Kleine Nadel, große Wirkung: Amazon Mitarbeiter spenden Blut

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Laut Experten des Deutschen Roten Kreuzes zufolge sind 80 % aller Bundesbürger einmal im Leben auf eine Blutkonserve angewiesen. Das Rote Kreuz sucht kontinuierlich nach neuen Spendern, um den Bedarf zu bedienen. Im Logistikzentrum Werne fand die Hilfsorganisation 130 Amazon Mitarbeiter, die sich bereit erklärten, Blut zu spenden.

Standortleiter Lars Krause ist mit Begeisterung dabei.

Standortleiter Lars Krause ist mit Begeisterung dabei.

Von Angst keine Spur. Die Mitarbeiter des Amazon Logistikzentrums Werne nahmen den kleinen Nadelstich in Kauf, um mit einer Blutspende zu helfen. Sogar 67 Erstspender ließen sich von der guten Laune der Spender mitreißen. Eine davon war Melanie Thier: „Ich hatte schon lange vor, Blut zu spenden, da hat sich die Gelegenheit im Logistikzentrum perfekt angeboten. Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei!“

Das Amazon Gesundheitsmanagement und die Ersthelfer standen den Mitarbeitern des Roten Kreuzes bei den Blutabnahmen zur Seite. „Mir hat es richtig gut gefallen. Die Helfer waren alle sehr nett, besonders bei den etwas nervöseren Erstspendern, und sie haben uns fleißig mit Traubenzucker und Getränken versorgt“, erzählt Amazon Mitarbeiter Kushtrim Kabashi.

 

Neue Mitglieder für die DKMS

Wernes Executive Assistant Alexandra Schürkmann gibt mit der Typisierung blutkranken Patienten mehr Chancen.

Wernes Executive Assistant Alexandra Schürkmann gibt mit der Typisierung blutkranken Patienten mehr Chancen.

Neben den Blutspenden bot das Rote Kreuz eine Typisierung für die Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) an. Hier werden Gewebemerkmale geprüft, um festzustellen, ob jemand als Spender für einen Patienten mit Leukäumie oder einer anderen Blutkrankheit in Frage kommt. 61 der 130 Blutspender ließen sich typisieren – und wurden in die DKMS Datenbank aufgenommen. „Ich habe in erster Linie an der Aktion teilgenommen, um mich typisieren zu lassen, schließlich kann man im besten Fall ein Leben damit retten. Als ich erfuhr, dass ich eine seltene Blutgruppe haben, entschloss ich mich kurzerhand auch Blut zu spenden“, begründet Oliver Hilkenbach seinen Antrieb für sein Mitwirken.

Christoph Holtmeier, Gesundheitskoordinator bei Amazon in Werne, hat viel positives Feedback auf die Blutspendeaktion bekommen:  „Alle Mitarbeiter waren mit Freude dabei, die Bitte um Wiederholung klang dabei laut durch“, resümiert er. „Sicherheit und Gesundheit stehen bei uns an erster Stelle und wir freuen uns, wenn wir durch eine solche Aktion auch anderen Menschen helfen können, gesund zu bleiben.“

Arbeiten bei Amazon: Spaß und Sport beim Firmenlauf

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Bewegung und sportlicher Ausgleich sind wichtig für die Gesundheit. Und in der Gruppe macht es noch mehr Spaß. Das haben über 80 Mitarbeiter aus Werne und Koblenz eindrucksvoll bewiesen.

Nach fünf Kilometern brauchen die Amazonier aus Koblenz erst einmal einen Durstlöscher.

Nach fünf Kilometern brauchen die Amazonier aus Koblenz erst einmal einen Durstlöscher.

