Ramadan – Fastenzeit für muslimische Logistikmitarbeiter

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Saad Chemmari, Mitarbeiter im Logistikzentrum in Rheinberg, hält sich an das Fastengebot im Ramadan.

Saad Chemmari, Mitarbeiter im Logistikzentrum in Rheinberg, hält sich an das Fastengebot im Ramadan.

Mit Beginn des Ramadan am 18. Juni hat für muslimische Gläubige eine besondere Zeit begonnen: der Ramadan. Die Amazon Logistikzentren erleichtern es ihren muslimischen Mitarbeitern, während der Fastenzeit ihren Glauben auszuüben.

Während des islamischen Fastenmonats Ramadan essen und trinken gläubige Moslems freiwillig von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang nichts. „Das ist eine sehr intensive Erfahrung. Sie erinnert uns daran, dass es auf der Welt immer noch viele Menschen gibt, die Hunger leiden müssen“, sagt Saad Chemmari, Mitarbeiter im Logistikzentrum in Rheinberg. Er ist in Marokko geboren und arbeitet seit 2011 bei Amazon. Zusätzlich beschäftigen sich Muslime in dieser Zeit intensiver mit den restlichen Gottesdiensten wie beispielsweise den Gebeten oder dem Lesen des Korans. „Ramadan bedeutet nicht nur, nichts zu essen und zu trinken. Es ist die Zeit der guten Taten, der Monat der Barmherzigkeit.“, erklärt Saad: „Gläubige Moslems besuchen in dieser Zeit häufig ihre Familie, vermeiden schlechtes Benehmen oder spenden an gemeinnützige Organisationen.“

„Ein Fest, einen Monat lang“

Auch für Christoph Gantar, Senior HR Manager bei Amazon, ist der Ramadan eine ganz besondere Zeit: „Die kulturelle Vielfalt ist groß in den Amazon Logistikzentren. Menschen aus mehr als 100 Nationen, junge wie ältere Mitarbeiter, Frauen und Männer mit unterschiedlichen Interessen und Ausbildungshintergründen und Glaubensrichtungen arbeiten hier zusammen. Darauf sind wir stolz. Wir fördern eine Kultur der Rücksichtnahme und des Respekts.“ Für ihn und seine Kollegen in der Personalabteilung und im Management der Logistikzentren bedeutet das, flexible Mittel und Wege zu finden, damit die Mitarbeiter während ihres Schichtdienstes ihrem Glauben nachgehen können. Deshalb stehen den Amazon Mitarbeitern während des Ramadan beispielsweise zusätzliche Pausenzeiten zur Verfügung, um die Gebetszeiten einhalten zu können. „Auch für die Nahrungsaufnahme nach Sonnenuntergang, also während der Spätschicht, gibt es in Abstimmung mit den jeweiligen Vorgesetzen flexible Lösungen“, sagt Christoph: „Wir finden in der Regel immer Wege, um betriebliche Abläufe und Vorgaben des Ramadan miteinander zu vereinen.“

„Die extra Pausen zum Fastenbrechen erleichtern uns im Ramadan unseren Glauben zu leben“, bestätigt Saad. Er nutzt auch den Gebetsraum, der in Rheinberg und in allen anderen deutschen Logistikzentren als Rückzugsmöglichkeit eingerichtet wurde. Diese Maßnahmen wurden in Abstimmung mit den Betriebsräten der einzelnen Standorte umgesetzt. Saad kostet es keine Überwindung, sich an das Fastengebot zu halten. Für ihn ist der Ramadan „ein Fest, einen Monat lang – vor allem das Fasten brechen mit der ganzen Familie“.

Logistikzentrum in Koblenz gibt Einblicke in die Prozesse nach dem Klick auf „Jetzt kaufen“

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Regina, Lead im Koblenzer Logistikzentrum, zeigte ihrer Mutter Elisabeth ihren Arbeitsbereich.

Regina, Lead im Koblenzer Logistikzentrum, zeigte ihrer Mutter Elisabeth ihren Arbeitsbereich.

