die allermeisten Prozesse im Logistikzentrum ist das allerdings gar nicht nötig, und jeder kann an seinem Arbeitsplatz die Kleidung tragen, die er möchte.

Im Video schildert Volker seine Arbeit bei Amazon in Brieselang.

Der Traum vom eigenen Café

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Cafe Unperfekt

Foto: Ekkehart Malz

Vor einigen Monaten drehte sich in der Arbeitswelt von Claudia Brenner und Pascal Mölders alles um die Logistik. Das Paar arbeitete zusammen im Amazon Logistikzentrum in Rheinberg. Heute sind beide frischgebackene Besitzer des „Café Unperfekt“ in Wesel, knappe 20 km von ihrer ehemaligen Arbeitsstätte entfernt. Wie sie sich ihren Traum verwirklichten, haben sie uns im Interview verraten.

„Der Geheimtipp ist unsere Käse Sahnetorte“, sagt Claudia, die zusammen mit ihren Freund Pascal seit Kurzem das „Café Unperfekt“ im niederrheinischen Wesel betreibt. In den frisch renovierten Räumen gibt es eine eigene Backstube, aus der auch weiteres Selbstgebackenes für die Gäste stammt, wie der karamellisierte Apfelkuchen. Seit 5.30 Uhr sind Claudia und Pascal schon in ihrem Café auf den Beinen. Innerhalb von nur drei Wochen haben sie die Räume komplett renoviert, täglich gingen rund 18 Stunden für Renovieren, Planen, Einkaufen, Einräumen drauf: „Das war schon ganz schön stressig“, seufzt Claudia, die aber trotz der arbeitsintensiven Vorbereitungsphase ganz zufrieden wirkt. Denn die Neueröffnung war bislang ein voller Erfolg. Seit 12. Juni gibt es das Café Unperfekt: „Am Sonntag war bis auf den letzten Stuhl alles voll, da haben wir dann schnell noch einen zusätzlichen Tisch für die Gäste aufgestellt.“ So könnte es weiterlaufen, meint die 46-Jährige.

Das Konzept der frischgebackenen Café-Besitzer setzt auf Ausflugsgäste und Nachtschwärmer. Letztere können im „Unperfekt“ immer auf ein Frühstück vertrauen, egal ob morgens, mittags oder abends: „Für die Super-Spätaufsteher, die zum Beispiel eine längere Feiernacht hinter sich haben, gibt es immer Frühstück bei uns“, schmunzelt Pascal: „Und das Ganze kann man nach Wahl, zum Ankreuzen individuell zusammenstellen lassen. Außerdem gibt‘s Snacks wie Würstchen, Frikadellen, Kartoffelsalat und natürlich unsere selbstgebackenen Kuchen und Torten, also alles für ein Picknick unsere Ausflügler.“

Cafe UnperfektVor einigen Monaten hätten weder er noch Claudia gedacht, dass sie im Flürener Ortsteil von Wesel ein Café betreiben würden. Claudia und Pascal arbeiteten im Amazon Logistikzentrum Rheinberg, knapp 20 km entfernt von ihrer neuen Arbeitsstätte, und zwar beide in der Abteilung „Vendor Returns“. – Die Logistikwelt prägte ihren Arbeitsalltag, dazu war Pascal noch Ersthelfer sowie Sicherheitsbeauftragter. Die Arbeit habe ihm viel Spaß gemacht und er habe viel gelernt: „Das war auch der Grund, warum ich Claudia empfohlen habe, bei Amazon zu arbeiten“, sagt Pascal. Die beiden sind seit fast sechs Jahren ein Paar. Eineinhalb Jahre habe er dort gearbeitet, ergänzt Pascal. – Claudia für rund ein Jahr: „Wir waren in einem super Team. Aber unser Traum war es, uns einmal selbstständig machen. Dafür haben wir lange gespart.“ Mit einigen der alten Kollegen seien sie noch im Austausch: „Die haben schon gewitzelt, dass wir es mit der Amazon-Philosophie im neuen Café wohl besonders ernst nehmen: Work hard, have fun – aber das Motto mit viel Arbeiten und Spaß haben passt tatsächlich gut.“

Hier geht’s zur Facebook-Fanseite von Claudia, Pascal und vom Café Unperfekt