Ein besonderes Erlebnis – und das nicht nur für Fußballfans – ist der Besuch des Westfalenparks immer. Dass zum ersten Mal eine Runde durch den Signal Iduna Park gedreht werden durfte, war beim diesjährigen B2run in Dortmund ein weiteres Highlight für die sportbegeisterten Teilnehmer – darunter 56 Amazonier aus dem Logistikzentrum Werne. Unterstützung erhielten die Läufer dabei nicht nur von ihren Kollegen, sondern auch von vier von der DAK-Gesundheit organisierten Trainerinnen, die den Hobby-Sportlern mit einer 12-wöchigen Vorbereitung zur Seite standen. Anstrengungen, die sich bezahlt machten, wie Andrea Novak zu berichten weiß: „Das gesamte Miteinander hat mir sehr gut gefallen und nicht nur beim Lauf, sondern auch schon bei dem Lauftraining haben wir uns alle gegenseitig angefeuert.“

Die gleiche Motivation bewiesen auch die Mitarbeiter aus dem Logistikzentrum in Koblenz. Bei sommerlichen Temperaturen wurden 30 Paar Sportschuhe ausgepackt und die fünf Kilometer rund ums Deutsche Eck in Angriff genommen. „Die Atmosphäre war toll. So viele Läufer zusammen ergeben ein tolles Bild und auch an der Strecke war die Stimmung großartig. Ich mochte vor allem die Musik der DJs, die einen antreibt“, erzählt Richard Schnaier, der, wenn er nicht gerade läuft, im Bereich Pack Bestellungen versandfertig macht.

Dabei sein ist alles

Für Executive Assistant Alexandra Schürkmann aus Werne (rechts) ist dabei sein alles.

Für Executive Assistant Alexandra Schürkmann aus Werne (rechts) ist dabei sein alles.

Geschwindigkeit war zweitrangig, aber so manch ein Hobby-Athlet wie der Koblenzer Rolf Severin konnte sich über eine persönliche Bestleistung freuen: „Mit unter 20 Minuten für die fünf Kilometer konnte ich meinen persönlichen Rekord aufstellen, und das bei strahlendem Sonnenschein.“ Beim B2Run in Dortmund lief Oliver Hilkenbach als erster Amazonier ins Ziel.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass am Ende nicht die sportliche Einzelleistung, sondern der Erfolg des gesamten Teams zählte. Genau wie im Arbeitsalltag. „Es waren alle fröhlich, egal ob sie schnell oder langsam gelaufen sind, es hat einfach Spaß gemacht. Die Strecke war anspruchsvoll und nicht langweilig, es war einfach cool“, so Natascha Weiser aus Werne, die nächstes Jahr selbstverständlich wieder am Start sein wird.

Silber in Japan: Team der Universität Bonn erreicht zweiten Platz bei der Amazon Robotics Challenge

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Fingerspitzengefühl bewiesen:Der Bonner Roboter beim Greifwettbewerb. Foto: Team Nimbro/Uni Bonn

Fingerspitzengefühl bewiesen: Der Bonner Roboter beim Greifwettbewerb. Foto: Team Nimbro/Uni Bonn

Vom 27. bis 30. Juli fand im japanischen Nagoya im Rahmen des RoboCup die Amazon Robotics Challenge mit unterschiedlichen Kategorien statt. 16 internationale Forscherteams schafften es ins Finale. Als einziges deutsches Team wurde „NimBro“ aus Bonn nach Japan eingeladen. Die Bonner traten mit einem neu entwickelten Robotersystem an, das mit zwei Manipulator-Armen Objekte aus Transportbehältern und einem Lagersystem greifen kann und diese im Lagersystem oder in Pappkartons ablegt. Die Objekte werden mit einer hochauflösenden Kamera und einem 3D-Sensor erfasst und mit Methoden des Deep Learnings erkannt. Das Team schaffte es auf Platz zwei hinter den Kollegen aus Australien. Auch beim Fußballturnier des RoboCups – der Humanoid Liga – konnte das sieben Mann starke Team um den Lehrstuhlinhaber für Autonome Intelligente Systeme Professor Dr. Sven Behnke glänzen: Neben dem DesignAward für ihren menschenähnlichen Roboter namens „NimbRo OP2“ gewannen die Bonner das Fußballturnier gleich in zwei Klassen.

Monika Kohlmann: „Ich hoffe, alle sind jetzt schon so aufgeregt und motiviert wie ich.“

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Monika Kohlmann

Der Countdown läuft. Im Herbst wird das neue Logistikzentrum in Winsen offiziell eröffnet. Für einen reibungslosen Start will auch Monika Kohlmann sorgen. Die 33-Jährige hat sich nach acht Jahren im Amazon-Netzwerk zu einer gefragten Schichtleiterin entwickelt und bereitet ihr Team heute auf den neuen Wareneingang in Winsen vor.