Von der Wareneingangsbuchung über die Abteilungen Pick und Pack bis hin zum Versand der Bestellungen führte die Besucher ihr Weg bei der ersten offiziellen Besichtigungstour im Logistikzentrum in Koblenz. Nach Graben bei Augsburg öffnet damit der zweite Standort in Deutschland seine Tore für das Programm „Amazon besuchen“.

„Mit diesem Tag der Öffnung möchten wir Ihnen zeigen, wer wir sind, was wir tun und wofür Amazon steht“, erklärte Gregory Bryan, Standortleiter des Logistikzentrums in Koblenz, bei der Auftaktveranstaltung des Besucherprogrammes am Freitag bei Amazon Koblenz. Gruppen und Einzelpersonen können sich nun für einen weiteren Logistikstandort für Besichtigungstouren unter www.amazon.de/amazon-besuchen anmelden. Die Teilnahme ist ab sechs Jahren möglich, der Eintritt ist kostenlos.

Steve Harman, als EU Director Operations verantwortlich für die deutschen Logistikzentren: „Die positive Resonanz auf die zunächst in Graben angebotenen Besucherführungen hat uns darin bestärkt, das Programm noch im Jahr 2015 auszuweiten.“ Künftig, so Harman, könnten sich Interessierte auch am Standort Koblenz mit eigenen Augen von der Leistungsfähigkeit der Amazon Logistik überzeugen: „Wir sind stolz auf unsere engagierten Mitarbeiter, aber auch auf die hochentwickelte Technologie, die es ermöglicht, mehrere zehn Millionen Päckchen pro Jahr zu verschicken.“

Neben Familienangehörigen und Freunden der Amazon Mitarbeiter, nahmen auch Dr. Alexander Saftig, Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz, Bruno Seibeld, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel und Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein, an der Auftaktveranstaltung teil. Landrat Dr. Saftig lobte die neue Initiative, mit der Amazon Transparenz für Kunden schaffe und es ihnen ermögliche, sich darüber zu informieren, wie Amazon binnen kurzer Zeit Aufträge erledigen und dabei so erfolgreich sein könne: „Die Besucher können sich ein Bild davon machen, was mit einer Bestellung von der Warenannahme bis hin zum Verpacken und Verschicken der Ware passiert.“

Dr. Alexander Saftig (l.), Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz, lobte in seinem Grußwort die Transparenz Amazons.

Dr. Alexander Saftig (l.), Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz, lobte in seinem Grußwort die Transparenz Amazons.

Bürgermeister Seibeld ergänzte: „Die unternehmerische Entscheidung von Amazon im Jahr 2011, hier im Industriepark  an der A 61 ein Logistikzentrum zu errichten, hat uns alle positiv gestimmt. Viele Arbeitsplätze wurden eingerichtet.“

Bei der ersten Führung des neuen Besucherprogramms hatte sich auch Elisabeth einen Eindruck von der Arbeit im Logistikzentrum verschafft: „Es hat mir sehr gut gefallen. Meine Tochter arbeitet hier und hat mir schon sehr viel von Amazon erzählt. Aber man kann es sich nie so gut vorstellen, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat.“ Der Blick durch die langen Gänge sei „echt stark“ gewesen: „Ich habe sogar meine Tochter bei der Arbeit getroffen und sie gleich gedrückt.“

Für Simon, einer der Tourguides und gleichzeitig Area Manager bei Amazon in Koblenz, ging mit dem Auftakt des Besucherprogramms ein ereignisreicher Tag zu Ende: „Das war eine super Sache. Alle waren interessiert und auch positiv beeindruckt von unserem Logistikzentrum.“

Die ausführliche Pressemeldung zum Start der Besucherführungen in Koblenz gibt es hier.

Hier geht es zum Porträt unseres Logistikzentrum in Koblenz.