Für die gebürtige Thüringerin geht es bald in den hohen Norden. Monika Kohlmann wird im Logistikzentrum Winsen als Schichtleiterin den Wareneingang verantworten. Dafür muss sie viel Vorarbeit leisten, doch ihre Vorfreude treibt sie immer weiter an: „Ich kann den ersten Tag kaum erwarten. Dieses Anfangsprickeln habe ich bisher nur beobachtet, jetzt erlebe ich es selbst. Dass Winsen ein Logistikzentrum mit Robotik sein wird, macht es noch aufregender.“ In dem Logistikzentrum werden erstmals in Deutschland die Amazon Transportroboter zum Einsatz kommen. Drei Wochen lang war Monika deshalb im Logistikzentrum in Manchester, um die dortigen Robotik-Vorgänge kennenlernen. Die neue Technik wird vorwiegend in den Bereichen Stow (Einlagerung) und Pick (Warenentnahme) eingesetzt.

Von der Aushilfe zur Führungskraft

Angefangen hat Monika im Logistikzentrum Bad Hersfeld im Bereich Stow. „Ich hatte eine Gastronomie-Ausbildung absolviert, war aber nicht sicher, wo ich arbeiten wollte. Als ich zur Weihnachtssaison bei Amazon anfing, fand ich zum ersten Mal einen Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter fördert und immer hinter ihnen steht.“ In den letzten acht Jahren hat Monika sich von einer temporären Aushilfskraft zur Abteilungsleiterin und schließlich bis hin zur erfolgreichen und in ganz Europa gefragten Betriebsleiterin hochgearbeitet. Zuletzt stand sie für sechs Monate dem Wareneingangsteam in Prag zur Seite. „Ich wurde schon einige Male dazu gerufen, um vor der Eröffnung eines Logistikzentrums oder bei Problemen auszuhelfen“, erzählt sie.

„Ich will einen reibungslosen Start auf die Beine stellen.“

Manchester, Prag, Augsburg, Hamburg. Allein in den letzten Wochen hat Monika sieben verschiedene europäische Städte besucht – viele davon zur Vorbereitung auf das neue Logistikzentrum in Winsen. „Zurzeit arbeite ich hauptsächlich in Koblenz, wo mein Team geschult wird. Es ist mir wichtig, dass ich oft da bin, um in allen Angelegenheiten unterstützen zu können und jeden an die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln“, so die Schichtleiterin. Damit ihr Team für die Eröffnung bestens vorbereitet ist, nehmen die Abteilungsleiter an dem neuen Trainingsprogramm „Learning by Doing my Shift“ teil. „Die künftigen Winsener Abteilungsleiter lösen die Koblenzer Abteilungsleiter für mehrere Schichten ab und probieren sich aus. Gleichzeitig haben sie auch einen „Buddy“, einen Ansprechpartner, der für sie verantwortlich ist“ erklärt die 33-Jährige.

Wettstreit der Roboter in Japan bei der Amazon Robotics Challenge

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NimBro APCWissenschaftsteams aus aller Welt treffen in dieser Woche im japanischen Nagoya im Wettstreit ihrer Roboter aufeinander: Die Systeme sollen sich bei der Amazon Robotics Challenge (27. bis 30. Juli) in logistischen Kompetenzen wie Einlagern und Kommissionieren beweisen. Als einziges deutsches Team haben es die Spezialisten der Universität Bonn ins Finale geschafft.  Deren Teamname „NimBro“ steht für „nimble robots“, also für „geschickte Roboter“. Professor Dr. Sven Behnke (i. Bild: 2. v. re.) hat uns erklärt, wie geschickt die Systeme sein müssen.

Am Sonntag hat sich das siebenköpfige Team aus Bonn bereits auf den Weg gemacht: Einige größere Komponenten des Robotersystems wurden bereits via Spedition vorausgeschickt, die meisten Teile befinden sich aber mit dem Team im Flug nach  Japan, wo Amazon in diesem Jahr zur Robotics Challenge eingeladen hat. Aus zahlreichen Bewerbern wurden 16 Teams international führender Forschergruppen für das Finale ausgewählt. NimbRo Picking von der Universität Bonn hatte im letzten Jahr den zweiten Platz in der Kategorie Stow (Wareneinlagerung) und den dritten Platz in der Kategorie Pick (Kommissionieren) erzielt.

In diesem Jahr, sagt der Teamchef und Lehrstuhlinhaber für Autonome Intelligente Systeme Professor Dr. Sven Behnke, ist die Final-Aufgabe „Pick what you stowed“ hinzugekommen: „Das Robotersystem muss dabei selbst eingelagerte Produkte wieder auslagern. Neu ist auch, dass die Teams die Regale selbst konstruieren können, was zusätzliche Freiheiten beim Systemdesign eröffnet. Im letzten Jahr hat Amazon das Regal vorgegeben. Auch die Packungsdichte der Produkte in den Lagerbehältern wurde deutlich gesteigert.“ Während die Teams im vergangenen Jahr bereits im Vorfeld mit allen Produkten üben konnten, lernen sie bei der diesjährigen Amazon Robotics Challenge die Hälfte der zu lagernden Objekte erst kurz vor dem Wettbewerbslauf kennen.

Um die Aufgaben überhaupt erfüllen zu können, müssen die Robotersysteme die Artikel richtig wahrnehmen und die zahlreichen, dicht gelagerten Produkte in den Transportbehältern richtig interpretieren: „Das ist die größte Herausforderung für die Systeme“, erklärt Behnke. „Die Wahrnehmung wird durch zahlreiche Effekte, wie glänzende oder transparente Oberflächen, deformierbare Produkte und Verdeckungen, erschwert. Eine besondere Herausforderung ist auch die schnelle Erfassung neuer Produkte und die Bekanntmachung dieser in der Wahrnehmungs- und Handhabungssoftware.“

Sieben Mitglieder fasst das deutsche Team: Neben Professor Dr. Behnke stellen sich zwei Postdoktoranden, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter, ein Mechatroniker sowie ein Master-Student der Robotics Challenge in Nagoya. „Ich freue mich auf den direkten Leistungsvergleich unseres Ansatzes mit den Systemen, die Forschergruppen aus international führenden Universitäten und Firmen entwickelt haben.“ Durch die Robotics Challenge würde der Austausch der Ideen und Ansätze stark gefördert: „Im Nachgang der letzten Amazon Robotics Challenge haben die Teams ihre Ansätze bei Workshops auf international führenden Robotik-Konferenzen präsentiert, wissenschaftliche Papiere und Software veröffentlicht“, sagt Professor Dr. Behnke.

Insgesamt 250.000 Dollar an Preisgelder gibt es für die Gewinnerteams der diesjährigen Amazon Robotics Challenge. Der Wettbewerb startet am Donnerstag, 27. Juli, und endet am Sonntag, 30. Juli mit der Preisverleihung. Im vergangenen Jahr fand die Challenge in Leipzig statt, wo die Teilnehmer Gelegenheit hatten, das dortige Logistikzentrum zu besuchen und umgekehrt Logistikmitarbeiter den Wettstreit der Roboter live vor Ort verfolgen konnten.

Hier schildert Mitarbeiter Yves seine Eindrücke.

Hier berichten wir über die Amazon Robotics Challenge aus dem Vorjahr.

Hier geht es zur offiziellen Homepage der Amazon Robotics Challenge.

Amazon-Spende bringt Glücksrad des Mettinger Wohncafés in Schwung

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Eugen Schaaf (2.r.) und Christos Kalpakidis (r.) von Amazon überreichten den ehrenamtlichen Helfern Robin Schmidt und Martina Schmidt und der Leiterin des WohnCafés Regina Savo-Fritz (v.l.n.r.) die Spenden.

Das WohnCafé in Mettingen ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Für viele ältere Bewohner des Stadtteils ist es sogar noch viel mehr: Ein zweites Zuhauses, das sie nicht vereinsamen lässt. Um zusätzliche Spenden für die Senioren zu generieren, veranstaltet das WohnCafé auf dem anstehenden Sommerfest eine Glücksrad-Tombola. Damit das Glückrad gut zum Laufen kommt, überbrachten Mitglieder des Betriebsrates von Amazon in Pforzheim verschiedene Produkte für die Gewinner in spe.  