 

  • Regalreihen im Koblenzer Logistikzentrum.
  • Die Teilnahme an den Besucherführungen ist ab 6 Jahren möglich.
  • Teilnehmer der ersten offiziellen Besucherführungen in Koblenz
  • Als zweiter deutscher Standort bietet das Amazon Logistikzentrum in Koblenz Besichtigungstouren für die breite Öffentlichkeit an.
  • Horst Zimmermann aus Waldesch, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergruppe der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel
  • Horst Zimmermann, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergruppe der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, beim Verpacken einer Bestellung.
  • Standortleiter Gregory Bryan führt die Ehrengäste durch das Logistikzentrum
  • Gregory Bryan, Standortleiter von Amazon Koblenz, mit den Teilnehmern der ersten offiziellen Besucherführung
  • Auftaktveranstaltung des Programms Amazon besuchen in Koblenz

Brieselang ist ein wichtiger Baustein im Amazon Logistiknetzwerk

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Karsten Müller, Leiter des Amazon Logistikzentrums in Brieselang

Karsten Müller, Leiter des Amazon Logistikzentrums in Brieselang

Karsten Müller, Leiter des Logistikzentrums in Brieselang, spricht mit dem Osthavelland Kurier über die Stärken der Region und den geplanten Ausbau des Amazon Logistiknetzwerkes in Europa. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages veröffentlichen wir hier das Interview.

Was reizte Sie, sich mit Ihrem Unternehmen in der Region um Brieselang niederzulassen?
Karsten Müller: Die zentrale Lage in Europa, das sehr gute regionale Mitarbeiterpotenzial und die hervorragende Anbindung an alle vier Verkehrsträger sowie die gute Zusammenarbeit mit der Region waren die Hauptgründe für die Auswahl unseres jüngsten Standortes Brieselang. Mit dem Logistikzentrum möchten wir weiterhin kontinuierlich sicherstellen, dass unsere Kunden immer schnell und zuverlässig beliefert werden. Brieselang ist ein wichtiger Baustein unseres europäischen Logistiknetzwerkes.

Wo sehen Sie die (wirtschaftlichen) Stärken der Region?
Karsten Müller: Heute zählt die Region Brandenburg zu den Top-Drei-Logistikstandorten Deutschlands. Vor zehn Jahren war das noch anders. Somit ist die Logistik ein wesentlicher Bestandteil des regionalen Wirtschaftsmotors.

Seit der Eröffnung des Logistikzentrums in Brieselang im Oktober 2013 haben wir am Standort viele Arbeitsplätze neu geschaffen und damit einen wichtigen Beitrag zum Arbeitsmarkt und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Logistikstandorts Brieselang leisten können.

Was macht für Sie die Region so besonders?
Karsten Müller: Unsere erfolgreiche Ansiedlung hier wurde maßgeblich durch die enge und gute Zusammenarbeit mit unseren regionalen Partnern ermöglicht. Dafür sind wir sehr dankbar. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unser regionales Engagement in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Ebenso liegt uns sehr daran, den Dialog mit der Politik zu festigen.

Welche Ziele hat Ihr Unternehmen für die Zukunft (und mit der Region)?
Karsten Müller: Wir möchten unser Logistiknetzwerk in Europa erweitern und somit den Grundstein für weiteres Wachstum legen. Deutschland ist für uns ein wichtiger Standort, an dem wir attraktive Arbeitsplätze schaffen. Unser [deutsches] Logistiknetzwerk besteht aus neun Logistikzentren an acht verschiedenen Standorten. Amazon ist ein bedeutender Arbeitgeber und bietet vielen Menschen berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten. […]

Amazon gemeinsam – Hilfe dort, wo Hilfe nötig ist

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Kinder des christlichen Kinder- und Jugendwerks "Die ARCHE" e.V. beim Auspacken der gespendeten Kindles.

Kinder des christlichen Kinder- und Jugendwerks “Die Arche” Berlin-Hellersdorf beim Auspacken der gespendeten Kindles.

Amazon gemeinsam – unter diesem Motto engagieren sich die Amazon Logistikzentren in vielen sozialen Projekten. Durch Sach- und Geldspenden wird vor allem lokal unterstützt: Dort, wo Amazon-Mitarbeiter leben und arbeiten. Die Hilfe umfasst neben den Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen, Katastrophenhilfe, Programmen mit Partnern und Kunden nicht zuletzt auch das ehrenamtliche Engagement der Amazon-Mitarbeiter.

Amazon Rheinberg

Für die vier Mitarbeiter des Amazon Logistikzentrums Rheinberg war es ein Besuch, auf den sie sich gut vorbereitet hatten: Knapp 200 Asylbewerber und Flüchtlinge leben mittlerweile in Rheinberg, einige davon in der Unterkunft für Asylbewerber am Melkweg. Es fehlt an vielem, unter anderem an Spielen oder Büromaterial. Amazon Rheinberg spendete benötigte Produkte, die Mitarbeiter orientierten sich dabei an der aktuellen Bedarfsliste des Arbeitskreises Asyl. Bis ein Asylantrag stattgegeben wird, kann es oft bis zu zwei Jahre dauern. Bis dahin sind die Asylbewerber auf jede Hilfe angewiesen.
Hier geht es zur Berichterstattung der Rheinischen Post.

Amazon Rheinberg unterstützt den Arbeitskreis Asyl

Amazon Rheinberg unterstützt den Arbeitskreis Asyl

Amazon Brieselang

Unter anderem 260 Kindle-Reader übergab das Amazon Logistikzentrum Brieselang den Kindern und Jugendlichen der Arche Berlin-Hellersdorf. Die Einrichtung bietet Kindern täglich kostenlos eine vollwertige, warme Mahlzeit, Hausaufgabenhilfe, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen mit Sport und Musik, und vor allem viel Aufmerksamkeit. Die Amazon-Mitarbeiter wollen Jugendliche auch durch Bewerbungstrainings und Werksbesichtigungen fördern und motivieren.
Hier berichtet die Arche über den Besuch der Amazon-Mitarbeiter.

Amazon Werne

Werne_Kinderkrebshilfe Münster e.V.

Amazon Werne unterstützt die Kinderkrebshilfe Münster e.V.

Das Amazon Logistikzentrum in Werne unterstützte die Kinderkrebshilfe Münster e.V. schon zum zweiten Mal mit einer Spende. Der Vorstand der Organisation besteht in erster Linie aus betroffenen Eltern. Diese arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich und können Familien krebskranker Kinder durch eigene Erfahrungen mit Rat und Tat unterstützen. „Mit unseren Spenden möchten wir der Kinderkrebshilfe helfen, die Situation der krebskranken Kinder zu verbessern“, erklärt Lars Krause, Standortleiter des Logistikzentrums.
Hier berichtet die Kinderkrebshilfe Münster e.V. über Amazons Spende.

Freuen konnten sich die Kinder der Kita St. Josef in Werne, und zwar über neue Dreiräder und Bobbycars, die das Amazon Logistikzentrum Werne ermöglicht hat. Diese können auch gleich im neuen Carport abgestellt werden. Die Leiterin des Familienzentrums St. Josef, Silke Möller, freut sich: „Jetzt können die Kinder jederzeit ganz einfach auf ihre Spielgeräte zugreifen.“ Die Kinder bedankten sich mit einem großen, selbstgemalten „Dankeschön“-Plakat bei Amazon Standortleiter Lars Krause.

Das gemeinnützige Engagement von Amazon hat viele Gesichter. Zum Auftakt der Aktionswoche der Krebsberatungsstelle in Werne unterstützte Amazon mit einer großzügigen Geldspende. Die Beratungsstelle gibt wertvolle Informationen über Ernährung und Fitness und soll Menschen damit helfen, dem Krebsrisiko vorzubeugen.

Amazon Koblenz

Mit Fitness hatte auch die folgende Aktion zu tun. Sportler mit und ohne Handicap trainierten einen Tag lang zusammen unter dem Motto „Sport verbindet“ in Urmitz. Das Amazon Logistikzentrum in Koblenz stellte tolle Sachpreise für die Tombola, so wie Fotokameras und MP3 Player.