Eine vollgepackte Kiste mit Tassen, Brotdosen, Rucksäcken und Thermoskannen wurde von Betriebsratsvorsitzendem Christos Kalpakidis und Betriebsratsmitglied Eugen Schaaf (auf dem Bild: 1. bzw. 2. v. re.) an die Helfer übergeben. Hintergrund der Spende von Amazon ist das im September anstehende Sommerfest der Einrichtung. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des WohnCafés hatte das Amazon Logistikzentrum in Pforzheim um Produktspenden für die geplante Glückrad-Tombola angefragt. „So viel Engagement für die gute Sache unterstützen wir gerne“, sagt Christos Kalpakides, der dem Spendengremium in Pforzheim angehört.

Gemeinsam kochen gegen die Einsamkeit

Auch Fasching wird im WohnCafé gemeinsam gefeiert.

Auch Fasching wird im WohnCafé gemeinsam gefeiert.

Seit Oktober 2016 bietet das WohnCafé, das sich in einem charmanten alten Bahnhofsgebäude von 1904 befindet, Senioren einen zentralen und gut erreichbaren Treffpunkt, manch einem sogar einen neuen Lebensmittelpunkt. „Es kommen viele ältere Menschen, deren Partner verstorben sind und die zuhause vereinsamen würden“, erklärt Regina Savo-Fritz. Sie leitet das von der Johanniter Unfall Hilfe betriebene WohnCafé. Die Kooperationspartner sind der Esslinger Wohnungsbau (EWB), die Baugenossenschaft Esslingen (BG) und die Flüchtlingswohnungen (FLÜWO).

Bastelnachmittag am Montag, Spieleabend am Mittwoch – die Besucher des Mettinger WohnCafés sind ganz schön beschäftigt und das ist gut so. „Vielen Senioren fehlt die Motivation, alleine etwas zu unternehmen. Hier treffen sie Menschen mit ähnlichen Interessen“, sagt Savo-Fritz, die auch beratend zur Seite steht, etwa bei Fragen zur Pflege oder beim Ausfüllen von Anträgen. Täglich wird gemeinsam gebacken und gekocht. Jeden Monat werden Aktivitäten angeboten wie das Klangschalenerlebnis, der Brain Gym oder das Malen von Mandalas. Oft geht es auch einfach nur um das Beisammensein und das Reden – die Möglichkeit, sich jemandem anvertrauen zu können.

Glücksrad für einen Eisnachmittag

Vom Erlös des Glücksrads möchte Regina Savo-Fritz einen Eisnachmittag für die Senioren veranstalten: „Vielen alten Menschen droht die Armut, da fängt man selbst bei Kleinigkeiten wie Eis essen zu rechnen an. Bei uns muss sich keiner der Besucher über so etwas Gedanken machen. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Spende von Amazon gute Erlöse erzielen werden.“

Das neue Amazon-Team in Berlin: Wir sind Fresh!

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Standortleiter Dieter Grond im Fresh Depot

Anfang Mai startete der neue Lieferservice AmazonFresh in Deutschland. Mittlerweile können Prime-Kunden in Berlin, Potsdam und in Teilen Hamburgs ihren Wocheneinkauf inklusive frischer Lebensmittel bei Amazon bestellen. Für das neue Sortiment wird eine bestimmte Art der Lagerhaltung mit unterschiedlichen Temperaturzonen benötigt. Wir haben mit dem AmazonFresh-Team aus Berlin über die Herausforderungen ihres neuen Arbeitsplatzes gesprochen.