  • Die Mitarbeiter des Amazon Logistikzentrums in Brieselang beim Verpacken der Kindles für DIE ARCHE Berlin.
  • Amazon Brieselang unterstützt die Arche Berlin-Hellersdorf
  • Gründer und Vorstand des christlichen Kinder- und Jugendwerks
  • Amazon Rheinberg unterstützt den SV Concordia Ossenberg 1982 e.V.
  • Amazon Rheinberg unterstützt das Mütterzentrum e.V. MüZe
  • Amazon Rheinberg unterstützt das Moerser Arbeitslosenzentrum e.V.
  • Amazon Rheinberg unterstützt Kings45days
  • Amazon Rheinberg unterstützt die Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein GmbH
  • Amazon Bad Hersfeld unterstützt den Regionalen Hospizverein in Rotenburg an der Fulda

So groß wie 17 Fußballfelder

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Studentengruppe der Hochschule Koblenz zu Besuch im Amazon Logistikzentrum

In einer Lagerhalle so groß wie 17 Fußballfelder, tummelten sich vor kurzem 26 Masterstudierende des Kurses „Supply Chain Management“ der am RheinAhrCampus in Remagen im Rahmen des Masterstudiengangs Betriebswirtschaftslehre angeboten wird.

Die Halle, mit einer Grundfläche von 110.000m² und mit über einer Millionen unterschiedlicher Artikel die auf teilweise vier Ebenen bevorratet werden, ist das Lager von Amazon in Koblenz.
Die Studierenden waren begeistert von den tiefen Einblicken in die Prozesse, hatten sie doch die Gelegenheit, selber durch die riesigen Hallen zu laufen und dabei die diversen Artikel zu sehen. Neben neuesten Handys und einer Unzahl an Regalen mit Büchern und CDs war auch interessant, welche Konzepte Amazon verfolgt, um z. B. mehrere unterschiedliche Waren in nur einem Lagerfach zu bevorraten. Die gelungene Abstimmung der notwendigen Teilprozesse wie Wareneinlagerung, Kommissionierung und Versand beeindruckte die Teilnehmer.

Für Studierende sind Exkursionen, wie diese in das Lager von Amazon, eine sehr gute Möglichkeit, um theoretische Konzepte aus der Vorlesung in der praktischen Umsetzung im Betrieb zu erleben.

Wir danken der Hochschule Koblenz für die Veröffentlichung ihres Berichts. Weitere Infos finden Sie unter: Hochschule Koblenz.

Amazon Picking Challenge – die TU Berlin ist Sieger des internationalen Wettbewerbs in Seattle

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25 Wissenschaftsteams aus aller Welt haben sich beim Innovationswettbewerb „Amazon Picking Challenge“ beworben. Durchgesetzt hat sich das deutsche Team der Technischen Universität Berlin. Wir gratulieren!

Erst vor wenigen Tagen ist Professor Dr. Oliver Brock mit seinem Wissenschaftsteam aus Seattle, dem Sitz von Amazon in den USA zurückgekommen: Rund 14 Stunden Flugzeit, doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Unter 25 internationalen Teams aus einem konkurrenzstarken Teilnehmerumfeld, darunter renommierte Universitäten wie das Massachusetts Institute of Technology, hat sich das deutsche Team „Robotics & Biology Lab“ von der Technischen Universität Berlin durchgesetzt und ist Sieger des von Amazon ausgeschriebenen, internationalen Robotik-Wettbewerbs, der Amazon Picking Challenge geworden: “Ich freue mich sehr, dass sich unser Forscherteam auf so überzeugende Weise durchgesetzt hat. Das ist ein toller Erfolg für uns und auch für die TU Berlin als deutsche Wissenschaftseinrichtung“, bestätigt der Leiter des Berliner Forschungsteam, Prof. Dr. Brock.

Das Gewinner-Team der TU Berlin

Das Gewinner-Team der TU Berlin

Prof. Dr. Brock von der TU Berlin hat mit seinem Team die Amazon Picking Challenge gewonnen (Foto: TU Berlin).

Prof. Dr. Brock von der TU Berlin hat mit seinem Team die Amazon Picking Challenge gewonnen (Foto: TU Berlin).

Für den mit 20.000 Dollar dotierten Preis mussten Roboter konstruiert werden, die insgesamt 27 vorbestimmte, unterschiedliche Gegenstände erkennen mussten. Anschließend mussten die Produkte aus Regalen entnommen und in einen Behälter gelegt werden. „Das Besondere daran war, dass es um einen Einsatz in der realen Umgebung eines Logistikzentrums ging. Das heißt, die Systeme mussten sich einer bestehenden Umgebung anpassen und nicht umgekehrt“, sagt Prof. Dr. Brock. Statt künstlicher Laborbedingungen arbeiteten die Roboter in einer existierenden Arbeitswelt. „Das wird die Zukunft im Bereich Robotik sein“, glaubt Oliver Brock, der seit mehr als 22 Jahren im Bereich Robotik forscht. Die Amazon Picking Challenge habe eine ideale Möglichkeit geboten, die Forschungsarbeiten der TU Berlin im Kontext einer praxisnahen Anwendung im Bereich der Logistik zu präsentieren: „Ich bin sicher, dass alle Teams allein durch die Teilnahme am Wettbewerb wertvolle Erfahrungen gewonnen haben, die in die weiteren Forschungsarbeiten einfließen werden“, so Prof. Dr. Brock.

Mit dem Wettbewerb möchte Amazon den Know-how-Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft anregen. Pete Wurman, Chief Technology Officer bei Amazon Robotics: “Die Intention bei der Picking Challenge war, die Verbindungen zwischen den Robotik-Forschern in der Wissenschaft und in der Industrie zu stärken. Wir interessieren uns für Erfindungen und möchten die Technologen und Techniker der nachfolgenden Generation dazu ermuntern, neue und innovative Wege bei der Integration von Robotik und Automatisierung innerhalb der Fulfillment-Industrie zu beschreiten.“

Freude beim Team der TU Berlin: Ihr Roboterarm konnte sich unter der Konkurrenz durchsetzen.

Freude beim Team der TU Berlin: Ihr Roboterarm konnte sich unter der Konkurrenz durchsetzen.

Mit dem Einsatz neuer Technologien soll die Effizienz in der Logistik gesteigert und die Arbeit der Logistikmitarbeiter erleichtert werden. „Unser Ziel ist es, die Bestellungen noch schneller und zuverlässiger an unsere Kunden auszuliefern als wir es jetzt schon tun. Und wir wollen die Arbeit für unsere Mitarbeiter noch sicherer und bequemer machen”, sagt Wurman.

In den USA setzt Amazon bereits mehr als 15.000 robotergesteuerte Transportsysteme, so genannte ‚Amazon Robots‘ in seiner Logistik ein, um die Arbeitsfelder seiner Mitarbeiter zu verbessern und die Lieferzeiten für seine Kunden zu verkürzen. Auch die Zahl der Logistikmitarbeiter wird weiter zunehmen. Vor Kurzem hat Amazon die Schaffung von mehr als 6.000 neuen Vollzeitstellen in seinen Logistikzentren in den USA angekündigt. Auch in Deutschland wächst Amazon kontinuierlich. Seit 2014 wurden dort mehr als 1.200 Vollzeitstellen geschaffen. Seit dem Start in Deutschland vor 16 Jahren wurden insgesamt 12.500 Vollzeitstellen in verschiedenen Unternehmensbereichen eingerichtet, darunter mehr als 10.000 in seinen deutschen Fulfillment Centers. Allein im Dezember 2014 wurden 200 neue Vollzeitstellen in den deutschen Fulfillment Centers geschaffen.

Mehr über den Wettbewerb finden Sie hier

Hier geht es zur Homepage der TU Berlin und der Forschungsgruppe Robotics and Biology Laboratory

 

Brause Pause für Mitarbeiter in Werne

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„Meine Kollegen sind die besten! Wir sind einfach ein Spitzenteam!“, findet Ellen Gehrke, Hiring Assistant im Amazon Logistikzentrum in Werne, und hat ihre Abteilung C-Returns beim Brause Pause Gewinnspiel von Veltins und Antenne Unna angemeldet. Mit Erfolg: Ellen hat gewonnen. Das Team des Radiosenders stattete dem Logistikzentrum einen Besuch ab und übergab den Preis: 12 Kisten alkoholfreie Fassbrause.