Neu: frische Lebensmittel bei Amazon

Neu: frische Lebensmittel bei Amazon

„Jeden Morgen, wenn ich die Hallen des AmazonFresh Depots betrete, kommt mir der Geruch von frisch aufgebackenem Brot entgegen. Das ist unschlagbar“, beschreibt Dieter Grond, der Standortleiter des neuen AmazonFresh Depots in Berlin, seinen täglichen Arbeitsstart. Mit AmazonFresh können Prime-Kunden Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Milch- und Kühlprodukte sowie frische Backwaren über Amazon.de bestellen. Der neue Service bedeutet auch, dass Amazon neue Lagerstrukturen und erhöhte Qualitätskontrollen benötigt. Zu beachten sind besonders die Anforderungen der unterschiedlichen Lebensmittel. Fünf verschiedene Temperaturzonen wurden deshalb im AmazonFresh Depot in Berlin eingerichtet. Dieter, der bereits fünf deutsche Logistikzentren mitaufgebaut hat, freute sich auf die neue Aufgabe: „Im Gegensatz zu anderen Logistikzentren konnten wir uns bei AmazonFresh an keinen existierenden Strukturen orientieren. Vom Aufbau der Halle bis hin zum Schichtplan und darüber hinaus hatten wir viel Spielraum für unsere eigenen Ideen.“

Qualität fängt bei den Mitarbeitern an

Mit unterhaltsamen Betriebsversammlungen wird gute Stimmung verbreitet.

Mit unterhaltsamen Betriebsversammlungen wird gute Stimmung verbreitet.

Mit 120 Mitarbeitern ist das AmazonFresh Depot wesentlich kleiner als andere Logistikzentren, in denen durchschnittlich mehr als 1200 Mitarbeiter Kundenwünsche erfüllen. „In den kleinen Teams gibt es eine besondere Atmosphäre. Die Mitarbeiter kennen sich alle und wir kennen alle Mitarbeiter“, erzählt Schichtleiter Timo Pompe. Personalleiterin Stefanie Janssen ergänzt: „Wir können hier noch stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Und motivierte Mitarbeiter stellen sicher, dass nur Produkte mit höchster Qualität das Depot verlassen.“

Auch der Anlernprozess für die neuen Mitarbeiter ist besonders. „Mit einer sogenannten ‚Food School‘ haben wir unter anderem praktisch getestet, wie die Bewerber mit Lebensmitteln umgehen. Sie bekamen einen Einkaufszettel, dessen Waren sie einpacken mussten. Lebensmittel sollten beim Verpacken nicht zerquetscht werden, empfindliche, weiche Produkte wie Nektarinen oder Tomaten durften beispielsweise nicht unten in der Tüte liegen“, so Stefanie. Neue Mitarbeiter arbeiteten zunächst im Logistikzentrum Brieselang, um die allgemeinen Prozesse eines Amazon Logistikzentrums kennenzulernen. Die künftigen Abteilungs- und Bereichsleiter erhielten zusätzlich eine Schulung im AmazonFresh Depot in London. Um die Qualität der Waren zu sichern, werden alle Mitarbeiter regelmäßig rund um das Thema Lebensmittel geschult.

Nach der Theorie, die Praxis

BauherrenBereits im Februar, rund zwei Monate vor dem Start, bezog das AmazonFresh Team die neuen Räumlichkeiten in Berlin. „In den ersten Tagen beklebten wir den Boden der Lagerhalle zusammen mit den Mitarbeitern mit unzähligen Klebestreifen, um uns vorab ein Bild davon zu machen, wie das Lager aussehen könnte – wo es 15 Grad und wo minus 15 Grad haben sollte“, berichtet der Standortleiter. Nur wenige Wochen später war die Halle bestückt: die Regale mit Obst und Gemüse gefüllt, der Kühlraum voller Fleisch und Fisch – bereit für die Auslieferung. Anschließend ging es ans Testen: „Durch das Feedback der Testkunden haben wir unter anderem gelernt, dass der Rettich nicht in die Versandtaschen passte oder der Salat nicht direkt neben einem Eispack liegen darf, weil die Blätter sonst erfrieren“, erklärt Schichtleiter Raik Schatte, der selbst unter den Testpersonen war. Zum Start des neuen Lieferservices im Mai waren die Mitarbeiter des gesamten AmazonFresh Depots ein eingespieltes Team.

Mittlerweile wurde das Postleitzahlengebiet bereits von ausgewählten Bereichen auf ganz Berlin und Potsdam ausgeweitet. Im Juli startete AmazonFresh in Teilen Hamburgs.

Weitere Informationen zu AmazonFresh gibt es hier.